Wie verbreitet ist Cannabiskonsum?

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8 Antworten

Schätzungen zu Folge konsumieren etwa 3mio Menschen in Deutschland Cannabis, wobei die zahlen schwanken, es war auch schon von 5-6mio die Rede, wobei die Dunkelziffer wohl noch deutlich höher sein dürfte.... 

Durch die Prohibition und Fehlinformationen steht Cannabis bei vielen noch im falschen Licht, manche wollen aber auch einfach nicht wahr haben was Studien uvm inzwischen belegen..... Im Vergleich zu Alkohol wie auch Tabak ist Cannabis weniger schädlich, sicher bringt es risiken mit sich wenn man in der Entwicklung konsumiert und das evtl auch noch zuviel, das gilt jedoch auch für andere bzw die legalen Drogen. (Drogen habe in Kinder Händen nichts zu suchen - das Bier zB ab 16 ist, finde ich lächerlich so wie auch heuchlerisch) Auch besteht ein Risiko, sofern man dazu veranlagt ist und da was schlummert, eine Psychose frühzeitig ausbrechen zu lassen , viele vergessen aber bei ihren "kiffen ist schlecht Parolen" , das so einiges eine Psychose ausbrechen oder entstehen lassen kann, auch der vom Volk so gebliebte Alkohol, trotzdem wird er getrunken und zum teil sogar empfohlen: trink lieber ein Bier und kiffen nicht! Da kann man sich nur an den Kopf packen ... Die sucht , wenn man es sucht nennen kann, ist bei Cannabis relativ schwach ausgeprägt und rein psychisch, und den meisten bereitet der Verzicht auf Cannabis auch kein Problem, selbst nach Jahre langem Konsum nicht. Für mich war es immer wie Schokolade essen, schön wenn was zu naschen da is, aber wenn nicht ist auch nicht schlimm, von sucht kann hier also nicht die Rede sein, und ich hab länger als ein Jahrzehnt konsumiert ...  Sicher gibt es Ausnahmen die mit Cannabis nicht zurecht kommen und evtl zuviel konsumieren, das ist jedoch kein Substanz bedingtes Problem, sonder liegt an der Person selbst. Im Gegensatz zu zB Alkohol, der wirklich von sich aus ein hohes sucht potential mit sich bringt und neben psychisch auch körperlich abhängig macht. Daher, zwischen Alkohol und Cannabis liegen bzgl der Gefährlichkeit und dem sucht potential wirklich Welten. 

Es Raucht aber auch niemand 10-20 Joints am Tag, und wenn doch, hat er wohl eher ein medizinisches Interesse an Cannabis, siehe Schmerz Patienten und dergleichen. 

Der durchschnitts Konsument Raucht wohl eher einen Joint am Abend zum abklinken oder nur am Wochenende, somit halten sich die kosten auch in grenzen, zumindest bei denn meisten... Der Begriff suchtmittel passt daher auch nicht zu Cannabis, da sich keine sucht in dem Sinne entwickelt.. 

Wenn dich das Thema interessiert such mal im Netz .... Der Deutsche hanfverband zB is recht informativ, auch gibt es viele Studien zu lesen, bzgl Gefährlichkeit uvm.... 

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Suchtmittel? Naja, gibt leute die kommen ohne cannabis nicht klar. Aber normalerweise hat man keine "entzugserscheinungen", also man kann auch gut damit leben wenn man mal ne längere pause macht. Und ja, cannabis ist zwar relativ teuer (1g=~10€) aber aus 1g machen die meisten 2-3 joints, so dass man für einen joint wiederum nur 3-5€ zahlt, und so ist cannabis sogar preiswerter als alkohol - um sich ordentlich zu besaufen muss man ja mindestens 10€ zahlen, wenn man nicht grade das billigste vom billigsten trinkt. Und mal abgesehen davon das cannabis auch um einiges weniger schädlich ist als alkohol, ist der rausch auch ein ganz anderer, falls du dich fragst wieso man das konsumiert. Das ist übrigens mit allen drogen so: alkohol ist die schädlichste droge überhaupt, und davon mal ganz abgesehen ist der alkoholrausch auch einer der langweiligsten und bei den meisten menschen mit ziemlich fiesen nebenwirkungen (kater, erbrechen etc.) verbunden. Das hat man in diesem ausmaß bei fast keiner anderen droge. Und der rausch selber ist auch bei fast jeder anderen drogen um einiges angenehmer, ja sogar spannender als beim alkohol. Das mag vielleicht auch abhängig vom konsumenten selber sein, aber fast jeder den ich kenne sagt lieber ja zu einem joint als zu einem bier.

Und nochmal zu deiner frage von wegen suchtmittel: fast food und sowas ist meiner meinung sogar ein stärkeres suchtmittel als cannabis. Ich rauche ab und zu mal etwas, mal etwas mehr so das ich in 3-4 tagen auch mal an die 20 joints rauche - dann rauche ich aber auch in 4 monaten maximal 1 joint, wenn überhaupt. Schokolade und andere süßigkeiten sind was das suchtpotenzial angeht schlimmer, oder auch kaffe... Ohne kaffe bin ich den tag über nicjt zu gebrauchen, was man bei cannabis nicht sagen kann...

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Kommentar von simonpeters79
25.11.2015, 17:29

2-3 Joints aus 1g? Das müssen ja Mörder-Dinger sein. Ich dreh daraus so 5-7. Aber da ist halt jeder anders. ;)

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Kommentar von tony5689
25.11.2015, 17:34

Naja, also das erscheint mir doch ein bisschen sehr wenig oder? Aus 0.2g (das wären 5 joints aus 1g) mache ich ja noch nichtmal einen bong kopf... Aber naja, ich kiffe auch schon seit ein paar jahren^^

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Ich lese hier immer wieder Fragen zu Cannabis. Mich erstaunt das, weil mir nicht klar war, dass dieser Konsum offenbar so verbreitet ist wie Alkohol und Zigaretten, also für viele wirklich zum Alltag gehört. Stimmt meine Einschätzung oder ist das eine Fehleinschätzung aufgrund der häufigen Fragen dazu auf dieser Seite?

Sicher um einiges verbreiteter als du bisher dachtest ( vorallem durch die ganze Bevölkerung hindurch), aber auch nicht so übertreiben wie auf dieser Seite. Sonst wären ja fast alle Teenager in einer Scheinschwangerschaft und haben alle Sex mit 13.

Weiterhin interessiert mich dazu, wie man es schafft, eine Droge nur hin und wieder zu nehmen. So ein Joint ist ja doch so teuer, dass man ihn nicht wie Zigaretten (10 bis 20 am Tag?) rauchen kann. Auf der anderen Seite ist er halt ein Suchtmittel. Wie hält man sich zwischen zwei Joints zurück? Für viele Leute ist es ja schon extrem schwierig, mal eine Woche keinen Alkohol, keine Zigaretten, keine Süßigkeiten oder kein Fastfood zu essen. Also alltägliche, legale Suchtmittel.

Cannabis macht dich nicht physisch abhängig, kann aber psychisch Abhängig machen. Solange du eine starke Psyche hast (einen Willen) ist es ganz leicht auch mal eine Woche darauf zu verzichten. Beim Alkohol ist das anders da wird man physisch abhängig wird, da kann es dann auch mal sein das der Körper dringend Nachschub braucht weil er sonst Zusammenbricht/einen Anfall kriegt

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Ich schätze mal dass in D Menschen im einstelligen Millionenbereich regelmäßig kiffen.

Aber ich schätze auch, dass die Mehrheit nicht 10 - 20 Joints am Tag raucht und einigermaßen verantwortungsvoll damit umgehen kann.

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Die  Schätzungen zur Anzahl der Cannabiskonsumenten in Deutschland geht weit auseinander. Manche sprechen von 2 Millionen manche von 4-5 Mio.

 Das ist im Endeffekt bei weitem nicht so viel wie es Alkohol Konsumenten gibt. Aber wahrscheinlich glauben die Menschen über Alkohol schon alles zu wissen. Deswegen werden da vermutlich auch weniger Fragen gestellt.  Über Cannabis wissen viele Leute viel zu wenig und wenn man sich informiert stößt man auch immer wieder auf Mythen und Legenden die sich hartnäckig halten oder auf unsachliche Argumente.

Zum Beispiel:  Man liest oft, dass sich der THC Anteil im Cannabis in den letzten Jahren (Jahrzehnten) erheblich erhöht hat. Das wird nun als Argument genommen das Cannabis an sich gefährlicher geworden ist.  die meisten denken dann "o.k. es ist also gefährlicher" ohne es weiter zu hinterfragen. Wenn man das aber täte, würde man schnell feststellen was für ein Schwachsinn das ist. Man vergleicht quasi Bier mit Schnaps und behauptet Schnaps ist viel gefährlicher. Quatsch! Ich trink nen Schnaps ja auch nicht aus einem 0,5 Liter Glas.

Und da Marihuana allenfalls eine leichte psychische Abhängigkeit hervorrufen kann, ist es auch nicht so schwer sich da zurückzuhalten.

Klar. Wenn der Tag stressig war, der Chef einem blöd gekommen ist und man dann ewig braucht nach Hause zu kommen weil ein LKW die Oberleitung der Straßenbahn beschädigt hat, dann denkt man sich schon: Zuhause erstmal einen kiffen. Das baut den Stress und Ärger ab.

Aber wenn ich drei Wochen in den Urlaub fliege und am Strand in der Sonne brutzel, denke ich nicht eine Sekunde ans Kiffen.

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So verbreitet, daß sogar die Polizei schon sagt, die Strafverfolgung  macht keinen Sinn mehr.  Die wenden Millionen auf um Dealer zu jagen, beschlagnahmen tonnenweise Canabis, ganze Schiffsladungen, und das verknappt das Angebot so wenig, daß nicht mal der Straßenpreis steigt.  

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Du interpretierst den Ausdruck "Suchtmittel" in Bezug auf Cannabis falsch. Besser würde man sagen, Cannabis sei ein "Genussmittel", ebeso wie man Wein oder guten Kaffee als Genussmittel bezeichnet.

Den Umgang  - den richtigen - kann man erlernen, aber es gehört Disziplin dazu. Disziplin ist in jugendlichen Kreisen nicht besonders angesagt.

Bezüglich der Verbreitung von Cannabis kann man sagen, dass insgesamt rund 2,5 % der Weltbevölkerung Cannabis konsumieren (Zahlen nach UNODC, United Nations Office of Drugs and Crime)

Google "Rauschzeichen"


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Man muss sagen Alkohol und Zigaretten sind wesentlich schädlicher und machen auch wesentlich schneller süchtig. Allerdings bin ich kein Befürwortet von Cannabis.

Über das Thema lässt sich streiten.

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