Frage von Nullsechsneunn, 1.225

Wie verdienen Dealer ihr Geld?

Hallo Leute, Ich stelle mir immer diese Frage undzwar wie verdient ein Dealer Geld oder macht plus indem er z.B cannabis kauft und weiterverkauft?? Soweit ich weiß kann man für 25€ ein Päckchen kaufen, aber der Dealer verkauft es doch für 25€ wieder weiter oder nicht? Kann mir das jemand bitte erklären?:D

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Wissensdurst84, 976

Also erst einmal generell: Was Drogendealer machen ist eine Straftat, die geahndet wird wenn es rauskommt. Dies nur für das rein formale.

Der Ablauf ist eigentlich Simple :

Der Dealer kauft nur um ein Beispiel zu nennen 1 Kg Marihuana für 2000 Euro. Den Mengenrabatt bekommt er, da er direkt vom Lieferanten 1 Kg abnimmt. Das Gramm verkauft er auf der Straße für 10 Euro, und 100 Gramm für 500 Euro, da er keine Lust hat Gramm für Gramm abzuspulen. Würde er es also so verkaufen wie er es bekommt nur in 100 Gramm Packungen dann würde er bei 10 x 100 Gramm zu je 500 Euro insgesamt 5000 Euro verdienen also 3000 Euro Reingewinn.

Wenn er das Kilo jedoch streckt dann kommt er mit gutem Streckmittel auf 1,8 kg, ganz 2 Kg wird er nicht erreichen. Nun hat er statt des 1 Kg 1,8 Kg und nimmt da es gestreckt ist für 100 Gramm 400 Euro(was in diesem Fall günstig wäre).  Also verdient er an 18 x 100 Gramm zu je 400 Euro 7200 Euro. Wären also Reingewinn 5200 Euro abzüglich der Kosten für das Streckmittel.

So funktioniert der Drogenhandel nur das die Preise von Region zu Region varrieren. Dort wo die Nachfrage hoch ist aber wenig Anbieter sind kostet es mehr, dort wo sehr viele Anbieter sind fallen die Preise.

Den Eigenanbau habe ich hier jetzt mal nicht berücksichtigt.

Letztendlich ein lohnendes Geschäft meist für die Hintermänner, da der Dealer von der Straße auf früh oder lang geschnappt wird. 

Wissensdurst84

Kommentar von Nullsechsneunn ,

Danke für deine Antwort! Sehr hilfreich und verständlich alles geschildert.

Kommentar von notheone2 ,

man kann ohne Probleme aus 100→300 macheb

Kommentar von Wissensdurst84 ,

Das stimmt wie ich ja oben angeführt habe im ersten Satz.

Kommentar von aXXLJ ,

Wer als Dealer mittel- oder langfristig mit Streckmitteln arbeitet, wird über kurz oder lang seine Kundschaft verlieren. Kein wirklich "guter Dealer" hat daran ein Interesse.

Im Übrigen macht ein Dealer nichts Anderes als ein Gastwirt, wobei der Dealer z.B. im Falle von Cannabis ein deutlich gesünderes Mittel als Alkohol verkauft (siehe jährliche Folgetotezahlen.)

Kommentar von Falsakhar ,

Das wäre die eine Variante. Die andere Möglichkeit wäre das Abziehen. Und ich bin ein Opfer davon.

Antwort
von Selfpsycho, 785

Dealer kaufen große Mengen zu eine kleinern Preis (Mengenrabatt) und verkaufen in kleinen päckchen weiter zu normalpreisen

Antwort
von tony5689, 659

Naja, natürlich kauft der dealer nicht zu dem gleichen preis zu dem er verkauft. Der dealer kauft größere mengen, und verkauft dann mit einem gewissen aufpreis. Bei cannabis ist das garnicht so gravierend und das problem ist auch das viele selber konsumieren, aber z.B. Ecstasy ist da extrem vom preis unterschied: direkt von der presse kann man die pillen für 0.20€ das stück kaufen, und kauft dann auch 10.000 stück. Einzeln kriegt man die von der presse garnicht... Aber weiterverkaufen kann man für bis zu 20€! Aber das beispiel ist zu einfach... Bei kokain ist es so, das man für 20$ in kolumbien 7g fast reines kokain bekommt. In deutschland zahlt man pro gramm 50-100€. Und das obwohl die reinheit sehr weit gesunken ist auf dem weg! Denn erst wird in kolumbien oder peru, je nachdem wo das kokain herkommt, selbst gestreckt - z.B. Mit levamisol, denn das soll den rausch noch mehr verstärken. Gewichtszunahme gibt es dadurch kaum, deshalb ist das eher sinnlos, mal abgesehen davon das der rausch selber verändert wird. Dann kommt es mit dem containerschiff belgien oder per bodypacker (eher selten heutzutage) direkt ins zielland. Von dort aus geht es erstmal von den ganz großen drogenbossen - die natürlich auch nochmal strecken, um mehr gewinn zu machen - durch hunderte verschiedene händs. Jeder streckt nochmal ein bisschen mehr weil jeder ein bisschen mehr gewinn machen will. Letztenendes kommt beim endverbraucher/konsumenten ein produkt an, mit ~20-30% reinheitsgrad, welches im schnitt 80€ pro gramm Kostet, obwohl ursprünglich das kilo fast reines kokain nur ca. 5.000€ gekostet hat. Da aber niemand ein kilo verkauft, ausser man dealt selber, muss man sich eben mit solch schlechtem kokain zufriedengeben.

Antwort
von xo0ox, 587

Das Funktioniert bei Drogen genauso wie in der normalen Wirtschaft.

Da gibt es einen Mengenrabatt.

A kauft 10 Kilo 6'500 Euro und verkauft es in 1kg Packeten an die nächste kleinere Dealer stufe B für einen Preis von 800 Euro/kg (A hat einen Gewinn von 1'500 Euro) B verkauft dann weiter an C in Packelten von 100g für 100 Euro (B macht einen Gewinn von 200 Euro)

Antwort
von MrHilfestellung, 496

Dealer bekommen die Drogen von einem, der in dieser Hierachie weiter oben steht, günstiger, als sie dann schlussendlich an den Konsumierenden verkauft wird.

Antwort
von kalippo314, 472

Am Beispiel des Cannabis sieht es so aus: Es wird geliefert von Leuten die an der Quelle sitzen, der erste nimmt mehrere Kilos für ein Grammpreis von vielleicht 2 Euro ab. Das wird dann immer weiter runtergereicht (an kleinere Dealer) bis es bei Dealern landet, die 1-10 Gramm für 10€ das Gramm verkaufen. Das heißt jeder kriegt für das "Weiterreichen" pro Gramm Geld. Bei denen "ganz oben" kommt natürlich am meisten zusammen, da bei ihnen ja tausende Grämmer immer wieder durch die Finger laufen.

Bei anderen Drogen kommen die Streckmittel auch noch dazu.

Antwort
von SoDoge, 417

Dealer kaufen entweder auf Kommission oder nutzen einen "Mengenrabatt" aus und investieren ihr Geld. Wenn etwas auf der Straße für 25 gehandelt wird, dann werden die Dealer es wohl nicht für über 20 aufkaufen. Entweder es wird gestreckt oder eben teurer verkauft.

Antwort
von Tamuril, 426

Ja, ich schließe mich meinen Vorrednern an. für 15 kaufen, für 25 verkaufen... viele strecken das Zeug auch und verkaufen also mehr Gramm, als sie einkaufen. 

Antwort
von potter656, 400

Also der Dealer wendet sich oft an große Leute die es frisch bekommen. Da die sich nicht die Hände Schmutzig machen wollen oder ihr geschäft erweitern wollen heuern sie Dealer an. Die müssen das Geld für die Drogen vorstrecken und müssen dann wenn sie es verkauft haben (als Beispiel) 20% abgeben.

Antwort
von john201050, 316

das läuft wie überall im handel.

der dealer kauft z.b. 100g auf einmal. zahlt dafür 500 euro. (mengenrabatt) also 5€/g. dann verkauft er dir 1g für 10 euro weiter.

Antwort
von XXXNameXXX, 334

Der dealer bekommts billig in mengen und verkaufts dann teurer weiter

Antwort
von Saemmie, 329

Ich kann mir denken, das ein Dealer die Ware billiger von Jemanden bekommt und sie dann teurer verkauft.

Antwort
von Cackngger, 323

so wie jeder kaufmann

indem der verkaufspreis über dem einkaufspreis, einschließlich aller kosten, liegt

deine unternehmerrendite ist das, die sollte natürlich auch entsprechend sein

dealer sind alle dumm wie brot, du bist der beste beweis

wenn man als dealer nur bissel rechnen kann, gehört man schon zu den oberen 10%

ich kannte mal einen, der fand es besser, 10g am tag mit maximalgewinn pro gramm zu verkaufen, als wenn er zb 200g verkaufen würde, wo er aber nur 1€ vielleicht am g machen würde


weil doof wie brot ist

Kommentar von kindgottes92 ,

"10%? So viele gibts doch gar nicht" ;)

Kommentar von Cackngger ,

herr meier, sie leiste so gute arbeit, ich erhöhe ihren lohn um ein drittel

nene chef, ich will mindestens ein viertel

herr schulze, wie sind sie denn millionär geworden?


ach, ich kaufe hähnchen für 3€ das stück, verkaufe sie hier für 10€ und von den 7% kann ich ganz gut leben


haben mal wichtige leute so 1:1 gesagt, der erste war fußballer, der zweite irgendein händler, der halt sehr reich wurde

Antwort
von marcjaku, 309

Naja der anbau ist ja nicht Teuer... daher bekommen meist die Dealer den Stoff gratis und bekommen ein Teil des Geldes, Er mach damit sozusagen sein Job... damit die die den Stoff anbauen auch nicht erwischt werden.

Antwort
von smokechiller, 223

Selbst wenn er für 10 € ein Gramm kauft und verkauft es dir für 12,50€ weiter, dann hat er Gewinn. Ist nicht nur beim Drogendealen so. Kannst dir auch nen Schrottauto für 100€ kaufen und machst es für weitere 200€ TÜV fertig, dann ist es danach sicherlich 600€ wert. Sind 300€ Gewinn. Kannst dir auch in Kleinanzeigen Portalen ein Smartphone für 50€ kaufen und verkaufst es für 120€ weiter.

Antwort
von JupStrunk, 229

wenn der es für 25 verkauft, hat er im Einkauf höchstens 10 dafür bezahlt !!! ;)


Antwort
von lifeisblah, 201

Günstiger Einkauf, teuerer verkauf, ist doch ganz easy

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