Frage von Roscoxo, 88

Wie überzeuge ich meine Eltern von einem Hund <3?

Hey, wisst ihr, wie ich meine Mutter davon überzeugen kann, das ich einen Hund bekomme? Mein Vater hätte auch gerne einen, aber meiner Mutter ist das zu viel Arbeit. Ich bin mir dessen wirklich bewusst, aber würde mit ihm auch 3 mal am Tag 1 Stunde raus gehen. Meine Mutter meint, dass die ganze Arbeit letztendlich an ihr hängen bleiben würde. Habt ihr eine Idee, wie ich sie davon überzeugen kann, das ich verantwortungsbewusst bin und mich wirklich um den Hund kümmern würde? Ich hoffe, jemand könnte meine Frage irgendwie nachvollziehen xD Liebe grüße Roscoxo xxx

Expertenantwort
von dsupper, Community-Experte für Hund, 17

Hallo,

in deinem Alter wünschen sich viele einen Hund. Eltern aber wissen
auch, dass ein Hund viele viele Jahre lebt, sich das Leben ihrer Kinder
in dieser Zeit drastisch verändert (Ausbildung, Beruf, Partnerschaft,
Auszug von Zuhause etc.) und der Hund letztendlich meist an ihnen
hängenbleibt.

Und bevor du deine Eltern weiter quälst, solltest du für dich erst einmal folgendes Experiment wagen:

Dir ist ja mit Sicherheit bewusst, dass ein Hund mind. 3 mal am Tag
raus muss, insgesamt mind. 2 Std. (das Welpenalter lassen wir jetzt mal
außen vor).

Du stehst also in den nächsten 3 Monaten eine halbe Stunde früher
auf, bei Sturm und Regen, Schnee und Eis - ganz egal - und gehst diese
halbe Stunde spazieren.

Wenn du nach der Schule nach Hause kommst, begibst du dich wieder
mind. eine Stunde lang auf einen Spaziergang, egal, ob deine Freunde
grade andere Dinge planen und unternehmen.

Am Abend nochmal mind. eine halbe Stunde wieder einen Spaziergang.

Es gibt KEINE Ausnahme - und auch die Ausrede "ohne Hund ist das doch
doof" gilt nicht. Wenn du dir wirklich einen Hund wünschst, wird dir
diese "Übung" nicht schwerfallen - denn dir muss klar sein: sobald der
Hund eingezogen ist, spielt sich dieses Szenario nicht nur 3 Monate lang
ab, sondern viele viele Jahre lang.

Egal, ob im Sommer die Freunde schwimmen gehen, ob sie in die Disko
wollen, ins Kino, ob es stürmt, schneit, hagelt, ob du Lust hast oder nicht!!

Ich bin gespannt, nach wie vielen Tagen dir diese Spaziergänge schon
lästig werden und du sie "verschlampst". So wird dir wahrscheinlich sehr
schnell klar, dass ein Hund nicht nur toll, sondern auch manchmal sehr
anstrengend und "lästig" sein kann.

Und erst, wenn du es tatsächlich 3 Monate lang geschafft hast (und
zwar OHNE Ausnahme), diese Pflicht zu erfüllen, solltest du mit deinen
Eltern noch einmal über eine mögliche Anschaffung reden. Unter Umständen sind sie dann viel gesprächsbereiter, wenn sie gesehen und erlebt  haben, wie ernst es dir mit einem Hund ist.

Gutes Gelingen

Daniela

Antwort
von Lapushish, 21

Hundehaltung ist nicht mit 3x täglich Gassigehen abgetan. Absolut nicht.
Informier dich bitte erstmal ausführlich über Ansprüche verschiedener Rassen und vor allem über Kosten, die hier nicht genannt wurden und nicht nur die Anschaffung beinhalten!
Ein Hund ist nicht nur 2 Jahre da, sondern SEIN ganzes Leben. Zeit, Geld, Nerven, .. Du siehst das alles aus einem sehr falschen Winkel. Ich kann deine Mama verstehen.
Nicht böse gemeint.

Antwort
von weelah, 36

Hallo,

deine Mutter ist nicht dumm und weiß wie es ablaufen wird.

Versuch es doch einfach erstmal einen Hund in pflege (Urlaub) zu nehmen und schau mal wie es läuft.

Womöglich lässt deine Mutter sich darauf ein.

Ich kenne keine Familie, wo es so gelaufen ist, wie du dir das vorstellt und der Hund blieb immer an einem hängen - an der Frau/Mutter eben.

So ein Hund kann 15 Jahre oder älter werden. Wie willst du dich kümmern, wenn du in die schule gehst, zur Ausbildung oder gar Studium?

Mit Freunden weg gehen willst du sicher auch. Ein Hund halten bedeutet mehr als dreimal raus gehen und sonst das Tier nur in der muffigen Bude dahin vegetieren lassen.

LG

Kommentar von Roscoxo ,

Mein Vater möchte ja auch gerne einen Hund haben, die einzige die keinen möchte ist meine Mutter.

Kommentar von weelah ,

Und wenn du meinen Text verstanden hast, weißt du auch warum das so ist. Mit wollen ist es nicht getan! Irgendwer muss sich auch täglich drum kümmern. Deine Mutter will das nicht und das hast du halt zu akzeptieren. 

Wenn du eigenes Einkommen hast und eine eigene Wohnung kannst du dir eine ganze Hundemeute zulegen. dann bist du allein dafür verantwortlich. 

Kommentar von mariontheresa ,

Die weiß schon warum

Kommentar von Miesepriem ,

Dann liegt das wohl daran, dass sie schon weiß an wem die Arbeit mit dem Hund hängen bleiben wird, sie kennt halt ihre Pappenheimer.

Antwort
von mariontheresa, 20

Deine Mutter hat vollkommen recht. Die bemuttert schon deinen Vater und dich, da braucht sie nicht auch noch einen Hund. Bei schönem Wetter Gassi gehen ist ja nett, aber alle unangenehmen Dinge werden ihr aufgehalst. Wer macht die Pfützen weg, bis der Hund stubenrein ist? Wer putzt das Erbrochen weg, wenn der Hund auf den Teppichboden kotzt? Wer bürstet ihn, geht mit ihm zum Hundefriseur und zum Tierarzt? Wer besorgt das Tierfutter? Mein Mann wollte auch immer einen Schäferhund. Ich habe ihm klargemacht, dass er derjenige ist, der morgens um 7:00 bei strömendem Regen raus geht und den Hundekot mit einer Tüte einsammelt. Ausserdem reicht es mir, wenn mein Mann im Sessel liegt, dreimal am Tag gefüttert werden will, Haare verliert und mich anknurrt. Da brauche ich nicht noch einen Hund.

Antwort
von DerDudude, 27

Hunde sind keine Spielzeuge. Das einmal am Anfang.

Wie schon geschrieben wurde, ist es nicht mit 3x täglich Gassi gehen getan. Und selbst das schaffen bei weitem nicht alle. Oft genug kommt es vor, dass der motivierte Hundebesitzer am Anfang, wo das Hundchen noch klein und süß ist, den ganzen Tag mit ihm verbringt und nach einem Jahr will man ihn nicht mehr im Büro haben, weil er nervt und wie ein ganz doofer Hund "immer nur spielen will". Total kontraproduktiv.

Bevor du dir einen Hund anschaffst, mach dir einen Plan, was alles auf dich zukommt und mach dir bewusst, was es heißt jeden Tag und egal was kommt mit dem Hund Gassi zu gehen.

Ob du Wochenende hast und gerne ausschlafen würdest oder mal gerne in den Urlaub fliegen würdest - Der Hund braucht Pflege.

Und selbst wenn du jetzt sagst "Im Notfall sind die Eltern da". Wie sieht die Situation in 7, 8, 9 Jahren aus?

Denk drüber nach, ob du dir einen Hund leisten kannst. Ein Hund lebt länger als 10 Jahre, in der Zeit kann viel passieren. Wie sieht es also in 8 Jahren aus? Kannst du auch da noch 3x täglich mit dem Hund rausgehen, wenn du alleine wohnst?

Antwort
von Schwoaze, 22

Ich kann Dich wirklich verstehen.

Aber: Deine Mutter weiß, wovon sie spricht. Sie kennt Deinen Vater und sie kennt Dich.  Hat sie schlechte Erfahrungen gemacht? Überleg mal.... ganz unvoreingenommen.

Wie alt bist Du eigentlich?

Antwort
von FlyingCarpet, 22

Deine Mutter hat leider Recht. Kauf Dir einen Hund, wenn Du selbstständig bist und eine eigene Wohnung hast.

Kommentar von HOBE2002 ,

aber adoptieren finde ich perseonlich besser :3

Antwort
von HOBE2002, 27

sage ihnen die guten meoglichkeiten welche ihr mit dem hund haben keonntet

Antwort
von HOBE2002, 19

mir geht es genauso bro :(

genau das gleiche problem ist es bei mir :(

Kommentar von mariontheresa ,

Wenn du gerne mit einem Hund spazieren gehen möchtest, frage beim Tierheim nach.  Die suchen immer Leute, die mit den Hunden gehen.

Kommentar von HOBE2002 ,

wow, das wusste ich nicht.. richtig nice!

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