...habe anderes erlebt und in einem Hinweis für Pressearbeit erfahren:
"Seriöser Journalismus legt Wert auf seine Unabhängigkeit."
Wie ist es tatsächlich ?
Muss nur bedingt an eventuell ausbleibende Inserat - Aufträge denken ?
Hallo fennek, das Ideal eines jeden klassischen Journalisten ist eine unabhängige objektive Berichterstattung frei von subjektiven, suggestiven und weiterführenden Interpretationsmöglichkeiten. In Wirklichkeit ist es jedoch so wie schon Kant gesagt hat "jeder von uns hat eine andersfarbige Brille an". Wir kennen die Hintergründe für eine Berichterstattung nicht. Viel interessanter als ein Bericht ist so oder so das was nicht veröffentlicht wird. Konzentriere Dich lieber darauf was in der Presse nicht erscheint. Dann kannst Du eher ein Bild von den wirklichen Hintergründen bilden. Beantwortet das die Frage? Habe Dich hoffentlich richtig verstanden.
Reine Berichterstattung sollte objektiv sein. Aber siehe was eine \bild aus einem Ereignis macht und sie ist damit nicht allein. Kommentar ist immer subjektiv. Schlimm finde ich, dass sher hauefig Artikel PR-Funktion haben, aber nicht entsprechend gezeichnet sind. Diese getarnten Goodwilaktionen fuer Inserenten.
Unabhaengigkeit im Journalismus hat manchmal einen hohen Preis fuer das Blatt und die Journalisten. Bis Einstellung eines Blattes oder Kuendigung fuer Schreiber. Ich rede aus dem Naehkaestchen. War 20 Jahre bei der Zunft.
Danke, ...das: " was in der Presse nicht erscheint " halte ich für zutreffender als manchen leeren Ehrenkodex. Daher ist oft als einzige auch die NZZ immer vorne dran - vor allen anderen. Von der sticht Objektivität heraus.