tomknopf am 15.01.2009 um 22:24 Uhr

Distanziert, höflich und freundlich. Wenn mich ein Alkoholkranker besucht, ist kein Alk auf dem Tisch. Meist geht er dann recht schnell.- Suchtdruck eben... Kleiner Trick: Alkoholfreies Bier einschenken, meist merken sie es nicht.

in seiner Gegenwart aus Rücksicht nix trinken. Mach ich zumindest immer so. Ansonsten ganz normal verhalten, wie gegenüber jedem anderen Menschen auch.

ein mittrinken?^^
red doch einfach mit ihnen und überzeug sie davon...wenn sie es nich einsehen, dass sie ein problem haben ist wahrlich hopfen und malz verloren xD
tomknopf am 15. Januar 2009 22:43 Wahrlich...

entweder du ignorierst es oder du hast den nerv, dich damit auseinanderzusetzen, was anstrengend sein kann. liegt auch an deinem gegenüber, wie dieser selbst mit dem problem umgeht
einfach ganz normal. würde denen nur nichts vortrinken

Klare Ansagen, keine Vorwürfe, kein Gejammer, Keinen ausgeben

Auf keinen Fall einen Schnaps zur Verdauung anbieten!

Ob es ein Problem darstellt, liegt im Auge des Betrachters.

Abstand halten und bei Annäherungsversuchen fallen lassen. Man kann ihnen nicht selbst helfen, sie müssen so tief sinken, dass sie um eine Therapie betteln.

es gibt ähnlich wie für alkoholiker selbst als auch für angehörige selbsthilfe gruppen, dort kannst du dich beraten lassen und dich infomieren wie sich andere verhalten.
Es gibt so genannten Co-Alkoholismus von dem i. d. R. Freunde, Bekannte, Familienmitglieder, Verwandte, Kollegen etc. betroffen sind. Co-Alkoholismus drückt sich z. B. darin aus, dass man versucht das Trinken zu bagatellisieren, seine Zeche bezahlt oder Entschuldigungen sucht, wenn er z. B. wegen Alkoholkonsum nicht zur Arbeit kommen kann.
Man muss wissen, dass man dem Alkoholkranken keinen Gefallen tut, wenn man seine Krankheit ignoriert und so tut als merke/wisse man nichts von seinem Alkoholproblem. Das Beste ist eigentlich ihn direkt darauf anzusprechen und Hilfe in der Form anzubieten, dass man ihn z. B. zu Beratungsstellen begleitet.

Schenk ihm ne Flasche Bier!
Sehn sie es ein das sie ein Prob haben oder nicht wen ja darüber reden wenn sie es selbst nicht einsehen bringt das 0
auf jeden Fall nicht noch einen einschenken.Ansprechen hilft meistens auch nicht,sie müssen tief sinken um aus den Sumpf zu kommen

Ich würde mit ihm über das Problem sprechen und nach Lösungsmöglichkeiten suchen.
Hallo diese frage könnte aus meiner Familie stammen,aber es betrifft sicherlich Millionen von Menschen die ein Alk-Problem lt.Statistik haben.Ich habe mein erstes Glas Bier im Alter von15Jahren getrunken,kann mich immer noch daran erinnern das es scheuslich schmeckte,und ich mir danach auf,Schuss,ist bei uns 3/4 helles und darauf ein Schuss dunkles Bier eingestellt hatte.Das war vor 40Jahren.Danach mit 18Jahren kam dann schon die Harte Probe,um da mit zuhalten,bei Freunden und sonstigen Gelegenheiten Partys Schützenfeste Karneval,eigendlich gab es jede Woche was zu feiern.Vor 9Jhr.habe ich meinen Führerschein abgeben müssen,1,61promille hab diesen kurz vor der 2Jahresfrist mit positiver MPU wiedererhalten.Bis dahin hatte ich mein Problem noch nicht erkannt,und mir wurde der Schein bei einer nächtlichen Routinekontrolle,wo man nur in meinen Kofferraum schauen wollte,weil in der Ortschaft 2 Einbrüche in dieser Nacht waren,wieder entzogen.Dies ist nun 5Jahre her.Seid 3 1/2 jahren versuche ich nun meine Fahrerlaubnis wieder zu erlangen 4x MPu negativ 2x Gebühr beim Strassenverkehrsamt bezahlt.Ich könnte eigendlich nun nur noch saufen,habe jedoch nun seit 3 Jahren abstienenz gehalten,gehe zu den AAs regelmässig jede Woche.Nun endlich mal zu einer Antwort der Frage.Es macht mir garnichts aus was mein Umfeld,sei es Familie Freunde oder Verwandte angeht,es ist meine Angelegenheit wie ich damit umgehe,ich habe gesoffen und will so ein Leben nicht mehr.Ich danke meinem Schutzengel,das er mich und andere vor schlimmeren bewahrt hat.Jeder der Hilfe sucht wird diese auch bekommen,in vielen Selbsthilfegruppen haben meist alle das gleiche Problem,auch wenn diese Probleme anderer Art sind,es sind Suchtprobleme.