Frage von lauramomo, 107

Wie überrede ich meinen Vater zum Kauf eines Hundes?

Mein größter Wunsch war es schon immer einen Hund zu bekommen. Jetzt habe ich auch alles schon super geplant und ich war mit meiner Familie auch schon bei einer Beratung ob wir bereit für einen Hund sind. Da ist rausgekommen, dass wir einen Hund haben können. Jetzt sind alle einverstanden mit einem Hund außer mein Vater. Hat jemand eine Idee wie ich ihn überreden kann?

Antwort
von Segnbora, 25

Ein Hund bedeutet eine große Verantwortung. Du bist jetzt
Teenager, ganz bald bist du volljährig - die Zeit geht sehr schnell
rum!, ziehst vielleicht in eine andere Stadt, wegen Ausbildung oder
Studium. Da ist der Hund dann aber noch da - und die Arbeit bleibt an
deinem Vater oder Mutter hängen.

Ein Hund kann außerdem nur 4 Stunden alleine sein, und ein Welpe
niemals! Wer kümmert sich um ihn, wenn du in der Schule bist?

Wer erzieht den Hund? Wer bezahlt Futter, Tierarzt, Hundesteuer,
Versicherung und Sachen, die er in der Wohnung kaputt macht? Wer räumt
die Pfützchen und Häufchen weg, solange er noch nicht stubenrein ist?
Wer geht mit ihm zum Tierarzt, wer zahlt die Impfungen, die Wurmkur?

Was ist mit dem Hund, wenn ihr in Urlaub fahrt? Wer führt den Hund
aus, wenn du krank bist und es draußen regnet und schneit und dein
Vater oder Mutter ist nicht da? Was ist, wenn du auf eine Prüfung lernen mußt oder dich mit Freunden treffen willst`?

Wie würdest du dich fühlen, wenn plötzlich ein Baby im Haus wäre, das
rund um die Uhr brüllt? Ja, genau. Und so ist ein Hund, wenn er ins
Haus kommt. Er braucht rund um die Uhr jemand, der sich um ihn kümmert
und ihn liebevoll, aber konsequent ins Familienleben einführt. Und über
das wichtigste, die Erziehung haben wir noch gar nicht gesprochen...

Er soll lieb zu anderen Hunden und Katzen sein, zu Kindern, zu
Menschen mit Stöcken, Fahrrädern, Kinderwagen. Er soll bei Fuß gehen und
an der Leine. Möglicherweise Fahrradbegleitung. Er soll Sitz und Platz
machen und nicht aufs Sofa. Er soll deine Schuhe nicht fressen und die
Nachbarskatze auch nicht. Wenn er frei läuft, soll er auf Kommando zu
dir kommen. Er soll lernen, im Auto zu fahren und alleine zu bleiben.

Dann muß er beschäftigt werden - sonst wird es ihm langweilig und er
sucht sich selbst eine Beschäftigung. Das Sofa - deine Lieblingsschuhe,
die Türrahmen. Er muß geistig wie körperlich ausgelastet werden. Wenn es
regnet, wird es nach Hund riechen und seine Pfoten werden voll
Straßendreck sein. Er wird Zecken und Flöhe haben. Er wird mal Durchfall
haben oder sich übergeben, und das mitten auf den Teppich. vielleicht
wird er mal humpeln und man muß sofort mit ihm zum Tierarzt...

Das kostet sofort Bargeld. Eine Untersuchung wegen Humpelns, Spritze
und Medikamente für zuhause kostet ca. 70 Euro. Von einer Operation ganz
zu schweigen... Das zahlst und bewältigst alles DU? Wenn
du auf diese ganzen Fragen eine Lösung hast, dann kannst du mit
logischen Argumenten zu deinem Vater gehen und mit ihr darüber reden.

Antwort
von butz1510, 48

Welche Gründe führt denn Dein Vater an? Kannst Du die alle schlüssig entkräften?

Kommentar von lauramomo ,

Er glaubt das die ganze arbeit dann an ihm hängen bleibt. Aber das wird es sicher nicht. Sogar meine Mutter hat schon versucht ihn davon zu überzeugen.

Kommentar von butz1510 ,

Ist denn Dein Vater tagsüber zu Hause? Könnte das wirklich der Fall sein?

Kommentar von lauramomo ,

Nein nicht er meine Mutter. sie abeitet von zu Hause aus

Kommentar von butz1510 ,

Ein Hund wird im Schnitt 10 Jahre alt. Manche Rassen werden auch noch 5 Jahre.älter. Wo bist Du in 15 Jahren? Dein Vater denkt vermutlich viel weiter als Du. Wenn ihn Deine Mutter nicht überzeugen kann, die ja zu Hause ist, sehe ich schwarz für Dich. Denn die Arbeit wird eher an Deiner Muter hängen blieben, wenn Du in der Schule bist, lernen musst, weggehen willst... etc.

Antwort
von brandon, 30

Du schreibst das Dein Vater Dir nicht vertraut das Du Dich immer um den Hund kümmern wirst. Was denkst Du warum er Dir das nicht zutraut?

Ich frage das weil ich Dich leider nicht kenne und das deshalb nicht beurteilen kann. Dein Vater kennt Dich besser.

Ich habe meinen ersten Hund mit vierzehn Jahren bekommen und habe lange darauf hingearbeitet. Statt einfach nur zu betteln habe ich mehrere Bücher über Hunde gelesen und damit gezeigt das ich echtes Interesse an Hunden hatte und das es keine vorübergehende Laune ist. Zusätzlich habe ich den Beagle einer Bekannten meiner Mutter ausgeführt.

Wenn Dein Vater sich gar nicht mit dem Gedanken anfreunden kann einen Hund in der Familie aufzunehmen, dann musst Du es akzeptieren. Auch wenn es Dir schwer fällt. Ein Hund sollte für jeden in der Familie willkommen sein und nicht nur geduldet werden.

Du solltest deshalb nicht verzweifeln denn Du wirst noch oft im Leben lernen müssen das man nicht alles haben kann.

Trotzdem drücke ich Dir die Daumen das es vielleicht doch noch klappt.

LG

Antwort
von Diavolienchen46, 53

Darf ich fragen, wie alt Du bist?

Kommentar von lauramomo ,

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Kommentar von Lions97 ,

wieso fragst du nach seinem Alter? wie soll das überhaupt helfen, wenn du nur hier bist um deine blöde Meinung zu vertreten "Diavolienchen46"

Kommentar von hauseltr ,

Ich suche nach der blöden Meinung von Diavolienchen46, ich sehe da eher ein blöden Kommentar!

Kommentar von Diavolienchen46 ,

Hunde leben durchschnittlich 10-13 Jahre. (also so alt bist Du gerade)
Die Frage sollte vielmehr lauten, WER kümmert sich denn schlußendlich wirklich um das Tier ?
Nicht nur am Anfang ( der oft recht kurzweilig ist )

Kommentar von Diavolienchen46 ,

Lions97 pubertierenden Einwürfe tragen bestenfalls zu einem heftigen Familienstreit bei. Keinesfalls zu einer sinnvollen Einigung.
Blöde Fragen gibt es nicht; nur blöde Antworten;- und am SCHLIMMSTEN : blöde Kommentare

Antwort
von willswissen27, 55

Frag ihn was er dagegen hat und ueberzeuge ihn dann.

Antwort
von FancyDiamond, 36

Wenn bei dieser sogenannten "Beratung" rausgekommen ist, dass ihr einen Hund haben könnt', warum stellt sich dann dein Vater quer?

Ein Hund ist kein Spielzeug, sondern ein Lebewesen! Als zukünftiges Familienmitglied sollte es von allen (!) gleichermaßen gewollt und akzeptiert sein. Wenn man schon überreden muss, dann ist dies definitiv schon mal nicht gegeben.

Ich würde daher von einem Hund dringend abraten. Hundehaltung bedeutet Verantwortung, oftmals Verzicht und ein gutes finanzielles Polster, damit der Hund jeder Zeit, und bei Bedarf tierärztlich versorgt werden kann. Hochwertiges Futter, am besten frisch zubereitet, ist übrigens auch nicht ganz kostengünstig.

Diese Aspekte werden im Vorfeld nämlich meist nicht bedacht.


Antwort
von hauseltr, 37

Papa, ich kümmere mich auch die nächsten 16 Jahre um ihn, zahle die Hundesteuer und die Arztbesuche, natürlich auch die Hundehaftpflicht sowie die Verpflegungskosten! Nur ich gehe täglich mit ihm raus, ihr braucht um nichts zu kümmern!

Das sollte eigentlich als Argument ausreichen!


Kommentar von Diavolienchen46 ,

😂😂😂😏 aber nur, wenn er es hält / halten kann.

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