Ist zwar makaber, aber dennoch wichtig für die Hinterbliebenen! Also wie macht ihr das?
Ich lass mich nicht bestatten! Zuerst soll man verwerten was man noch brauchen um jemandem das Leben zu ermöglich! Und den Rest einfach verbrennen!
Ich lasse mich entweder im Winter auf dem Gehweg verstreuen oder in eine Eieruhr packen. :-))
Meisttollerant am 7. Juli 2008 11:01 Scheiße, bei dem vielen Schnee bleibt das ja lange liegen. Und außerdem: so eine kleine Eieruhr.........

Mir ist es nicht egal, ich möchte etwas machen, so das meine Angehörigen nicht belastet werden.

Ich wünsche mir eine Seebestattung - in der Hoffnung, dass ich dann vielleicht doch noch schwimmen lerne.

Traditionelle Beerdigung in einem Rasengrab, wo der Grabstein in den Rasen eingelassen ist. Statt der symbolischen Schippchen richtige Schaufeln, damit die Gemeinde den letzten Dienst richtig vollbringen kann. Rede über Psalm 23, 4. - das passt.

Mit ist das vollkommen egal, mein Körper ist eh nur eine Hülle, die Seele wandert weiter!

Nein, ist mir egal, was sie mit dem Körper machen. Ich bin, falls es das gibt, längst weitergezogen.
Da hier einige Todesfälle waren, habe ich gesagt, daß ich gerne verbrannt werden möchte. Wenn es möglich ist, spende ich gerne vorher noch Organe. Ist auch billiger in allem. Alles weitere....noch nicht drüber nachgedacht. Hoffe auf ein langes Leben.

Ich will verbrannt werden!
Meisttollerant am 7. Juli 2008 11:02 Aber doch vorher Organspende ?????????????
Baiana am 7. Juli 2008 11:16 Organspende bedeutet: So tot wie nötig und so lebendig wie möglich... Mir ist das auch zu heiß. Ich würd gern in Ruhe sterben und nicht auch da noch gehetzt und zerfetzt werden.
Meisttollerant am 7. Juli 2008 11:34 Ok, deine Einstellung - muss man akzeptieren. Aber meine ist anders - muss man ach akzeptieren, oder?
Baiana am 7. Juli 2008 11:51 Ja. Ich finde es auch gut, dass Menschen Organe spenden (übrigens: Da ich selbst nicht zur Spende bereit bin, sehe ich es auch so, dass ich keinen Anspruch auf ein Spenderorgan habe - Konsequenz muss sein), akzeptiere Deine Einstellung also nicht einfach nur, sondern mit respektvoller Anerkennung.

Mir ist es egal, aber wahrscheinlich den Angehörigen nicht. Von mir aus können mich die Löwen fressen, wenn ich tot bin. Die Seele ist eh nicht mehr drin im Körper.
Ich denke eine kleine Feier wirds schon werden. Der Kadaver wird ausgeweidet und mit dem Rest sollen die Angehörigen sehen wo sie den verscharren. Ich brauch kein Mausoleum.

ich möchte entweder eine seebestattung oder in einen friedwald. friedwald hätte den vorteil, dass die hinterbliebenen einen ort zum trauern haben und trotzdem kein grab gepflegt werden muss.....aber erst mal möchte ich noch ein weilchen gut leben :-)

entweder ich lasse meinen körper als abschreckendes beispiel von dr. von hagen (heißt er so??) konservieren oder ich laß mich verbrennen und den rest auf einer wiese verstreuen...
Baiana am 7. Juli 2008 11:15 Gunther von Hagens heißt der Mensch, eine Doktorarbeit hat er jedoch nicht geschrieben. Wenn Du Deinen Körper dem Institut für Plastination spendest, dann wirst Du vermutlich als Scheibenplastinat enden. Ganzkörperpräparate werden nur noch bei "besonderen" Leichen angefertigt. Aber so würde dann eine plastinierte Beinscheibe in einem Institut in den USA in der Vitrine stehen, während Dein plastinierter Lungenflügel von brasilianischen Studenten bestaunt wird.
Du kannst aber Deinen Körper der Pathologie überantworten, auch das ist normalerweise kostenlos (außer in Wien, dort haben sie wohl ein Überangebot an Spendewilligen).
Ich finde Deine Ansicht gut!
Cassiopeia78 am 7. Juli 2008 11:33 danke für die info baiana! und wenn ich dafür sorgen kann das aus brasilianischen studies gute ärzte werden ist mir das recht... da ich davon eh nix mehr merke kann nach meinem tod mit mir passieren was will. ich find nur sehr schade das meine organe nicht verwendet werden dürfen (wie bei diabetikern halt so üblich) sonst hätte ich wenigstens noch jemandem helfen können.. einen organspendeausweis hab ich aber trotzdem. man kann ja nie wissen, vielleicht gerate ich ja mal an dr. house... lach

Ich habe in Grundzügen schon alles vorgeplant und festgelegt. Wenn es soweit ist, sollen a. die betroffenen Hinterbliebenen nicht unnötig belastet werden, sie haben dann sicher andere Sorgen.
b. möchte ich sicher sein, das Trauerfeier und Bestattung in meinem Sinne ablaufen.
geplant habe ich eine traditionelle Erdbestattung.
wir gehen unruhigen Zeiten entgegen und deshalb kann im Grunde kein Mensch wissen, was mit seinem Leichnam einst geschehen wird.
Ich habe meine Familie gebeten meinen Leichnam nicht verbrennen zu lassen, sondern nach alter Sitte zu begraben. Mir würde dabei ein ganz schlichter Sarg und eine ganz schlichte Bestattung völlig genügen.
Ja, ich gehe noch weiter. Es würde auch reichen, den Leichnam in ein Tuch zu wickeln und ohne Sarg zu begraben.
Statt einer teuren Grabpflege wünsche ich mir die Bestattung unter einem Rasenplatz mit einem schlichten Holzkreuz.
Ich möchte keinen großen Aufwand um meinen Leichnam!
Vielleicht denkt ein Leser, wenn er nur einen geringen Aufwand will, warum läßt er sich dann nicht verbrennen, das ist ja viel billiger!
Nun, für die Seele ist es aber besser, wenn der Leichnam langsam verwest. Deshalb ist es besser, an Äußerlichkeiten zu sparen und dafür etwas gutes für die Seele zu tun.
Daß meine Sicht nicht aus den Fingern gesogen ist soll folgendes Zitat zeigen, in welchem Jesus zur Bestattungsform durch seinen Propheten Jakob Lorber Stellung bezieht:
GEJ.08083,04 (=Großes Ev. Johannes) Sagte Ich: (Jesus) „Mein Freund, was da betrifft den ersten Punkt, so ist es schon einmal so in Meiner Ordnung begründet, daß der Leichnam aus gar verschiedenen und sicher sehr weisen Gründen nur langsam verwest und sich verwandelt. GEJ.08084,02…aber ein rechtes Beerdigen des Leichnams ist das Beste.
Ich denke, jeder Mensch hat von Gott einen freien Willen erhalten und soll selbst über seine Bestattungsart entscheiden!
helmutfranz

Ich habe mit meiner Tochter schon alles besprochen. Früher wollte ich meine Asche in alle vier Winde vertreuen lassen (was ja nach deutschem Recht nicht geht). Aber nachdem meine erste Tochter starb, sah ich, wie wichtig es für die Trauerarbeit ist, eine "Anlaufstelle", sprich Grab, zu haben. Das hat mir sehr geholfen. - Nun habe ich auch schon die Musik festgelegt. Meiner Tochter wird's schon Angst, weil ich alles so akribisch plane - als wenn das Ende nicht fern wäre. Aber es ist gut, mal darüber gesprochen zu haben.
Hört sich seltsam an, aber man muss es hin nehmen.
Wieso! Organspende ist eine gute Sache wenns nicht für einen 90jährigen Schwerreichen Greis ist der nicht sterben will! Und Verbrennen ist Kostengünstiger für die Gesellschaft! Der Platzmangel wird sowieso dazu führen das nicht mehr jeder Mensch bestattet werden kann!
Ja, Ja, nee, nee, mit allem was Du in Deinem kurzem Satz ausgedrückt hast gebe ich Dir ja Recht und genauso habe ich es auch verstanden, nur als ich es gelesen habe kam mir kurzzeitig der Gedanke Du schreibst nicht über Deinen toten körper sondern über einen Kadaver, weißt Du beim lesen dachte ich, Kotlett, Nackensteak,Spitzbeine werden verwertet und der Rest, das Unbrauchbare, wird verbrannt. Nur ein Gedanke, mehr nicht.
Mikael, ein toter Körper ist nichts anderes als ein Kadaver. Vor dem Tod hatte der tote Körper eines Menschen eine andere Wertigkeit, als der tote Körper eines Nacktnasenwombats - aber mit dem Tod ist dieser Unterschied vorbei. Tim, DH von mir - und den Gedankenanstoss, den Körper einem medizinischen Institut zu überlassen. Das erschiene mir konsequent.
Nachnasenwombat??? Was zum Henker ist das denn?? Klingt aber voll witzig! lol
Nacktnasenwombat: http://de.wikipedia.org/wiki/Nacktnasenwombat
Jööööö, süss=)
Dito, aber man muss es verfügen (Und somit kann der Streit um die Gültigkeit einer Patienterverfügung vom Zaun brechen).
Also denkst du wenn ich das nicht jetzt schon regle könnte es streit um meinen Toten Körper geben? Das wär mir dann sowas von egal! Ich wär ja tot! lol
Nein, eventuell darf dann die Organspende nicht entschieden werden. Und ich fände, das wäre schade, auf jeden Fall für die, denen du helfen könntest. Meine Einstellung zur Organspende ist absolut positiv. Habe meine ganze Familie davon überzeugt. Und ob ich nun mit oder ohne Niere verbrannt werde..........
Gute Sache! DH