Wie vereine ich politische Aktivität und berufliches am besten?

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5 Antworten

Also in meiner Studienzeit ist man den wenigen nationalistisch eingestellten Kommilitonen aus dem Weg gegangen. Ich könnte mir auch heute nicht vorstellen mit so jemandem mehr Zeit zu verbringen als unbedingt nötig. Wie Du gesagt hast, sind Unis traditionell links eingestellt. Es gibt aber auch ein paar Ausnahmen. An einigen Unis werden immer noch Burschenschaften gepflegt. Diese sind häufig rechter, rassistischer und chauvinistischer Eingestellt als der Rest der Uni. Also wenn dir politisches Engagement wirklich wichtig ist, wäre auch das eine Möglichkeit.

Du musst Dich wohl oder übel darauf einstellen, dass es als AFDler oder als jung-AFDler (die ja nochmal radikaler sind als ihre Stammpartei) eine Menge Gegenwind gibt. Wenn es Dir nichts ausmacht, dann kannst du es wagen. Wenn Du aber Wert auf ein breites soziales Umfeld setzt und mit der Mehrzahl deiner Kommilitonen gut zurechtkommen willst, dann vertage deine Idee lieber.

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Man muss nicht besonders links orientiert sein, um die Sichtweise eines NPD-Aktivisten abzulehnen, selbst dir als AfD-Sympatisant ist die NPD nach eigener Aussage zu radikal. Ansonsten kann ich dir nicht viel mehr empfehlen, als deine politischen Ansichten nochmal gründlichst zu hinterfragen (wobei du natürlich durch deinen Bruder ziemlich beeinflusst sein dürftest, was die Sache schwierig machen dürfte).

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Kommentar von leolasse
22.06.2016, 20:40

Ich denke nicht, dass ich meine Ansichten ändern werde. Ich bin informiert. Ich habe allerdings Angst, dass ich mit Gewalt oder ähnlichem konfrontiert werde.

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Jeder tolerante Mensch hat eine ablehnende Haltung gegenüber extremen Positionen. Die AfD tritt zwar nicht so extrem auf wie die NPD, darf mittlerweile aber sicherlich weitestgehend als "fremdenfeindlich" bezeichnet werden, was viele Menschen eine klar ablehnende Haltung gegenüber diesen Parteien einnehmen lässt - mich eingeschlossen. Natürlich muss man da mit Widerstand rechnen, solange dieser sachlich ausfällt, sollte dies aber kein Problem sein. Ich habe nichts gegen eine konservative Einstellung, ebenso darf man von mir aus auch gerne so etwas wie einen gewissen Nationalismus befürworten- aber bitte immer in Abgrenzung zur Verantwortung für schlechter gestellte Menschen - als in unserem Fall eine der reichsten Nationen der Welt. Wer dies nicht begreift hat sich gefälligst Argumente anzuhören. Du solltest deine Ansichten aber schlichtweg ganz offen vertreten- wobei ich mir erhoffen würde, dass du längerfristig nicht mehr auf so hole Parolen wie die der AfD hereinfällst, wenn du ständig mit guten Gegenargumenten konfrontiert wirst.


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Kommentar von leolasse
22.06.2016, 21:02

Ich argumentiere nicht mit "Parolen". Die Dinge der AfD sind durchdacht und haben alle ihren Grund. ;)

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Welche Probleme hat dein Bruder denn konkret? Dass viele seine Sichtweise und damit auch ein stückweit ihn ablehnen, sehe ich nicht als wirkliches Problem an. Wenn man das nicht akzeptieren kann, sollte man sich nicht politisch engagieren.

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Kommentar von leolasse
22.06.2016, 20:36

Nein. Linke "Ablehnung" sieht oft anders aus

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Ich weiss nicht wie Medien-Aktiv du bist und ich versuche auch nicht deine politische Meinung umzustimmen.

Jedoch muss ich dir sagen das die AFD und die NPD Parteien sind die Jugendliche oft manipulieren und zu Rechts-Populistischen Zwecken missbrauchen.

Angesichts der Tatsache das du sehr Redegewand bist und dir mit Anschein eine sehr konservative Meinung gebildet hast denke ich das du eher Interesse an einer strukturierten und ehrlichen Politik hast.

Beim beitritt zur AFD muss man definitiv beachten das dir hass in sozialer Form entgegen kommt.

Ich kenne dich natürlich nicht aber ich denke persönlich das ein Gleichgewicht zwischen Rechts und Links die perfekte Demokratie in Form von individualisierung und das Genießen eines ordentlichen Lebens gewährleistet.

Nun kann ich ja nicht deine Entscheidung ergründen aber denke das meine Antwort dir zu deinem politischem Gedankengut beitragen könnte.

Bin selber ein 16 Jahre alter Politik und Kunst interessiert Mensch.

Lg Wookash

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