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Wie verhält man sich bei einem Sterbefall?

gefragt von yumanjiyumanji am 21.02.2008 um 8:23 Uhr

Guten Morgen, ich bin noch wie gelähmt, gestern verstarb der Mann einer guten Bekannten, und heute morgen kam der Anruf das meine Oma in der Nacht verstorben ist. Alle sind geschockt, ich weiß nicht wie ich mich meinen Lieben gegenüber verhalten soll. Weiß jemand, wie man taktvoll und angemessen mit einer solchen Situation umgeht?


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krauthexe
beantwortet von krauthexe am 21. Februar 2008 08:30
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Da gibt es keine festen Regeln.Jeder geht mit diesem Schmerz und der Trauer anders um.Sei für deine Angehörigen da,wenn sie dich brauchen,aber bedränge sie nicht.


anonym
beantwortet von anjanni am 21. Februar 2008 09:53
7x
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Oh - zwei Sterbefälle in so kurzer Zeit. Da wünsche ich Dir erst mal, daß Du das verkraften kannst.

Wie man sich im Einzelfall verhält - dafür gibt es kein Patentrezept.

Bei Deiner Oma ist Deine Trauer sicherlich genau so groß wie die der anderen Angehörigen. Sprecht darüber - miteinander. Verbringt so viel Zeit wie möglich miteinander - das tut meistens jedem gut. Jeder sollte seine Gefühle so leben dürfen, wie es ihm gerade entspricht. Der eine weint vielleicht sehr viel. Der nächste organisiert das Leben drumherum. Jeder hat seine eigene Art, damit umzugehen. Aber es hilft, wenn man es zusammen aushält.

Und für Deine gute Bekannte gilt dasselbe: Besuche sie, gib ihr Gelegenheit zu reden, vor allem wenn Du merkst, daß es ihr gut tut. Frage sie, was sie gerade in dem Moment gerne tun würde, verwöhne sie ein wenig (koche ihr etwas, lade sie zum Essen ein oder nur zu einem Spaziergang - das sind oft die Dinge, die in so einer Situation vernachlässigt werden).

Kommentar von D8150acd27955a3e243e23c79646ab5csmallyumanji am 21. Februar 2008 10:05

Danke für den guten Rat, ich werde einiges daraus gut umsetzen können

Kommentar von Simple_avatar5smallschlossgeist am 23. Februar 2008 21:07

Eine sehr gute und realistische Antwort, du hast es sehr gut ausgedrückt und mir aus dem Herzen gesprochen. DH


odemtann
beantwortet von odemtann am 21. Februar 2008 08:29
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Ich denke da kannst du nur versuchen Trost zu spenden und mitfühlend sein . In erster Linie geht es nun aber um deine Familie . Du kannst also nur versuchen es Beides unter einen Hut zu bekommen . Wie gesaagt , erst kommt deine eigene Trauer um deine Oma . Herzliches Beileid


anonym
beantwortet von 50happy am 21. Februar 2008 08:36
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Herzliches Beileid. Lass deine Gefühle zu und versuche zusammen mit deiner Familie mit dem Verlust umzugehen. Vielleicht gibt es bei euch ja Trauerbegleitung durch das Beerdigungsinstitut, das kann sehr hilfreich sein. Redet über eure Trauer.

Kommentar von D8150acd27955a3e243e23c79646ab5csmallyumanji am 21. Februar 2008 08:42

vielen Dank für Eure Ratschläge, das mit der Trauerbegleitung hört sich sehr hilfreich an.


Spaceship
beantwortet von Spaceship am 7. März 2008 18:46
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solche Erlebnisse habe ich auch schon gehabt. Dabei habe ich festgestellt, das ein mitfühlender Händedruck oder im Arm nehmen ein besserer Trost ist, als Worte.


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