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wie sterben die sterne

gefragt von sirin am 03.12.2006 um 14:56 Uhr

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Reply


IchoTolot
beantwortet von IchoTolot am 15. Mai 2007 14:48
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Na dann will ich mal die eigentliche Frage beantworten: Jede Sonne hat ihren Lebenszyklus von der Entstehung bis zu ihrem Untergang. Die Dauer dieses Lebens ist von der Größe und Art der Sonne abhängig. Da gibt es weisse Zwerge, gelbe Sonnen wit unsere, aber auch Rote Riesen, welche ein vielfaches größer sind als unsere Sonne. Das sterben will ich am Beispiel unserer Sonne erklären. In der 1. Phase wird die Sonne mehr als 1500-mal heller als heute. Dieser Vorgang erstreckt sich über einen Zeitraum von ca. 120 Millionen Jahren. Sie wird sich dann vergrößern und wegen der Farbänderung zu einem Roten Riesen. Sie wird dabei weit über die Erdbahn hinaus reichen. Dabei wird ihre Zusammensetzung immer dünner, so das sie ihre äußere Hülle nicht mehr halten kann, welche in den Weltraum abgegeben wird. Durch die steigende Hitze im Kern fängt das sogenannte "Helium-Brennen" an und es wir massiv Kohlenstoff und Sauerstoff hergestellt. Während dieser Phase schrumpft die Sonne wieder. Durch erneutes, sehr schnelles aufblähen werden der produzierte Kohlenstoff und Sauerstoff abgegeben und somit der Baustoff für neue Sonnen produziert. In der letzten Phase schrumpft die Sonne schnell und wird extrem heiss. Sie explodiert und hinterläßt nur einen kleinen sehr dichten Kern.


Andromeda
beantwortet von Andromeda am 4. März 2007 17:06
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Der Fachbegriff für Sternforscher im Bereich der Naturwissenschaften heißt: Astronomen. Alle anderen Fragen können korrekt und ausführlich am besten durch Fachvorträge in Sternwarten und/oder in Planetarien beantwortet werden, da sie für eine Community im Internet zu komplex sind (Ausnahme: die Frage nach dem Sonnendurchmesser). PS: Bei Angabe des Wohnortes (bzw. der nächsten grösseren Stadt) suche ich aus meiner Liste die nächstgelegene Sterwarte aus (wenn gewünscht und nicht bekannt).

abgestimmt für: sternvorscher heißen auch?
Kommentar von Simple_avatar4smallAndromeda am 4. März 2007 23:08

Sorry, ...nächstgelegene Sternwarte...


Cuchulainn
beantwortet von Cuchulainn am 21. Januar 2008 15:54
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Ein Stern ist eine Kugel aus Wasserstoff, in der Kernfusion stattfindet. Also vier Wasserstoffatome verschmelzen zu einem Heliumatom. Das setzt eine extrem hohe Masse, Dichte und Temperatur voraus. Deswegen kann dieser Prozess nur im Kern stattfinden. Dieser ist sehr dicht und sehr heiß. Das Leben eines Stern ist ein Kampf gegen die Gravitation. Diese möchte den Stern zusammendrücken und der Stern hält mit dem Druck, der durch seine Hitze entsteht, dagegen.

Wenn er seinen Wasserstoff im Kern verbraucht hat, kommt der Anfang vom Ende. Er kühlt ab und wird zusammengepresst. Dadurch wird der Kern heißer und nun können die Heliumatome im Kern fusionieren. Diese benötigen eine höhe Temperatur. Dieser Prozess entzündet die äußeren Bereiche des Sterns und dort findet dann die Wasserstofffusion statt. Damit hat der Stern plötzlich zwei "Brennöfen" in seinem Innern und kann noch einmal über die Gravitation siegen. Er bläht sich zu einem sogenannten Roten Riesen auf.

Was dann geschieht, hängt von der Masse des Sterns ab. Kleine und mittlere Sterne wie die Sonne kommen nicht über die Heliumfusion hinaus, weil sie danach auch im Kern nicht mehr genügend Hitze erzeugen können. Die äußeren Schichten werden abgetragen, weil der Stern sie nicht mehr mit seiner Schwerkraft halten kann, und sind als planetarischer Nebel sichtbar. Ich kann nur empfehlen: Sieh dir Bilder im Internet an. Es gibt wunderschöne planetarische Nebel. Anschließend werden die Sterne von der Schwerkraft zu einem Weißen Zwerg zusammengepresst. Weiße Zwerge sind praktisch Sternleichen, die langsam auskühlen. Wie Kohle nach einem Lagerfeuer glühen sie noch ganz schwach. Dieser Vorgang dauert sehr lange und wahrscheinlich ist das Universum noch nicht alt genug, dass es bereits Schwarze Zwerge (also ausgekühlte Weiße Zwerge) geben könnte.

Ein massereicher Stern wird in einer gigantischen Explosion zerstört, einer Supernova. In solchen Sternen haben sich meherere Schichten gebildet (wie bei Zwiebeln), in denen verschiedene Fusionen aufgrund verschiedener Temperaturen statt finden. Irgendwann können auch diese Sterne nicht mehr genügend Temperatur erzeugen und kollabieren in einer Supernova. Das Ergebnis ist ein Neutronenstern. Hier werden die Elektronen in die Atomkerne hineingedrückt, so dass sich Neutronen bilden. Die Kerne sind ja positiv geladen, die Elektronen negativ. Presst man sie zusammen, hat man Neutronen. Im Innern des Krebsnebels befindet sich ein solcher Neutronenstern.

Die richtig großen Sterne werden zu einem Schwarzen Loch. Sie brennen bis zur Eisenfusion. Alle weiteren Fusionsprozesse benötigen Energie und erzeugen keine mehr. Mit einem Schlag hört die Fusion auf und der Stern stürzt zu einem Schwarzen Loch zusammen, die gesamte Masse wird also auf einen einzigen Punkt mit unendlicher Dichte komprimiert.

So sterben Sterne.


anonym
beantwortet von einem Gast am 14. Dezember 2006 17:19
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Die Sonne hat ein Durchmesser von 13020 mio km

Kommentar von Simple_avatar4smallAndromeda am 28. Februar 2007 11:57

Diese Antwort ist falsch. Der Sonnendurchmesser beträgt ca. 1,39 Mio km.


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