Frage von philosophus,

Wie übt man sich in Bescheidenheit und wann ist das überhaupt sinnvoll?

.....

Antwort von KatzeNini,
9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Bescheidenheit ist eine Eigenschaft die einem besonders angenehm an anderen auffällt.Denn sie beinhaltet das jemand zufrieden ist, mit dem was er hat. Anderen sogar noch den Vortritt läßt, während er selbstgenügsam auf den eigenen Vorteil verzichtet. Er bescheidet sich freiwillig mit weniger...

Kein Wunder das diese Eigenschaft etwas aus der Mode gekommen ist ;)

Jedoch bleibt es eine große Tugend! Wer sich in Bescheidenheit übt, indem er auch andere was gelten läßt, wer zugunsten seines Nächsten auch mal verzichtet, wer auch mal Unbequemlichkeiten zugunsten der Umwelt in Kauf nimmt, lebt nicht nur zufriedener, sondern fällt angenehm auf - allerdings nur denen die selbst eine edle Gesinnung pflegen, für die Menschlichkeit/Respekt/Dank keine Fremdwörter sind und bei denen nicht gilt:

"Mehr Schein als Sein!"

Wer sich allerdings in Szene setzen muß, oder anderweitig Aufmerksamkeit erregen möchte, der braucht alles ...

....Nur keine falsche Bescheidenheit

„In einer südfranzösischen Zeitung erschien folgende Anzeige: "Gescheiterte Existenz, viermal geschieden, zweimal Konkurs, Plattfüße, Vollglatze, Säbelbeine, Asthma und Rheuma, möchte heiraten, möglichst Miß Europa oder Miß Frankreich, eventuell auch andere Schönheitskönigin, sofern der Vater Millionär ist. Zuschriften unter:

"Bescheidenheit" an die Administration der Zeitung".

Es kamen 83 Zuschriften, darunter sechs mit beigelegtem Bankauszug.“

Soviel Bescheidenheit kann nur Symphatie wecken....

Antwort von pasmalle,
8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Trotz des doofen und doch praktischen Spruches "Bescheidenheit ist eine Zier. - Doch weiter kommt man ohne ihr." ist Bescheidenheit eine edle Eigenschaft des Menschen. Sie ist tatsächlich eine Zierde, die den Menschen auf natürliche Weist aufwertet - ohne Geld, ohne Leistung! - In der heutigen materiell denkenden Welt besonders.

Sie ist allerdings eine Einstellungssache und setzt Geist, innere Reife und Verzichtfähigkeit voraus - Gaben, die selten sind.

Kommentar von philosophus,

Sehr gut formuliert, sehr verständlich!

Kommentar von syncopcgda,

Sorry, aber für mich ist Bescheidenheit eine Art Selbstgeißelung, die niemandem was nützt, am wenigsten einem selbst, Nicht von ungefähr kommt der Begriff "Falsche Bescheidenheit".

Kommentar von pasmalle,

Wie du selbst schreibst gibt es offenbar auch eine "falsche Bescheidenheit". - Ich habe über die "Richtige" geschrieben. - Die ist auch keine Selbstgeißelung. - Jedenfalls wissen wir jetzt, dass du wahrscheinlich nicht bescheiden bist.

Kommentar von KatzeNini,

Ganz toller Kommentar @pasmalle. DH!

Antwort von lichtschatten,
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Du kannst Dich jederzeit in ökonomischer Bescheidenheit üben, indem Du auf materielle Güter verzichtest, die Du Dir wünschst. Das sollte allerdings nicht weiter gehen, als dass es Dich in Deiner Entfaltung hindert (z.B. bei Medien). Emotionale, soziale oder geistige Bescheidenheit kann katastrophal enden - jeglicher "Entzug" wird sich an einem gewissen Punkt zurückmelden und "explodieren" - durchaus exzessiv.

Kommentar von philosophus,

Kannst du das letztere konkretisieren, vielleicht an einem Beispiel?

Kommentar von lichtschatten,

Ich will es versuchen: Stellen wir uns vor, Person A sehnt sich nach Person B, sieht allerdings keine Möglichkeit, diese Sehnsucht zu stillen. Daher möchte A den Kontakt zu B abbrechen und verbietet sich an B zu denken, läuft gar äußerlich vor B weg, wird jedoch im Inneren immer wieder "heimgesucht", bis es in A insofern explodiert, dass A "nachgeben" muss - stärker gar als wenn sich A nie auferlegt hätte, zu fliehen; unabhängig davon, ob er sich dadurch Leiden zuzieht oder damit umgehen kann.

Antwort von Nunuhueper,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Bescheidenheit hat was mit Zurückhaltung zu tun, wenn es um materielle Dinge geht. Das ist eine "Übung", die fängt schon beim Essen an. Geistige (bewusste) Bescheidenheit ist das Gegenteil von Prahlerei und oft sinnvoll anwendbar in der Gemeinschaft.

Antwort von Ebse2010,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Beim Durchlesen der Antworten fiel mir das hier ein:

Wilhelm Busch (1832-1908) Die Selbstkritik hat viel für sich

Die Selbstkritik hat viel für sich. Gesetzt den Fall, ich tadle mich: So hab ich erstens den Gewinn, Daß ich so hübsch bescheiden bin; Zum zweiten denken sich die Leut, Der Mann ist lauter Redlichkeit; Auch schnapp ich drittens diesen Bissen Vorweg den andern Kritiküssen; Und viertens hoff ich außerdem Auf Widerspruch, der mir genehm. So kommt es denn zuletzt heraus, Daß ich ein ganz famoses Haus.

Kommentar von KatzeNini,

hahaha ich liiiieeebe Wilhelm Busch..Tiefgang mit Humor

und das hier paßt so herrlich genau! großes DH!

Antwort von Haszi,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Also ich finde man sollte sich bei Fremden, bei denen man eingeladen ist in "bescheidenheit üben" Ich habe z.B. von den Eltern meines Exfreundes ein Parfüm zu Weihnachten geschnekt bekommen, was echt ekelhaft gerochen hat, aber ich habe nicht gesagt das mir es nicht gefällt, weil ich es sehr nett fand dass seine Eltern mir was geschenkt haben (sie kannten mich nichmal nen Monat) Also ich finde das ist Bescheidenheit

Kommentar von syncopcgda,

Das halte ich für eine falsche Auslegung des Begriffes

Antwort von cellini2O11,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Bescheidenheit ist in der heutigen Gesellschaft zu einem Luxus geworden, den sich nur der leisten kann, der schon durch Unbescheidenheit so viel Geld und Macht anhäufte, dass er eine neue Erfüllung in seinem Leben sucht. Bescheidenheit gibt es noch, und das sind Menschen, die anderen nichts zuleide tun, aber oft von anderen missbraucht werden.

Kommentar von pasmalle,

Aus dieser Antwort spricht eindeutig Neid und Missgunst. - Zudem scheinst du den Inhalt des Begriffs Bescheidenheit noch nicht begriffen zu haben. Er hat nichts mit Reichtum und Wohlstand zu tun, sondern ist eine Tugend.

Kommentar von cellini2O11,

Sry das sind nicht meine Wort ich dachte ich hätte die Quelle mitgeschrieben.Kopier mein Text und ib es in Google ein und sieh woher ich es habe^^

Antwort von buddhakz,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

P E R S P E K T I V E N:

... in einer welt die mehr an sciencefiction erinnert, als an ...

-- ...züchtung von organen aus eigenen zellen...

--......sind in 2.0 angekommen...

--...in der regel sterben die patienten - siehe zen für christen...

--...die bereitschaft der spender geht zurück..

---...dasb wir keinen spender mehr kennen...

...es gibt sicherlich organe die wert sind zu züchten..

.... ...... ........ .... .............

bloß nicht zu ernst nehmen...

Kommentar von philosophus,

Ich versuch's :)

Antwort von syncopcgda,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

"Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr"

Ich weiß nicht mehr, von wem dieser Spruch stammt. Wilhelm Busch?

Kommentar von mnyk06,

Google weiß es und bestätigt: Ja, Wilhelm Busch.

Kommentar von syncopcgda,

Danke, und hoffentlich übernehmen die Schüler nicht die Grammatik :)

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