Frage von Termobar, 70

Wie unterscheiden gläubige Christen ihre empfundene "Gemeinschaft mit Gott" von purer Selbsttäuschung?

Antwort
von JTKirk2000, 16

Vielleicht weniger durch die Empfindung, als durch das Ergebnis. Wenn ich als Christ durch die empfundene Gemeinschaft mit Gott es so empfinde, dass es wichtig ist, anderen uneigennützig zu helfen und gesünder zu leben, dann merke ich auch, spätestens im Laufe der Zeit, wie dies mein Leben positiv beeinflusst, was eine pure Selbsttäuschung nicht in diesem Ausmaß vermag. 

Beispielsweise können sich durch eine derartige Hilfsbereitschaft neue Freundschaften entwickeln und darauf aufbauend weitere neue Beziehungen, eine gesündere Lebensweise kann dem Körper helfen sich auf die Dauer selbst zu entgiften, gesünder zu werden und auch die Leistungsfähigkeit in vieler Hinsicht zu steigern. Bei solchen Entwicklungen handelt es sich nicht mehr um etwas, das man als Selbsttäuschung abtun kann, sondern vieles davon ist nachprüfbar.

Kommentar von Termobar ,

Somit hätte jeder andere Grund, Anderen zu helfen das gleiche Ergebnis? Ich denke hier etwa an humanistische Ansichten. Falls du meinst es gäbe da einen Unterschied im Ergebnis, erkläre bitte wo der liegen soll. Falls es keinen Unterschied gäbe, dann hättest du hier nicht ein wirkliches Unterscheidungsmerkmal zwischen Selbsttäuschung und "Gemeinschaft".

Ob der Antrieb zu helfen einfach menschlicher Idealismus im religiösen Gewand oder genuiner Effekt der "Gemeinschaft" ist, kann ich am Ergebnis dann nicht festmachen.

Kurzum ,das Problem der Unterscheidung besteht, egal wie man es dreht und wendet.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Falls du meinst es gäbe da einen Unterschied im Ergebnis,

Habe ich so etwas geschrieben? Ich denke eher nicht, also können wir das Thema bleiben lassen. Klar ist aber, dass zumindest die christliche Lehre, die klar in den vier Evangelien am Beginn des Neuen Testaments der Bibel enthalten ist, Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft nahelegt.

Falls es keinen Unterschied gäbe, dann hättest du hier nicht ein wirkliches Unterscheidungsmerkmal zwischen Selbsttäuschung und "Gemeinschaft".

Echt jetzt? Es geht um den Unterschied zwischen Gemeinschaft mit Gott und Selbsttäuschung. Vermutlich hast Du "mit Gott" absichtlich unterschlagen. Aber auf so eine Verstrickung durch Unterschlagung lasse ich mich nicht ein.

Ob der Antrieb zu helfen einfach menschlicher Idealismus im religiösen Gewand oder genuiner Effekt der "Gemeinschaft" ist, kann ich am Ergebnis dann nicht festmachen.

Wenn es entgegen der üblichen Handlungsweise der Gesellschaft außerhalb der Religion geschieht, womit ich dies nicht grundlegend auf gegenseitige Hilfsbereitschaft beziehe, dann handelt es sich durchaus um einen maßgeblichen Unterschied.

Kurzum ,das Problem der Unterscheidung besteht, egal wie man es dreht und wendet.

Nur für den, der den Unterschied nicht erkennen will.

Kommentar von Termobar ,

Habe ich so etwas geschrieben? Ich denke eher nicht, also können wir das Thema bleiben lassen.

Nun, lies doch nochmal deinen ersten Satz: "Vielleicht weniger durch die Empfindung, als durch das Ergebnis."

Klar ist aber, dass zumindest die christliche Lehre, die klar in den vier Evangelien am Beginn des Neuen Testaments der Bibel enthalten ist, Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft nahelegt.

Möchtest du, nicht zusammengepickte, gegenteilige Aussagen?

Echt jetzt? Es geht um den Unterschied zwischen Gemeinschaft mit Gott und Selbsttäuschung. Vermutlich hast Du "mit Gott" absichtlich unterschlagen. Aber auf so eine Verstrickung durch Unterschlagung lasse ich mich nicht ein.

Oh nein, keien Sorge. Ich ging nur davon aus das jedem klar wäre was mit diesem Wort "Gemeinschaft" hier gemeint wäre, nämlich jene angebliche Gemeinschaft mit Gott. Die Auslassung war der Zeichenanzahl geschuldet. Gerne also nochmal die Frage: Wie unterscheidest du pure Selbsttäuschung von angeblicher Gemeinschaft mit Gott? Oder extra noch deutlicher: Woran erkennt man das Gemeinschaft mit Gott keine Selbsttäuschung ist?

Wenn es entgegen der üblichen Handlungsweise der Gesellschaft außerhalb der Religion geschieht, womit ich dies nicht grundlegend auf gegenseitige Hilfsbereitschaft beziehe, dann handelt es sich durchaus um einen maßgeblichen Unterschied.

Nur das säkuläre Hilfe nicht entgegen der üblichen Handlungsweise vorkommt. Es ist übliche handlungsweise einer Gesellschaft zu helfen, sogar ohne religiösen Anstrich. Somit sehe ich da immer noch kein Merkmal der Unterscheidung.

Nur für den, der den Unterschied nicht erkennen will.

Deine Erklärung tragen leider nicht zur Erkentniss bei. Du hast bisher: fehlerhafte Erinnerung ans eigene Geschriebene, Behauptungenzur Bibel, semantische Spielereien, versuch zur "unüblichen Gesellschaftlichen Handlungsweise" zu kommen und noch ne Behauptung.

Kommentar von mexp123 ,

JTKirk, du hast es auf den Punkt gebracht :)

Antwort
von THULSA, 12

Ich frage nicht danach , ob das , was ich tue , das im Sinne Gottes Rechte oder Selbsttäuschung ist . Dann würde ich ja immer im Zweifel sein über all mein Denken und handeln . Für mich ist nur das Eine wichtig ; nämlich das , was dem Frieden dient d.h. das, was ich vor meinem Gewissen rechtfertigen kann. Und dient es dem Frieden, den Teufel anzubeten, dann tue ich es, ohne Gewissensbisse !! Wer wollte mich verurteilen, wenn ich die Feindesliebe für bare Münze nehme und ihr gemäß auch konsequent bin ! Sollte ich denn vor meinem größten " Feind " halt machen ?

Antwort
von RudolfFischer, 3

Letzten Endes gar nicht, sonst wäre es ja nicht "glauben", sondern "wissen".

Es reicht mir, wenn es zu einem besseren Leben für mich und andere führt. Damit hat das Leben einen Sinn.

Ob irgendetwas, das wir wahrnehmen und für "die Wirklichkeit" halten, überhaupt objektiv (irgendwie definiert) überhaupt existiert, haben die größten Philosophen bislang nicht beantworten können. Da sind Gläubige in bester Gemeinschaft mit Nichtgläubigen. 

Antwort
von realsausi2, 15

Eine solche Unterscheidung ist dem Glaubenden nicht möglich.

Das subjektive Empfinden hat kein Regulativ, an dem es sich messen kann/muss.

Die Göttern zugesprochenen Eigenschaften lassen es zu, eine Wahrnehmung als komplett subjektiv, isoliert von anderen, zuzulassen.

Ich hatte selbst mehrere "Gotteserfahrungen". Damals war das für mich wohl höchst beeindruckend, aber keineswegs in Frage zu stellen. Das andere, die neben mir im Gebet waren, diese Wahrnehmung nicht teilten, war mir kein Anlass anzunehmen, meine Wahrnehmung in Frage zu stellen.

Heute weiß ich, dass das ein Hirnfurz war. Der Wunsch der Vater des Gedankens.

Aber wer im Glauben verfangen ist, ist außerstande, diese Position der kritischen Reflektion einzunehmen.

Kommentar von Ranzino ,

Sehr fein formuliert.
Im Grunde muss man auch nur auf frühere verbreitete Religionen schauen, denn auch da meinten die Gläubigen, sie haben ganz sicher was Himmlisches erfahren.
Heute opfert niemand mehr tausende Menschen für den nächsten Tempelanbau für Huitzilopochtli in Tenochtitlan, Osiris feiert keine Auferstehung mehr und der Nil tritt auch dann über die Ufer, wenn man nicht darum betet.  Keine Zeichen und Wunder, alles für den Eimer.

All diese "Gotteserfahrungen" waren also im Nachhinein betrachtet, unnützer Mumpitz.  Da ist es dann schon aufschlussreich, dass Christen meinen, bei ihn sei das gaaaaanz was anderes. 
Ich will an sich nicht wissen, wie ihr euch fühlt, wenn es sich ergibt,  dass auch ihr falsch lagt wie all die anderen Gläubigen der Jahrhunderte vorher. Denn es ist wahrscheinlich sehr peinlich und seelisch grausam.

Antwort
von priesterlein, 26

Von außen ist das sicher nicht zu unterscheiden, aber es gibt einen Moment, an dem sie Christen werden, denn vorher sind sie keine Christen, in dem sie die Überzeugung und den Glauben angeboten bekommen und dieses Geschenk annehmen. Sie werden neue Menschen, bei denen es im Extremfall sogar zu radikalen Änderungen der Denk- und Verhaltensmuster kommt.

Jeder Mensch hat seine Überzeugungen und wenn er anderen keine anderen Überzeugungen zutrauen sollte, ist das sein Problem und nicht das der Anderen.

Wie unterscheiden eigentlich Atheisten ihre angenommenen Antigottesbeweise von einer potentiellen Selbsttäuschung?

Kommentar von Ranzino ,

Antigottesbeweise

Im allgemeinen stehen Atheisten auf falsifizirbare Beweise. Wobei sie es immerhin einfach haben, da die Gottesbeweise der Gegenseite schlicht fehlen ?
Sorry, da haben die Atheisten einen klaren Vorteil. Sie können immerhin gute Hypothesen bauen, was die Gegenseite nicht kann.

Kommentar von klausog333 ,

Trotzdem tun sie mir leid!

Kommentar von HumanistHeart ,

Weil?

Kommentar von Termobar ,

Wie unterscheiden eigentlich Atheisten ihre angenommenen Antigottesbeweise von einer potentiellen Selbsttäuschung?

Die "Antigottesbeweise" sind eher das aufzeigen logischer Fehler in vorgelegten Gottesbildern. Da sie logisch nachvollziehbar sind, entfällt hier die Selbsttäuschung.

Jeder Mensch hat seine Überzeugungen und wenn er anderen keine anderen Überzeugungen zutrauen sollte, ist das sein Problem und nicht das der Anderen.

Google mal Dena Schlosser ;)

Von außen ist das sicher nicht zu unterscheiden, aber es gibt einen Moment, an dem sie Christen werden, denn vorher sind sie keine Christen,in dem sie die Überzeugung und den Glauben angeboten bekommen und dieses Geschenk annehmen.

Und meine Frage war, wie unterscheidet sich dieses empfundene Geschenk von purer Einbildung. Schön das du es als toll empfindest, nur beantwortet das nicht die Frage.

Kommentar von realsausi2 ,

Wie unterscheiden eigentlich Atheisten ihre angenommenen Antigottesbeweise von einer potentiellen Selbsttäuschung?

Dieser Frage liegt ein völlig falsches Verständnis von Atheismus zu grunde.

Ein Atheist braucht keine Belege gegen die Existenz von Göttern. Ebenso wie Du keine Belege gegen die Existenz von Einhörner, der Zahnfee oder Rumpelstilzchen brauchst (hoffe ich zumindest).

Die Existenz von Göttern ist eine komplett evidenzlose Behauptung. Erst wenn Evidenzen vorgetragen würden, könnte ich als Atheist zu diesen Position beziehen. Solche Belege sind mir aber bisher nicht vorgelegt worden.

Mal angenommen, ich würde behaupten, es wäre tatsächlich möglich, aus Stroh Gold zu spinnen, hieltest Du es dann für angemessen, dass ich von Dir Belege einfordere, mir das Gegenteil zu beweisen?

Du würdest einfach sagen: "Nein, das geht nicht."

Und genau das machen Atheisten. Sie sagen einfach "Nein, Deine behauptung, es gäbe Götter, weise ich zurück.".

Sie stellen hiermit eben auch keine eigenen Behauptung auf, die ihrerseits eine Beweispflicht rechtfertigen würde.

Es gibt Menschen, die behaupten, es gäbe Götter. Und solche, die das nicht tun. Die nennt man Atheisten.

Antwort
von susan327, 7

Weißt du, alles was schön und gut ist, offenbart Gott. Da kann man sich also gar nicht täuschen. :)

Antwort
von Dovahkiin11, 28

Sie versuchen nicht, sich zu täuschen. Sie sind lediglich von eine, glauben überzeugt, und dieser bewirkt, dass sie selbst in ihrem Leben davon profitieren.

Antwort
von MegaMalte, 29

Gar nicht, das ist ja der Sinn der Sache. Es ist keine Selbsttäuschung, da sie daran glauben :)

Kommentar von realsausi2 ,

Es gibt nur eine Realität. Und wir können uns bemühen, diese über unsere Wahrnehmung so exakt wie möglich in unserem Geist abzubilden.

Diese Realtiät ist das draußen. So wie sie ist. Unsere Wahrnehmung schafft keine Realität, sondern reproduziert sie nur in unserem Verstand.

Wenn nun jemand ohne dies belegende Fakten an eine Entität "glaubt", die in der wahrnehmbaren Realität keine Entsprechung hat, ist das sehr wohl eine Selbsttäuschung. Es ist ein Verlust an Zugang zur Realität.

Kommentar von mexp123 ,

Die Realität unserer Welt wirst du nie nur durch Betrachten erkennen können, so wie es zB sehr gut im Höhlengleichnis von Platon ersichtlich wird. Hast du ja gesagt, aber gerade deshalb kannst du die Existenz eines  Gottes weder belegen noch widerlegen. Und würde man vom Rationalismus ausgehen, könnte man deshalb durchaus auch aus logischer Sicht von der Existenz von Gott ausgehen. Dazu gibt es übrigens einen sehr guten philosophischen Text von Spaemann, der das Höhlengleichnis mit dem Glauben vergleicht.

Kommentar von realsausi2 ,

Die Realität unserer Welt wirst du nie nur durch Betrachten erkennen können

Eine andere Methode gibt es nicht. Betrachten hier im Sinne von sinnhaft erfahren. Mit Augen, Ohren, Zunge, Nase und Fingern.

Erweitern läßt sich dieses Sensorium um technisch basierte Wahrnehmung für z.B. UV-Licht oder Ultraschall.

Wirklich als Realität definieren können wir nur, was wir über diese Kanäle wahrnehmen können.

Darüber hinaus können wir natürlich Thesen aufstellen. Das Higgs-Teilchen z.B. war lange nur eine Idee, bis es dann tatsächlich nachgewiesen wurde.

deshalb kannst du die Existenz eines  Gottes weder belegen noch widerlegen.

Natürlich nicht. Aber aus dieser Feststellung folgt gar nichts. Denn das gleiche kann man auch über die Zahnfee sagen. Es gibt keinen Unterschied in der Evidenz zwischen ihr und irgend einem Gott.

Wer einen evidenzlosen Gott für möglich hält, kommt in Erklärungsnöte, warum er dies nicht auch für die Zahnfee anwendet.

Es mag verschiedene Gründe geben, aus denen jemand an Götter glaubt. Logik gehört entschieden nicht daz. Gottesglaube ist nur außerhalb logischer Konzepte möglich.

Ich kenne das Höhlengleichnis nicht. Werde mal schauen, ob ich das irgendwo finde.

Antwort
von nowka20, 6

gefühlstäuschung, denn der mensch soll gott denken

Antwort
von mexp123, 20

Was für ne Gemeinschaft mit Gott 🙈 Bitte informier dich über unseren Glauben (nicht den von freikirchlichen Christen oder christlichen Sekten) bevor du uns als Spinner darstellst, die irgendwie wie so Hippies ihren Gott anbeten und so tun als würden sie mit dem feiern oder was. (So kommt das rüber, wir sind auch nicht im Wahn ;) )
Wir glauben eher dass es einen gibt, der uns und alle anderen Menschen beschützt und leitet (was dir die Wertvorstellungen aus den 10 Geboten und va. der Bergpredigt zeigen) und dem man sich anvertrauen kann, wenn man Probleme hat und nicht weiß wie man sie lösen soll.
Natürlich ist das kein Mensch, der da auf der Wolke sitzt. Man weiß nicht als was man sich ihn/sie/es vorstellen kann. Drum ist Gott ja auch die Dreieinigkeit: Mensch, Geist, Gott, er ist irgendwie alles gleichzeitig. Es gibt eben was, was irgendwie übermächtig ist. Und klar kann man irgendwie argumentieren dass man keine Übermacht braucht und dass nicht alles einen Sinn haben muss. Aber 1. ist dann das Leben nicht sinnlos, wenn man nur dafür lebt zu sterben und man daran glaubt, dass die Verstorbenen unter der Erde nur langsam verrotten? Und 2. haben die Leute über die in der Bibel berichtet wird (und auch in anderen Schriften), echt immer mutige Dinge getan und von allen wird berichtet, dass sie diese Kraft durch einen Gott gefunden haben.

So: und jetzt lass uns Christen doch einfach Christen sein. Ich mach auch keinen Muslim, Buddhisten, Atheisten, juden,... blöd an und stell ihn als Spinner dar, nur weil er etwas glaubt, wovon ich nicht überzeugt bin. Okay? ;)

Kommentar von EPzentrum ,

Das sehe ich ehrlich gesagt, auch mal als einen konstruktiven Kommentar an. Das ist nämlich genau das, womit ich mich noch anfreunden kann. Ich bin zwar absoluter Atheist, aber meiner Meinung nach soll jeder Leben wie er will und glauben was er will, solange man damit keinem anderen auf den Geist geht oder anderen schadet. Was ich absolut nicht ab kann, ist, wenn ein - und das verstehe ich teilweise als Fanatismus - Glaubensanhänger irgendeiner Religion der Meinung ist, anderen Menschen diese in irgend einer Form aufzuzwingen, denn genau dadurch entstehen ja erst Probleme.  

Kommentar von Ranzino ,


Aber 1. ist dann das Leben nicht sinnlos, wenn man nur dafür lebt zu
sterben und man daran glaubt, dass die Verstorbenen unter der Erde nur langsam verrotten?

Nun ja, die Erkenntnis der eigenen Sterblichkeit war schon immer hart.  Nur warum nicht was aus diesem Leben machen statt auf das Jenseits hoffen ? Wir werden nicht mehr von Krieg und Pestilenz heimgesucht; Kindersterblichkeit ist nicht so verbreitet wie in frühen Jahrhunderten usw.  Da muss man nicht auf eine "andere" Gerechtigkeit hoffen, kann hier gut leben und alt werden.  :)

Kommentar von mexp123 ,

EPZentrum:
Danke, wenn jeder den anderen akzeptiert wie er ist (also natürlich mit Einschränkungen, kann ja nicht jeder einfach machen was er will), dann hätten wir glaube ich keine Probleme auf der Welt.
Deswegen war s mir wichtig, von den extremen Gruppen zu unterscheiden. Meine Patentante und ihre Familie sind zB vor ein paar Jahren so einer extremen Freikirche beigetreten (deren Pfarrer übrigens ein Zahnarzt ist und kein Theologe). Und meine Cousine hat jetzt auch aus Überzeugung (bzw weil Sex vor der Ehe wohl kein Thema bei denen ist) mit 19 ihren ebenso christlichen Freund geheiratet. Aber die zählen für mich auch nicht mehr zu unserer "volkskirche". Wäre mir ja auch egal, wenn die mir nicht ständig diese "christlichen" Glaubenshefte schicken würden :D

Ranzino:
Ja klar, das darf jeder sehen wie er mag :) ich stell mir trotzdem lieber vor, dass meine Oma nur körperlich tot ist und dass ihre Seele, ihr Humor, ihre liebe Art, nicht einfach begraben wurde sondern dass das irgendwie weiterlebt. Und nach unserem Glauben ist das so und das finde ich schön :)

Kommentar von Termobar ,

Was für ne Gemeinschaft mit Gott 🙈 Bitte informier dich über unseren Glauben (nicht den von freikirchlichen Christen oder christlichen Sekten) bevor du uns als Spinner darstellst, die irgendwie wie so Hippies ihren Gott anbeten und so tun als würden sie mit dem feiern oder was.

Mir ging es aber um die Behauptung eben dieser "Spinner", da ich sie wenig plausibel fand. Wenn du deren Ansicht nicht teilst, kannst du die Frage auch schwerlich beantworten. Allerdings wirst du mir wohl zustimmen, dass ich kaum jemanden fragen kann danach der es eben nicht so annimmt wie "Spinner", oder?

Wir glauben eher dass es einen gibt, der uns und alle anderen Menschen beschützt und leitet

Woran genau sieht man den den Schutz?

(was dir die Wertvorstellungen aus den 10 Geboten und va. der Bergpredigt zeigen)

Der Teil wo mir geraten wird mir Augen auszureissen oder wo ich nicht meines nächsten Sklaven begehren darf? Im Ernst, ich habe hier keine selektive Leseweise. Somit finde ich weder die Gebote noch die Bergpredigt im ganzen irgendwie moralisch oder sinnvoll.

Aber 1. ist dann das Leben nicht sinnlos, wenn man nur dafür lebt zu sterben und man daran glaubt, dass die Verstorbenen unter der Erde nur langsam verrotten?

Hinsetzten und aufs Ende warten tut nur auch keiner. Menschen geben ihrem Leben selber Sinn. Dazu braucht es keinen externen Sinngeber.

Und 2. haben die Leute über die in der Bibel berichtet wird (und auch in anderen Schriften), echt immer mutige Dinge getan und von allen wird berichtet, dass sie diese Kraft durch einen Gott gefunden haben.

Und eben weil dies in jeder Schrift steht und es immer den gleichen Effekt hat habe ich eher den Eindruck das der Aspekt der Selbsttäuschung da ein konstanter Faktor bei ist.

So: und jetzt lass uns Christen doch einfach Christen sein. Ich mach auch keinen Muslim, Buddhisten, Atheisten, juden,... blöd an und stell ihn als Spinner dar, nur weil er etwas glaubt, wovon ich nicht überzeugt bin. Okay? ;)

Also ist jedwede Frage zu religiösen Ansichten Tabu? Ich mache keinen an, ich frage. Mehr nicht. Ich widerlege jedoch auch fehlerhafte Argumente. Ist das auch anmachen? wie sähe für dich den "nicht anmachende" Religionskritik aus, wie darf man den "genehme" Fragen stellen?

Kommentar von mexp123 ,

Okay, ich sage ja, rede nicht über uns Christen als "Spinner", da es nicht wir sind, die so denken, sondern die angeblichen Christen, zB die freikirchlichen Organisationen. Dann sprich die an in deiner Frage, aber nicht uns. Wunder dich nicht, warum hier ein Christ antwortet, wenn du die Christen nach ihrer Meinung fragst.

Der Schutz ist das, was du vielleicht als Glück oder Erfolg bezeichnen würdest. Ich habe vil Angst vor einer Prüfung und mach mich dann verrückt, und dann denk ich mir: okay komm mal runter, und dann würde ich ein Stoßgebet zum Himmel schicken und dann würde ich einfach beruhigter sein, und einen Teil meiner Anspannung abgeben können, weil ich denke, einen Teil meines prüfungserfolgs kann ich mir als sicher ansehen. (Du findest das jetzt bestimmt dämlich, aber lass mich das einfach glauben)

Aha, zitiere mal die zehn Gebote. Augen ausreißen hört man ganz am Anfang vil noch. Aber der wichtigste Satz aus der Bergpredigt und aus den zehn Geboten ist: liebe deinen Nächsten wie dich selbst (die hatten halt noch eine bisschen andere Vorstellung vom "nächsten", außer Jesus selbst, aber es ist ein fortschrittlicher Gedanke, der heute immer noch nicht verwirklicht wird)
Die Bibel korrigiert sich in ihrem Verlauf, da sie ein über tausende Jahre angefertigtes Dokument ist. Natürlich sind dann die neueren Kapitel gültiger als die älteren und es gilt nicht, Schriftstücke aus Genesis als Beweis für irgendwelchen alten moralvorstellungen anzuführen.

Klar, aber das was viele Menschen als Sinn ansehen: heiraten, Kinder kriegen, treue, liebe,... Das sind werte, die wurden aus dem Glauben übernommen (wer weiß wie sich das sonst entwickelt hätte). Klar manche reisen lieber und leben allein oder mit einem Partner, aber dann sitzt man mit 80 irgendwann allein im Altersheim und dann?

Wenn die Leute aber sagen, dass sie von Gott geleitet wurden oder eine göttliche Eingebung haben. Und das nicht nur ein "Spinner" ist, sondern viele: Moses, Joseph, Jesus, Petrus, ... Wie kannst du das dann als Hirngespinst abtun. Die waren alle unabhängig voneinander (außer Jesus und Petrus)

Nein ist sie nicht. Aber wenn jemand meinen Glauben (und ja du hast mich als Christ angesprochen in deiner Frage) als jemand bezeichnet, der sich selbst täuscht, dann empfinde ich das als ignorant und beleidigend. Ich darf glauben was ich will und lass mich nicht als Spinner darstellen nur weil du nicht daran glaubst.

Dann frag nächstes mal: warum glauben die freien Christen an eine tief verbundene Gemeinschaft mit ihrem Gott?

Kommentar von Termobar ,

Okay, ich sage ja, rede nicht über uns Christen als "Spinner", da es nicht wir sind, die so denken, sondern die angeblichen Christen, zB die freikirchlichen Organisationen. Dann sprich die an in deiner Frage, aber nicht uns. Wunder dich nicht, warum hier ein Christ antwortet, wenn du die Christen nach ihrer Meinung fragst.
Also bestimmst du jetzt, wer richtiger Christ ist?

Der Schutz ist das, was du vielleicht als Glück oder Erfolg bezeichnen würdest. Ich habe vil Angst vor einer Prüfung und mach mich dann verrückt, und dann denk ich mir: okay komm mal runter, und dann würde ich ein Stoßgebet zum Himmel schicken und dann würde ich einfach beruhigter sein, und einen Teil meiner Anspannung abgeben können, weil ich denke, einen Teil meines prüfungserfolgs kann ich mir als sicher ansehen. (Du findest das jetzt bestimmt dämlich, aber lass mich das einfach glauben)

Glauben kannst du von mir aus was du möchtest, wobei ich dies schwerlich eine deutliches Zeichen echten Schutzes ansehen würde. Wirkt auf mich eher wie Autosuggestion.

Aha, zitiere mal die zehn Gebote. Augen ausreißen hört man ganz am Anfang vil noch. Aber der wichtigste Satz aus der Bergpredigt und aus den zehn Geboten ist: liebe deinen Nächsten wie dich selbst (die hatten halt noch eine bisschen andere Vorstellung vom "nächsten", außer Jesus selbst, aber es ist ein fortschrittlicher Gedanke, der heute immer noch nicht verwirklicht wird)
Die Bibel korrigiert sich in ihrem Verlauf, da sie ein über tausende Jahre angefertigtes Dokument ist. Natürlich sind dann die neueren Kapitel gültiger als die älteren und es gilt nicht, Schriftstücke aus Genesis als Beweis für irgendwelchen alten moralvorstellungen anzuführen.

Deuteronium 5:21 und Exodus20:17. Da hast du es doppelt, hoffe das reicht.Eben dieses mit dem "wichtigsten Satz" ist das Problem. Ich schrieb ja schon was zur selektiven Leseweise. Woher hast du die Klarheit, welcher Teil wichtiger ist als der andere? Bauchgefühl? Falls ja, was macht dein Bauchgefühl besser als das anderer?

Klar, aber das was viele Menschen als Sinn ansehen: heiraten, Kinder kriegen, treue, liebe,... Das sind werte, die wurden aus dem Glauben übernommen (wer weiß wie sich das sonst entwickelt hätte). Klar manche reisen lieber und leben allein oder mit einem Partner, aber dann sitzt man mit 80 irgendwann allein im Altersheim und dann?

diese Werte wurden übernommen? also gab es sie vor dem Glauben nicht? Halte ich für Unsinn, belege das bitte. Ich sehe auch nicht warum ein 80 jähriger im Heim sich als Lebenssinn nicht noch was suchen sollte, erkläre warum das nicht gehen sollte.

Wenn die Leute aber sagen, dass sie von Gott geleitet wurden oder eine göttliche Eingebung haben. Und das nicht nur ein "Spinner" ist, sondern viele: Moses, Joseph, Jesus, Petrus, ... Wie kannst du das dann als Hirngespinst abtun. Die waren alle unabhängig voneinander (außer Jesus und Petrus)

Moses, Joseph und Jesus sind weder historisch nachweisbar, noch haben wir unabhängige Berichte dazu aus der Zeit. Wir haben spätere Zeugnisse die auf den Aussagen Gläubiger aufbauen. Nicht einen einzigen Zeitzeugen, nicht ein einziges Fundstück was ihre existenz untermauert. Kurzum, wir haben keinen Grund es nicht als Hirngespinst abzutun. Unter "Unabhängig" versteht man in Geschichtswissenschaft was anderes. Zeugnisse verschiedener Quellen die das gleiche Aussagen. Über Jesu leben haben wir nichts dazu. Viel spätere Evangelien, nicht von Augenzeugen geschrieben und Behauptungen von Paulus die an Epilepsieberichte erinnern (Gesichtsverlust, religiöse Visionen, eigene Aussagen)

Nein ist sie nicht. Aber wenn jemand meinen Glauben (und ja du hast mich als Christ angesprochen in deiner Frage) als jemand bezeichnet, der sich selbst täuscht, dann empfinde ich das als ignorant und beleidigend. Ich darf glauben was ich will und lass mich nicht als Spinner darstellen nur weil du nicht daran glaubst.

Da müsstest du genauer lesen. Ich gab eine Option an. Wie unterscheidet man... Ich sagte nicht, "Hey, ist euch klar das ihr euch in die Tasche lügt". Somit habe ich keinen bezeichnet, ich fragte wie er unterscheidet und was ihn sicher macht. Übrigens scheinen deine Glaubensbrüder, sofern du sie als solche gelten lässt, damit weniger ein Problem zu haben.

Kommentar von mexp123 ,

Nein, aber wir gehören auch zu den Christen und dann beschwer dich nicht, wenn ich antworte, wenn du im Endeffekt nur die extremeren Christen aus den Freikirchen willst.

Ja, manche glauben an ihre Glücksbringer und ich glaube halt an Gott, obwohl einem der Glauben an letzteres noch mehr gut als nur ein gutes Gefühl vor schweren Prüfungen

Wenn man in die Kirche geht, wird das wichtigste betont, daher weiß man was das wichtigste ist

Tja, weil hier halt früher jeder Christ war und diese Monogamie das war, was unsere Bibel sich vorstellt. Genauso wie es in muslimisch geprägten Ländern auch polygamische Ehen gibt.
Die gesellschaftlichen Vorstellungen wie du sie heute kennst sind eben von den moralvorstellungen damals beeinflusst und die kommen aus der Bibel. Oder nenn mir eine andere Kultur, die unsere moralvorstellungen so hatte und uns so hätte beeinflussen können.

Okay, ja wie gesagt, darf ja jeder glauben was er will

Naja ich hab ja geschrieben was mich sicher macht. Wie du sagst es gibt keine Beweise. Es gibt Erfahrungen, die ich mit Gott gemacht habe, und die mich in meinem Glauben bestärken. Und wegen den moralvorstellungen die mir in der Bibel (im neuen Testament vor allem), vermittelt werden. Egal ob die Leute von Gott geleitet haben oder nicht, finde ich es beachtlich, dass jemand vor zweitausend Jahren so eine Einstellung hatte, egal ob das Jesus war, oder Matthäus oder wer sonst das aufgeschrieben hat.

Kommentar von Termobar ,

Nein, aber wir gehören auch zu den Christen und dann beschwer dich nicht, wenn ich antworte, wenn du im Endeffekt nur die extremeren Christen aus den Freikirchen willst.

Nun, das die Frage nur den betrifft, der diese Ansicht teilt, sollte eigentlich jedem klar sein, oder?

Ja, manche glauben an ihre Glücksbringer und ich glaube halt an Gott, obwohl einem der Glauben an letzteres noch mehr gut als nur ein gutes Gefühl vor schweren Prüfungen

Das hatten wir schon. Woher meinst du zu wissen was deinen Glauben so sehr von "Glücksbringern" unterscheidet und warum es nicht nur Autosuggestion ist, das war meine Rückfrage dazu. Die Behauptung zu widerholen, beantwortet keine Rückfrage.

Wenn man in die Kirche geht, wird das wichtigste betont, daher weiß man was das wichtigste ist

Und woher meint derjenige, der betont, genau zu wissen was das wichtigste ist?

Tja, weil hier halt früher jeder Christ war und diese Monogamie das war, was unsere Bibel sich vorstellt. Genauso wie es in muslimisch geprägten Ländern auch polygamische Ehen gibt.

https://upworthy-production.s3.amazonaws.com/nugget/4fad667a42542a00030018ba/att...

Soviel dann zur Monogamie

Die gesellschaftlichen Vorstellungen wie du sie heute kennst sind eben von den moralvorstellungen damals beeinflusst und die kommen aus der Bibel. Oder nenn mir eine andere Kultur, die unsere moralvorstellungen so hatte und uns so hätte beeinflussen können.

Unsere Vorstellungen sind deutlich stärker von der Aufklärung beeinflusst. Nimm nur mal die Zehn Gebote: Keine Religionsfreiheit, streben nach Besitz ist Verboten, ehebruch ist verboten, Mundraub ist verboten, Sklaverei ist erlaubt, Sabbat ist komplett arbeitsfrei für jeden usw.

Okay, ja wie gesagt, darf ja jeder glauben was er will

Er muss nur damit leben ,das andere es nicht glauben und ihn fragen warum er es tut.

Naja ich hab ja geschrieben was mich sicher macht. Wie du sagst es gibt keine Beweise. Es gibt Erfahrungen, die ich mit Gott gemacht habe, und die mich in meinem Glauben bestärken.

Und der Grund für diese Erfahrungen kann nur "Gott" sein?

Und wegen den
moralvorstellungen die mir in der Bibel (im neuen Testament vor allem), vermittelt werden.

Ich finde darin auch eine Menge sehr mindere Moral. Du übernimmst was dir gefällt, nicht jedoch das volle Programm. Letztlich wählst DU deine Moral, du schaltest nur nen Katalog vor, sozusagen.

Egal ob die Leute von Gott geleitet haben oder nicht,finde ich es beachtlich, dass jemand vor zweitausend Jahren so eine Einstellung hatte, egal ob das Jesus war, oder Matthäus oder wer sonst das aufgeschrieben hat.

Was genau soll an deren Einstellung so bahnbrechend gewesen sein?

Kommentar von mexp123 ,

Nein, wenn du eine Behauptung über Christen aufstellst, betrifft sie uns doch alle. (Wir sind immer noch eine Einheit als Christen, auch wenn manche alles strenger auslegen als die anderen, aber das gibt es in vielen Religionen) Vor allem, wieso sollte ich mir die Frage stellen, ob ich mich als Christ in meinem Glauben selbst täusche? Ich glaube doch. Dann bin ich davon überzeugt und denke nicht dass ich mich selbst täusche.
Oder denkst du kritisch über deinen Atheismus (oder sonst was) nach? Und wie unterscheidest du deine angeblich rein wissenschaftlich erklärbare Welt von purer Selbsttäuschung? (Vieles ist erklärbar, aber nicht alles)

Glauben heiß glauben, nicht wissen.
Ich habe dir im unteren Teil der Frage erläutert, weshalb ich an Gott und an Christus glaube. Warum glaubst du denn, dass es sowas nicht gibt?

Weil der Theologie studiert hat und sich 5 Jahre seines Lebens mit biblischen Schriften in originalsprache befasst hat, und damit durchaus mehr in der Lage ist, diese zu interpretieren als du oder ich oder die religionskritischen seiten, wo du deine Informationen her hast. Klar ist der auf der positiv davon geprägt, aber wenigstens hat der eine Ahnung, von was er redet.

Ich sagte bereits, dass die zehn Gebote zwar wichtig sind, aber in einer Zeit verfasst wurden, als Sklaven von allen wie Tiere angesehen wurden. Drum kann man das nicht 1:1 auf heute beziehen. Außerdem (zum 5. mal) wurde das alte Testament vom neuen Testament überholt, und da ist aus Jesu Sicht jeder gleich. (Damit ist sklaverei auch nicht gerechtfertigt.) in anderen Ländern galt zur Zeit von Jesu Bergpredigt "Auge um Auge" und er ist einer, der sich da öffentlich dagegen stellt.

Ja, deswegen frage ich dich ja auch, warum du nicht an Gott glaubst.
Ich habe dir jetzt glaube ich genug rede und Antwort gestanden, oder hast du noch fragen?

Ja, für mich schon, weil ich das glaube. Für mich ist mein Glauben aber auch eine Art Lebenseinstellung, die mich bisher immer bereichert hat. Da man zB zu allen nett ist, egal wie feindselig sie einem zunächst begegnen, hat man auf jeden Fall ein schöneres leben.

Was "bahnbrechendes": Jesus hat sich öffentlich für die ausgestoßenen (Aussätzige) eingesetzt, während diese damals aus der Stadt vertrieben wurden. Er postuliert "liebe deinen Nächsten wie dich selbst", während man damals noch nach "Auge um Auge" richtet. Sowas zum Beispiel? Von heilugswundern und sowas wirst du mir ja eh nichts abkaufen, drum komm ich damit erst gar nicht.

Antwort
von Wernerbirkwald, 12

Das liegt wohl sehr dicht beieinander.

Wenn jemand die Nähe zu  Gott sucht,und das Gefühl hat ,sie gefunden zu haben.Ist das sehr schön.

Aber Gemeinschaft mit Gott?,hört sich stark nach Selbstüberschätzung an.

Zu einer Gemeinschaft gehören Zwei,und ob Gott mit einem Menschen eine Gemeinschaft bilden will ?.

Antwort
von chrisbyrd, 2

Ich bin fest davon überzeugt, dass es einen Gott gibt, der uns erschaffen hat und kann nur beschreiben, warum ich persönlich an den Gott glaube, der sich uns m. E. in der Bibel offenbart und davon überzeugt bin, dass die die Bibel das ist, was sie von sich selbst behauptet, zu sein: Gottes wahres Wort und Offenbarung für die Menschen (vgl. 2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21).

Für mich gibt es für die Wahrheit dieser Aussage viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeite ihrer Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw.

Einige Gründe dafür werden z. B. hier aufgeführt: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community