meine Freundin ist mitte 40 und bei ihr geht es laut arzt mit den wechseljahren los. in letzter zeit ist sie oft stimmungsschwankungen unterlegen und fühlt sich nicht besonders gut. was kann man noch an psychischen veränderungen erwarten? inwiefern verändern also die wechseljahre die psyche einer frau?

Ich finde, im Sinne der Gleichberechtigung, dass das Klima die Frau nicht anderes verändert wie den Mann! Gruss Solf

Bei manchen Frauen sind die Veränderungen dramatisch (zeitweise), bei anderen kaum bemerkbar.
Bei manchen Frauen ist das Klimakterium auch nach relativ kurzer Zeit vorbei, bei anderen zieht sich das über viele Jahre hin.
Da gibt es erhebliche individuelle Unterschiede, weil Menschen und ihr Hormonhaushalt eben unterschiedlich sind.
Mit dem sinkenden Östrogenspiegel geht auch die stimmungsaufhellende Wirkung auf das Nervensystem verloren.
Gleichzeitig werden bestimmte Botenstoffe, die Informationen senden sollen, nicht mehr ausreichend produziert. Da die komplexe Abfolge im zentralen Nervensystem gestört ist, wird das seelische Gleichgewicht in Mitleidenschaft gezogen.
Viele Frauen haben bis dato nicht gekannte Stimmungsschwankungen, sind unruhig, nervös und reizbar. Bei einigen stellt sich Antriebslosigkeit ein. In schweren Fällen kommt es zu einer Depression, die zusätzlich durch äußere Umstände beeinflusst sein kann.
Nicht immer sind die Hormone alleine Schuld an psychischer Unausgeglichenheit, denn Umbrüche im privaten oder beruflichen Bereich, die häufig in die Zeit der Wechseljahre fallen, können eine große Belastung darstellen.
(http://www.frauenaerzte-im-netz.de/deunruhe-nervositaet-reizbarkeit-und-depressionen260.html)