Mein trainingsniveau ist bergauf ganz gut. 2000 Höhenmeter sind kein Problem, solange es schön bergauf geht. Nur ein paar Jogger überholen mich dann noch. Leider muß man immer wieder runter und selbst 300m sind mir dann eigentlich schon zuviel. Ich werde dann sehr langsam und Füße und Knie fangen an zu mucken. Kein richtiger Schmerz aber ein starkes Unwohlsein dort.
Wie kann man die Muskeln für den Weg bergab trainieren, wenn man nur selten in die Berge kommt? Könnten andere Schuhe eine Besserung bringen? Worauf sollte man da achten. Ich nutze eigentlich immer noch meine 20 Jahre alten Militärstiefel.

Bergauf und bergab sind andere Bedingungen für die Wade. Lies mal hier:
Bergab gehen trainiert man am besten durch viel bergab gehen, ist leider so. Immer drauf achten, dass du aktiv bergab gehst und nicht paasiv. Also nicht jeden Schritt runter "fallen", sondern mit der Muskulatur ablassen. Kauf Dir vernünftige Trekkingschuhe mit einer guten Dämpfung und schmeiß die Militärstiefel weg. Dann benutz noch zusätzlich zwei Teleskopstöcke (z.B. Leki), das entlastet die Gelenke gewaltig.
Sind bergrunter denn die gleichen Muskeln aktiv? Ich denke, dass ich mangles passender Berge in der Stadt die Bergabmuskeln nicht ausreichend trainiert habe und mich deswegen zu sehr fallen lasse.
Das sind eigentlich die gleichen Muskeln.
Ich löse Dich ab.
Bergauf keuche ich ganz gewaltig, weiß kaum auf den Berg zu kommen. Aber bergab ist kein Problem.
Ich würd's mal mit neuen Bergstiefeln probieren. Hast Du vielleicht doch mehr Halt drin als in den ausgelatschten Dingern.
sieben Meilenstiefel

Nur so eine Frage...wo trainierst du die 2000 Hm? Wenn das beantwortet ist gehen wir weiter....
Solaris3 am 26. Januar 2009 15:58 ...Zusatzfrage: ist der Berg 2000 m hoch oder sind 2000 Hm die reine Strecke???
die 2000hm habe ich am Zahmen Kaiser gemacht. Von Kufstein (rund 500) bis zum Gipfel (rund 2000) sind es zwar nur rund 1500hm aber es gibt ja ettliche Gipfel da oben.
Ich habe ausser eingen kurzen Touren (bis 700hm) mit den Kindern gar nicht weiter in den Bergen trainiert. Aber Treppe statt Aufzug, anstatt U-Bahn zu Fuß und regelmässig auf dem Rad haben mir offenbar genug Kondition verschafft um auf dem letzten Gipfel imer noch fröhlich uud glücklich zu sein. Der Abstieg war halt ätzend.
Leider sind Bergtouren am WE eine Ausnahme...
Solaris3 am 27. Januar 2009 07:14 Kurz zur Info: Ich wohne in den Bergen! So, zu deinem Problem: Deine Muskulatur muss sich auch an die Bergabbewegung gewöhnen, hilft nichts. Evtl. wirkt Magnesium unterstützend! Gute Bergschuhe würde ich empfehlen, die machen sehr viel aus! LG

Reden wir über Wandern, Joggen oder was? Bei letzterem solltest du das mit den Militärstiefeln mal überdenken.
Ansonsten sind Bergpassagen für die Achillessehne natürlich nicht so ideal. Wenn man da also Probleme hat, wird es schwierig.
Die Achillessehne wird aber aufwärts mehr strapaziert als abwärts.

Ein guter Bergschuh ist schon mal wichtig. Sie sollten gut sitzen und so groß sein, dass die Zehen auch beim bergabgehen nicht vorne anstoßen. Trekkingstöcke entlasten beim bergabgehen, das hilft schon mal. Mir geht es ähnlich wie dir, als Flachländer bzw. Mittelgebirgler hat man halt kaum Gelegenheit außerhalb der Wandersaison das lange und steile bergabgehen zu trainieren. Vielleicht hilft ja regelmäßiges bergablaufen.
Und wenn Du rauf bist, mußt Du meist auch wieder runter ;-) Wenn Du nicht einen Lift nimmst. Aber das wäre ja hochgradig unsportlich.
Lift runter finde ich gut, (Zugspitze will ich mir dies Jahr gönnen) aber leider sind Berge mit Lift oft nicht so attraktiv.