Wie und wodurch sind Lebewesen auf unserem Planeten entstanden?

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10 Antworten

Normalerweise gebe ich keine Links zu anderen Fragen an, aber hier passt es einfach so gut, weil ich erst vor wenigen Tagen eine fast identische Frage beantwortet habe. Darum schau mal hier:

https://www.gutefrage.net/frage/wie-entstand-das-erste-leben-auf-der-welt?foundIn=list-answers-by-user#answer-193588490

Wie ich in der Antwort selbst geschrieben habe, ist das bestenfalls ein grober Überblick, aber das sollte dir weiterhelfen.

Theoretisch müsste sich ja, ich sag mal so um neues Leben zu erschaffen irgendein Lebewesen mit einem anderen Lebewesen (bestenfalls männlich und weiblich) paaren. Aber wo sollen die denn herkommen? 

Um zu nachzuvollziehen, wie die ersten Lebewesen entstanden sind, muss man erst einmal verstehen, dass Vermehrung auch ganz ohne Geschlechter funktioniert, z.B. bei unseren Körperzellen oder Bakterien. Im Grunde läuft alles Leben auf selbstreplizierende Moleküle zurück, die durch chemische Reaktionen unter natürlichen Bedingungen entstanden. Bis heute kann man aber noch nicht jeden kleinen Schritt dieser Entwicklung rekonstruieren.

Und woher wissen eigentlich die ganzen Organe in uns was sie zutun haben. Ich finde es fast so als hätte uns irgendjemand "programmiert". Wenn man sich z.B. einen PC mit den besten Teilen zusammenbaut, dann weiß der ja auch nicht wie er funktionieren soll, wenn man ihm nicht eine vorprogrammierte CD mit dem Betriebssystem in das CD Laufwerk legen würde.

Unsere Organe "wissen" überhaupt nichts (mit Ausnahme des Gehirns, das wohl als einziges Konstrukt im Universum in der Lage ist, zu wissen). Unsere Organe funktionieren alle auf eine bestimmte Weise, durch sie spezifische Aufgaben erfüllen können. Unsere Nieren bieten zum Beispiel eine Fläche, an der giftiger Harnstoff aus unseren Blutgefäßen in unsere Nierenkanälchen diffundieren kann, um dann in die Blase weitergeleitet und ausgeschieden zu werden. Diese Diffusion ist ein rein passiver Vorgang, unser Körper unternimmt nichts aktiv, um das Blut zu filtern, sondern durch die physikalischen Gesetze verteilt sich der Harnstoff gleichermaßen in beiden Gefäßen, der Ader und dem Nierenkanälchen. Damit die Niere funktioniert, muss niemand sie überwachen und auch keiner sie überprüfen. Das gesamte Organ kann durch den blinden Prozess entstehen, den wir Evolution nennen.

Und wie fast jedesmal, wenn man Maschinen mit Organismen vergleicht, kommt der Vergleich nicht hin. Während die Teile des Computers separat und für einen bestimmten Zweck hergestellt werden und erst später zusammenkommen, beginnen die Lebewesen in der Erdgeschichte als einfache, aber selb- und vollständige Teile, die durch ständige Ergänzungen und Erweiterungen immer komplexer werden.

Was wollte man damit bezwecken, dass gerade der Mensch ein "intelligentes Wesen" (also ich meine damit anderen Wesen geistig überlegen) werden soll? Und warum ist es nur der Mensch? Es hätten ja auch Kühe die Fähigkeit, nachdenken zu können haben könnten.....

Du hast doch behauptet, du würdest nicht an Gott glauben? Warum willst du dann dem ganzen eine Absicht und einen Zweck unterstellen? Die Natur folgt keinem festgesetztem Zweck, Merkmale setzen sich durch, weil sie sich als vorteilhaft erweisen. Menschen können etwas mit ihrer Intelligenz anfangen, Kühe nicht. Das liegt in ihrer unterschiedlichen Lebensweise begründet.

Kühe fressen Gras, das reichlich vorhanden ist. Was würde es ihnen bringen, darüber nachdenken zu können, wie sie an ihr Futter kommen und komplexe Strategien zu entwickeln, wenn sie doch einfach nur den Kopf senken und abzubeißen brauchen, zumal sie ohne Hände auch kaum in der Lage sind, diese Strategien umzusetzen? Warum sollten sie Energie daran verschwenden, über die Abwehr von Räubern nachzudenken, wenn sie bei Gefahr doch einfach nur zutreten oder -stoßen oder laufen zu brauchen?

Bei den Affen, zu denen auch der Mensch zählt, ist das anders. Sie ernähren sich von Obst und kleinen Tieren, was beides nur spärlich vorkommt, aber einen hohen Nährwert besitzt. Unter solchen Bedingungen ist es von Vorteil, abstrakt denken zu können und sich Fragen zu stellen wie: "Wie verstecke ich meine Beute, um sie später zu fressen, ohne dass meine Rivalen etwas mitbekommen?", "Wie locke ich meinen Rivalen von seinem Futter weg, um es ihm zu klauen?" oder auch "Wie mache ich mich beim Anführer beliebt, damit ich nicht ausgestoßen werde?" Affen haben auch ein komplexes Sozialleben. Sie brauchen ihre Gruppenmitglieder, damit immer jemand Wache hält oder damit man flinken Beutetieren von mehreren Seiten den Weg abschneiden kann. Dafür muss man sich absprechen und mit besserem Planungsvermögen funktioniert das besser.

Affen bringt ihre Intelligenz aufgrund ihrer Lebensweise also Vorteile, während sie bei Kühen nur Energieverschwendung wäre. Der Mensch sticht wiederum unter den Affen besonders hervor, da er aufgrund seiner Werkzeugnutzung und seiner Vorliebe für größere, wehrhafte Beutetiere einen besonderen Bedarf für abstraktes Denken hatte. Gleichzeitig hatte er aufgrund seiner effektiven Energiegewinnung aus Fleisch durch Braten auch die Möglichkeit, den dadurch anfallenden hohen Energiebedarf zu decken.

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Kommentar von mychrissie
10.02.2016, 10:47

Du hast Recht. Affen entwickeln zwangsläufig eine höhere Intelligenz als Kühe. Ob sich diese Entwicklung beim Übergang vom Affen zum Menschen aber fortgesetzt hat, muss man beim Hören der morgendlichen Nachrichten aus aller Welt ernsthaft bezweifeln. :-)))

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Der Mensch ist ein Zwischenprodukt von knapp 3,5 Milliarden Jahren Evolution, allerdings nicht deren Ende, wir entwickeln uns immer noch.

Wir sind nicht auf einmal aus dem nichts gekommen, wir haben uns entwickelt, aus unserem Vorfahren. Vor ein paar Millionen Jahren spaltete sich unsere Linie, von der unserer nächsten Verwandten, den Menschenaffen, ab. 

Um deine Frage nach dem Zusammenspiel der Organe zu beantworten: Das Leben auf dieser Erde begann in Form einzelner Zellen. Aus diesen Entwickelten sich im Verkauf der Jahrmillionen die ersten mehrzelligen Organismen. In diesem Mehrzelligen Organismen entwickelten sich spezialisierte Zellen, die vorläufer der Organe. Als die Mehrzeller komplexer wurden, wurden auch diese Organe komplexer, bis sich darauf schließlich die heutigen Organe und das komplexe Zusammenspiel zwischen ebendiesen entwickelten. Es war ein langsamer Prozess der Milliarden Jahre dauerte. 

Der Grund warum gerade wir ein solches Gehirn entwickelt haben, liegt unserer Ungebung. Wir waren schlicht die Spezies die am meisten von einem solchen Gehirn profitierte. Intelligenz ist nicht das Ziel der Evolution, es ist eine Überlebensstrategie wie jede andere auch. 

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Wie Menschen entstanden ist unstrittig. Das nennt sich Evolution. Die Frage ist, wie und wann das erste Lebewesen begann zu leben. Das ist wissenschaftlich noch nicht klar. Leider. Denn das gibt immer Nährboden für religiöse Esoteriker mit "Schöpfung" und sowas zu argumentieren!

Es gibt aber Theorien, dass bestimmte Aminosäuren in Eisklumpen (Kometen) den Startschuss mit auf die Erde brachten.

Wie aus einem Spermium ein 2m Kerl werden kann, dessen Organe alle wissen was sie machen, müsstest du mal Biologen fragen. Ich nehme mal an, dass diese Informationen im Erbgut steckt. Man sieht ja schließlich kuriose Dinge bei Erbkrankheiten.

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Wenn wir intelligente Kühe wären, dann würden wir uns wieder die Frage stellen " warum wir??? " . Die Antwort ist " weil ". 

Als ich mich dasselbe gefragt hatte, habe ich von Richard  Dawkins " der Gotteswahn " gelesen und schon waren die Fragezeichen weg..

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Das Leben auf der Erde ist "von alleine" entstanden. Anorganische Bestandteile haben sich zu den ersten organischen Säuren verbunden, welche ihrerseits nach und nach zu den ersten Zellen geworden sind und sich von dort aus in alle Arten weiterentwickelt haben, die wir heute kennen.

Dabei folgt die Evolution seit jeher einem einfachen Prinzip: Wer der Situation am Besten angepasst ist, hat die besten Chancen sein Genmaterial weiterzugeben.

Bei uns zeigte sich, dass die Gehirnkapazität die besten Chancen liefert. Also die Menschen mit dem besten Denkvermögen hatten die besten Chancen.

Eine Kuh muss nicht über das was sie tut nachdenken können. Ihr robuster Körper, ihr Rudelverhalten und der geringe Aufwand bei der Nahrungssuche machen es überflüssig ein detailliertes Denkvermögen zu entwickeln.

Der Mensch war nie als solches Wesen geplant, es hat sich einfach so ergeben dass er das wird. Evolution und Natur haben keinen Willen, es sind keine Lebewesen, die etwas planen könnten, sondern nur metaphorische Worte, irreale Begriffe für Zusammenhänge.

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Das Leben begann nicht durch Paarung von zwei Lebenwesen sondern durch Teilung von Einzellern. Diese niedrigen Lebewesen haben sich dann zu immer komplexeren Lebensformen organisiert.

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Wenn das Thema "Evolution kontra Schöpfung" tangiert wird, musst Du leider auf einen Sack voll wenig intelligenter Antworten vorbereitet sein. Obwohl Antworten aus dem amerikanischen "Bibelgürtel" hier noch nicht mal zu erwarten sind.

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Wir sind alle  Kinder Gottes. Gott schuf den/die Menschen nach seinem Ebenbild und hauchte ihnen seinen Odem (Geist, Verstand, Gedächtnis) ein, damit haben alle Menschen einen Pixel GottesGen.

Nun kannst du dich in vielen Leben von der asketischen bis zur Verschwendung >beweisen<  (ein Leben reicht da zu nicht) um aus dem einen Gottes Gen tausend zu machen, um GOTT gleich zu werden, es warten 100 Trilliarden Planeten im Universum auf einen Gott.

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Kommentar von Entei007
10.02.2016, 15:16

Und woher soll dieser Gott gekommen sein wenn er uns alle "schuf"?

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Als die Menschen vom Himmel fielen, hatte Gott schon vor der Erde 10 Milliarden Jahre auf auf ein bis zwei anderen Planeten im All üben können, bis vor 4,5 Milliarden die Erde entstand

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das weiss kein Mensch

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