Frage von jalinamina, 86

Wie Stillkind an die Flasche gewöhnen?

Hallo meine lieben und zwar geht es darum meine Tochter ist gerade Mitte 7 monate und ein absolutes stillkind :) mittlerweile seit paar tagen isst sie mal ein Gläschen aber Nur Früchte ! Brei lehnt sie total ab und Gemüse Gläschen ( auch selbst gekocht) mag sie nicht immer und wenn Nur paar löffel dann wars das . Mein Problem ist jetzt sie trinkt aus der Flasche Saft ...Wasser ..Tee , nur keine Milch :/ ich hab oft abgepumt und es kommt echt wenig raus habe das Gefühl sie wird langsam nicht mehr satt . Sie isst ja tagsüber höchstens ein Gläschen Obst und dann zum schlafen immer die brust aber meine sorge ist echt das sie nicht mehr satt wird und langsam wird meine brust immer leerer und kleiner ... die rechte brust produziert schon seit ein Monat keine Milch mehr und die linke wird immer kleiner :( hab echt angst das sie bald auch nicht mehr produziert und deswegen würde ich sie gerne langsam an die Flasche gewöhnen damit wenn mal was ist sie auch die Milch aus die Flasche nimmt ... sie wird nachts zu oft wach zum nuckeln da sie kein schnuller nimmt finde ich auch nicht schlimm aber langsam möchte ich ihr das alles abgewöhnen weil mir das echt sorgen macht das es bald alles weg fällt für sie (ungewollt ) habt ihr vielleicht Tips für mich wie ich ihr dir Milch aus Der Flasche angewöhne? Oder ist es normal da der sag Reflex mit dem alter stärker wird das die brust dann schneller leerer wirkt?

Antwort
von elismana, 36

Sowie ich herauslese habt ihr erst vor kurzem mit der Beikost angefangen. Da musst du dir nun wirklich keine Sorgen machen. Sie wird definitiv nicht verhungern. Vielleicht wird sie bald wieder etwas mehr stillen, die Milchproduktion wird sich dem dann wieder anpassen.

Dazu kommt, dass auch Kinder das Essen erst mal lernen müssen. Versuche doch mal den Brei weg zu lassen und biete ihr stattdessen Fingerfood an. So kann sie das, was sie essen soll/möchte, hautnah kennen lernen, es anfassen und damit rum matschen. Mag sein, dass das nicht dem Ideal der Eltern entspricht, aber für das Kind ist das meistens besser. 

Getränke bietest du am besten aus einem Becher an, möglichst nicht aus einer Nuckelflasche, da dies oft zu Saugverwirrungen führen kann - auch bei schon größeren Kindern.  

Obst kann sie natürlich weiterhin haben, aber auch da würde ich auf Fingerfood umsteigen und vor allem nur sehr wenig. 

Bitte mach dich nicht verrückt, auch das kann sich auf die Milchproduktion auswirken. 

Dein Kind wird sich auf jeden Fall nehmen, was es braucht. Und denke immer daran: es heißt BEIkost und nicht ERSATZkost. 

Antwort
von TreudoofeTomate, 41

Also meine Kinder sind von der Brust direkt auf die Tasse gewechselt. Schnuller oder Flasche mochten sie nie. Dieses eklige Gummizeugs im Mund, wer mag das schon?  ;-)

Allerdings waren sie auch ein wenig älter als 7 Monate und deine Maus trinkt ja ihren Tee aus der Flasche. Daran kann es also nicht liegen.

Vielleicht ist die Milch einfach nicht ihr Geschmack. Schau, sie isst schon Brei und trinkt Tee und Wasser, warum soll sie noch dieses künstliche Milchzeugs trinken? Wenn du aber Sorge hast, sie verhungert, wechsel doch mal das Produkt. Wie jeder Mensch mögen auch Babys manche Dinge gern und andere nicht.

Kommentar von jalinamina ,

Jaa ich versuche es mal :) Danke schön ! ja kann gut möglich sein da sie kein Brei mag und ich gestern mal die Milch probiert habe schmeckt 1zu1 wie der Brei vielleicht lag es daran hehe

Antwort
von Allyluna, 33

Najaaa - wenn sie aus der Flasche sonst "süße" Sachen wie Saft bekommt, dann schmeckt die Milch daraus natürlich vergleichsweise "schlechter". Zudem kennt sie ja die Alternative und Mamas Milchbar gefällt ihr wohl einfach besser - vielleicht auch schlicht durch das beruhigende Nuckeln. Das war für mich übrigens auch jedes Mal der Auslöser zum Abstillen - wenn ich gemerkt habe, dass meine Kinder die Nahrungsaufnahme anders regeln können und ich nur noch Schnuller-Ersatz war.

Mein Sohn hat übrigens auch komplett auf den Schnuller verzichtet, Töchterchen hat damit angefangen, als ich abgestillt habe. Vorher wollte sie davon auch nichts wissen.

Mach Dir keine Sorgen: Dein Kind wird NICHT vor dem vollen Teller verhungern! Aber auch bei der festen Nahrung hast Du ja nun leider mit den "süßen" Sachen begonnen - da ist es schwer, auf vergleichsweise "fade" Sachen wie Brei, Kartoffeln oder Gemüse umzusteigen.

Letztendlich bleibt wohl nur Konsequenz und immer wieder anbieten. Am besten, wenn Dein Töchterchen gerade richtig Hunger hat. Das wird ihr zwar vermutlich nicht wirklich in den Kram passen - aber nützt ja nix. Und irgendwann wird sie auch auf den Geschmack von Süßkartoffeln, Kürbis oder Pastinake kommen.

Alles Gute!

Antwort
von Humanismus, 29

Deine Angst, dass die Brust keine Milch produziert ist verständlich, aber nicht nötig. Die Kinder werden auch nach dem ersten Lebensjahr satt, wenn sie nur gestillt werden. Es sind 2 Sachen die eine Rolle spielen:

Zum einen isst nun dein Kind und geht weniger an die Brust, weswegen sie leerer aussieht.

Zum anderen verändert sich die Brust und spendet bald nur Milch, wenn das Kind auch gut "arbeitet". Es reicht dann nicht mehr nur den Mund aufzumachen und hineinlaufen zu lassen - das ärgert die kinder ein wenig.

Andere haben schon gut zum Thema geschrieben, und sie haben recht, das Kind wird nicht verhungern. Solange es ein abwechslungsreiches Angebot gibt, wird es deinem Kind Gut gehen. Du bist das Vorbild und dein Kind wird alles essen was du isst.

Achte einfach auf genug Wasser (kein Saft), wenig bis gar kein Salz, wenig Gewürze und ausreichend Fleisch ab dem ersten Lebensjahr.

Kommentar von jalinamina ,

Danke schön :)

Antwort
von Thather, 36

Das ist mit viel Ausprobieren verbunden. Unsere Kinder haben auch ganz viel nicht genommen. Unser Sohn hat nach 6 Monaten Fläschchen bekommen, aber nicht jede Milch genommen. Bei Brei war er auch sehr wählerisch. Kürbis war das erste, was er gerne gegessen hat. Später auch andere Sachen. Aber es war viel ausprobieren.

Bei unserer Tochter hatte meine Frau das Problem, das die Kleine ab dem 3. Monat nicht mehr satt wurde. Abpumpe hat nicht funktioniert und Fläschchen war ein echter Kampf über Wochen. Wir haben ganz viele Sachen versucht. ab dem 5 Monat hat Sie sogar Fleischwurst bekommen. Die hat Sie geliebt. Aber als Eltern macht man sich da schon Gedanken. Zu viel Salz und Gewürze etc. Aber Hauptsache die Kleine wurde satt. Jetzt ist Sie 11 und hat sich super entwickelt.

Kommentar von jalinamina ,

Jaa ich denke mir auch immer diese ganzen Sachen die wir essen ist nichts für ihr Magen aber sie will es ja und isst es gerne wie Pommes da sie es ja festhalten kann und selber essen kann ...Problem sie braucht ihre brust da sie ohne die nicht einschlafen kann ..da sie kein schnuller nimmt ist die brust ihre schnuller und schläft nur damit ein

Kommentar von Thather ,

Unsere haben bis 2 den Schnuller genommen zum einschlafen. Danach ging es dann so. Aber ich hab gehört, das die Entwöhnung von der Brust zu Einschlafen mitunter schwierig ist. Aber das wirst Du auch schaffen und dann wird vieles einfacher.

Kommentar von jalinamina ,

Ja gebe mein bestes hehe

Antwort
von karin69, 4

Hallo ....

Ich habe ein ähnliches Thema schon mal beantwortet, daher mache ich jetzt mal die 1:1-Kopie!!

Als Mutter und Krankenschwester kann ich auf ein wenig Erfahrung zurück schauen und Ihnen folgendes zu der hier gestellten Frage antworten:

Bis zum siebten Monat sollte noch nicht unbedingt viel Beikost gegeben werden, Milch sollte so lange mindestens noch immer die Hauptnahrungsquelle sein; egal ob Flasche oder Brust. 

Außerdem haben Babys dann noch ein recht starkes Saugbedürfnis und sollten diese gut befriedigen können. 


Viele Mütter nehmen sich das erste Lebensjahr als Ziel mit dem Abstillen langsam zu beginnen. Da frage ich mich dann oft: WARUM eigentlich...??

Mit 12 Monaten abstillen, bedeutet, dass je nach Bedarf, noch Flaschenmilch zugefüttert werden muss.

Nur dann wird gewährleistet, dass Ihr Baby ausreichend Nahrung und Flüssigkeit bekommt und nach herzenslust nuckeln und saugen kann...

Lassen Sie die Kleine außerdem mit dem (leeren) Becher oder der Pet Flasche spielen, setzen Sie langsam nebenbei auf seinen Nachahmungstrieb. Es lernt spielerisch in der Regel sehr schnell- der gute alte Nachahmungdeffekt. 👍

Wie viel Flüssigkeit ein Baby zusätzlich zur Beikost braucht, hängt davon ab, wie viel Beikost es isst, wie warm es ist, wie aktiv das Kind ist und einigem anderen mehr. 

Ein Kind, dass noch viel breiartige Kost isst, bekommt zudem über die Nahrung relativ viel Flüssigkeit.

Ich würde meinem Kind zur Beikost immer Wasser anbieten, dann hat es die Möglichkeit zu trinken, wenn es durstig ist. Wasser ist das optimale Getränk, sowohl für Kinder wie für Erwachsene, Saft oder Tee ist in der Regel nicht notwendig. 
Solange der Urin des Babys hell, fast farblos aussieht und nicht unangenehm riecht, bekommt es in der Regel genügend Flüssigkeit.

Haben Sie Geduld, Ihre Tochter wird das Essen/ Trinken schon lernen und akzeptieren und sollten Sie den Eindruck haben, dass die Trinkmenge deutlich zu gering ist und Ihr Kind dennoch nicht mehr trinken will, dann machen Sie weiterhin aus dem Gemüsebrei einfach Gemüsesuppe.

Der immer wieder verbreitete Gedanke, dass ein Baby nach dem ersten Lebensjahr nachts nicht mehr aufwachen darf und nachts keine Nahrung mehr braucht entspringt in keinster Weise dem natürlichen Verhalten und den Bedürfnissen eines Babys oder Kleinkindes, sondern er entstammt dem (verständlichen) Wunsch der Erwachsenen, die gerne ihre Nachtruhe hätten.



Es gibt Kinder, die nachts keine Nahrung mehr brauchen, aber es gibt eben auch sehr viele Kinder, die mit einem Jahr noch nicht so weit sind. So wie manche Kinder bereits mit elf Monaten laufen und andere damit erst mit 16 Monaten beginnen, so entwickeln sich auch alle anderen Dinge bei jedem Kind individuell verschieden und diese Entwicklung lässt sich begleiten, aber nicht beschleunigen. 

Es gibt kein Patentrezept, um ein Kind zu längeren Schlafphasen zu bringen.

Sie können die Morgenmahlzeit nun also durch dem Alter entsprechende Flaschen-Milch ersetzen.

Sollte die Brust zu voll werden und zu spannen beginnen, können Sie zwischendurch gerade soviel Milch vorsichtig ausstreichen oder abpumpen, dass die unangenehme Spannung nachlässt und Sie sich wieder wohl fühlen.

Nicht mehr Milch entleeren als unbedingt notwendig, da sonst die Milchbildung weiter angeregt wird. Zusätzlich können Sie die Brust kühlen. Nach und nach wird versucht die Brust durch die Flasche zu ersetzen... 🍼

Die Erfahrung zeigt, dass es beim Abstillen hilfreich sein kann, wenn die Frau den Salzkonsum einschränkt. Keinesfalls einschränken sollten Sie Ihre Trinkmenge.

Sie sollten sich weiterhin nach dem Durstgefühl richten. Ehe sich die Milchmenge durch eine Verringerung der Flüssigkeitszufuhr vermindern würde, bekämen Sie massive Kreislaufprobleme und Kopfschmerzen. Die Empfehlung die Trinkmenge zu reduzieren gehört wirklich endgültig in die Mottenkiste der nicht ratsamen Tipps. 



Es gibt auch naturheilkundliche und homöopathische Mittel, um den Abstillprozess zu unterstützen, wenn Sie sich hierfür interessieren, wenden Sie sich bitte an eine entsprechend ausgebildete Ärztin/Arzt oder eine Hebamme.

Ich hoffe, dass ich Ihnen etwas helfen konnte..?!

Viele Grüße von Karin B.

Antwort
von AppleTea, 21

Du könntest langsam die Beikost steigern und dann abstillen. Milch braucht sie dann keine mehr :)

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