Wie und gegen wen kann ich gegen eine Hausgeldabrechnung vorgehen, wenn ich kein Eigentümer mehr bin?

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3 Antworten

Seit Tagen immer wieder der selbe Quark und viele gute und richtige Antworten.

Tipp: Einfach einmal lesen oder vorlesen lassen.

Du bist doch raus aus dieser WEG und hast somit dort auch nichts mehr verloren und wenn solche angeblich wichtigen Angelegenheiten in Deinem Verkaufsvertrag nicht geordnet wurden, kannst Du nur dich selber verklagen und dies ist derzeit in Deutschland noch nicht möglich.

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Normalerweise rechnet ein Hausverwalter nur mit dem neuen Eigentümer ab und der bekommt noch eine zusätzliche Abrechnung, die den alten Eigentümer für seine Zeit des Eigentums betrifft. Der Hausverwalter kann nicht wissen, welche Abmachungen zwischen Alt- und Neueigentümer geschlossen wurden und es ist deren eigene Aufgabe, sich dann untereinander quasi im Innenverhältnis auseinanderzusetzen. Punkt und fertig und zum Zeitpunkt der Abrechnungsserstellung, ist der Neueigentümer zahlungspflichtig oder erhält auch ein Guthaben.

Und natürlich ist eine Eigentümerversammlung immer beschlussfähig, solange sie nach dem Wohneigentumsgesetz entsprechend die Hälfte der Miteigentumsanteile besitzt und ordentlich einberufen wurde.

Verjährt oder verfristet ist da nichts, das zählt nur bei Mietern - meiner Meinung nach.

Geh besser zu einem (Fach-)Anwalt.


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Kommentar von lachs4709
26.04.2016, 02:16

Deinen ersten Absatz kann ich zustimmen.

Aber weshalb wird hinter meinem Rücken abgestimmt, bzw. abgestimmt in einer Zeit wo ich noch Eigentümer war? Wie kann der neue Eigentümer in meine Belange eingreifen? Schliesslich wurde ich ja auch nicht in der EV eingeladen und folglich kann ich ja auch nicht klagen, weil ich keine Eigentümer mehr bin.

Nach 1 Monatsfrist nach der EV muss man Klage erheben sonst ist es verjährt. Aber wer soll klagen? Ich kann nicht, da ich nicht Eigentümer bin.

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mir stellt sich hier die Frage: wann erfolgte denn der Grundbucheintrag des neuen Eigentümers ?

Bis zu diesem Zeitpunkt gehen die Kosten zu Deinen Lasten.

Zu den Beschlüssen kann ich nur sagen, dass Du nicht persönlich anwesend sein musst - es reicht , wenn der Antrag mehrheitlich beschlossen wurde.

Da Du nicht mehr Eigentümer warst, durfte man Dich auch nicht einladen.

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Kommentar von lachs4709
26.04.2016, 02:18

Grundbucheintrag am 7.7.15. Aber wie kann ich mich wehren. Was bringt es mir, wenn gegen meinen Willen was beschlossen wird, was nicht Rechtens ist?

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