Wie sollt man sich in einem solchen Fall richtig verhalten?

Warnblinkanlage an
Fuss vom Gas
Lenkrad stabil halten und nach der berühmten Lücke gucken um sich nach rechts abzusetzen
vorsichtig abbremsen
nicht in Panik verfallen und wild drauf los lenken..
Noch bevor ein Reifen seinen Geist aufgibt, gibt es Warnzeichen, so verändert sich zum Beispiel durch eine feststeckende Scherbe das Fahrgeräusch. Auch ein nach rechts oder links ziehen des Autos kann auf einen defekten Reifen hinweisen. Wer so etwas bemerkt, sollte baldmöglichst anhalten und alle Räder überprüfen. So lässt sich vielleicht Schlimmeres vermeiden.
Wenn der Reifen dann unvermittelt platzt, sollten Sie versuchen, nicht zu übersteuern. Stattdessen sollten Sie lieber versuchen, das Lenkrad festzuhalten und langsam weiter geradeaus zufahren. Unter Umständen kann man sich so sogar noch zum nächsten Rastplatz retten. Zu Unfällen kommt es meist erst dann, wenn der Fahrer in so einer Situation mit heftigen Lenkbewegungen falsch reagiert und so riskiert, die Kontrolle über das Fahrzeug zu verlieren. Die erste Devise heißt also: Ruhe bewahren!
Schafft man es nicht mehr zu einem Rastplatz oder einer Werkstatt muss man versuchen, dass Auto zumindest an einer sicheren Stelle am Straßenrand oder auf der Standspur der Autobahn abzustellen. Danach gilt es unbedingt das Auto zu sichern! Gerade bei Dunkelheit passieren viele Unfälle aufgrund von schlecht gesicherten, liegen gebliebenen Wagen, die dann einfach übersehen werden könnten. Deshalb gilt: Warnblinkanlage an, Warndreieck etwa 100 Meter hinter dem Fahrzeug aufbauen und bei Dunkelheit zusätzlich das Standlicht einschalten.
(http://www.zaster.de/auto/angstszenario_reifenplatzer.html)
tradaix am 24. Juni 2008 11:28 DH

mir ist das einmal bei knapp 200 km/h passiert. es war der rechte Vorderreifen. In diesem Fall, gegenlenken, nicht bremsen und auf dem Standstreifen ausrollen lassen.

... und nicht vergessen, das warndreieck zur absicherung der gefahrenstelle aufzustellen!
Auskuppeln, das lenkrad festhalten, den Wagen langsam abbremsen und an den fahrbahnrand lenken. Ganz easy:-)
Cassiopeia78 am 24. Juni 2008 10:18 ganz wichtig noch: keine Panik!!!

Gaaaaaaaaanz fest das Lenkrad halten und versuchen an den Rand zu kommen.
10.07.09 Männlich 19 Jahre alt.
So hatte gestern einen schönen Reifenplatzer auf der A4, vorne Links gehabt mit einem Audi A4 Quattro ( danke Gott für denn Allradantrieb ^^ ). Geschwindigkeit ca 180 Km/H...
> Man hört es nicht man merkt/hört ein schleifendes Geräusch wo man eigentlich ausgeht dass es ein Kolbenfresser sein muss, doch wenn man die Geschwindigkeit reduziert also vom Gas weggeht, fängt dann dass Lenkrad heftiger das Schlagen an. <
Also Kupplung durchtreten Gang im Leerlauf lassen und durch "SANFTES" Abbremsen und gegenlenken sicher zum Fahrbahnrand rüber gleiten.
So aber dass funktioniert glaube ich nur wenn Dir der Reifen vorne platzt, hinten könnte es problematischer sein, weil meißtens das Heck ausbricht und man evtl nen schönen 20 Tonner knutschen darf... Bei einem Allrad-Antrieb bleibt die Kraft weiter auf 3 Reifen verteillt so dass dann ( In meinem Fall der vordere Rechte Reifen nicht GEGENZERREN kann ) wo dass dann bei einem Frontantrieb gefährlicher ist.
Also sobald ihr merkt dass etwas laut schleift sofort Kupplung/GANG raus nehmen und hoffen dass man sicher nach rechts kommt.
[ Wir haben eine Analyse nach der Panne durchlaufen lassen und es hatte sich festgestellt dass man mit dem Rad gegen einen Bordstein geknallt sein muss und dass sich dann im Reifen die sogenannten Metalldrähte sich verbogen hatten und somit zum Materialverschleiß führte. Man konnte dieses ebenfalls nicht vorher sehen. ]
Ich hatte einen richtigen Reifenplatzer bei 165 KMH auf der Fahrerseite vorne an einem alten BMW E30 (Hecktriebler) Da ich gerade die Spur nach Rechts wechselte und etwas aufs Gas trat war die Reaktion des Fahrzeuges nicht ganz so gutmütig, das Heck von meinem Wagen hats direkt nach Rechts weggezogen da der Defekte Reifen das Linke vorderrad kurzfristig zum Blockieren bracht, ich hab dann gegen gelenkt und die Handbremse kurz angezogen, da ich Hobbymässiger Drifter bin war die Situation zwar unerwartet aber keinesfalls unmöglich wieder unter Kontrolle zu bekommen. (Hätte ich hier wärend des Rutschens die Bremse getretten hätte der Wagen vorne gebremmst und das Aufschaukelnde Heck wäre am Fahrzeug vorbei gerast, ein Dreher wäre das Ergebniss gewesen) Seid dem achte ich mehr auf verziehen beim Bremsen oder unrunden Lauf, aber 100% sicher ist man nie. Der Reifen war nur bis 180kmh zugelassen und ich hatte vorher bedeutend mehr drauf, allerdings hatte der Vorbestizer den dazugehörigen Aufkleber vom Tacho gekratzt.
Ich hatte einen richtigen Reifenplatzer bei 165 KMH auf der Fahrerseite vorne an einem alten BMW E30 (Hecktriebler) Da ich gerade die Spur nach Rechts wechselte und etwas aufs Gas trat war die Reaktion des Fahrzeuges nicht ganz so gutmütig, das Heck von meinem Wagen hats direkt nach Rechts weggezogen da der Defekte Reifen das Linke vorderrad kurzfristig zum Blockieren bracht, ich hab dann gegen gelenkt und die Handbremse kurz angezogen, da ich Hobbymässiger Drifter bin war die Situation zwar unerwartet aber keinesfalls unmöglich wieder unter Kontrolle zu bekommen. (Hätte ich hier wärend des Rutschens die Bremse getretten hätte der Wagen vorne gebremmst und das Aufschaukelnde Heck wäre am Fahrzeug vorbei gerast, ein Dreher wäre das Ergebniss gewesen) Seid dem achte ich mehr auf verziehen beim Bremsen oder unrunden Lauf, aber 100% sicher ist man nie. Der Reifen war nur bis 180kmh zugelassen und ich hatte vorher bedeutend mehr drauf, allerdings hatte der Vorbestizer den dazugehörigen Aufkleber vom Tacho gekratzt.
Kupplung drücken!!! Wie immer in Notsituationen (Fahrsicherheitstraining).
Bremsen ist schlecht, weil er ja nicht in der Spur bleibt. UND MOTORBREMSE IST NOCH VIEL SCHLIMMER!!!
Selbstredend nur, wenn man auch Auslauf hat, angesichts eines nahenden Baumes oder Abgrundes muss ich natürlich bremsen...
Damit es gar nicht so weit kommt:
bei jedem Reifenwechsel Reifen komplett durchsehen, ob irgend was "komisch" ist, Fachdiagnosen kann eh nur der Experte.
nach Nägelchen suchen und raus damit. Wenn jetzt das vorher verstopfte Loch frei ist und der Reifen Luft verliert, kann er das ja ruhig beim Lagern. Man merkt es ja rechtzeitig, bevor er wieder drauf kommt...
bei jedem Tankstop den Luftdruck prüfen. So erkennt man "Schleicher".
man kann auch - speziell nach einer längeren Fahrt - die noch warmen Reifen mit der Handfläche abfühlen, ob eine heißere Stelle einen Fehler in der Karkasse anzeigt.
mit höherem Druck fahren. Nicht die Tabelle auf der Tankdeckelinnenseite ist das Maß, sondern die Reifenschulter. "300 kPa" heißt "3 bar"! Das ist der Nenndruck, alles darunter ist nur für den Komfort (und für den Geldbeutel von Ölscheich und Reifenverkäufer).
Vorteile:
ca. 1 l/100 km Ersparnis,
Reifen hält fast doppelt so lange,
Bordsteine schlagen nicht so schnell durch,
besseres Verhalten bei einer Notbremsung,
mehr Reserve, um "Schleicher" zu erkennen.
Merke: geplatzte Reifen rühren meist von zu geringem Luftdruck her!
Auf keinen Fall in Panik ausbrechen! Ist es ein Vorderreifen nur leicht gegenlenken! Bein einem Hinterreifen einfach Fuß vom Gas und ausrollen lassen! Aber ein Reifen Platz nicht von Heut auf Morgen! Es gibt schon lange vorher eindeutige Anzeichen für einen Schaden im Reifen! Z.b. Das dass Fahrzeug unruhig wird,anfängt zu poltern!

auf keinen Fall !!! stark bremsen, oder das Lenkrad wild herumreißen...
etwas gegenlenken hilft um auf Kurs zu bleiben und langsamer wirst Du von ganz alleine, kanst ja herunterschalten, dann unterstützt die Motorbremse die Verlangsamung Deines Wagens...
halte in der Zwischenzeit ausschau nach einem sicheren "Abstellplatz" ( also so gut wie möglich vom fließenden Verkehr entfernt ) und bleib cool. Wenn Du alles berücksichtigst, kann nicht viel passieren...
Wichtig ist das Auto grade zu halten und keine Hektischen Manöver zu veranstalten...
Abbremsen mit der Motorbremse, nicht mit der Felgenbremse.
deshalb FUSS vom Gas
DH