Frage von philosophus,

Wie verhält man sich am besten in Gruppen, wenn man etwas besser weiß? Keiner mag Besserwisser..

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Antwort von Mucker,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

" Wie verhält man sich am besten in Gruppen, wenn man etwas besser weiß? Keiner mag Besserwisser.."

Wenn man "etwas " besser weiss - ist man noch kein "Besserwisser " .

" Als Besserwisser wird jemand bezeichnet, der meint, vieles besser zu wissen. Die Bezeichnung Besserwisser soll ausdrücken, der Betreffende neige dazu, andere Menschen zu belehren, verschließe sich aber gegenüber Meinungen und Wissen anderer." (Wikipädia)

Alles Gute!

Kommentar von Zetsu42 ,

Wikipedia schreibt man mit e. (keine Ahnung, welches Wort ich damit provozieren möchte...)

Kommentar von Mucker ,

Natürlich mit e - völlig richtig.

Antwort von Centauri,
10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Besserwisser zeichnen sich nicht durch das bessere Wissen aus sondern durch Besserwisserei, das ist ein gravierender Unterschied.

Kommentar von philosophus ,

Oh, gut differenziert.

Kommentar von syncopcgda ,

So ist es. Ich möchte dazu noch den Begriff "Schulmeistern" erwähnen.

Antwort von Angel84,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Die Frage ist:

Weißt du es wirklich besser? Oder glaubst du nur, es besser zu wissen?

Woher stammt das Wissen, von dem du glaubst, dass es "besser" wäre?

Kommt es aus deinem Innersten? Oder ist es nur ein Produkt deines Verstandes, der es sich im Laufe der Zeit durch Informationen von wo auch immer angeeignet hat?

Frage dich selbst nach deinem Motiv, den Beweggrund, warum du dein "besseres Wissen" kund tun willst.

Willst du "recht haben"? ... gut dastehen?... Aufmerksamkeit?

Oder ist es ein Herzensbedürfnis, das nach Ausdruck verlangt? Ist es deine innere Stimme, die gehört werden will?

Ist es das Letztere, dürfte es dir gleich-gültig sein, ob du für deine innere Weisheit gemocht wirst, oder eben nicht.

Gleich-gültig ob inneres Wissen, oder angelerntes, darfst du bedenken, dass es für alles viele Sichtweisen und Blickwinkel gibt, wozu die deine eine von vielen ist, ein Baustein, aber beileibe nicht die ganze Wahrheit. Somit hast du ein Puzzleteil hinzuzufügen, aber weißt es nicht "besser". Verinnerlichst du diese Tatsache, wirst du deine Sichtweise in einer Art kundtun, die bereichernd, aber nicht "besserwisserisch" ist.

Antwort von mephizta,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

solange du dein wissen nicht so ausdrückst, dass die anderen denken du meinst sie wären idioten wird auch keiner denken, dass du ein besserwisser bist.

und wenn doch, dann sind sie neidisch oder beleidigt, weil sie es nicht wissen :)

Antwort von asiansoul,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

zurückhaltend sein. der klügere gibt nach

Kommentar von syncopcgda ,

Der Klügere gibt Nachhilfe.

Antwort von Ratatoskr,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Alte chinesische Weisheit. Klugscheißer haben keine Freunde.

Kommentar von Zetsu42 ,

Hieß das nicht "Wer allzuklug ist findet keinen Freund" und kam aus Japan?

Antwort von Sophronia,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Frage dich jedesmal, bevor du dann den Mund aufmachen willst, ob du den anderen damit wirklich etwas Gutes tust, wenn du sie belehrst. Das ist nämlich keineswegs immer der Fall. Besserwissern geht es meist gar nicht wirklich darum, etwas Positives zur Gruppe beizutragen, sondern nur darum, allein als der große Allwissende dazustehen.

Andere Menschen haben das Recht, selbst zu entscheiden wann und ob sie etwas dazulernen wollen, solange es niemandem unmittelbar schadet. Sie ungefragt und ungebeten zu belehren, heißt sich aufzudrängen!

Niemand weiß alles und niemand muß alles wissen oder erfahren!

Antwort von 8rosinchen,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

hallööchen,

  • das ist eine wirklich gute frage...

  • wer von den anderen als sympathischen menschen gelten will, mit dem man gerne kontakt hat, sollte sich bewusst machen, dass wir zwei ohren und einen mund haben...

  • das hat sicher einen guten grund, genauso wie das sprichwort: reden ist silber, schweigen ist gold...

  • du machst dich ganz sicher beliebt, wenn du es verstehst, interessiert hinzuhören, die geäußerte meinungen akzeptieren kannst, ohne sie verändern zu wollen...

  • und dann deine eigene meinung kundtust, und zwar ganz ehrlich, wenn jemand deine meinung wissen möchte...

  • also kurz zusammengefasst: da die meisten menschen gerne reden, dann kannst du derjenige sein, der seine beiden ohren nutzt und interessiert hinhört...(durch entsprechende fragen kannst du dein interesse bekunden)

  • ohne zuhörer macht nämlich das reden den wenigsten spass

  • alles gute

Antwort von cuckoo,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Der Ton macht die Musik ;)

Wenn eine Falschaussage im Raum steht, dann solltest du

  1. entscheiden, ob die Richtigstellung überhaupt wichtig ist

  2. ob der Zeitpunkt der richtige ist und

  3. ggf deine Weisheit so verpacken, dass sich der- oder diejenige mit der unrichtigen Meinung nicht vorkommt wie der letzte Dummkopf, sondern dass er vllt nur einem Irrtum oder einer Falschinformation unterlegen ist - das kann schließlich jedem passieren :)

"Du, ich glaube, da irrst du dich. Ich hab das (so und so) gelernt, aber ich schau auch gern nochmal nach" klingt versöhnlicher und wahrt das Gesicht des Gegenübers eher als "Alles bullshit, was du hier von dir gibst!"

"ggf" deshalb, weil es auch Zeitgenossen gibt, die in völliger Ahnungslosigkeit irgendwas steif und fest behaupten, nur um auch was gesagt zu haben, da muss man vllt nicht ganz so vorsichtig sein ;)

Antwort von Zetsu42,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Nietzsche sagte mal, man solle seiner Tugend einen Schuss Narrheit zufügen, so können sich andere über die eigene Stärke erheben und sie imitieren. Tu einfach so, als wärst du "der Idiot, der etwas besser informiert ist", als ob du dich dafür entschuldigen müsstest besser informiert zu sein.

Kommentar von philosophus ,

So mache ich es auch oft und danke für's schöne Zitat.

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