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Wie stellt man die Kompetenz eines Zahnarztes fest, wenn er keinen Doktortitel hat?

gefragt von Flint68 am 03.11.2008 um 19:23 Uhr

Wie kann man feststellen, welche Kompetenz ein Zahnarzt hat, der über keinen Doktortitel verfügt? Wie relevant ist das? Gehe ja mal davon aus, dass sich in Deutschland nicht Hinz und Kunz ein Schild mit 'Zahnarztpraxis' vor die Tür hängen können, aber wie stelle ich den Bildungsstandard fest- im aktuellen Fall handelt es sich um einen russischen Arzt, der hier in Deutschland ansässig ist.


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WolfRichter
beantwortet von WolfRichter am 3. November 2008 19:26
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Ein Arzt muß approbiert sein, um in Deutschland praktizieren zu dürfen. Voraussetzung sind entsprechende Staatsexamina bzw. Anerkennung entsprechender ausländischer abschlüsse. Der Doktortitel ist eine Arabeske, die keine Aussage über die Fähigkeiten trifft.

Kommentar von 92e2eae9d24c68dd12b7643f639b73e1smallbutz1510 am 3. November 2008 19:27

Perfekt ausformuliert! DH

Kommentar von 4c7325ec5be0da9543e777e099387b13smallgamasche am 3. November 2008 19:30

von mir auch, DH

Kommentar von D48e2ba0d2b968305a5b46bb1887a5a9smallUrbanessa am 3. November 2008 19:45

DH! Mein Zahnarzt hat nicht promoviert und ist der beste Zahnarzt, den ich jemals hatte. Sehr fachkundig und gewissenhaft.


heinmueck
beantwortet von heinmueck am 3. November 2008 19:27
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Ein Doktortitel ist eigentlich nicht besonders aussagekräftig (viele dachten in den 70ern Dr. Manfred Köhnlechner sei ein Arzt, weil er Bücher über Krebs und Diäten geschrieben hat; er war aber Jurist).

Ein Zahnarzt braucht eine Approbation. Näheres dazu hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Approbationsordnung


con88
beantwortet von con88 am 3. November 2008 19:25
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Zahnarzt ist Zahnarzt, ob mit oder ohne Dr.


anonym
beantwortet von glatzi am 3. November 2008 19:29
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Der Doktortitel sagt leider gar nix über die Qualifikation eines Arztes aus!!! Da die in ihrem Studium nur Mutiple-Choice-Prüfungen haben, ist die Doktorarbeit lediglich das Zeugnis darüber, dass auch Ärzte in ganzen Sätzen Lesen und Schreiben können und in der Lage sind komplexe Zusammmenhänge schriftlich zu erfassen. Klingt ulkig?!!! Ist aber so! Der Umfang einer Doktorarbeit von Ärzten ist gleichbedeutend mit dem Umfang einer Arbeit, die in vielen anderen Studientrichtungen in jedem Semester 2-3 Stück zu schreiben sind.


WebZecke
beantwortet von WebZecke am 3. November 2008 19:24
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am besten testen und wieso kein Doktortitel?



anonym
beantwortet von liebefrau am 3. November 2008 19:26
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Die Kompetenz eines Arztes wird doch nicht am Doktortitel gemessen. Das ist lediglich eine Dokorarbeit über ein spezielles Gebiet, die er geschrieben hat.


anonym
beantwortet von Lea2006 am 3. November 2008 19:26
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Ein Doktortitel ist kein Garant für eine besonders hohe Kompetenz in allen Bereichen. Der Arzt ohne Doktortitel kann genauso gut sein, wie der ohne.


anonym
beantwortet von Regenmacher am 3. November 2008 19:27
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Der Dr. macht noch lange keinen guten Zahnarzt. Der beste Zahnklempner, den ich hatte, war "nur" Dentist ohne Titel Dr., aber der hatte es drauf.


butz1510
beantwortet von butz1510 am 3. November 2008 19:27
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Ein Doktortitel sagt doch nichts über die Kompetenz oder Qualifikation aus, sondern eher darüber, ob einer besonders fleißig war. Doktortitel ist zwar schön, macht aber niemanden unbedingt zu einem besseren Arzt.


Raubuch01
beantwortet von Raubuch01 am 3. November 2008 19:31
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Also wir haben hier 2 Zahnärzte im Ort. Einer mit und einer ohne Dr. Titel. Aus eigener Erfahrung kann ich mit ruhigem Gewissen behaupten, daß der ohne Titel um ein vielfaches fachlich besser und vor allem viel menschlicher ist, als der Herr mit Titel.

Die Ausbildungen sind nun mal gleich und manche schreiben oder lassen sich ihre Doktorarbeit nur schreiben weil es besser klingt.

Ein KFZ - Meister muß ja auch kein guter Autoschlosser sein, wenn er nur reichlich Diplome an der Wand hängen hat.

L G


PeterA
beantwortet von PeterA am 3. November 2008 19:32
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zähl die kreuze an der tür :-)


Sahaki
beantwortet von Sahaki am 3. November 2008 19:33
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Auch ein Doktortitel zeugt nicht von Kompetenz...!


Botox
beantwortet von Botox am 3. November 2008 19:24
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Wie jetz Zahnarzt ohne DR_Titel! In Deutschland?


zj1000
beantwortet von zj1000 am 3. November 2008 19:25
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Einfach mal ein Probeloch bohren lassen


Ottbi
beantwortet von Ottbi am 3. November 2008 19:25
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der muss mind. med. heissen


Kommentar von liebefrau am 3. November 2008 19:27

nein, das med. kommt nur in Verbindung mit dem Dr. vor dem Namen. Ein Doktor ohne Dr. ist einfach nur Arzt. Und so wird er dann auch betitelt.

Kommentar von Regenmacher am 3. November 2008 19:28

Quatsch!!!

Kommentar von Simple_avatar4smallfraggle16 am 5. November 2008 11:36

was ist daran quatsch?

erstens wird einem Stomatologen in der Regel der Doktortitel "Dr. med. dent." verliehen, da er sicher eine speziell auf Zahnmedizin ausgerichtete Arbeit schreiben wird, und zweitens gibt es für den Zahnarzt in Deutschland keine Facharztpflicht, er ist und bleibt also ohne Doktortitel einfach Zahnarzt.


Sammys
beantwortet von Sammys am 3. November 2008 19:26
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Sowas kriegt man nur durch Erfahrung raus. Welche Vereinigung wird dir sagen: der ist gut, der ist besser.

Austesten!


HelmutRn
beantwortet von HelmutRn am 3. November 2008 19:43
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Ich habe in meiner Zahnlaufbahn sehr viele Zahnärzte und Kliniken kennengelernt. Aber die beste drei hatten keinen Dr.-Titel. Die hatten das Handwerk erst als Zahntechniker gelernt, dann entweder weitergelernt(schon älter) oder danach studiert!!!

Die mit Dr.-Titel waren nicht so gut wie diese drei!!!


fraggle16
beantwortet von fraggle16 am 5. November 2008 11:44
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Ein Doktortitel, egal in welchem akademischen Zweig, weist darauf hin, dass die entsprechende Person fähig ist, wissenschaftlich zu arbeiten. Wissenschaftliche Arbeit bedeutet zu forschen.

Ein ich nenne ihn jetzt mal "Wald- und Wiesenzahnarzt", der also eine normale Praxis führt, am Patienten arbeitet und eben nicht an einer Universitätsklinik oder in wissenschaftlichen Laboren oder für Firmen forscht, benötigt keinen Doktortitel, da er hiermit nichts für seine Patienten relevantes nachweist.

Es macht natürlich das Ansprechen leichter, weil man den Arzt dann einfach mit Herr Doktor ansprechen kann, aber sonst auch nichts.

Dies scheint übrigens der Grund, warum in der Medizin noch immer sehr viele Privilegien für das Schreiben von Doktorarbeiten vorhanden sind. So gibt es eben nicht den Zwang, die Dissertion als fundamentale Forschungsleistung zu betreiben, sondern es reicht oftmals tatsächlich eine statistische Ausarbeitung, die gegenüber eine Diplom-Arbeit häufig geringeren Umfang hat.

Zudem ist es Medizinstudenten möglich, bereits ab dem 1. Klinischen Jahr mit der Doktorarbeit anzufangen.

Wirklich wissenschaftliche Arbeit ist bei Medizinern erst nachweislich, wenn der entsprechende Mediziner habilitiert ist (die sogenannte B-Promotion), die dann im Titel folgendermaßen angegeben wird: Dr. med. habil. oder Dr. med. dent. habil.

Eine Habilitation ist bis heute regelmäßig immer noch Voraussetzung für eine ordentliche Professur. Für diese benötigt man keine weitere Arbeit, sondern der Professor Titel wird verliehen. Man wird dazu berufen.


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