Frage von kampfkatze888, 150

Wie verbessere ich die Abgaswerte eines etwas älteren Holz-Heizungsofens?

Sehr geehrte Community, bei mir steht demnächst die Abgasmessung meines etwas älteren Holz-Heizungsofens an. Leider werden dieses Jahr die Grenzwerte erneut angehoben, wodurch unser Heizungsofen nicht mehr den Anforderungen entspricht und ausgetauscht werden müsste.

Es handelt sich dabei um ein sehr simples Modell, bei dem die Feuerung durch einen Thermostat über eine Kette geregelt wird. (Es wird ganz einfach die Luftzufuhr begrenzt.)

Ich frage mich nun, ob man diesem Ofen nicht etwas unter die Arme greifen könnte, damit der die Grenzwerte noch ein oder zweimal erreicht. Welches Holz soll ich zum Messzeitpunkt Heizen? Könnte ich vll das Abgas irgendwie durch ne Simple Maßnahme reinigen? Bei welchem Betriebszustand erzeugt er die wenigsten Abgase? (Wenn er voll brennt oder wenn er vor sich hinglüht?)

Vielen Dank schon mal für eure Antworten :)

MfG

Antwort
von peterobm, 107

http://www.rainbow-tech.de/bimschv.html

du kannst dich da drehen wie du magst, die Tage für solche Kessel sind gezählt. Die Fristen sind Baujahrabhängig. 

Den schwächsten Schadstoffausstoss ist in der Glutphase.

schau einfach auf das Baujahr am Typenschild, das ist massgeblich.

Kommentar von kampfkatze888 ,

Danke :)
Dann hat der Kaminkehrer mit der Glutphase schon mal recht ^^
Weist du zufällig noch welches Holz am besten ist?
Hätte Buche, Kiefer, Fichte und Kirsche im Angebot :)

Kommentar von peterobm ,



Für alle bis zum 22.3.2010 in Betrieb gegangenen Anlagen gibt es eine Übergangsregelung. Die Dauer dieser Übergangsregelung hängt davon ab, wann die Anlage in Betrieb gegangen ist. 
Für Anlagen, die ab dem 1.1.2005 in Betrieb gegangen sind, dauert die Übergangsfrist bis 31.12.2024.
Für ältere Anlagen, die ab dem 1.1.1995 in Betrieb gegangen sind, dauert die Übergangsfrist bis 31.12.2018.
Für noch ältere Anlagen dauert die Übergangsfrist bis 31.12.2014.

nochmal zur Verdeutlichung

das Holz spielt da keine grosse Rolle, Unterschiede sind in der Energieausbeute sehr unterschiedlich. Hartholz ist oben angesiedelt. Weich-Obstholz ganz unten. 

nennt sich Brennwert Tabelle ist aussagekräftig

http://www.kaminholz-wissen.de/holz-brennwerte.php

Kommentar von kampfkatze888 ,

Ok dann weis ich Bescheid.
Hilft dann wohl nichts anderes als um eine Ausnahmegenemigung zu Betteln.
Vll geht da ja was weil bei uns sowieso in den nächsten Jahren neu gebaut werden muss weil unser Haus schon ziemlich alt ist und sich renovieren nicht wirklich lohnt :)

Kommentar von peterobm ,

das solltet ihr dem bev. Schornsteinfeger glaubhaft darlegen. Ob er da mitspielt ... ER kann muss aber nicht.

Antwort
von 33cmholzscheit, 62

wenn ich die gescheiten und doch so blödsinnigen antworten von mitmenschen lese, die nicht mal etwas von der deutschen rechtschreibung verstehen, geschweige von der funktion eines heizkessels, wird mir übel. ich habe meinem oldi unter die arme gegriffen mit einem schamotteeinbau, der das ganze alte durchbrandsystem umgekrempelt hat, zusätzliche sekundärluftführung innen und von außen über die fülltür, das rost auf ein drittel verkleinert. es sieht jetzt aus ähnlich einem guten standartkaminofen ohne scheibe. dazu kam noch eine abschaltautomatik, die nach dem ausbrand, also bei etwa 150° abgastemperatur alle öffnungen schließt, damit das auskühlen von kessel, rohr und schornstein verringert und man sich mit dem nachlegen schon mal ein stündchen je nach holzart zeit lassen kann. das gibt einen super neustart. der schorni war zufrieden bei der messung 11/15. ich feile noch etwas am co-wert. der liegt noch grenzwertig. heizkessel k30, ehemals 22,..kw bj.85 .....filter habe ich auch versucht, alle 14 tage rausnehmen und ausblasen mit dem staubsauger, ist einfach, hat aber für die feinstaubmessung nicht viel gebracht.

mfg

bin leider dipl.-ing. phys.

Antwort
von BigLittle, 80

"In besonderen sozialen Härtefällen kann bei der jeweils

zuständigen Behörde ein Antrag auf Ausnahme von den An

forderungen nach § 22 der 1. BImSchV gestellt werden. Die

Bewilligung erfolgt nach Einzelfall-Prüfung." Das heist, wenn der Schornsteinfeger zur Messung kommt und die Anlage bemängelt, dann solltest Du mit ihm in Ruhe reden und dann wirst Du beim Landratsamt oder der Gemeinde, die genaue Adresse verrät Dir der Schornsteinfeger, einen Antrag auf Ausnahme stellen können. Du kannst und mußt mit dem Schornsteinfeger in Ruhe reden, denn er entscheidet im Endeffekt, ob und wie lange der Kessel noch betrieben werden darf. Es gibt für einen GK 21 einen Katalysator zum Nachrüsten, aber ob sich das noch lohnt, wenn das Haus eh in absehbarer Zeit abgerissen werden soll? Das glaube ich nicht. Da lohnt sich eher den Schornsteinfeger auf einen Kaffee und ein vertrauensvolles Gespräch einzuladen. Der wird Dir Alles erklären.

Antwort
von ErsterSchnee, 111

Gibt es nicht noch Bestandsschutz für Altgeräte?

Kommentar von kampfkatze888 ,

So weit ich weis nicht.
Es wurde letztes Jahr bereits gemessen und da wurde mir schon gesagt dass der Ofen heuer durchfällt und warscheinlich was unternommen werden muss.
Inwieweit ausnahmen seitens des Landratsamts zu bekommen sind weis ich noch nicht. :)

Antwort
von dietar, 76

Wenn es ein simpler Ofen ist, geht es. Vor der Prüfung besorgst du dir abgelagertes Birkenholz. Birkenholz ist das beste Brennholz,das du hierzulande bekommen kannst. Dann füllst du den Ofen mit den Birkenscheiten, von unten nach oben. Vom Brennrost nachm oben. Du füllst und lässt oben einen kleinen Brennraum übrig. Dahin (oben!) legst du das Anmachholz und zündest an. Der Ofen beginnt dann von oben nach unten zu brennen. Nach etwa 10 Minuten Brennzeit ist das Feuer fast rauchfrei und der Ptüfer kann kommen.
Im Übrigen solltest du immer so bestücken, Ein Holzofen sollte immer von oben nach unten brennen. Viel Glück.

Kommentar von Previa3 ,

Hallo dietar, vielen Dank auch von Previa3.

Ich zünde unseren Kaminofen auch immer von oben an. Aber nur weil es dann länger dauert, bis es warm wird. Es ist logisch, was du sagt, weil das Holz dann langsam ausgasen kann und nicht gleich alles Holz in Flammen steht. All das was dz schreibst wusste ich auch nicht, aber ich speichere deinen Text bei mir...

Kommentar von peterobm ,

es geht aber um einen Holzofen, der an die Heizung angeschlossen ist.

Antwort
von dietar, 60

Auch wenn der Ofen an eine Heizung angeschlossen ist, gilt das Gleiche. Der Brennraum und der Ablauf des Brandes sind die Gleichen, wie bei einem olo-Ofen.

Antwort
von kenibora, 86

Selbst kannst Du das garnichts machen. Die Abnahme und Messung der Werte erfolgt durch einen Schornsteinfeger. Lass es eine Fachfirma machen!

Kommentar von kampfkatze888 ,

Sicher macht das der Schornsteinfeger ^^
Meine Frage ist ja auch ob ich die Werte nicht doch ein wenig Beeinflussen kann eben durch Holzart und Betriebszustand. Es könnte ja sein dass dies dann das Zünglein an der Waage ist.

Handwerklich wäre ich natürlich auch in der Lage nicht allzukomplizierte veränderungen durchzuführen ^^

Antwort
von harmersbachtal, 68

lass ihn ausgehen,und dann weg damit auf den schrott da kanste dir die Abgaßmessungs kosten sparen weil der schorni schon letztes jahr was gesagkt hat die ausnahme genemigung kostet auch Geld und dazu brauchst du sämtliche orginal papiere alle

Kommentar von 33cmholzscheit ,

das ist die primitivste antwort, die hier abgegeben wurde!

Kommentar von harmersbachtal ,

ist zwa primitiv aber wen der Bezirksschornsteinfeger schon letztes Jahr da war und hat gesackt das er heuer durchfällt das er nicht weiter betrieben werden darf, und du machst es trotzdem dann hast du eine Ilegale Feuerstätte ,und bei einem Brandschaden nachweislich durch den aberkannten Ofen verursacht haste mächtig ärger mit der Gebäude Versicherung

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