Frage von InvestmentStar, 32

Wie unterscheidet sich das Empathieempfinden zwischen Männern und Frauen?

Ich habe eben einen Artikel gelesen, in dem beschrieben wird, das Frauen Empathie tendenziell eher intuitiv mit der rechten Hirnhälfte "fühlen", während Männer die Situation erstmal rational analysieren und daraufhin mit der Prognose ein gewisses Mitgefühl entwickeln. Wie gesagt tendenziell. Ist da was dran?

Danke

Antwort
von Dahika, 9

Eine Frau sagt einem Mann: "ich brauche mehr Wärme von dir." Er nickt, steht auf und macht die Heizung an.
Eine Frau schilderte mir eine oft vorkommende Situation. Sie war durch ihre drei sehr lebhaften Kinder sehr gestresst. Fertig. Am Abend erzählt sie ihrem Mann davon. Er steht auf und macht die Kinder zur Sau.
"Das wollte ich gar nicht," sagt sie. "Ich komme mit den Kindern schon gut alleine klar. Er sollte mich nur einfach mal in den Arm nehmen."
Männer sind durchaus gutwillig, aber stehen oft auf der emotionalen Leitung.

Antwort
von Ottavio, 12

Endgültig erforsch ist das noch nicht, aber etwas ist dran. Nachgewiesen ist nach meiner Forschungen in Büchern:

1) Die intuitive, gefühlte Empathie ist bei Frauen im Durchschnitt stärker ausgeprägt als bei Männern. Das zeigt sich insbesondere an ihrer stärkeren Empathie gegenüber Menschen, die leiden, aber selbst Schuld auf sich geladen haben.

2) Die beiden Gehirnhälften sind bei Frauen stärker vernetzt als bei Männern.

Die Gelehrten streiten noch darüber, ob beide Tatsachen etwas miteinander zu tun haben und welche Rolle dabei die Sozialisation spielt 

Antwort
von Ottavio, 5

Nach meinen Forschungen in der Literatur scheinen zwei Tatsachen bewiesen zu sein:

1) Die spontane Empathiefähigkeit der Frauen ist im Durchschnitt stärker als die der Männer. Das ist nachgewiesen insbesondere für den Fall, dass es einem Menschen schlecht ergeht, der selbst Schuld auf sich geladen hat.

2) Die beiden Gehirnhälften sind bei Frauen besser vernetzt als bei Männern.

Ob beide Beobachtungen im Zusammenhang miteinander stehen und welche Rolle die Sozialisation hierbei steht, darüber streiten noch die Gelehrten.

Antwort
von Kajjo, 8
  • Ja, dass die Hirnhälften unterschiedlich stark miteinander vernetzt sind und die beiden Hirnhälften auch mit anderen Prioritäten eingesetzt werden, ist auf jeden Fall korrekt. 
  • Das beschriebene Verhalten klingt glaubwürdig und entspricht meiner eigenen Erfahrung -- im Durchschnitt, nicht in jedem Einzelfall natürlich.
Antwort
von NosUnumSumus, 6

Ja, ich denke die meisten Männer sind rational-analytischer bzw. kopflastiger als die meisten Frauen, die intuitiver und aus dem Bauch heraus entscheiden.
Ausnahmen bestätigen die Regel.

Man kann jedoch nicht sagen, dass das eine besser ist als das andere.
Kommt ganz darauf an, welche Herausforderung ansteht.
Beim einen haben die Männer die Nase vorn, beim anderen die Frauen.

Aber das ist kein Wettstreit der Geschlechter.
Wir leben alle zusammen auf demselben Planeten :-)

Antwort
von TK997, 7

Da könnte etwas dran sein, da Frauen sowieso eher gefühlsgesteuerter Handel und Männer eher rational. Eigentlich ist die Frage jedoch ganz einfach zu beantworten. Das Empathiegefühl entsteht durch unsere Immunsysteme. Wie genau das funktioniert ist (mir) jedoch noch unklar...

Kommentar von Ottavio ,

Ich denke, mit dem Immunsystem hat eher die Sympathie als die Empathie zu tun. Da funktioniert das über Pheromone, also unbewusst wahrgenommene Duftstoffe, die der Körper produziert

Antwort
von josef050153, 5

Frauen haben Gefühle wie Liebe und Zärtlichkeit.

Männer haben Gefühle wie Hunger und Durst.

Jetzt mal aber im Ernst: Wie willst du jeweils 4 Milliarden Menschen über einen Kamm scheren?

Antwort
von OHBRF, 1

Solche Aussagen halte ich für groben Unfug!!

Empathie bezeichnet die Fähigkeit und Bereitschaft, Gedanken, Emotionen, Motive und Persönlichkeitsmerkmale einer anderen Person zu erkennen und zu verstehen. (Wikipedia)

Je nach Lebenserfahrung hat der Mensch Empathie gegenüber eines anderen Meschen. Nicht alle Frauen sind Empathiefähig. Für mich sind Frauen sehr Empathiefähig, die in der Rolle einer Mutter sind. Die Väter gehen meistens Arbeiten und die Frauen kümmern sich um die Abwicklung des Familienlebens. Sie stehen meistens näher an den Kindern und fühlen sich in sie hinein. Wenn sich das Kind anders Verhält, wissen Mütter meistens, woran es liegt. Mütter stehen für mich dichter am Menschen, als es andere Personen machen. 

Ich kenne aber auch Männer, die sehr Empathiefähig sind, weil sie sehr sozial sind oder in den entsprechenden Berufen arbeiten. Auch ich halte mich für sehr Empathiefähig. Ich bin in der Kirche aufgewachsen und liebe Gemeinschaft. Da achte ich sehr auf andere. Dann war ich sechs Jahre manisch/depressiv und wußte sehr oft über den anderen bescheid, den ich in meinen zahllosen Klinikaufenthalten kennen gelernt habe. 

Und nun wieder die berühmte Frage: 

was war zuerst, dass Huhn oder das Ei! 

Die Wissenschaft orientier sich an Hühnern! Also an Dingen,die gegeben sind. Durch beobachtungen sind sie zu dem Entschluß gekommen, dass Frauen in unserer Gesellschaft empathiefähiger sind, als Männer. Das hat für mich eine logische Erklärung, dass es so ist. Die Wissenschaft geht von Dingen aus, die sich im Lauf der Zeit entwickelt haben. Und im Zusammenhalt der Familien und Freunden ist die Frau für mich der stärkere Teil von beiden. 

Hat die Wissenschaft auch mal ein paar hundert Empathiefähige Männer durchsucht. Hat sie auch Frauen untersucht, die keine Kinder haben und in ihrer Arbeit streben wie ein Mann? Haben sie auch andere Völker untersucht? Mal einen Vergleich zwischen Eskimos und Norweger??

Ich komme für mich zu dem Ergebnis, dass ich der Wissenschaft nicht alles glaube, was sie so schreibt. Sehr viele Dinge sind und bleiben individuell!

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