Frage von GottesWorte, 1.432

Wie überzeuge ich mein Umfeld zum Christentum zu konvertieren?

Guten Tag

Ich bin überzeugter Christ und glaube an Gott und die Bibel, ich glaube auch daran, dass wir nur durch den Glauben an unseren Erlöser, Jesus Christus, ins Paradies einziehen können.

Leider sind einige Geschwister und Freunde von mir keine Christen. Nein, leider sind viele inzwischen Atheisten, da sie den Glauben an Gott verloren haben. Ich möchte ihnen aber den Weg ins Paradies zeigen und ihnen den Aufenthalt in der Hölle ersparen.

Also, könnt Ihr mir helfen? Wie überzeuge sie am besten?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von chrisbyrd, 526

Vor allem kannst du für sie beten. Es gibt Christen, die über Jahrzehnte für ihre ungläubigen Familienangehörigen und Freunde gebetet haben und nach dieser langen Zeit kamen die, für die sie gebetet hatten, zum Glauben an Jesus Christus. Das Gebet und Vertrauen auf Gott ist am wichtigsten.

Dann kannst du natürlich über den christlichen Glauben mit ihnen reden und ihnen die Botschaft der Bibel erklären. Dabei solltest du keinen Druck auf sie ausüben, sondern einfach deine Sichtweise erläutern.

Einige m. E. gute und überzeugende Argumente, die für die Wahrheit der Bibel sprechen, finden sich hier: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

Vielleicht kannst du einige Argumente dieses Artikels (oder andere Gründe) in deine Argumentation mit einbauen, wenn du mit deinen Familienmitgliedern sprichst.

Wichtig ist auch, dass du sie liebevoll behandelst und ihnen ein Vorbild bist. Vielleicht fällt ihnen eine Veränderung in deinem Leben und Verhalten auf und sie wollen auch so werden, wie du und interessieren sich auf diese Weise für den christlichen Glauben.

Ich freue mich auf jeden Fall sehr darüber, dass du überzeugter Christ bist. Lass dich von den Antworten derer, die dich vom Glauben abbringen wollen, nicht verunsichern, sondern in deinem Glauben stärken (wie Paulus das immer wieder beschreibt). Ich wünsche dir im Umgang mit deinen Familienangehörigen und Freunden alles Gute und Gottes Segen.

Kommentar von chrisbyrd ,

Vielen Dank für den "Stern", liebe Grüße und Gottes Segen!

Kommentar von PHoel ,

Beängstigend, was du hier von dir gibst.

Kommentar von kiniro ,

Ich möchte keinen von seinem Glauben abbringen - ich möchte nur gefährliches, (subtiles?) Manipulieren verhindern.
Zumindest versuche ich es.

Antwort
von Hardware02, 638

Gar nicht!

Es gibt keine Hölle. Glaubst du wirklich, Gott würde einen Menschen erschaffen, und ihn dann wegen eines Fehlers, der vielleicht nur eine Sache von wenigen Minuten war, für alle Zeit quälen? Das ist nicht dein Ernst, oder?

Kommentar von 00DZee ,

Wenn Gott einen fehlerlosen Menschen gewollt hätte, hätte er den Menschen fehlerlos geschaffen. Das hat er nicht. Das erklärt, warum Gott so unfassbar barmherzig ist. Natürlich hat er den Menschen nicht erschaffen um ihn anschließend einfach nur zu quälen.

Ich möchte mich keineswegs in deinen Glauben einmischen. Ich will nur diesen einen Aspekt korrigieren. Bin selber keine Christin.

Kommentar von KnorxyThieus ,

Ich habe auch mal gehört, dass die ganze Hölle nur eine Erfindung der profitgierigen Kirche des Mittelalters war und mit keinem Wort in der Bibel erwähnt wurde. Ich weiß aber nicht, ob das nur ein Mythos ist oder tatsächlich stimmt.

Kommentar von DonkeyDerby ,

Im Judentum gibt es keine Hölle, also kann es keine Erwähnung der Hölle im AT geben.

Kommentar von Skeletor ,

Im Judentum gibt es keine Hölle, also kann es keine Erwähnung der Hölle im AT geben.

...weil nicht sein kann was nicht sein darf?! ;)

Ich widerspreche ja nur ungern, aber im AT gibt es tatsächlich mehrere Erwähnungen der Hölle! Lies gern selbst mal nach!

Insgesamt ist die Bibel beim Thema 'Hölle' nicht immer der selben Meinung. Hier mal alle diesbezüglichen Bibelstellen übersichtlich zusammengefasst: http://skepticsannotatedbible.com/contra/hell.html

Kommentar von BirdPlayer ,

Und zwar aus einem ziemlich simplen Grund (Wenn man ihn denn bedenkt ;))

Und zwar folgender:

-Juden glauben nicht, dass Jesus Gottes Sohn ist

-Aber Jesus War es, der mit seinem Tod das Totenreich gespalten hat (in Himmel und Hölle)

Und da die Juden (mit leider sehr wenigen Ausnahmen) sich bis heute weigern zu akzeptieren, dass Jesus Gottes Sohn ist, bzw dass Jesus wirklich Auferstanden ist, gibt es für sie auch keine Hölle ;)

Ich hoffe ich konnte das so bisschen verständlich darbringen :)

Antwort
von Maisbaer78, 473

Wie überzeuge sie am besten?

Überhaupt nicht. Wie fändest du es, wenn einer deiner atheistischen Freunde durch deine Gemeinde ginge und diese zur Abkehr vom Glauben zu bewegen suchte?

Glaube ist eine ausschliesslich persönliche Angelegenheit. Du bist dazu verpflichtet, den Wunsch einer Person, frei von Glauben zu leben, zu akzeptieren und zu respektieren. Im Umkehrschluss gilt dasselbe Recht auch für den Gläubigen.

Du musst bedenken, dass man auch nicht aus Lust und Laune vom Glauben abfällt oder einer Religion den Rücken kehrt. Indem du dich als Missionar betätigst unterstellst du, die Gründe dieser Menschen wären nicht von Gewicht.

Lebe deinen Glauben, aber respektiere und toleriere die Lebensweise anderer, ohne Sie zu hinterfragen oder gering zu schätzen.

und ihnen den Aufenthalt in der Hölle ersparen.

Man kann mich dafür richten was ich tue und unterlasse. Aber ob ich Christ bin oder nicht, beeinflusst nicht, ob ich ein guter Mensch voller Nächstenliebe bin, oder ein raffgieriger Egoist.

Sollte allein die Tatsache, dass ich nicht an den Herrn glaubte, mich für die Hölle ausersehen, dann solls so sein. Was will ich auch neben einem Gott, dem die eigene Person wichtiger wäre als gute Taten und ein redliches Leben.

Antwort
von OnkelSchorsch, 689

Führe ein vorbildliches Leben, so dass die Menschen in deinem Umfeld dich bewundern und so sein möchten wie du. Wenn sie dich dann fragen, woran es liegt, dass du so superdupertoll bist, sage, dass du es nur deinem Glauben zu verdanken hast und dass sie, wenn sie ebenso hperklasse werden wollen wie du, deinen Glauben annehmen sollen.

Aber wie gesagt, zuerst führe ein vorbildliches Leben, bis die Leute bei dir dich alle bewundern und lieben.

Mach mal.

Kommentar von cyberoma ,

Das ist eine geniale Antwort, und auch eine sehr brauchbare für den Lebensalltag. Bei dieser Lösung gibt es nur Gewinner: der Fragesteller führt ein gutes Leben, seine Familie und Freunde finden ihn klasse (und laufen nicht vor ihm davon, weil er sie ständig zu missionieren versucht), und alle können unbelästigt so leben, wie sie möchten...und sich ein Beispiel an ihm nehmen - oder nicht.

Ich kenne Menschen, die es so machen wie hier geraten wird, und sie haben tatsächlich eine beeindruckende Strahlkraft.

Antwort
von BlauerSitzsack, 341

Wenn sie nicht wollen, dann wollen sie nicht. Jemanden da überzeugen zu wollen zeugt davon, dass du seine Meinung nicht akzeptierst, obwohl es nach wie vor seine Entscheidung ist.

Antwort
von Viktor1, 432

Hattest du diese Frage (unter anderem Account ?) hier nicht schon mal gestellt ?

Ich möchte Ihnen aber den Wege ins Paradies zeigen

Ohne dir zu nahe treten zu wollen : du kannst dies bestimmt nicht, da hast du nicht das Wissen dazu - sonst würdest du nicht fragen.
Auch hast du dazu nicht das "Format. Wer so naiv ist daß er meint hier könnte er brauchbare Rezepte bekommen um andere zu missionieren der bringt das schon garnicht.
Ich rate dir - lass es, nicht nur wegen deiner beschränkten Möglichkeiten sondern weil es Unfug ist anderen einen Glauben aufzudrängen (oder auf zu schwatzen !!), nur weil man gerade mal selbst voll Begeisterung dafür erfaßt ist.

Antwort
von Brunnenwasser, 302

Überzeuge sie wie Du überzeugt wurdest. Oder lass Sie einfach so wie sie sind. Sie sind mit Sicherheit auch christlich erzogen worden, also keine Ungeheuer in Deinen Augen. Ein Glaube hängt nicht von der Zahlung der Kirchensteuer ab und jeder sollte an das glauben, was er möchte.

Der Glaube kann einem viel Halt und Kraft geben, heutzutage ziehen die Menschen aber auch aus anderen Quellen diese Energie. Logisch und rational betrachtet, wird es zunehmend schwerer an etwas zu glauben was sich noch keinem Menschen offenbart hat. Wir lesen höchstens in sehr alten Büchern davon.

Es gibt sehr wahrscheinlich ein paar Dinge zwischen Himmel und Erde die wir Menschen noch nicht begriffen haben, aber da ist kein Wesen dabei das die Welt alleine erschaffen hat oder Vertreter darauf entsandt hat. Daher sollten wir das Leben nutzen und das Beste daraus machen, denn wenn das Licht aus geht bleibt es auch so.

Antwort
von Fantho, 352

Dies geht nur über das Vorleben seines eigenen Lebens. Mehr braucht es nicht.

Missionierungen sind übergriffig und beschneiden die Wahlfreiheit des anderen. Somit hast Du Dir bereits 'Schuld' auf Dich geladen, da Du deren Persönlichkeit nicht respektiert und akzeptiert hast...

Zugleich stellst Du Dich höher als Gott und über Gott, denn Du willst etwas tun, was Gott niemals tun würde. Und dies kommt einer Blasphemie gleich, denn Gott lässt jedem die freie Wahl, sein Leben selbst zu gestalten, ohne sich einzumischen, oder gar zu missionieren und überzeugen zu wollen...

Es ist der Lernprozess der anderen, weche sie zu lösen haben, oder auch nicht...

Sei nur ein Spiegel, mehr braucht es nicht. Manche werden sich darin erkennen, manche nicht...

Es heißt doch immer so 'schön': 'Wasser predigen, aber Wein trinken'...

Daher: Predige nicht, sondern trinke einfach nur das Wasser, wenn Du verstehst, was ich meine...

Gruß Fantho

Antwort
von Achwasweissich, 271

Gar nicht. Ich bin christlich (katholisch) erzogen, habe aber schon als Kommunionkind zu viele Fragen gestellt und bin seit gut 20 Jahren Agnostiker.

Das bedeutet nicht das ich Gott absolut verneine, ich habe nur nichts für die Kirchen und das "Bodenpersonal" übrig, bin irgendwie aus dem organisierten Glauben rausgewachsen. Trotzdem halte ich mich für einen relativ moralischen Menschen dem Nächstenliebe viel bedeutet und der immer versucht jeden so zu behandeln wie ich selbst behandelt werden möchte. Das ist längst nicht bei jedem (noch so gläubigen) Christen eingebaut.

Sollte es einen "Himmel" und eine "Hölle" geben - was ich nicht glaube wird ein Gott der diese Bezeichnung verdient sicher nicht schauen wer in welcher Religion Mitglied war sondern auf die persönlichen Taten. Das ganze "drumherum" ist letztendlich von Menschen gemacht, nicht zuletzt mit dem Ziel andere menschen zu beherrschen und folgsam zu halten.

Antwort
von chog77, 191

Wenn du sie aggressiv missionierst, ist das abschreckend und du wirst ihnen nur auf den Keks gehen. Angepredigt werden ist nur zum K.... Überzeugen kannst du ohnehin niemanden.

Lebe einen normalen, fröhlichen Lebenstil, der auf andere anziehend wirkt, dann bist du selbst der beste Werbeträger.

Antwort
von ScharfeKritik, 258

Ich als Christ will dir mal was nahelegen; nur wenige Menschen haben dass Bedürfnis bekehrt zu werden. Das was du machst, erzeugt nur das Gegenteil. Ich will mir schon gar nicht erst die ganzen Kommentare hier durchlesen, weil sowas ohnehin meist in Beleidigungen ausufert.

Manche Leute glauben partout nicht an einen Gott und daran lässt sich auch nichts ändern, warum interessiert es dich also was andere Menschen glauben? Mir ist es egal, solange der oder diejenige nicht schlecht über Anhänger "meiner" Religion sprechen, dann hört der Spaß auf. 

Lass die Leute doch glauben was sie wollen, du hast sowieso keinen Einfluss darauf... 

Kommentar von Reagan81 ,

Als Christ ist es aber unsere Aufgabe  zu Misionieren und  und nicht Gläubige Menschen zu Christus zu führen.

Matthäus 19-20 

19 Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt

Kommentar von MaggieundSue ,

Du meine Güte! In welchem Zeitalter bist du hängen geblieben?

Kommentar von hummpelbein ,

Und so fängt man einen Krieg an (siehe IS). Juhei .... Ist doch sowas von egal was eine Person glaubt, hauptsache diese Person lebt glücklich. Wenn du hier missionieren gehst, werden sich viele von dir abwenden. Wenn du das brauchst, mach das nur, mir doch egal. Aber jammere dann ja nicht, von wegen die ganze Welt ist so böse usw. 

Antwort
von dannyotti, 442

Also fast keiner ist Atheist. Ich denke, dass sie eher Deisten oder etwas anderes sind.

Es ist schlichtweg unlogisch, auf der Erde in Demut, Armut und Gefügigkeit zu leben, um in einem Leben danach, was erstens nicht greifbar noch beweisbar ist, ein besser Leben zu haben. deshalb wenden viele dem Glauben den Rücken zu. Ich selber lebe hier so, wie es mir gefällt. Warum das Glück jetzt nicht finden, damit ich es später hab?

Und ich denke mal, dass viele so denken. Ich Respektiere den Glauben und ich denke, dass du das Gegenteil respektieren solltest.

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 347

Ich schließe mich einem großen Teil meiner Vorredner an:

Das beste Aushängeschild für eine Religion sind ihre Anhänger.

Wenn du selbst ein erfülltes, glückliches Leben führst und deinen inneren Frieden mit anderen teilst, wird dein Umfeld positiv darauf reagieren und deine Gesellschaft suchen - denn wer hat nicht gerne einen mitfühlenden, hilfsbereiten Menschen in seiner Nähe?

Sollte dich dann mal jemand danach fragen, woher du deine positive Geisteshaltung beziehst, kannst du deinen Glauben als Grund nennen. Falls dann weitergehendes Interesse besteht, kannst du ein Gespräch führen.

Sollte es kein Interesse an deiner Religion geben, dann ist das eben so.

Von Missionierungen halte ich überhaupt nichts.

Deine äußere Haltung sollte immer deiner inneren Überzeugung entsprechen. Ich halte es für zutiefst verwerflich, nach außen Mitgefühl zu heucheln, nur um neue Gläubige anzuwerben.

Das widerspricht auch der Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit, die in den religiösen Schriften als hohe Tugenden angesehen werden.

Daher ist es auch wichtig, sich selbst zu prüfen:

Helfe ich meinen Mitgeschöpfen aus wirklicher Nächstenliebe und echtem Mitgefühl?  Oder fühle ich mich lediglich dazu verpflichtet, weil die heilige Schrift ein solches Verhalten von mir erwartet?

Menschen nur zu helfen, um die Ergebenheit zur eigenen Religion zu zeigen - das erinnert mich an die Heuchler, "die da gerne stehen und beten in den Schulen und an den Ecken auf den Gassen, auf dass sie von den Leuten gesehen werden" (Matthäus 6;5).

Ein allwissender Gott wird sich durch solch geheuchelte Hilfsbereitschaft, die nur aus Verpflichtungsgefühl und der Hoffnung auf himmlischen Lohn erfolgt, sicher nicht in die Irre leiten lassen.

Mein Rat

Verzichte auf jede Form von Missionierung, sondern arbeite daran, ein aufrichtiger Mensch zu werden. "Führen durch Vorbild" wird praktisch immer besser ankommen, als übereifrige Bekehrungsversuche.

Kommentar von quopiam ,

Im Prinzip gebe ich Dir recht. Aber das Christentum ist, wie einige andere Religionen per se missionarisch. Soll heißen, ein Christ soll andere Menschen zu seinem Glauben einladen und ein Zeugnis seines Glauben sein (letzteres war ja auch Dein Rat). Christen werden also immer einmal Menschen mit missionarischer Intention begegnen. Dabei sollte man es dann auch belassen. Denn das Christentum lehrt auch, daß nicht der Christ einen Menschen "bekehrt", sondern die Wirkung Gottes. ;-) Gruß, q.

Antwort
von smartiecat, 530

Wenn dir das wirklich so wichtig ist, kannst du ja mal alle einladen und ihnen (ohne zu predigern) erzählen, was das Christentum für dich so schön macht. Vielleicht überlegt es sich jemand... ABER: Sollten sie NICHT konvertieren wollen, dann lass sie am besten in Ruhe und akzeptiere ihren Glauben! Wer anderen ständig seine Meinung aufzwingen will (und erst noch in Sachen Religion) wird schnell unbeliebt und man möchte vielleicht sogar nichts mehr mit ihm zu tun haben (ich spreche aus Erfahrung!). Du könntest somit einige Menschen, die dir wichtig sind, verlieren... Hoffe, ich konnte helfen!

Antwort
von Manusoptus, 245

Auf Anhieb würde ich mal sagen du bist entweder ein Troll oder Angehöriger der Zeugen Jehovas oder einer anderen Glaubensgemeinschaft. Wobei die Zeugen Jehovas eigentlich auch längst nicht so aufdringlich missionieren wie man sich das immer vorstellt und sie die Leute auch nicht auf biegen und brechen überzeugen wollen. Ich finde die aller meisten Religionsgemeinschaften respektieren es vollkommen wenn man anders denkt und versuchen nicht einen auf biegen und brechen von ihrer Ansicht zu überzeugen. Daher würde ich sagen dass das was du hier verkörperst das Vorurteil darstellt wie sich die Leute vorstellen dass sich die meisten religiösen Gemeinschaften verhalten würden. Aber in Wirklichkeit sind sie meist nicht so und verhalten sich meist nicht so aufdringlich wie du dies hier demonstriert hast.

Es gibt sogar eine Bibelstelle aus der das sinngemäß hervorgeht (das man es respektieren muss wenn andere Menschen anderer Meinung sind und nichts über den Glauben hören wollen).

Kommentar von DreiGegengifts ,

Auf Anhieb würde ich mal sagen du bist entweder ein Troll oder
Angehöriger der Zeugen Jehovas oder einer anderen Glaubensgemeinschaft.

Die europäischen und amerikanischen Christen missionieren massiv in der ganzen Welt. Vor allem in Afrika, wo in einigen Ländern fast 100% der Bevölkerung christlich ist und in Zeitungen öffentlich zum Mord an Homosexuellen aufgerufen wird.

Zuhause  missionieren sie dagegen eher weniger. Zumindest in Europa. In den USA ist es noch mal anders.

Kommentar von ScharfeKritik ,

Nenn mir bitte ein einziges Land in Afrika in welchem 100% oder zumindest mehr als 90% der Bevölkerung dem Christentum angehören. Komplett Westafrika und Nordafrika ist muslimisch geprägt, auch zahlreiche Länder in Ostafrika sind muslimisch geprägt, wie Somalia, Tansania etc. - das in islamischen Ländern in Nordafrika öffentlich zur Homosexuellen-Verfolgung aufgerufen wird, ist mir zwar nicht bekannt, würde mich aber auch nicht schockieren. 

Die einzigen großen Staaten in Afrika die wirklich überwiegend christlich sind kann man beinahe an einer Hand abzählen (Gut, es gibt doch ein paar Staaten die christlich geprägt sind, aber keinesfalls bis zu 100% der Gesamtbevölkerung). Dazu gehören unter anderem die Demokratische Republik Kongo, Angola, Kamerun und so weiter. 

Was du hier jedoch schreibst ist wieder nur Hetze. Ich kenne Pappenheimer wie dich, habe mir schon so einige solcher Beiträge durchgelesen. 

Antwort
von Buddha12, 89

Warum willst du das tun?? Es ist doch jedem selber überlassen.....du würdest doch jetzt auch nicht zum Moslemischen glauben wechseln ?? Es ist auch eine Sünde andere Menschen seinen Glauben auf zu zwingen......

Antwort
von LaylaAyala, 154

Gar nicht. Und entschuldige meine offenheit aber da bekomme ich nen richtig dicken Hals. Religion und Glaube ist etwas sehr persoenliches. Nur weil Du es richtig und gut findest muessen es nicht deine Bekannten so empfinden, sonst waeren sie Christen. So ein Verhalten wie du es gerade an den Tag legst was man auch Missionieren nennt traegt nur dazu bei das man euch verspottet. Fuer mich sehr gut nachvollziehbar. Denn wie gesagt wer sagt denn das du an das richtige glaubst? 

Kommentar von KaeteK ,

Denn wie gesagt wer sagt denn das du an das richtige glaubst? 

Der Maßstab ist Jesus Christus und Sein Wort...

Psalm 25,4
4 Deine Wege, HERR, tue mir kund, deine Pfade lehre mich!

lg

Kommentar von hummpelbein ,

Okay, ja, toll. Ein ach so guter Christ, der nichts anderes akzeptiert und da sagt man in der heutigen Zeit die Moslems seien schlimm! Alle von Pegida: Hier habt ihr ein Beispiel dafür das es auch so Christen gibt und nicht nur der böse Islam .....

Ne, nein, ich frage mich wirklich ob du wirklich so begrenzt bist oder jetzt nur so tust.... Warum interessiert es dich was andere glauben? Und warum soll nur Jesus richtig sein? Ist das andere alles falsch? Sag das mal einem IS Mitglied, da wird der freude haben :D Da hätten sich dann zwei gefunden, beides so begrenzte Wesen, die andere Meinungen/Weltansichten ausrotten wollen, entweder mit Gewalt oder Missionierung.

Kommentar von LaylaAyala ,

Genau das verhalten ist es warum man spottet. Schau mal ich bin Juedin und in Israel geboren und aufgewachsen. Erzaehle ich deswegen den Leuten an was sie glauben muessen und komme mit Zitaten aus der Tanach? Kein Wunder das wir jedesmal den Kopf schuetteln wenn Leute wieder missionieren. Warum tut ihr das? Wie gesagt wenn es die Leute von sich selber aus wollen waeren sie Christen!? Was ist denn das fuer eine verdrehte Religion? Ihr (damit will ich jetzt nicht verallgemeinern) predigt immer das G"tt euch (Menschen) einen freien Willen gegeben hat und bla bla bla und dabei wollt ihr anderen mit freien Willen euren Glauben aufzwingen? Nichts anderes ist das. Und wie gesagt wer sagt dir das deine Religion die richtige ist? Die Antwort kann ich dir selber geben denn von dir kommen nur Zitate. KEINER. Es muss jeder fuer sich selber wissen an was er glaubt und an was nicht. Man bin ich froh das ich Dich nicht kenne und im norden Israels aufgewachsen bin. Mir reichen schon die Christen die in Y. alle Jesus begegnet sind und ihre Offenbarungen haben. Ich hoffe du besuchst niemals Y. nicht das du auch eine Offenbarung bekommst.

Antwort
von halloschnuggi, 274

Du kannst ab und zu über das Christentum erzählen, ständig erzählen ist nervig, das würde die nicht überzeugen

Antwort
von MarkusKapunkt, 360

Indem du sie in Ruhe das glauben lässt, was sie wollen. Man kann den Glauben niemandem aufzwingen, das wurde zwar oft versucht aber hat immer zu entsetzlichem Leid geführt. Wenn du sie vor der Hölle, an die du glaubst, bewahren möchtest, dann bete für sie, aber lass sie ihren Weg selbst gehen. 

Außerdem, woher weißt du, dass Jesus der einzige Weg zur Erlösung ist? Etwa weil es in der Bibel steht? Im Koran steht ebenfalls etwas über den Weg ins Paradies, wie auch in den meisten anderen religiösen Schriftwerken. Sie alle behaupten von sich, Gottes einziges wahres Wort zu sein - aber nein, das behaupten ja nicht sie, sondern ihre Verfasser oder einfach Menschen, die diese Schriftwerke zu Kontrolle und Mission missbrauchen. Nimm bitte von solchem Irrglauben Abstand. Jesus liebt alle Menschen, daran glaubst du doch auch, oder?

Antwort
von kiniro, 187

Ich helfe dir dabei garantiert nicht.

Du willst nicht überzeugen, sondern manipulieren, wie mir scheint.
Akzeptiert ein wahrer Christ nicht jeden Menschen? Auch solche, die einer anderen bzw. keiner Religion angehören?

An deiner Stelle würde ich lieber dafür sorgen, dass das Paradies auf Erden ist und nicht irgendwo im Nirwana.

Würdest du mir im echt Leben begegnen, würde ich dir "bekehre dein Spiegelbild, aber nicht mich" empfehlen.

Kommentar von LaylaAyala ,

Ganz genau meine Meinung. Missionieren ist einfach nur peinlich

Antwort
von Cosinera, 278

Wir müssen Teil einer Gegenwart werden , die nicht von Gott, sondern von Menschen bestimmt wird ! Viele Menschen bauen nicht auf die Kirche
Ihren Papst und seinen Segen,sie brauchen ihn nicht als Krücke, sie können alleine leben.Falls Du das nicht kannst, ja falls Du ihn brauchst,
werde mit ihm glücklich doch zwing niemand Deinen Glauben auf.

Antwort
von seguiendo, 15

Zu dem Rest haben ja schon viele etwas geschrieben, aber zu deiner Angst, dass  "Ungläubige" in die Hölle kommen:

Die Hölle, was auch immer das dann genau ist, wäre doch die Konsequenz für Sünden, die so schlimm sind, dass man sich dadurch für immer von Gott trennt und gar nicht mehr zu ihm kann, oder?

Angenommen, jemand irrt sich, obwohl er ernsthaft darüber nachgedacht hat, ist das dann Sünde?

Und wenn Nein, warum dann die Hölle?

Wer hier nicht an Gott glaubt kann ihm trotzdem nahe sein, wenn er sich bemüht, das Gute zu tun. Und dann nach dem Tod einen Irrtum einzusehen sollte ggf. kein Problem sein.

Antwort
von anniegirl80, 282

Vermutlich bist du noch nicht allzulange Christ - denn mit der Zeit wirst du merken dass du mit dieser Haltung nicht allzu weit kommst.

Natürlich ist es löblich dass du anderen Menschen den Weg zum Leben zeigen willst. Aber das tust du auch indem du dich selber verändern lässt durch die Kraft des Heiligen Geistes und indem du Nächstenliebe übst - ohne dich aufzuopfern (also auch einmal Nein sagen!)

Wir sollen als Christen so leben dass wir nach unsererm Glauben gefragt werden - und dann können wir von unserer Hoffnung erzählen! Du kannst zwar durchaus einfließen lassen was du drüber denkst aufgrund deines christlichen Glaubens. Aber wohldosiert, und nimm dein Gegenüber ernst.

Siehe auch hier unter "Glaubwürdigkeit im Reden und Tun": http://www.glaube-und-kirche.de/gedanken_ueber_das_christsein.htm

Du solltest also vorleben, warum es attraktiv ist, Christ zu sein!

Kommentar von DreiGegengifts ,

Christentum wie aus dem Bilderbuch. Schöön :-)

Kommentar von Maisbaer78 ,

An deiner Antwort ist fast nichts auszusetzen. Aber was immer wieder von vielen Gläubigen, egal welcher Konfession vergessen wird, man muss nicht an einen Herrn oder den Heiland glauben, um ein guter Mensch zu sein. Das Kreuz zu tragen bedeutet auch nicht, das man automatisch redlich und freundlich ist.

In den Hilfsorganisationen dieser Welt opfern täglich auch unzählige Atheisten Ihr ganzes Leben auf, um Leid zu lindern, Freude zu spenden und denen bei zustehen, die Opfer einer Welt geworden sind, für deren Schrecken auch selbst bekennende Christen mitverantwortlich sind.

Nächstenliebe ist nichts, was das Christentum ausschliesslich für sich beanspruchen kann. Im Gegenteil, es ist doch ein Unterschied ob mich die Angst vor dem Fegefeuer zu einem Leben voller Respekt und Hilfsbereitschaft erzieht, oder ob ich das tue ohne auf einen Platz im Paradies zu hoffen.

Kommentar von anniegirl80 ,

Da gebe ich dir vollkommen recht. Ich kenne viele Nicht-Christen, welche bessere Menschen als Kirchgänger sind.

Allerdings gibt es auch sehr viele Christen, die nicht aus Angst vor dem Fegefeuer Gutes tun. Alleine schon deshalb weil sie nicht an das Fegefeuer glauben. Dazu, weil sie wissen, dass Taten einen allein nicht besser machen vor Gott. Die Taten erfolgen aus Dankbarkeit, und weil man Gottes Liebe weitergeben will. Und damit andere Menschen eine Perspektive über das sichtbare Leben hinaus bekommen.

Kommentar von Maisbaer78 ,

Natürlich, ich wollte auch nicht unterstellen, dass allein eine Hölle für Christen Antrieb sei, sich für Ihre Umgebung zu engagieren.

Am Ende bleibt es der Mensch, der entscheidet wie er sein Leben gestaltet und sich gegenüber allen Mit-Lebewesen (ich grenze das nicht allein auf Menschen ab) verhält. Der Glaube dürfte und sollte darauf keinen Einfluss haben. Leider Argumentiert oft auch die Kirche selbst auf eine "Menschlichkeit Exklusiv" - Art und Weise. Angesichts dessen was die irdischen Institutionen der christlichen Religion so auf Erden anstellen ist das ein Reizthema für mich und mir stößt dann ein entsprechender Hinweis auf die vorgelebte Nächstenliebe der Christen oft sauer auf, auch wenn es, wie in deinem Falle wohl nicht so pauschalisierend zu verstehen war.

Kommentar von anniegirl80 ,

Das kann ich verstehen und wird wohl oft auch falsch vermittelt - auch unter Christen, also innerhalb der Kirchen.

Kommentar von Maisbaer78 ,

Da hast du sicher recht, zudem anzumerken ist, das "Christ" nicht gleichzeitig "Kirche" bedeutet.  Das eine ist eine Person die so individuell ist wie jeder andere Mensch, auch im Tun und Denken. Das andere ist eine Organisation mit Unternehmensstrukturen die sich natürlich gewinnorientiert gestaltet.

Ich hege große Abneigung gegen die Kirche als Institution, jedoch keines Falles gegen Mitglieder einer Kirchengemeinde oder zb. deren Pater oder Priester. Und ich glaube tatsächlich, das viele der engagierten Mitglieder viel Gutes im Sinne haben.

Kommentar von anniegirl80 ,

Das mag sein, aber es ist ein natürlicher Vorgang dass viele gleichgesinnte Menschen sich zusammenschließen und sich organsieren. Da kommt man nicht drum herum, auch wenn das immer wieder auch negative Auswirkungen hat.

Das ist genauso, wie sich (z. B. hier auf GF) Leute über die Regierung aufregen und das System manchmal komplett in Frage stellen. Aber nicht verstehen dass es letztendlich nicht ohne geht.

Kommentar von Maisbaer78 ,

Die Kirche ist keine Gemeinschaft der Gläubigen. Die Kirche ist ein Unternehmen mit einer hierarchischen Struktur. Sie verhält sich alles andere als christlich.

Sie kauft soziale Einrichtungen mit Staatsgeldern und erhält dafür auf unbegrenzte Zeit weitere Subventionen die unterm Strich Gewinn abwerfen.

Dafür entrechtet Sie die dort angestellten Mitarbeiter und kündigt all jene, die nicht dem christlichen Glauben angehören. In Italien wird seit Jahren gegen Kirchenoberhäupter auf oberster Ebene wegen Korruption, Geldwäsche und Zusammenarbeit mit der ansässigen Mafia ermittelt. Missbrauchsfälle werden nicht aufgearbeitet.

Die Kirche ist das reichste Unternehmen der Welt (röm.kath. allein in Deutschland 270 Milliarden Euro), wärend die halbe Welt hungert oder an Krankheiten stirbt. Ärzte ohne Grenzen musste um Spenden bitten um Seuchen in Afrika zu bekämpfen, die Kirche hätte praktisch unbegrenzte Mittel, die Sie aber für sich behält um Sie zu vermehren. Sie besitzt eigene Banken und spekuliert an der Börse. Sie drückt unter Berufung auf das Kirchenarbeitsrecht die Gehälter der Angestellten in von Ihr "betriebenen" Einrichtungen auf etwas über den Mindestlohn. Gleichzeitig verbietet Sie jegliche Form des Arbeitskampfes.

Man muss unterscheiden zwischen der Kirche als Institution und der Kirche, dem Haus in dem die Gläubigen zusammen kommen um Ihrer Religion zu folgen. Letzteres ist völlig in Ordnung und erstrebenswert, das Erste aber ist eine korrupte Organisation die keinerlei Skrupel kennt und unentwegt Leid und Unrecht auf der ganzen Welt erzeugt.

Was dein Hinweis auf die Regierung betrifft, nun ja wir leben in einer Demokratie. Aber eine Solche kann nur so gut sein, wie deren Stimmen an Klugheit reich sind.

Es gibt unzählige Dinge die man den Regierungen der letzten Jahrzehnte vorwerfen kann. Förderung der Leiharbeit und damit der Niedrigentlohnung und Altersarmut, Liberalisierung des Arbeitsmarktes, künstliche Verknappung des Wohnraumes, 2 Klassenmedizin, stetige Vermögensumverteilung nach oben.

Aber das ist nicht die Schuld der Regierung oder der Demokratie. Es ist die Schuld derer die immer wieder diesen Menschen die Mittel in die Hand geben, so gegen das Volk zu handeln.    Politiker kann man wählen, die Kirche hat sich selbst zur Institution Gottes ernannt.

Kommentar von anniegirl80 ,

Ich habe den Eindruck dass du dich da hauptsächlich auf die katholische, evtl. auch evangelische Kirche beziehst.

Die Vielfalt ist aber wesentlich größer, und nicht alle christlichen Gemeinschaften sind so organisiert bzw. verhalten sich so wie du es beschreibst.

Eine / die Kirche ist immer nur so "gut" wie die Menschen, die sie bilden. Und Menschen haben eben auch ihre Fehler.

Aber auch ich finde es schade dass gewisse Kirchen ein so schlechtes Bild abgeben.

Kommentar von Maisbaer78 ,

Natürlich, ich beziehe mich auf die beiden mitgliederstärksten Konfessionen in Deutschland und mit der rk-Kirche auch die größte Weltweit.  Freikirchen sind ja auch nicht in der Position, um zb. Träger sozialer Einrichtungen zu werden, da Ihnen a) die finanzielle Basis fehlt und b) auch die rechtliche Übereinkunft mit dem Staat, die Ihnen irgendwelche, über die Ausübung Ihrer Religion hinausgehenden Privilegien zugestehen würde.

Antwort
von M4H0N, 37

Ich bin Atheist, dennoch akzeptabel und habe nichts gegen Religionen... Trotzdem kannst du nichts tun, nur beten, wie es hier schon gesagt wurde, denn mein Muslimischer Kumpel sagt immer zu mir ''Du musst das mit Herz entscheiden'' Also das, was deren Herz will. Du kannst nicht einfach so hingehen und sagen, dass es Gott gibt und sie auch daran glauben sollen^^

Antwort
von Anonymerstuhl, 55

man kann nicht jeden dazu bringen an seine eigene religion zu glauben wenn er zb moslem ist ( wie ich ) dann musst du es akzeptieren. 

Antwort
von najadann, 77

Der Glaube ans Christentum, wortwörtlich wie es in der Bibel steht, bedarf einer gewissen Naivität. Kein einziger Mensch der sich ernsthaft Gedanken macht, vergleicht & abwägt, wirst du davon überzeugen können. 

Sobald man sich damit beschäftigt, merkt man schnell dass da vieles unklar ist und von der "Kirche" für eigene Zwecke verdreht und ergänzt wurde,... abgesehen von diversen Interpretations- und Übersetzungsfehlern, geschweige denn, bis all die Erzählungen nur mal aufgeschrieben wurde.

Du kennst vielleicht den Test, in der Schule wird er oft gespielt. Eine Botschaft wird durch 20 Schüler geflüstert, und die Nachricht am Ende der Schlange ist eine andere als am Anfang.

Wie viel Leid hat das Christentum und andere Religionen verursacht? Wie viele Menschen mussten sterben, all die Kriege, die angeblichen Hexenverbrennungen und mehr.

Was willst du den Ungläubigen erzählen?

Glauben ist gut, aber bitte nicht blind. Hab Mut, lies auch Bücher die sich kritisch mit dem Christentum befassen, lies ihre Argumente, getraue dich zu zweifeln, lerne dazu und mach dir dein eigenes Bild.

Ich kann dir ein kleines Taschenbuch von Heiner Geißler empfehlen:
Was würde Jesus heute sagen?

Antwort
von NorwinSchneider, 243

In dem du ihnen die Nächstenliebe zeigst die uns gelehrt wird?

Du musst sie aber nicht aggressiv davon überzeugen, rede einfach mit ihnen darüber und erzähle ihnen wie toll es für dich ist Christ zu sein. Wenn sie abblocken ist das doch ok. 

Kommentar von Maisbaer78 ,

Und Nächstenliebe leben nur Christen oder Gläubige an sich?

Kommentar von KaeteK ,

Nächstenliebe hat was mit Liebe zu Gott zu tun...

 Lukas 10 27 Er aber antwortete und sprach: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Verstande, und deinen Nächsten wie dich selbst".

lg

Kommentar von Maisbaer78 ,

@Kaetek

Also, wenn sich Ehrenamtliche in der Armenküche verdingen, Decken verteilen oder Kleidung spenden und sogar nähen, sich den Bedürftigen auf seelischer wie materieller Ebene widmen, dann ist das keine Nächstenliebe, da der Bezug zu Gott fehlt?

Das ist unfassbar überheblich, findest du nicht?

Würde allein die Liebe zu Gott als Nächstenliebe anerkannt sein, wenn auch das soziale Engagement fehlte?

Kommentar von NorwinSchneider ,

Maisbaer habe ich irgendwann erwähnt das nächstenliebe nur bei Christen stadtfindet? Nein!

Kommentar von Maisbaer78 ,

@NorwinSchneider

Warum das Ausrufezeichen? Ich habe dich nicht angegriffen.

Ich habe meine Aussage gegenüber Kaetek doch ziemlich klar umrissen. Nächstenliebe zu leben ist kein Prädikat ausschliesslich für das Christentum. Es kann genau so für alle anderen Weltreligionen oder den Atheismus sprechen. Mehr wollte ich damit nicht ausdrücken, aber finde es wichtig, es auszusprechen, da sehr viele nicht Gläubige viel für das Wohl von Bedürftigen opfern oder zb. in Palliativstationen arbeiten.

Für das Christentum spricht nur eines exklusiv, der Glaube an Jesus Christus.

Kommentar von NorwinSchneider ,

Seid wann heißt ein Ausrufezeichen denn angreifen? Sorry wenn du es falsch verstanden hast, wollte dich nicht angreifen. 

Kommentar von Maisbaer78 ,

Nein nein, ich wollte nicht ausdrücken, dass ich mich angegriffen fühlte. Aber das Ausrufezeichen findet sich entweder beim Imperativ oder aber um einer Aussage besonderen Nachdruck zu verleihen, darum war ich der Annahme anheim gefallen, du hättest dich irgendwie bedrängt gefühlt. Wenn dem nicht so ist, alles prima.

Kommentar von NorwinSchneider ,

:), was ich aber einfach meinte ich das Gott uns in der Bibel sagt wir sollen Menschen lieben wie uns selber und das ist eben dass was ein Christ tun sollte (Natürlich sollte jeder nächstenliebe haben)

Antwort
von Chaoist, 243

Am besten dadurch, dass du gut und erfolgreich vorlebst und nicht missionierst.

Wenn du wirklich jemanden davon überzeugen willst, dass dein Weg der richtige ist, dann lebe einfach dein Leben und warte bis jemand zu dir kommt um dich nach deinem Glauben zu fragen.

Kommentar von NorwinSchneider ,

Richtig!

Antwort
von ThomasJNewton, 144

Es ist ja nicht so, dass die Menschen nicht wüssten, was das Christentum ist.

Sie haben sich genug damit beschäftigt, um eine Entscheidung zu treffen.
Und den Maßstab, wann die Informationen reichen, bestimmen sie selbst.

Mit zusätzlichen Informationen oder Argumenten wirst du an genau diesem Maßstab scheitern.
Wer nicht daran glaubt, dass die Bibel von Gott inspiriert einen wahren Kern enthält, dem ist es egal, ob er 10 oder 1000 Aussagen der Bibel kennt.

Und wer nicht an eine Hölle glaubt, der mag sogar eine echte Besorgnis bei dir erkennen, aber für ihn geht diese Sorge ins Leere.

Durch Missionierungsversuche zerstörst du jeden zwischenmenschlichen Kontakt. Deine Mitmenschen werden das nicht ewig hinnehmen.
Irgendwann wird dir nahegelegt werden, das Thema zu vermeiden, und wenn du das nicht respektierst, wird du gemieden werden.

Vordergründig vielleicht, weil du eine Spaßbremse bist, im Kern aber, weil Menschen auf Menschen angewiesen sind, die Menschen sehen und achten, nicht irgendwelche Überzeugungen leben.

Antwort
von stine2412, 197

GottesWorte, wenn man selbst von seinem Glauben überzeugt ist, kann man leicht fanatisch werden und den Kern damit überdecken.

Was ist denn der Kern des christlichen Glaubens? Das ist die gute Botschaft von Gottes Königreich, die alle Menschen auf der Erde  hören sollen, allen Sprachen und Völkern, zu einem Zeugnis.

Wie ich aus deiner Frage entnehme, ist dein Glaube nicht ganz biblisch geschult. Nach der Bibel kommt niemand in die Hölle! Das ist ein Dogma! Jeder Mensch kann sich entscheiden, welchen Weg er gehen möchte. Der eine Weg hat das Versprechen Gottes, für immer auf der Erde zu leben, der andere endet mit dem ewigen Tod, der ewigen Nicht-Existenz. Man kann doch nicht auf der einen Seite die Liebe Gottes predigen und auf der anderen mit den Höllenqualen drohen! Was wäre das für ein Gott? Er verspricht den Sanfmütigen/Mildgesinnten, dass sie die Erde bewohnen werden(Matthäus 5:5; Psalm 37:11) .

Dann lies doch bitte auch noch Römer 6:7 =Denn wer gestorben ist, der ist frei geworden von der Sünde und auch Römer 6:23 = Denn der Sünde Sold ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn.  Du siehst, da wir alle sterben, stehen wir auch alle unter diesem Todesurteil, das der Herr Jesus Christus durch seinen Tod aufgehoben hat - wer denn da will! Zu Adam sagte Gott :"Aus Staub bist du, zu Staub wirst du wieder werden!"

Über den Höllenglauben, der tatsächlich noch so verbreitet ist, gibt es viel zu sagen. Vielleicht klickst du mal diesen Link an: https://www.jw.org/de/publikationen/buecher/was-lehrt-bibel-wirklich/wo-sind-die... 
Diese  und ähnliche Fragen beschäftigen die Menschheit schon seit
Jahrtausenden. Es sind sehr wichtige Fragen, denn sie gehen uns alle an,
ganz gleich, wer wir sind und wo wir leben.

Deshalb, GottesWort, Gottes Wort ist es wirklich wert, "darin zu graben, als wäre es aus Gold!" Lass deinen Freunden die Freiheit, sich selbst zu entscheiden. Lebe ein Leben, an dem man die Früchte deines Glaubens erkennen kann.

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