wie veil kostet die ausbildung als programmierer?

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2 Antworten

Die Berufsausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung kostet Dich überhaupt nichts, sondern Du bekommst eine Ausbildungsvergütung.

Das Studium kostet von Uni zu Uni unterschiedlich. Die Studienbeiträge sind aber meist nicht das Wesentliche. Viele Studierende ziehen für ihr Studium aus der elterlichen Wohnung aus (z. B. weil sich die Uni in einer ganz anderen Stadt befindet) und müssen dann Unterkunft, Verpflegung, Strom, Telefon, Internet, Rundfunkgebühren, etc. bezahlen.

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Im Selbststudium kostet es nur Zeit.

An der VHS kommt die Lehrgangsgebühr dazu.

An einer privaten Schule (gibt es die noch?) tippe ich auf 1000-2000 Euro pro Monat.

An der Uni kommt es auf die Uni an.

Als Ausbildung mit IHK Prüfung bekommt man Geld, der Arbeitgeber bezahlt aber einen Sack voller Fachleute, die Dich drei Jahre lang ausbilden.

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Kommentar von NoHumanBeing
07.02.2016, 21:06

Als Ausbildung mit IHK Prüfung bekommt man Geld, der Arbeitgeber bezahlt aber einen Sack voller Fachleute, die Dich drei Jahre lang ausbilden.

Haha, der war gut! :-)

In dem Unternehmen, in dem ich "ausgebildet" wurde (habe vor meinem Studium auch eine Berufsausbildung zum Fachinformatiker Fachrichtung Anwendungsentwicklung durchlaufen), war es eher so, dass Leute als Azubis eingestellt wurden, die schon Ahnung hatten und dann von Anfang an produktiv waren.

So gesehen bekommt das Unternehmen eher einen Facharbeiter zu einem Drittel/Viertel des Preises, als dass es irgendetwas "bezahlt".

Ging den anderen "Azubis" in diesem Unternehmen und auch einem Kumpel von mir, der sich in einer ähnlichen Richtung (Fachinformatiker Fachrichtung Systemintegration) hat "ausbilden" lassen.

Das ist übrigens nicht neu, sondern war schon immer so. Mein Vater ist während seiner "Ausbildung" zum Rundfunk-Fernsehtechniker auf dem Dach herumgekrakselt und hat Antennen montiert. Was meinst, was die für jemanden bezahlt hätten, der kein "Azubis" gewesen wäre? ;-)

Bei großen Unternehmen, wie Siemens oder Fujitsu ist es vielleicht so, dass man dort tatsächlich Lehrgänge durchläuft und "ausgebildet wird", aber bei kleineren Unternehmen ist man eigentlich hauptsächlich eine billige Arbeitskraft und das Unternehmen profitiert massiv davon.

Möchte ich ja nicht schlecht reden. Ist ja letztlich "mutually beneficial", sowohl von Vorteil für den Azubi, als auch für das Unternehmen, aber die Vorstellung, dass ein Azubi ein Unternehmen Geld kostet, halte ich für sehr naiv. :-)

"Ausbilden" ist das profitabelste, das ein Unternehmen machen kann, sofern sie Leute finden, die was von ihrem Fach verstehen. In dem Unternehmen, in dem ich ausgebildet wurde, bestand die gesamte Systemadministration aus Auszubildenden, abgesehen vom Abteilungsleiter, der die Berechtigung hatte, "auszubilden". ;-) Bei den Entwicklern waren schon mehr "ausgelernte Fachkräfte" dabei.

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