Frage von Retrohure, 185

Wie teuer ist eine Röteln, Masern, Mumps Impfung?

Hallo.

Ich wurde als Kind zwar gegen Masern und Mumps, nicht aber gegen Röteln geimpft. Für ein Praktikum im Ausland muss ich zwei Rötelnimpfungen nachweisen. Als Erwachsener bekomme ich in Deutschland aber nur eine Rötelnimpfung von der Kasse gezahlt. Die zweite müsste ich dann selber zahlen. Wie teuer wird das? Den Rötelnimpfstoff gibt es nur in der Kombination Masern, Mumps, Röteln.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von NoHumanBeing, 98

Zu MMR kann ich nicht direkt etwas sagen, da ich die noch (als Erwachsener) kostenlos bekommen habe, nachdem ich als Kind nur einmal geimpft wurde.

Ich habe mir allerdings vor einiger Zeit eine Hepatitis-Impfung verabreichen lassen, wofür knapp 11 € Arzthonorar ("Schutzimpfung subkutan oder intramuskulär" - Nr. 375 Gebührenordnung der Ärzte) veranschlagt wurden. Das wird bei einer MMR-Impfung nicht anders sein.

Dazu kommen natürlich die Kosten für den Impfstoff selbst und hier kann und wird es natürlich durchaus Abweichungen geben. Für den Hepatitis-Impfstoff wurden mir 53 € in Rechnung gestellt. Der MMR-Impfstoff "Priorix" von GSK kostet wohl "nur" etwa 35 € pro Impfdosis. Zumindest findet man diesen Preis im Internet. Ob das allerdings "der richtige Impfstoff" ist, weiß ich nicht. Bin kein Mediziner. ;-)

Aber ich vermute, mit knapp 50 € bist Du dabei.

Expertenantwort
von Sternenmami, Community-Experte für Gesundheit, 121

Je nach Firma, welche den Impfstoff liefert, kostet der Impfstoff für die MMR-Impfung zwischen 35,- bis 80,- Euro. Dann kommen noch die Kosten für die eigentliche Impfung hinzu, welche ich jetzt mal so auf maximal 50,- Euro beziffern würde.

Hier ist ein Link, wo Du  ungefähr in der Mitte der Seite die Kosten für die einzelnen Impfstoffe der Masern-Mumps-Röteln-Impfung findest. Das sind aber wie gesagt nur die Kosten für den reinen Impfstoff. Der Arzt will ja auch noch Geld für die eigentliche Impfung haben.

http://www.impfschaden.info/impfungen-allgemein/kosten.html

Alles Gute

Kommentar von NoHumanBeing ,

Dann kommen noch die Kosten für die eigentliche Impfung hinzu, welche ich jetzt mal so auf maximal 50,- Euro beziffern würde.

Das ist aber sehr großzügig geschätzt. ;-)

Mir wurde das Arzthonorar für eine Schutzimpfung, die ich selbst bezahlen musste, mit 11 € in Rechnung gestellt. Der entscheidende Faktor sind die Kosten für den Impfstoff.

Kommentar von Sternenmami ,

Da gibt es durchaus Unterschiede bei Ärzten. Der eine Arzt stellt die Begrüßung in Rechnung, der andere Arzt ausschließlich die Impfung selber. Deshalb sollte man da lieber großzügig kalkulieren. Mehr als 50,- Euro dürften es aber auf keinen Fall sein.

Antwort
von Rockige, 124

Frag doch einfach bei deiner Krankenkasse oder deinem Hausarzt nach :)

Ich persönlich finde es gut das du dich impfen lassen willst. Naja zum einen brauchst es für das Praktikum, zum anderen schützt du dadurch dich und andere. Grade mit Röteln ist nicht zu spaßen, da ja selbst Ungeborene (über dritte, nicht erkrankte Überträger) infiziert werden können und dadurch schwerste Schädigungen davon tragen (je nach aktuellem Entwicklungsstadium des Ungeborenen)

Antwort
von Rabenmaedchenn, 114

Diese Impfung Beinhaltet alle drei Krankheite. Sie nennt sich auch MMR-Impfung. Diese wird nicht einzeln geimpft. Mach dir keine Sorgen ansonsten kannst du auch noch mit deiner Hausärztin darüber reden.

Kommentar von Huflattich ,

Das wird was geben - quasi den Bock zum Gärtner machen...... .

Antwort
von Huflattich, 90

Es wäre wichtig festzustellen wie hoch dein Titer gegen Röteln im Blut ist. Wenn der in geeigneter Höhe vorhanden ist, ist eine Impfung so viel ich weiß sinnlos . Du musst mMn nicht deine Impfung, sondern doch deinen Schutz gegen diese Krankheit nachweisen .

Überhaupt, das mit dem Impfen gefällt  einem  - je mehr man sich damit beschäftigt - immer weniger - besonders die von Dir beschriebenen Mehrfachimpfungen halte ich mittlerweile für bedenklich ......

Kommentar von oppenriederhaus ,

genau so !

ich selbst hätte schwören können (auch meine Mutter), dass ich als Kind niemals Röteln hatte.

Bei meiner 1. Schwangerschaft habe ich den Titer bestimmen lassen. Er lag bei über 2000.

Was sagt uns das ?

Erst Titer rausfinden und wenn ? erst dann impfen

Kommentar von MalNachgedacht ,

Es wäre wichtig festzustellen wie hoch dein Titer gegen Röteln im Blut ist. Wenn der in geeigneter Höhe vorhanden ist, ist eine Impfung so viel ich weiß sinnlos.

Und wenn nicht hätte man sich die Titerbestimmung auch sparen können weil man dann eh die Impfung braucht.

Davon abgesehen zeigt zwar ein ausreichend hoher Titer an, dass eine Immunität  oder eine aktuelle Infektion vorhanden ist - ein niedriger oder nicht vorhandener Titer zeigt umgekehrt aber nicht an, dass keine Immunität vorhanden ist. 

Überhaupt, das mit dem Impfen gefällt  einem  - je mehr man sich damit beschäftigt - immer weniger -

Bitte nicht verallgemeinern - ich habe mich auch recht intensiv mit Impfungen beschäftigt - jedenfalls weit mehr als viele "Impfkritiker" mit denen ich bislang diskutiert habe. Und ich kann nun nicht behaupten dass mir deswegen Impfungen immer weniger gefallen - ganz im Gegenteil.

besonders die von Dir beschriebenen Mehrfachimpfungen halte ich mittlerweile für bedenklich ......

Wieso weshalb warum? 

Jemand der sich mit Impfungen beschäftigt hat sollte doch seine Meinung auch ein bisschen begründen können....

Was ist denn konkret an der MMR-Impfung bedenklich?

Und warum soll der Verzicht auf die MMR-Impfung sinnvoller sein als die MMR-Impfung selbst?

Kommentar von Huflattich ,

Das Immunsystem des Körpers wird von den vielen Zusatzstoffen  z.B. Quecksilber, Aluminiumhydroxid, Antibiotika, Formaldehyd und weitere Hilfsstoffe der Impfung auf eine harte Probe gestellt . 

Auch wenn die Anbieter es strickt verneinen und ausschließen, vermuten alternative Mediziner (die ja meist eh nie ernst genommen werden) Allergien und im fortgeschrittenen Alter die erhöhten Fälle von Alzheimer und Krebserkrankungen.

...und hier etwas zum Thema kritisch mit Impfen auseinandersetzen .

https://www.youtube.com/watch?v=Aubuh6rciCc

 

Kommentar von MalNachgedacht ,

Das Immunsystem des Körpers wird von den vielen Zusatzstoffen  z.B. Quecksilber, Aluminiumhydroxid, Antibiotika, Formaldehyd und weitere Hilfsstoffe der Impfung auf eine harte Probe gestellt .

 

Da sieht man schon mal, wie "intensiv" du Dich  mit Impfstoffen beschäftigt hast.

Die bei uns gängigen MMR-Impfstoffe enthalten nämlich gar kein Quecksilber - wie auch sämtliche für Kinder empfohlenen Impfstoffe/Mehrfachimpfstoffe ebenfalls kein Quecksilber enthalten.

Davon abgesehen, dass auch die wenigen Impfstoffe die Quecksilber enthalten kein metallisches Quecksilber sondern eine Quecksilberverbindung (Thiomersal) enthalten.

Formaldehyd ist ein Stoffwechselprodukt dass vom menschlichen Körper selbst reichlich produziert wird (bei Erwachsenen circa 50g davon täglich).

Die Formaldehydkonzentration in Impfstoffen ist übrigens geringer als im menschlichen Körper - wodurch die Formaldehydkonzentration durch die Impfung kurzfristig (wenn auch nicht meßbar) SINKT.

Formaldehyd kommt übriges auch reichlich in vielen Obstsorten vor - wie z.B. Äpfel.

Wieso die geringen Mengen bestimmter Antibiotika in einigen Impfstoffen für das Immunsystem eine "harte Probe" sein sollen und warum das besonders auf Mehrfachimpfstoffe besonders zutreffen soll mußt Du schon ein bisschen genauer erklären....

Und wie der olle Paracelsus schon wußte ist JEDE Substanz giftig - es ist nur eine Frage der Dosis ob sie giftig ist oder nicht.

Auch wenn die Anbieter es strickt verneinen und ausschließen, vermuten alternative Mediziner (die ja meist eh nie ernst genommen werden) Allergien und im fortgeschrittenen Alter die erhöhten Fälle von Alzheimer und Krebserkrankungen.

Vermuten kann man viel wenn der Tag lang ist - ich kann auch vermuten dass die Einnahme homöopathischer Globuli im Alter das Risiko für Alzheimer verstärkt.

Entscheidend ist aber welche Vermutungen man mit Daten belegen kann.

Dass die zunehmende Zahl von Impfungen das Risiko an Krebserkrankungen im fortgeschrittenen Alter erhöht kann schon deswegen nicht sein, weil die Zahl der Krebserkrankungen altersbereinigt rückläufig ist.

Oder in einfachen Worten - heute erkranken prozentual viel weniger 70-jährige an Krebs als noch vor 50 Jahren als es noch viel weniger Impfungen gab.

Schwer erklärbar wenn Impfungen das Krebsrisiko erhöhen würden...

...und hier etwas zum Thema kritisch mit Impfen auseinandersetzen

Andreas Bachmair ist Betriebswirt und "Naturheilpraktiker" - etwas für das man in der Schweiz keine Ausbildung braucht.

Das er auch von medizinischer Forschung keine Ahnung zeigt er z.B. ab 01:30 als er so tut als würde eine von ihm auf seiner Impfgegnerseite durchgeführte Umfrage repräsentative Daten liefern.

Das ist ungefähr so seriös wie auf einer Veganerseite eine Umfrage durchzuführen wer durch vegane Ernährung schon mal gesundheitlich schwere Nachteile hatte. Da darf man sich über verzerrte Ergebnisse dann auch nicht wundern.

Ähnlich verhält es sich mit Bachmairs "Impfschadenbank" in der jeder gemeldete Verdachtsfall auf einen Impfschaden ohne jede Überprüfung zum Impfschaden wird.

Bei 03:40 im Video behauptet Bachmair dass es früher eine Ausnahme war wenn ein Säugling an Masern erkrankte - was sich dann angeblich durch die Impfung geändert hat.

Die tatsächlichen Zahlen sprechen eine vollkommen andere Sprache:

Hier kannst Du mal nachlesen wie viele Säuglinge in einem einzigem Jahr (1923) in einer einzigen Stadt (Berlin) nicht nur an Masern erkrankt sondern mal eben gleich gestorben sind.

Es waren 137 tote Kinder im Alter zwischen 0-12 Monaten - wie gesagt in einem Jahr in einer einzigen Stadt und mit Müttern die (mangels Impfung) zum allergrößten Teil die Masern bereits gehabt haben dürften und daher den "guten Nestschutz" weitergegeben haben der laut Bachmair ja verhindern soll das Säuglinge an Masern erkranken.

In Peru ist seit über 12 Jahren dank ausreichend hoher Impfquote kein einziger Säugling, kein Kleinkind, kein Kind, kein Jugendlicher, und kein Erwachsener an Masern erkrankt.

Es gab nur ein paar Fälle von durch Touristen importierten Masernfälle.

Versuche doch mal im Bachmair-Forum dazu eine Stellungnahme von ihm zu bekommen :-)

Kommentar von MalNachgedacht ,

Hier kannst Du mal nachlesen wie viele Säuglinge in einem einzigem Jahr (1923) in einer einzigen Stadt (Berlin) nicht nur an Masern erkrankt sondern mal eben gleich gestorben sind.


Da habe ich doch tatsächlich den Link vergessen:

Hier kann sich jeder mal selbst am Beispiel von Berlin davon überzeugen wie "harmlos" doch "Kinderkrankheiten" waren als es noch keine Impfungen gegen sie gab:


https://www.psiram.com/ge/images/6/61/Todesursache.jpg




Kommentar von NoHumanBeing ,

Was ist denn konkret an der MMR-Impfung bedenklich?

Nun, ich bin sicher kein "Impfgegner", bin auch selbst gegen alles, was empfohlen ist, geimpft und habe mich auch noch gegen Hepatitis B impfen lassen, als es nicht mehr allgemein empfohlen war. Aber gerade die MMR-Impfung ist, soweit ich weiß, tatsächlich nicht ganz ungefährlich, weil ja "lebend" geimpft wird.

Grundsätzlich kann es bei jeder Impfung zu einer Überreaktion/Allergie kommen, schließlich soll ja das Immunsystem stimuliert werden und das kann eben auch mal über's Ziel hinausschießen.

Beim MMR-Impfstoff kann es aber, eben aufgrund des Lebendimpfstoffs, zu den Symptomen der jeweiligen Krankheiten kommen, z. B. zu einer Entzündung der Hoden (Orchitis), zu einer Hirnhautentzündung (Meningitis), etc. Solche Komplikationen sind zwar angeblich sehr selten (jeweils etwa 1 zu 1 Mio.), aber gefährlich und, auch wenn sie keine bleibenden Schäden hinterlassen sollten, zumindest sicher alles andere, als "angenehm".

Ich hatte nach der MMR-Impfung zwar keine spezifischen Symptome, war jedoch eine ganze Weile (bestimmt eine Woche lang) ziemlich müde und erschöpft. Das kenne ich von anderen Impfungen eigentlich nicht. Da war ich in der Regel nur einen Tag lang "angeschlagen".

Und warum soll der Verzicht auf die MMR-Impfung sinnvoller sein als die MMR-Impfung selbst?

Ich denke, der Verzicht ist gefährlicher, als die Impfung und würde aus diesem Grund auch nicht von einer Impfung abraten. Aber zumindest sind Impfungen auch nicht wirklich "ungefährlich". Wie bei so ziemlich jeder medizinischen Behandlung gibt es ein gewisses Risiko, dass Nebenwirkungen und Komplikationen auftreten. Statistisch gesehen wirst Du (hoffentlich) besser fahren, wenn Du Dich impfen lässt, sonst ergäbe das ganze wenig Sinn, aber ich denke, es sollte trotzdem jeder eine informierte Entscheidung treffen.

Kommentar von Huflattich ,

Solche Komplikationen sind zwar angeblich sehr selten (jeweils etwa 1 zu 1 Mio.),

wenn einen die Nebenwirkungen betreffen, ist die Komplikation  für einen selbst etwa 1 zu 1 und man hat die 100% Gewissheit, dass Impfungen gefährlich sind.......... 

Kommentar von NoHumanBeing ,

Es geht hier aber um Statistik.

Wenn mehr Menschen an der Krankheit sterben würden, wenn sie nicht geimpft werden, als Menschen an der Impfung sterben, ist es für den Einzelnen sinnvoll, sich impfen zu lassen, da das Risiko für ihn sinkt. Wenn mehr Menschen an der Impfung sterben, als an der Krankheit, ist es individuell betrachtet besser, nicht zu impfen.

Volkswirtschaftlich betrachtet, ist es sinnvoll, zu impfen, wenn die Durchimpfung der Bevölkerung weniger kostet, als die Behandlung der zusätzlichen Krankheitsfälle, die ohne Impfung auftreten würden.

Außerdem ist ein wesentlicher Faktor, weshalb das Risiko, an bestimmten Krankheiten, gegen die es Impfschutz gibt, zu erkranken, heute so gering ist, einfach die Tatsache, dass ein Großteil der Bevölkerung geimpft ist und somit keinen geeigneten Wirt mehr darstellt, an dem Du als Einzelner Dich infizieren könntest.

Nun kannst Du natürlich sagen: "Ok, das Risiko, daran zu erkranken, ist gering, weil der Rest der Bevölkerung geimpft ist." - Und Dich nicht impfen lassen. Das Problem ist, wenn das viele machen, steigt das Risiko eben wieder an. ;-)

Es gibt auch Unfälle, die durch Airbags ausgelöst werden, es gibt Unfälle, die dadurch verhindert oder in ihrem Ausmaß eingedäpft wurden, dass der Fahrer nicht angeschnallt war. Statistisch betrachtet ist es aber sicherer, in einem Auto zu fahren, das über einen Airbag verfügt und dabei angeschnallt zu sein.

Beim Fallschirmspringen gibt es eine automatische Auslösung des Reservefallschirms bei Unterschreiten einer bestimmten Höhe. Dadurch wurden auch (tödliche) Unfälle ausgelöst. Trotzdem wird das System empfohlen (und ist während der Ausbildung vorgeschrieben), weil wohl mehr Unfälle verhindert, als zusätzlich ausgelöst werden.

Kommentar von Huflattich ,

@NoHumanBeing 
Ich finde deine Beiträge sehr logisch und vernünftig, bezweifele nur, dass uns das wahre Ausmaß der Impfschäden bekannt gegeben und benannt wird, Wer würde sich sonst noch impfen lassen ? 

Ich bin nur froh dass meine Kinder alle ohne Blessuren ab zu bekommen - geimpft wurden .

Ich hätte heute mehr Probleme mit der Entscheidung die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs haben meine Töchter schon mal nicht mehr bekommen ....

Kommentar von MalNachgedacht ,

Ich finde deine Beiträge sehr logisch und vernünftig, bezweifele nur, dass uns das wahre Ausmaß der Impfschäden bekannt gegeben und benannt wird, Wer würde sich sonst noch impfen lassen ?

Du schließt einfach von vorneherein aus, dass es prozentual sehr wenige Impfschäden gibt - unterstellst stattdessen einfach dass es viele geben muß die aber (weil es offiziell ja nur sehr wenige Impfschäden gibt) offensichtlich "verschwiegen" werden weil es ja deiner Meinung nach viele Impfschäden geben muss.

Ein logischer Zirkelschluß mit dem ausgehend von heißer Luft alles behaupten kann.

Da weltweit geimpft wird und Impfschäden "offiziell" weltweit selten sind und selbst sozialistische, kommunistische und was es sonst noch alles an Staatsformen gibt und gab früher und heute Impfungen empfehlen muß man (deiner Logik nach) wohl von einer weltweiten Verschwörung ausgehen bei der kapitalistische Länder mit kommunistischen Ländern unter einer Decke steckten weil sie ja alle Impfungen empfahlen und einen Großteil der Impfschäden verschwiegen...

Man könnte sich z.B. fragen, warum das arme Kuba teils Impfstoffe gegen knappe Devisen vom kapitalistischen Klassenfeind importierte wenn man doch wußte dass diese Impfstoffe viele Impfschäden verursachen?

Kommentar von MalNachgedacht ,

Das Problem mit "Impfkritikern" ist, dass sie mehr Wert auf "Bauchgefühl" als auf eine datenbasierte Risikoabwägung legen.

Kommentar von Huflattich ,


Das Problem mit "Impfkritikern" ist, dass sie mehr Wert auf "Bauchgefühl" als auf eine datenbasierte Risikoabwägung legen.

Wenn die "datenbasierte Risikoabwägung"  mal stimmen würde - kenne die bei den Behörden recht gut ....

alles unbedenklich - ja nee, schon klar .........

Kommentar von Huflattich ,

Oder in einfachen Worten - heute erkranken prozentual viel weniger 70-jährige an Krebs als noch vor 50 Jahren als es noch viel weniger Impfungen gab.

eben, - die haben halt Glück gehabt das sie noch nicht gegen alles und jedes geimpft wurden....... 

Kommentar von MalNachgedacht ,

eben, - die haben halt Glück gehabt das sie noch nicht gegen alles und jedes geimpft wurden....... 

Das hat mit Glück nichts zu tun - praktisch alle Krebserkrankungen sind in den Industrieländern (altersbereinigt) seit Jahrzehnten rückläufig - die einzige große Ausnahme ist Lungenkrebs bei Frauen der in den 80er-Jahren zunahm. Das hat allerdings nicht mit der Zahl der empfohlenen und durchgeführten Impfungen zu tun sondern damit, dass Rauchen bei Frauen früher eher verpönt war aber in dieser Zeit in Mode kam.

Und wie differenziert Impfgegner das Thema behandeln zeigt schon deine Formulierung 

"das sie noch nicht gegen alles und jedes geimpft wurden"

Selbst ein heute geborenes Kind wird nicht gegen alles und jedes geimpft. 

Erstens gibt es sehr viele Erkrankungen gegen die es gar keine Impfung gibt - von Schnupfen und Fußpilz angefangen bis hin zu AIDS oder Scharlach.

Zweitens wird auch längst nicht gegen jede Krankheit geimpft für die ein Impfstoff verfügbar ist.

Ein Kind in Hamburg wird z.B. standardmässig weder gegen FSME noch gegen Tollwut oder Gelbfieber geimpft - obwohl es entsprechende Impfstoffe gibt.

Andererseits stimmt es natürlich dass ein Kind heute gegen deutlich mehr Krankheiten geimpft werde kann (und durchschnittlich auch wird) als noch vor 50 Jahren.

Ebenso stimmt es, dass die durchschnittliche Lebenserwartung in den letzten 100 Jahren rasant angestiegen ist - zumindest in den Ländern wo ein ausreichendes Gesundheitssystem vorhanden ist das auch die entsprechenden Impfungen für die Bevölkerung bereitstellt...

alles unbedenklich - ja nee, schon klar .........

Niemand behauptet dass Impfstoffe vollkommen unbedenklich wären. Es gibt so ziemlich nichts was vollkommen unbedenklich wäre...

Nur im Vergleich zu der Bedenklichkeit der Krankheiten vor denen sie schützen sind Impfstoffe eben das deutlich kleinere Risiko/Übel.

Und "ja nee, schon klar" ist kein Argument - hast Du nach deiner Beschäftigung mit dem Thema Impfen nichts besseres vorzuweisen?

Kommentar von Huflattich ,

 ....hast Du nach deiner Beschäftigung mit dem Thema Impfen nichts besseres vorzuweisen?

Doch, aber das hat nichts mehr mit der Fragestellung zu tun. Daher ist jetzt von meiner Seite dies - mein letzter Kommentar .

Kommentar von MalNachgedacht ,

Doch, aber das hat nichts mehr mit der Fragestellung zu tun. 

Wir fassen mal zusammen:
Mehrfachimpfungen wie die MMR-Impfung hältst Du mittlerweile für bedenklich weil ja nee, schon klar...

Oder habe ich jetzt ein wesentliches Argument übersehen?

Kommentar von Huflattich ,

richtig s.o.

Kommentar von MalNachgedacht ,

wenn einen die Nebenwirkungen betreffen, ist die Komplikation  für einen selbst etwa 1 zu 1 und man hat die 100% Gewissheit, dass Impfungen gefährlich sind.......... 

Und wenn das eigene Kind von der Masern-"Nebenwirkung" SSPE betroffen ist (Wahrscheinlichkeit bei einer Masernerkrankung circa 1:3000 bis 1:5000) dann hat man die 100% Gewissheit, dass das eigene Kind an SSPE sterben wird weil man es nicht gegen Masern geimpft hat...

Übersteht das eigene Kind die Masern hat man immer noch die Chance das es ein anderes Kind mit Masern infiziert und diesem ein vorzeitiges Ableben oder bleibende Komplikationen verpaßt.

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