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Wie verarbeite ich den Tod?

gefragt von LaicaLaica am 10.10.2009 um 11:30 Uhr

Vor gut zwei Jahren ist meine geliebte Katze verschwunden. Bekannte haben uns gesagt, sie hätten eine überfahrene Katze gefunden, die genau wie unsere Aussah. =( kurz danach sind wir auch noch umgezogen. Auch heute kann ich nicht von dieser katze sprechen ohne weinen zu müssen, genauso wie ich oft heimweh habe! Ich konnte nie richtig mit jemandem darüber reden. Was soll ich tun, damit ich das ganze endlich verarbeiten kann?


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YuLy42
beantwortet von YuLy42 am 10. Oktober 2009 11:32
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Vor 6 Wochen ist mein Vater gestorben - mach Dir einfach bewusst, was Du verloren hast, und was nicht.


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mikael
beantwortet von mikael am 10. Oktober 2009 11:33
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Es ist schlimm, aber so dämlich es sich für Dich auch anhören mag, sei froh das es "nur" die Katze war und kein geliebter Mensch.


sniper366
beantwortet von sniper366 am 10. Oktober 2009 11:36
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Wenn auf unserer Welt ein Tier stirbt, welches von einem Menschen geliebt wurde und welches selber diesen Menschen liebte, dieses Tier wird an diesen Ort gehen und zusammen mit vielen, vielen anderen Tieren am Fuße der Regenbogenbrücke auf seinen geliebten Menschen warten.

Dort gibt es Wasser und Nahrung im Überfluß, die Sonne scheint immer und unsere Freunde fühlen sich wohl. Alle Tiere, die alt waren, sind wieder jung; Tiere, die krank waren, sind wieder gesund. Diejenigen, welche verletzt oder verkrüppelt waren, sind wieder wohlauf, so wie wir sie aus unseren Träumen vergangener Zeiten kennen. Die Tiere sind glücklich und zufrieden, sie rennen den ganzen Tag herum und spielen miteinander.

Und doch ist da tief in ihnen eine Sehnsucht: Sie alle vermissen ihren Menschen, den sie auf der Erde so geliebt haben und den sie im anderen Leben zurücklassen mußten. Und so spielen sie und warten, denn sie wissen, für jedes Tier wird der Tag kommen, der eine Tag, an dem es seinen geliebten Menschen wiedersehen wird.

Und dann, eines Tages, ist es soweit: Das Tier hält plötzlich inne und sieht auf. Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf und es schaut mit leuchtenden Augen erwartungsvoll und zitternd in die Ferne. Und jetzt löst sich das Tier, Dein Tier, von seinen Spielkameraden. Es läuft, rennt, schneller und schneller über die grünen Wiesen. Du siehst es auf Dich zukommen, und Du und Dein geliebtes Tier, ihr trefft Euch freudig wieder auf der Regenbogenbrücke. Du nimmst Dein Tier in Deine Arme und hältst es fest. Dein Gesicht wird geküßt, wieder und wieder und Du schaust endlich wieder in die Augen Deines geliebten Tieres, das so lange aus Deinem Leben verschwunden war, aber niemals aus Deinem Herzen.

Dann überschreitet ihr zusammen die Regenbogenbrücke und ihr werdet nie wieder voneinander getrennt sein...


heligirl
beantwortet von heligirl am 10. Oktober 2009 11:40
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Ich fänd es auch schwierig damit umzugehen, dass du letztendlich nicht weißt, was mit ihr ist. Vielleicht hilft es, daran zu glauben, dass die Bekannten evtl. doch nicht deine Katze gesehen haben. Vielleicht lebt sie ja doch noch und hat andere Menschen gefunden, die sie mögen. Ich kenne Heimweh gut. Ich war auch 3 Jahre weg von Köln und habe die Menschen total vermisst (also keine speziellen, sondern die Kölner an sich). Ich hab auch in Rheinland-Pfalz neue Leute gefunden und Spaß gehabt, aber ich habe irgendwann die Konsequenz gezogen und bin zurück nach Köln. Ich kenne deine Situaion ja nicht, aber suche dir nette Leute z.B. über new-in-town und schau doch mal im Tierheim, ob du nicht einer netten Katze ein schöneres Leben bereiten kannst. Nicht als Ersatz sondern einfach als neuer Abschnitt. Heißt nicht, dass du die andere Katze vergessen sollst, aber es macht es sicher leichter.


Annlenchen
beantwortet von Annlenchen am 10. Oktober 2009 11:42
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das tut mir sehr leid. ich weiß wie es dir geht und ich hab schon oft katzen verloren, aber am schlimmsten war es, als mein kater überfahren worden ist, als ich 8 war.. ich weiß, dass es am besten ist, die gefühle zuzulassen, auch wenn es weh tut. es ist nicht schlecht zu trauern, sondern es hilft, das geschehene zu verarbeiten. weinen ist sogar sehr gut. während man weint, fühlt man sich zwar nicht gut, aber man wird bald merken, dass es einem besser geht, als wenn man die gefühle verdrängt hat. und die anderen leute haben bestimmt verständnis dafür, wenn du deswegen traurig bist. bei meinem kater hab ich zuerst mal die ganze nacht geweint, es war keine schöne nacht, aber ich hab dann doch das richtige getan und ich glaub, wenn ich es damals zurück gehalten hätte, was ich eigentlich wollte, hätte mir alles viel mehr weh getan. vielleicht hilft es dir auch eine geschichte oder ein gedicht zu schreiben. und ich weiß, dass man das nicht gleich will, aber vielleicht möchtest du dir irgendwann wieder eine katze holen.


angry
beantwortet von angry am 10. Oktober 2009 11:31
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anonym
beantwortet von Fisherman am 10. Oktober 2009 11:32
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Schaff dir eine neue Mieze an, das hilft!

Kommentar von Simple_avatar2smallLaica am 10. Oktober 2009 11:34

Wir haben noch eine zweite katze, aber die verträgt sich nicht mit anderen...das problem ist ja auch der umzug..


anonym
beantwortet von dobbe am 10. Oktober 2009 11:33
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schöne katze. ich würde mit jemandem vertrauten darüber reden...


marlylie
beantwortet von marlylie am 10. Oktober 2009 11:35
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Sterben / Tod eines geliebten Menschen oder Tieres gehört nun mal zum Leben dazu...

Sieh dich um, was dein Leben wirklich ausmacht - und auch wenn es sich brutal anhört: es war eine Kazte, die halt gefährdet war und du solltest dir für da knuddeln und liebhaben einfach eine neue anschaffen, wissend mit dem risiko, dass auch diese dich nicht überleben wird... lg


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