Frage von Furzer, 60

Wie verhält man sich als Angestellter, wenn ein Vorgesetzter wortwörtlich mit Gewalt droht und man hätte keine Zeugen?

Bsp.: Chef droht mit Gewalt nach Feierabend im privaten Bereich.

Antwort
von autmsen, 6

Naja. Der Mensch redet viel so lange er wach ist. Und da mittlerweile keine Nacht mehr in unseren sogenannten zivilisierten Ländern entstehen kann redet er ununterbrochen. Eben auch manch hirnfreies Zeug. 

Wie also schon geantwortet kommt es drauf an. Ist so eine Drohung ernst zu nehmen gibt es nicht nur bei pearl verschiedene Geräte die aufzeichnen. Es sind Uhren, Stifte und so fort. Die haben eine kleine Kamera, zumindest der Ton ist gut. Und arg viel Geld kosten die Dinger auch nicht. 

So. Nun ist eine Drohung rechtlich eine Geschichte für sich. Kuckst Du online 

stgb § 240

und drum rum. Detaillierter geht manche Anwaltsseite auf das Thema ein. Da stehen dann Urteile als Fallbeispiele, Kommentare, Menschen haben da Rat gesucht und der steht dann da mit Antwort..... . 

Zum Glück sind wir Menschen mit Schablonen noch nicht kompatibel. Deshalb kann auf so eine grobe Frage nicht mehr geantwortet werden. 

Antwort
von PeterSchu, 9

Die Frage kann man so nicht beantworten. Es hängt von den Umständen und von Verhältnis zwischen den beiden Betroffenen ab.

Erstens ist die Frage, wie weit die Aussage vielleicht nur ein Ausrutscher nach einem Glas Bier zu viel war und eigentlich keine Rolle mehr spielt.

Zweitens: Haben die beiden ein ansonsten gutes Verhältnis miteinander, dann würde ich mit dem Chef mal irgendwann unter vier Augen reden und erklären, dass es so nicht geht. Respekt muss auf beiden Seiten da sein und nicht nur im Gefälle der Gehälter.

Ist so ein Gespräch nicht möglich, würde ich - falls die Aussage das Verhältnis tatsächlich weiter belasten sollte - mir ggf. anderweitig Unterstützung holen. Betriebsrat, höher gestellte Vorgesetzte usw.

Und ich würde darauf achten, dass künftige Gespräche mit ihm möglichst immer unter Zeugen stattfinden.

Antwort
von quanTim, 28

wenn es einen betriebsrat oder vertrauensleute gibt, dann würde ich mit denen reden und sie um hilfe bitten

Kommentar von Furzer ,

Wenn das mal vorkäme, würde ich das dann auch so machen, wie Du geraten hast. Danke!

Antwort
von tevau, 26

Souverän: "Herr Müller, wir bewegen uns doch beide in kultivierten Kreisen, oder? Also, das mit dem ..., das habe ich sicher nur akustisch falsch verstanden."

Kommentar von Furzer ,

Du hast Recht, aber man darf sich doch nie negativ dem Chef verhalten und alles über sich ergehen lassen?

Kommentar von tevau ,

Wenn Du souverän und mit einem Überlegenen Auftreten reagierst, drehst Du den Spieß um: Dann lässt er etwas über sich ergehen und hat keine Handhabe dagegen. Immerhin stellst Du ihn als unkultivierten Menschen dar, der sich selbst nicht im Griff hat.

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