Ich fahre in der Regel vorschriftsgemäß und zügig, trotzdem passiert es regelmäßig, dass ich vom Hintermann bedrängt werde. Dabei ertappe ich mich oft, dass ich mich dadurch schneller fahre, als ich eigentlich will. Die Drängler einfach zu ignorieren, fällt mir schwer. Wie reagiert ihr in solchen Fällen?
Nicht in Bedrängnis bringen lassen, ganz ruhig bleiben und den 'Hintermenschen' im Rückspiegel beobachten. Bei der nächsten Gelegenheit entweder rechts ran fahren oder ihm Zeichen geben (rechtsblinken) um ihn überholen zu lassen wenn dafür genug Platz ist.
Damit sollte allen Beteiligten gedient sein.
Ich schaffe es in der Regel, sie zu ignorieren. Wenn ich einen Beifahrer habe bitte ich ihn, so zu tun, als ob er mit dem Handy ein Foto macht. Das hat bisher JEDESMAL geholfen.
jaguar4 am 29. Mai 2007 21:19 Das merk ich mir mal.
Die Erfahrung haben wir mit einer Digikamera auch schon gemacht. Spricht dafür, dass solche Leute sehr wohl wissen, dass sie zu dicht auffahren.

Wenn ich im Auto bedrängelt werde, fahre ich aus Prinzip nur noch genauso schnell wie es erlaubt ist, und keinen km/h mehr.
ETEAM am 30. Mai 2007 08:24 Das mache ich genauso...
Memorandum am 30. Mai 2007 16:48 Das ist Nötigung und hilft keinem... Sorry, aber sowas ist einfach nur kindisch. Stressfreier für alle wäre es, wenn man den Drängler einfach durch lässt, dann hat jeder seine Ruhe.
"Zu langsames fahren mit dem PKW auf der linken Autobahnspur kann als Nötigung im Sinne von § 240 StGB gewertet werden. Voraussetzung hierfür ist, dass das Verhalten des Fahrers sittlich besonders zu mißbilligen und als sozial unverträglich zu werten ist."
Schuggi5599 am 30. Mai 2007 16:55 Lies Dir meine Antwort noch mal durch. Da steht nichts von zu langsam fahren, sondern ich fahre vorschriftsmäßig.
Nötigung? Das ist es, wenn gedrängelt wird.
Kindisch? Naja, wenn Du es so siehst, das ist Deine Meinung, meine ist es nicht.

Wenn man kein Risiko eingehen möchte, Tempo verlangsamen und dem Drängler Platz machen. Nummerschild merken und eine Anzeige bei Polizei wg. erstatten. Möglichst ruhig reagieren. Vielleicht ist dem Hintermann gar nicht bewusst, welche Gefahren seine Fahrweise birgt.

Ich bleibe genauso schnell wie vorher, beende meinen Überholvorgang, und gehe dann wieder nach rechts, wenn ich ohne Gefahr für mich und andere das machen kann. Diese Drängler bringen mich auf gar keinen Fall dazu, schneller zu fahren.
Ist zwar gefährlich, aber ich werde bewußt etwas langsamer. So ist der Hintermann gezwungen ebenfalls langsamer zu werden und meistens drängelt er dann nicht mehr. So kann ich dann in Ruhe überholen und dann auf die rechte Spur wechseln.
Lotusblume12 am 29. Mai 2007 21:20 ui, das halte ich aber für sehr gefährlich! Ich wünsche dir, dass dir diese Erziehungsmaßnahme nicht mal zum Verhängnis wird. Lieben Gruß Lotusblume
Es ging mir bei meiner Frage gar nicht um das Fahren auf der Autobahn. Auf Landstraßen wird man genauso bedrängt, mit dem Problem, dass man dort oft wegen der Kurven nicht überholt werden kann.

Du musst das von Fall zu Fall entscheiden.
Am Wochenende hätte mich die Einstellung einiger Antworter hier sicher das Leben gekostet. Ich überholte mit unserem Alhambra gerade mit 120 km/h ein paar LKW, als ein Raser mit gefühlten 200 km/h hinter mir auftauchte und keinerlei Anstalten machte, meine Geschwindigkeit auch nur wahrzunehmen, geschweige denn vom Gas zu gehen. Da schere ich natürlich schnellstmöglich rechts ein.
Ansonsten fahre ich meinen Überholvorgang zuende und schere in der Regel sowieso wieder rechts ein, weil das Fahren auf den linken Spuren in der Regel zu stressig ist. Da fahren mir zu viele Mini-Schniedel ihr Ego spazieren.
PS: Nein -- das Kennzeichen des 200-km/h-Rasers konnte ich mir nicht merken. Wozu auch? Den trifft eines Tages der Baummagnetismus oder das Finanzamt.

Kurz mal die Bremse antippen (nicht komplett bremsen), meistens wird es dem Hintermann dann bewusst und nimmt abstand! Mit normaler geschwindigkeit weiterfahren.
Ist aber meines Wissens verboten!
SandraBerlin am 1. Juni 2007 21:54 Zu Dicht auffahren auch!!
Knowledge am 14. September 2007 17:23 Tja, das ist allerdings ein Grund für "Nötigung" und "Verkehrs-Gefährdung"...ggg.
SandraBerlin am 14. September 2007 18:00 Es ist Nötigung wenn mir der Autofahrer hinter mir zu dicht auffährt! Wird nicht ohne Grund inzwischen mit Geldstrafen und/oder Notfalls mit Führerscheinentzug bestraft. Wenn ich vorschriftsmäßig fahre, dann muss ich mich vom hintermann nicht bedrängen lassen! Wie soll ich ihm sonst klar machen das er zu dicht auffährt? Mal kurz anhalten und nen Nettes Gespräch führen?

Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht: Etwas beschleunigen und den Hintermann bei nächster Gelegenheit vorbei lassen. Wenn man den Hintermann behindert, ist man sogar verpflichtet, bei nächster Gelegenheit anzuhalten, um ihn vorbei zu lassen.

Wenns net grad dunkel ist: einmal Licht an- und ausschalten, in dem schnellen Moment glauben viele, es sei die Bremse.....
Credo74 am 30. Mai 2007 11:46 Ist zwar echt gemein aber genau so mache ich es auch!!!!
Wieselchen1 am 30. Mai 2007 14:18 ich finde drängeln noch viel gemeiner, oder? ;-)
Credo74 am 30. Mai 2007 22:30 Haste auch wieder recht!!

Also wenn es mir zu bunt wird, dann mache ich den Heckscheibenwischer an und geb ne Ladung Wasser drauf.
Ich fahre eigentlich immer sehr zügig auf Autobahnen ca. 180 - 200 km/h aber trotzdem wird man regelrecht bedrängt. Also ich tippe im Normalfall kurz die Bremse an so das nur das Bremslicht angegeht. Manche begreifen es und halten Abstand, bei den anderen wiederhole ich das ein paar mal.
Knowledge am 14. September 2007 17:24 Das ist Nötigung und Verkehrsgefährdung.