Frage von rottiseli, 85

Wie überzeuge ich meine Mutter von einem zweitem Hund?

Heyy Leute! Wir haben einen kleinen chihuahua um den ich mich gut kümmere. Allerdings habe ich gerade durch zufall im Internet einen Hund gefunden (im Tierheim) der bald getötet werden soll.. Ich möchte ihm sogern helfen💕 Ich werde unseren Chihuahua natürlich nicht vernachlässigen! Eigentlich gehört der kleine ja meiner Schwester aber ich muss mich darum kümmern. Habt ihr hilfreiche Tipps? Bitte helft mir! :(

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Antwort
von Virgilia, 20

Wenn deine Mutter nicht will, gar nicht.

Sitzt der Hund in einer europäischen Tötungsstation oder in den Staaten?
Bei ersterem wäre es, wenn der Hund von einer seriösen Orga vermittelt wird THEORETISCH relativ leicht ihn nach Deutschland zu bekommen.
Wenn der Hund aus den Staaten stammt, wäre es wesentlich komplizierter (nicht gelistetes Drittland).

Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass viele Orgas, die die Hunde direkt aus der Tötung holen, nichts über diese wissen und sie über das "Gewissen" der Leute vermitteln, egal ob der Hund charakterlich passt oder nicht. Die Hunde haben fast alle die gleiche Beschreibung ("lieb, verschmust, mit anderen Hunden verträglich, kinderlieb"), wie der Hund wirklich ist, weiß oft niemand. Und meistens ist nichts oder kaum etwas vom Gesundheitszustand/der Krankheitsgeschichte bekannt.

Auch sind nicht alle Hunde für die Mehrhundehaltung geeignet. Es gibt auch Hunde, die zwar super verträglich sind, aber alleine glücklicher sind. Deshalb sollten sich die Hunde, wenn möglich, vorher ausführlich auf neutralem Boden kennenlernen.
Der Ersthund sollte auch keine "Baustellen" mehr haben!

Ein zweiter Hund bedeutet auch viel mehr Arbeit und deutlich höhere Kosten!

Ich hole meine zweite Hündin in zwei Monaten aus Rumänien. Sie kommt von der gleichen Tierschützerin, von der wir unsere Hündin haben. Theoretisch passen beide charakterlich gut zusammen.
Um folgende Dinge haben wir uns jetzt schon gekümmert bzw. darauf eingestellt:

- "Notfallpflegestelle" (falls die Hündinnen sich doch nicht vertragen sollten)

Kosten:
- Anschaffungskosten
- evtl. hohe Tierarztkosten (sie ist/wird zwar untersucht, aber, gerade durch den Stress, kann immer was sein)
- doppelte "Standardtierarztkosten" (Impfen, Krallenschneiden, Blutbild, Kotuntersuchung, ...)
- evtl. Zahnsannierung
- evtl. Kosten für einen Hundetrainer
- ca. das doppelte an Hundesteuer
- ca. das doppelte an Futterkosten
- Kosten für neue Grundausstattung
- evtl. (in den ersten Monaten) Kosten für Hundesitter
- höhere Kosten für die Versicherung

Zeit:
- Sauberkeitserziehung (Hund 2)
- Erziehung (Hund 2)
- Leinenführigkeit (Hund 2)
- Alleine lassen (Hund 2; erst nach ein paar Wochen)
- doppelte/getrennte Gassirunden
- doppelte/getrennte geistige Auslastung
- häufiger Putzen (2 Hunde schleppen Dreck rein und haaren)

Die zweite Hündin wird also, gerade in der Anfangszeit, sehr zeitintensiv, trotzdem darf unsere andere Hündin nicht vernachlässigt werden! Ohne meinen Freund wäre das sehr, sehr schwierig und ich bin jetzt schon froh, wenn die erste Zeit vorbei ist.
Trotzdem werden sie, bis an ihr Lebensende, die doppelte Arbeit verursachen, weil sie individuell gefördert werden müssen.

Es erlaubt auch nicht jeder Vermieter 2 Hunde und die Urlaubsplanung wird evtl. auch nochmal schwieriger.

Darauf wird deine Mutter, verständlicher Weise, keine Lust haben.

Expertenantwort
von inicio, Community-Experte für Hund, 34

wie gesagt in keinem deutschen tierheim werden hunde geoetet.

wenn man schon einen hund hat, muss geprueft werden, ob sich die beiden verstehen und die chemie stimmt. zum beipeil durch gemeinsame spaziergaenge bevor man sich den 2. hund holt.

bevor man sich einen 2. hund holt, muss sicher gestellt werden, dass der erste hund keinerlei erziehungsprobleme macht.

die hunde sollten im alter und ungefaehr in der groesse zusammenpassen.

informiere dich gruendlich uber probleme der mehrfach-hundehaltung.

wenn du darueber nachgedacht hast, rede halt noch mal mit deiner mutter. 2 hunde bedeuten doppelte arbeit, doppelte kosten, doppelter schmutz..

Antwort
von ErsterSchnee, 53

Und wenn die beiden Hunde sich nicht verstehen?

Antwort
von Bitterkraut, 35

In Deutschland werden Hunde nicht getötet.

Woher soll der Hund kommen? Kannst du die Seite mal verlinken?

Antwort
von Wannabesomeone, 58

Ein Hund im Tierheim der getötet werden soll. Aha. Warum denn?

Kommentar von rottiseli ,

Weil ihn niemand aufnimmt

Kommentar von Bitterkraut ,

in Deutschland wird kein Hund getötet. Laß dich nicht reinlegen.

Kommentar von Wannabesomeone ,

und das hast du auf Facebook gelesen oder was

Kommentar von rottiseli ,

Nein in Instagram und dann bin ich auf die homepage gekommen. 

Kommentar von Bitterkraut ,

Verlinke mal die Homepage.

Kommentar von Wannabesomeone ,

"Die Tierheimordnung des Deutschen Tierschutzbundes regelt ganz genau, wann Hunde und Katzen in Tierheimen eingeschläfert werden dürfen. Nur wenn der Tierarzt eine unheilbare, schwere Erkrankung feststellt, ist dies erlaubt. Ein weiterer Grund zur Tötung eines Tieres kann das Vorliegen von schweren Verhaltensstörungen sein, die für das Tier Leiden im Sinne des Tierschutzgesetzes bedeuten. In solchen Einzelfällen trifft eine Kommission aus Tierärzten und Tierheimmitarbeitern die Entscheidung. In allen anderen Fällen ist die Tötung von Tieren im Tierheim grundsätzlich abzulehnen, denn das Deutsche Tierschutzgesetz verbietet das Töten von Tieren ohne vernünftigen Grund." Zitat aus einem Interview von ein-herz-fuer-tiere. Das was du da von dir gibst ist also Müll, den sich irgendwer ausgedacht hat.

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