Wie überwindet man die Trauer über den Tod eines geliebten Haustiers?

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9 Antworten

Mein Beileid..
Das ist wirklich schrecklich dass du das sehen musstest. Du solltest mit jemandem darüber sprechen persönlich sprechen. Du kannst es dir schlecht vorstellen..natürlich ist es eine schreckliche Art wie sie gestorben ist aber vielleicht hat sie jemand gebraucht, da wo alle die von uns gehen sind. Stelle dir vor dass sie dort mit anderen geliebten Lebewesen aus deinem Leben spielen toben und jagen kann und zwar so viel Sie möchte.
Und sie ist ein kleiner Schutzengel für dein Baby...stelle es dir vor.

Ich kann mir genau vorstellen wie du dich fühlst ich musste auch ansehen wie ein kleiner Junge überfahren wurde und das sind schreckliche Bilder...aber das Leben geht weiter und am besten verarbeitet du es indem du nicht daran denkst was mache ich ohne sie sondern was macht sie jetzt wohl da wo sie ist im positiven Sinne

Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen :/
Ich wünsche dir alles alles Gute

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Kommentar von Rockyroxx
15.02.2016, 00:35

Sehr aufbauende Worte, danke. 

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Ich habe auch eine Katze - sehr besonders, menschlich. Zwei weitere, eher schüchterne. Alle haben ihren eigenen Charakter, und ich würde auch eine lange, lange Zeit trauern, wenn sie verschwinden... Du darfst trauern. Mach dir keinen Stress, erlege dich keinem Zwang, von wegen, es würde dir und deinem Kind nicht gut tun. Das ist am Ende noch viel schlimmer. Und die Trauer vergeht auch. Fühle dich ganz stark in den Schmerz. Es ist besonders stark, da deine Katze ein sehr beschützenswertes Wesen war - und du verantwortlich warst. So etwas passiert trotzdem, so ist es im Leben. Sicherlich trifft es auch so sehr, weil du die Situation evtl. auch auf dich und dein beschützenswertes Kind überträgst. Entspann dich. Du darfst trauern! Es bedeutet dir, wie sehr du liebst und schätzt. Dein Kind wird es gut bei dir haben.

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Kommentar von MelinaJosefina
15.02.2016, 00:28

Ein Kätzchen ist nach vielen Operationen an einem Magentumor gestorben, auch sehr früh. Ein Mädchen. Ich weiß, dass die beiden sich bereits gefunden haben!

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Ich verstehe Dich nur zu gut. Trauer muß man zulassen nicht unterdrücken. Weine, wenn Dir danach ist! Du kannst nichts daran ändern, und der Tod kommt immer zu früh, egal wie alt ein Lebewesen wird. Aber denke an die schönen Zeiten. Wärst Du nicht gewesen, wäre die kleine Maus vermutlich gar nicht so alt geworden. Sie hatte bei Dir DAS Zuhause, hatte alles, was sie brauchte. Nicht jedes Tier hat so ein Glück.

Mir hilft immer das Lied von der Regenbogenbrücke von P. Dahms, weil ich ganz sicher bin, alle meine Tiere auf der anderen Seite wiederzusehen. Irgendwann, wenn Du gar nicht daran denkst, wird ein anderes schutzbedürftiges Tier um die Ecke kommen und wissen, daß bei Dir ein Platz frei ist und Du es lieben wirst. Man kann eins nicht durch das andere ersetzen, aber Du bekommst etwas unschätzbar Tolles, Neues. Rcoky würde nicht wollen, daß Du weinst, und den Platz in Deinem Herzen wird sie sowieso immer haben.

Dir und dem Baby alles Gute.

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Dass deine Katze war, wie sie war, lässt sich vielleicht damit erklären, dass sie zu früh von der Mutter weg genommen worden ist - 4 Wochen ist entschieden zu jung, aber nun gut. Katzen haben ihre Eigenarten und das macht sie so besonders und so liebenswert. Behalte Rocky in dankbarer Erinnerung, für all das Gute, das sie dir gegeben hat. Die Tatsache, dass du hier über sie berichtest und unsere Antworten (MrMaroks mal ausgenommen) darauf, können dir bei der Verarbeitung helfen. (Das hoffe ich zumindest) Dass du trauerst ist vollkommen normal und Trauer braucht seine Zeit. Was du allerdings brauchst ist eine Aufgabe. So sitzt du zu hause, hast nichts (oder zu wenig) zu tun und wirst nur permanent an Rocky erinnert, weil du es nicht schaffst, Fessnapf und Spielsachen weg zu räumen. Dass du das nicht schaffst kann ich mehr lebendig vorstellen, aber so geht es nicht weiter. Bitte deinen Mann, deine Eltern, deine Freundin die Sachen weg zu packen (obacht: wegpacken heisst nicht wegschmeissen) und fang an, das Kinderzimmer ein zu richten, damit es rechtzeitig fertig ist, vor das Baby geboren wird. Freu dich auch dein Kind!! Das wird all deine Liebe und Fürsorge brauchen.

Gruß

Henzy

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Kommentar von Rockyroxx
15.02.2016, 01:55

Leider ging es nicht anders als sie schon so bald von ihrer Mutter zu trennen. Sie war unterernährt und musste in einer eiskalten Scheune hausen. Sie füllte gerade mal eine Hand aus so winzig war sie. Der Besitzer kümmerte sich nicht besonders um sie. Wir haben sie sofort mitgenommen. Ich glaub da hat sie auch mein Herz gewonnen. Sie hat gezittert und die ganze Nacht richtig geweint. Ab da erklärte ich sie zu meinem Schützling. Ich musste schon ein paar Tierchen verabschieden und irgendwie übersteht man es. Aber bei ihr ist es anders, ich schaff es nicht mich zu sammeln. Ich kann mir nicht vorstellen ihren futterplatz zu leeren geschweige denn da etwas anderes hinzustellen. Wieso lässt sie mich nicht los ich kann es mir nicht erklären. 

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Es gibt keine wirklich tröstende Antwort. Wir haben vor gerade zwei Wochen einen unserer Kater verloren und sind auch noch in tiefer Trauer.

Aber nun können wir schon an ihn denken, ohne gleich Heulen zu müssen. Zeit ist das Einzige, was Trauer erträglich macht. Diese Zeit muss man sich nehmen.

So angemessen es ist, Trauer zu zeigen, so normal ist es auch, dass sie mit der Zeit weniger schmerzlich wird. Das ist auch gut so und sollte keinesfalls als eine Herabwürdigung des verstorbenen Tieres empfunden werden.

Unser Findus wird in seiner einzigartigen Art, seinem feinen, eleganten Charakter, immer ein Teil unserer Erinnerung bleiben. Aber der Schleier in den Augen, der mich gerade überkommt, wird weniger werden.

Wer ein Tier wirklich ernst nimmt und es als Teil seines Lebens integriert hat, trauert ähnlich wie um einen lieben Menschen. Das mag manchem albern erscheinen, aber für mich ist das einfach Ausdruck der Würde, die auch ein Tier für mich hat.

Ich kann Dir also kein Rezept anbieten, wie Du Deine Trauer überwinden kannst. Trauer muss sich legen und den Erinnerungen an das Schöne, was man gehabt hat, Platz machen.

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Hey, ich kann Dich so gut verstehen!!!!!!!

Du musst den Napf noch nicht wegstellen - lass es bleiben! - Lass ihn stehen wo er steht, und lass DIR Zeit!!! -

 Auch wenn Du schwanger bist - unterdrückte Trauer tut Deinem Baby noch weniger gut - lass den Schmerz raus!

Ich kann das so gut nachfühlen, ich hab auch immer wieder Kleintiere gehabt, die einem ans Herz gewachsen sind - und - ja - JEDES Tierchen ist EINZIGARTIG - und natürlich vermisst man dieses eine einzigartige Tier, das man gerade verloren hat..................

Ich kenne mich da ein wenig aus, habe das schon etliche Male mitmachen müssen. Noch dazu die ART des Sterbens - diese überfahren-Werden - das ist fast unerträglich - wir hatten mal einen Hund, der vergiftet wurde - und das war ganz ähnlich unerträglich..................

Ich will Dir damit sagen: Du bist mit Deinem Schmerz nicht allein! 

Vielleicht kann Dir das ein ganz kleiner Trost sein: Ich bin auch gerade mal wieder in Trauer - und kann Deine Gefühle mehr als nachvollziehen! - Gemeinsam trauert es sich leichter - gemeinsam ist man nie allein!

Verständnisvolle und leise Grüße. 

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ich fühle mit dir

die zeit wird dich über diesen großen verlust hinwegtrösten

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Hallo Rockyroxx

Für viele Menschen sind Haustiere ein treuer Begleiter durch das Leben.

Sie sorgen für Humor,spüren wenn es dem Menschen nicht gut geht,sind 

Schutzengel auf vier Pfoten und manchmal verstehen Haustiere sogar was 

Menschen zu Ihnen sagen.Stirbt ein solch treuer Begleiter ist es ganz 

verständlich das die Trauer groß ist.Die Trauer muss natürlich sein.Das ist 

ein Zeichen des Menschen,Du warst mir nicht egal.

Nun gibt es Menschen die sich in die Trauer reinsteigern.

Das hat folgenden Grund:Menschen bauen zu Haustieren eine innige 

Verbindung auf.

Das hat zur Folge das Menschen wie Du es bist aus der Trauer nicht 

mehr rauskommen.

Da Du schwanger bist und weist das die Trauer deinem Baby schadet

machst Du nicht nur dich sondern auch deinen Mann unglücklich.

Sowas muss nicht sein.

Die Trauer lässt sich sehr schnell bewältigen.

Es wird viel davon geschrieben über das Regenbogenland.

Das würde allerdings etwas ausarten.

Verständlich erklärt bedeutet Regenbogenland:Es wartet eine Katze auf dich

die dich zum lachen bringt,wenn es dir nicht gut geht,ein Schutzengel auf vier 

Pfoten ist und dich auch manchmal versteht wenn Du mit Ihr sprichst.

Und wenn Du ganz genau hinschaust stimmt die Chemie zwischen Dir und 

der Katze.

Gruß Ralf

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Ich würde ihr ein Grab im Garten machen und wenn du noch weist wie das Auto aussah dass die Katze überfahren hat, evtl. noch das Kennzeichen, würde ich das Fahrzeug suchen und dem Menschen einen Stein an den Kopf werfen. 

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