Schlumpffrau am 31.08.2008 um 17:21 Uhr
Ab und zu begegnen meine Freundin und ich beim Laufen einem sehr aggressiven Hund (Riesenschnauzer), der uns offensichtlich hasst. Wie sollen wir uns verhalten? Wir haben beide Angst, aber auf ruhiges Reden reagiert er nicht. Er läßt uns dann auf öffentlichen Wegen nicht vorbei und umkreist uns. Ein Besitzer ist nie zu sehen. Wir haben schon gar keine Lust mehr zum Laufen.
Langsam weiterlaufen, dem Hund NICHT in die Augen sehen! Auf keinen Fall die Zähne zeigen (lächeln)! Ruhiges Sprechen in tiefer Stimmlage kann der Hund als Knurren auffassen, am besten gar keine Kommunikation, vom Hund abwenden.
Möglich wäre auch, das Ordnungsamt bzw. den örtlichen Tierschutz zu informieren. Dann wird der Hund erstmal eingefangen und der Eigentümer (sofern er ermittelt werden kann), wird zur Rechenschaft gezogen.

Flach auf den Boden legen und totstellen oder schnell auf den nächsten Baum!

wenn ihr wisst, wem der Hund gehört, informiert den Besitzer darüber, daß ihr euch belästigt fühlt von dem Hund und bittet ihn höflich unter der Aussicht einer Anzeige beim Ordnungsamt, daß er den Hund an die Leine nimmt..

Ist nicht korrekt!Laufen löst Jagdtrieb beim Hund aus,also ruhig stehenbleiben.Die meisten Hunde reagieren auf das Wort AUS.Versuchen,den Halter ausfindig zu machen.

Werft ihm doch ein paar Leckerlis hin, vielleicht läuft er dann in Zukunft ruhig mit Euch mit
dragon100 am 31. August 2008 17:29 Könnte funktionieren!lol
Erstens einmal denke ich nicht, dass der Hund agressiv ist. Agressives Verhalten bei Hunden sihet anders aus. Der Hund macht so ein Theather, weil er Eure Angst und Unsicherheit erkennt.
Obwohl ich selber Hundebesitzer bin, würde ich Euch raten das Ordnungsamt zu informieren, weil der Hund allein dort nichts zu suchen hat. Der Halter des Hundes ist total unverantwortlich! Ihr seit in meinen Augen keine Spießer oder Petzen, wenn ihr das Problem behördlich regeln lasst. Solche Hundehalter wie diese/r sind daran schuld, das verantwortlichen Hundehaltern das Leben heutzutage schwer gemacht wird. Der Halter wird eine Verwarnung und Auflage kriegen. Es ist nicht in Ordnung, dass Leute wie ihr, die anscheinend r3elativ wenig Erfahrung mit Hunden haben, angst habt dort lang zu laufen.
Solltet ihr keine Lust auf solche Maßnahmen haben, empfhele ich Euch dem Hund gegenüber erhaben und gleichgültig aufzutreten. Bleibt kurz stehen und geht langsam Euren Weg weiter. dabei ignoriert ihr ihn total, in dem er nicht ageguckt, nicht angesprochen und auch nicht nach ihm sich umgedreht wird. da der Hund Euch jetzt bereits kennt und weis, dass ihr Respekt vor ihm habt, wird er sehr verdutzt reagieren und eventuell Eure Aufmerksamkeit versuchen zu provozieren, in dem er Euch anbellt, anspringt sich Euch in den Weg stellt ... Souveräne Hundekenner würden beim Bellen dann einfach weitergehen und wenn der Hund sich einem in den Weg stellt, in einfach mit den Knien zur Seite schieben. Wenn er an einem hochspringt, würde man ihn mit dem Ellenbogen, oder Knie abhalten und ein enrgischen laut von sich geben wie ein lautes Zischen. Wenn der Hund dann irgendwann ruhig ist, wenn man an ihm vorbei läuft, würde ich ihn mit Leckerchen bestechen.
Wie ihr seht, ist das Thema komplex und ein Hundekenner würde je nach Verhalten des Hundes vor Ort anders reagieren. Ohne vor Ort zu sein, kann man nur sehr schlecht beurteilen, wie die Situation wirklich ist.
Aus diesem Grund würde ich Euch aber von Selbstversuchen- Experimenten absehen. Kein Fußgänger ist dazu verpflichtet einen Trainerschein zu machen, damit er mit streunenden großen Hunden klar kommen kann, die sich einem in den Weg stellen.
Ich bin selber ein sehr großer Tier und Hundefreund. Ich habe jeden tag mit Hunden zu tun und liebe Hunde über alles. Gerade deshalb finde ich ein solches Verhalten, dass man seinen großen Hund einfach unbeaufsichtigt herumlaufen lässt, verantwortungslos.
Mein Rat deshalb: Wenn der Halter nicht leicht zu ermitteln ist, oder sich nicht absolut einsichtig zeigt, das Ordnungsamt einschalten.
Schlumpffrau am 8. September 2008 17:07 Vielen Dank für den tollen Rat, wir haben wirklich nicht so viel Erfahrung mit Hunden und man hört immer wieder anderes wie man sich verhalten soll.

Den Besitzer ausfindig machen und mit ihm ein Wörtchen reden. Und natürlich weiterlaufen.

Ihr solltest euch eine andere Laufstrecke suchen. Ist ja wohl der einfachste Weg, oder?

Ich würde mir etwas für Hunde leckeres in die Tasche stecken-sogenanntes "Leckerli",wie´s unsere Postbotin tut......und dann einfach weitergehen,ohne das Tier zu beachten (nicht hinsehen-nur gehen) und dann wenn Ihr vorbeigelaufen seud,bücken und das Leckerli gaaaanz ruhig und langsam hinlegen,und weitergehen.Vielleicht noch "na komm!!" rufen-dann wird der Hund zwar auch immer da sein ,an der Stelle wo Ihr lauft,aber die "Erwartungshaltung" wird freundlicher sein.Riesenschnauzer sind sehr intelligent und lieben solche "Machtspielchen",meist aus Langeweile weil der Besitzer diesen "Arbeitshund " zu wenig fordert-sucht sich das Tier "Läufer....."Würde aber trotzdem hinter den Gartenzaun schauen-gaaaaanz vorsichtig-oder laut und energisch "HALLO!!!" rufen-vielleicht zeigt sich der Besitzer des sehr teuren und wertvollen Hundes.

Macht euch den Hund zum Freund. Das wäre nur dann nicht möglich, wenn er wirklich eine gute Ausbildung hatte. Angst darf man dabei aber keinesfalls haben.

Den Hund ignorieren, nicht anschauen, nicht weglaufen. Geht einfach langsam weiter ohne ihn anzusprechen oder anzugucken.
Und auf lange Sicht den Besitzer ausfindig machen.
Nicht beachten auch nicht mit ihm reden !! Eigentlich müsst er von alleine wieder weg gehen,den Besitzer würde ich versuchen zu finden , das geht ja gar nicht das sein Hund fremde Leute stellt die nicht auf seinem Grundstück sind!! Allerdings hätte ich mir beim bei nach der 2.Begegnung schon eine andere Route ausgesucht.