Frage von moosesmesner, 15

wie überlistet man seinen korper beim tauchen nicht so schnell zu atmen (bin 17 Jahre alt)?

Antwort
von elevenmoons, 9

Übung macht den Meister.

Regelmäßige Tauchübungen helfen Dir, die Luft länger anzuhalten. Das kannst du "trocken" machen oder eben im Wasser.

Aber bitte nicht im Wasser unter eine Treppe klemmen o.ä.! Das haben schon viele gemacht und geht meist schief (mein Papa ist Schwimmmeister, glaubst gar nicht wie viele das machen!)

Vermeide dabei das mitzählen der Zeit! Das macht Dich erst mal nur wahnsinnig! Machs einfach nebenher, z.B. wenn Du am PC zockst oder in der Bahn fährst oder am Handy spielst, denn dann bist Du abgelenkt und konzentrierst Dich nicht darauf.

Das hat nämlich einen Bestimmten Effekt. Wenn ich jetzt zu Dir sage "Du musst Deinen Speichel schlucken, denn Du merkst, wie er Dir im Hals zusammenläuft", dann tust Du das, weil Du drauf achtest und hast den Zwang zu schlucken.

So ist das mit dem Atmen, du zwingst dich slebst dazu, weil Du dran denkst.

Also lenk Dich ab und halte die Luft an, aber nicht übertreiben ;)

So funktioniert das dann auch im Wasser, wobei es da etwas schwieriger ist den Gedankenans Luftholen zu verdrängen. Denke wärend dem Tauchen an etwas, das dich ablenkt, Beispielsweise könntest Du versuchen ein Gespräch, dass du kürzlich mit jemandem hattest nochmal in Deinem Kopf zu wiederholen, jeden Satz, der Gesprochen wurde. Oder geh ein Rezept in Deinem Kopf durch usw.

Wenn der Reflex zum Luftholen doch durchkommt, dann kann man noch ein wenig hinauszögern, indem man schluckt. Aber ich finde, man sollte dann aufhören zu tauchen und auftauchen.

Je öfter man hintereinander taucht, umso kürzer hält man die Luft an, denn der Sauerstoff in Deinem Blut wird immer weniger und Dein Körper will das verhindern.  Deshalb gönne Dir zwischen Deinen Tauchgängen immer mal wieder eine Pause.

Ein Schwimmmeister kann Dir vielleicht sogar weiterhelfen, wenn Du ihn fragst :)

Antwort
von YStoll, 15

Versuche im Alltag ab und zu sehr langsam zu atmen.
Setzt dich hin und zieh die Luft ganz langsam und mehr als 30 Sekunden lang durch den Mund ein. Dann atme langsam wieder aus.
Versuch nicht, die Luft zwischendurch anzuhalten. Außerdem solltest du dich nicht groß bewegen.
Atme in einem Tempo, sodass du es für längere Zeit aufrecht erhalten kannst, ohne dass dir schwindelig wird oder du andere Auswirkungen bemerkst.

Wenn du dann im Wasser bist musst du einfach entspannt sein und genau so atmen. Lass dich nicht von seiner Umgebung aus der Ruhe bringen.
Vermeide schnelle und hektische Bewegungen sowie Anstrengung.

Wie bei vielen Dingen gilt auch beim Tauchen: Erfahrung macht den Meister.
Also wundere dich nicht, wenn erfahrenere Taucher nur etwas mehr als die Hälfte ihrer Kapazität verbraucht haben und du schon bald dein Limit erreichst.

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