Wie urteilt der medizinische Dienst hinsichtlich der Pflegestufen?

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7 Antworten

Der MdK ist ein Kapitel für sich. Ich habe im letzten Jahr auch einen Antrag auf Pflegestufe 1 gestellt, der mehrfach abgeschmettert wurde. Da muß man schon wirklich den Kopf unterm Arm haben, um durchzukommen. Die Voraussetzungen hat Dir labertasche ja schon genannt. Dazu solltest Du ein Pföegetagebuch (bekommst Du bei Deiner Krankenkasse) führen und ausfüllen lassen. Das dient als Grundlage, wenn jemand vom MdK kommt.

Ich selbst bin auch chronisch krank und habe mehrere Baustellen. Weil ich aber noch klar im Kopf und nicht dement bin, hat man es bei mir abgelehnt, ich solle froh sein, nicht sabbernd in der Ecke zu sitzen, so der Originalton, und nach dem 3. Gutachten hieß es dann durch die Blume, ich möchte doch mal langsam mit den Einsprüchen aufhören, sonst könnte es dazu kommen, daß man mir die bisher genehmigte Haushaltshilfe wieder streicht. So nach dem Motto: Wenn Du den Mund noch aufmachen kannst, schaffst Du es auch allein, Deinen Haushalt zu bewältigen. Stell Dir das also nicht zu leicht vor.

Man kann Dir den Krankenhausaufenthalt nicht vorschreiben, Du bist ja kein unmündiges Kind. Der MdK kann eine REHA empfehlen, Physiotherapie oder was auch immer, ob Du das machst, bleibt Dir überlassen. Leider muß ich morgen selbst wieder ins Krankenhaus, sonst würde ich Dir noch den einen oder anderen Ratschlag geben können. Ich mache sonst auch lieber einen Riesenbogen um diese Einrichtungen, aber es muß sein. Alles Gute und Erfolg.

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Die Pflegestufe anerkannt zu bekommen ist manchmal ein langer Weg, der Grund dafür ist, dass oft der Versicherte und der MdK nicht die gleiche Sprache sprechen, was zur Folge hat, dass Pflegebedürftige häufig viel zu niedrig eingestuft werden und entsprechende Hilfen fehlen. 

Ein Beispiel: „Kann Ihre Mutter allein essen?“, wird vom Medizinischen Dienst gefragt. Die Mutter ist dement, motorisch ist sie durchaus in der Lage, allein zu essen. Also antwortet die Tochter mit „Ja“. Was sie nicht sagt, weil sie danach nicht gefragt wird: Dass ihre Mutter nicht am Tisch sitzen bleibt, nachdem sie ihr das Essen hingestellt hat, dass sie immer wieder aufsteht, herumläuft, andere Dinge tut. Dass sie bis zu einer halben Stunde je Mahlzeit neben ihr sitzen bleibt, sie immer wieder auffordern muss, damit sie überhaupt etwas isst. „20 bis 25 Minuten wären in diesem Falle notwendig“, sagen die Richtlinien. Das Beispiel zeigt: „Es gibt eine große Diskrepanz zwischen den Erfahrungen der Angehörigen und der Sprache des Medizinischen Dienstes.“ „Informations-Asymmetrie“ nennen Die Pflegestufen Berater dieses Phänomen. 

Die PflegeStufen Berater prüfen die bedarfsgerechte Pflegestufe/Pflegegrad und sorgen für ein faires Pflegegeld. Getreu dem Motto: " Pflege beginnt mit einer bedarfsgerechten Pflegeeinstufung". 

Drei Gründe warum Sie uns, Die PflegeStufen Berater, kontaktieren sollten: 

"Wir sprechen die Sprache der Pflegegutachter, haben über 20 Jahre Erfahrung und sorgen für eine bedarfsgerechte Pflegestufe" 

"Unsere Beratung ist erfolgsabhängig strukturiert und hat kostenneutralen Charakter. Wir überzeugen Sie gerne von unserem Konzept" 

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2017 wird von Pflegestufen auf Pflegegrade umgestellt.

www.die-pflegestufenberater.de 

kostenfreie Hotline 0800 0 333 111

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Pflegestufe 1- Erhebliche Pflegebedürftigkeit

Voraussetzungen Pflegestufe 1:

Täglich erforderlicher Pflegeaufwand insgesamt: 90 min - davon Grundpflege: 46 min täglich.

Wenn diese Voraussetzungen gegeben sind kann Pflegestufe Eins anerkannt werden. Erst dann gilt der Pflegebedarf als anerkannt, so dass von Pflegebedürftigkeit und einem Pflegebedürftigen gesprochen werden kann.

Die erforderliche Zeit für die Grundpflege muss nicht durch einen Pflegedienst geleistet werden. Die Pflege zu Hause wird in den meisten Fällen durch pflegende Angehörige geleistet.

Es muss nur der Bedarf an sich festgestellt sein; wie der Pflegebedürftige ihn abdeckt bleibt ihm überlassen.

Sind diese Mindestanforderungen nicht gegeben, kommen keinerlei Leistungen aus dem Bereich der Pflegeversicherung in Betracht.
Hier siehst du was in die Grundpflege fällt.  

http://www.pflegeverantwortung.de/grundpflege-definition.html

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Wenn du dir sicher bist, dass du die Vorraussetzungen erfüllst, dann stell diesen Antrag, selbst wenn nichts können sie nichts Schlimmeres tun als ihn abzulehnen.

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Nein und das ist auch nicht der Inhalt der Begutachtung. Hier geht es darum, ob du für die Dinge des täglichen Lebens auf Pflege angewiesen bist. Kannst du dir allein die Haare kämmen, den Hintern abwischen usw.?

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Ich finde es schlimm, dass ständig Beiträge hier verschwinden. mein Beitrag wurde jetzt schon zum 2. Mal gelöscht.

Die Mods scheinen vermutlich nicht so recht zu wissen um was es bei Pflegestufen geht.

Anscheinend sind sachlich richtige Beiträge hier nicht mehr erwünscht.

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Kommentar von MMichael63
02.03.2016, 04:47

Auch meine Frage wurde erst gelöscht, schade dass hier Nichtswisser was zu melden haben

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Du bekommst eher einen Behindertenausweis als Pflegegeld. Bei Pflegegeld mußt Du körperlich und/oder geistig schon sehr eingeschränkt sein. Z.B. Dich nicht allein Waschen können oder essen können. Nur Rückenprobleme reichen da nicht aus.

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Kommentar von MMichael63
02.03.2016, 04:46

Die Fragen erst lesen,   dann verstehen,   dann antworten

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