Frage von Eltra, 12

Wie verändert sich die Politik und die Gesellschaft bei der Ausdehnung des römischen Reiches?

Frage steht oben, schon mal vielen Dank :)

Antwort
von ArnoldBentheim, 7

Ich empfehle dieses kleine, aber informative Buch:

Eckhard Meyer-Zwiffelhoffer: Imperium Romanum. Geschichte der römischen Provinzen. 2009.

Zur Ergänzung:

Geza Alföldy: Römische Sozialgeschichte. 4. Aufl. 2011.

MfG

Arnold

Antwort
von bountyeis, 12

- Warenströme und Produkte kamen teilweise sehr billig nach Rom, besonders nach dem Fall von Karthago, was vorher den Mittelmeerraum wirtschaftlich beherrscht hatte.. Die Plebejer konnten nicht gegen die Konkurenz bestehen ebensowenig die kleinen Bauern, die gegen die großen Latifundien mit Sklaven in Konkurenz treten mussten. Die armen Leute wurden Lumpenproletariat und erhielten eine Art Sozialhilfe in Naturalien.

- 218 n. Chr. verlieh Caracalla allen Menschen im Imperiumn Romanum das Bürgerrecht. Damit war der Unterschied Römer- Nichtrömer aufgehoben.

- In die Legion wurden immer mehr fremdländische Kampfverbände eingegliedert. Das schuf besonders in der Spätzeit Probleme, weil sich diese Neubürger schon gar nicht mehr mit der Idee des Imperiums indentifizierten - jeder suchte nur seinen eigenen Gewinn.

- Rom öffnete sich gegenüber fremden Kulten und Religionen. Es herrschte Religiöse Toleranz, ausgenommen den Juden gegenüber und dann den Christen. (Die Gründe dafür sind wohl vielschichtig).

Als das Christentum Staatsreligion wurde, war es aber auf einen Schlag die wichtigste Religion, da alle Römer automatisch Christen waren.



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