Wie stelle ich mich meinen Bindungsängsten?

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1 Antwort

Ängste und Unsicherheiten kennt jeder, es ist auch normal, wenn man enttäuscht wurde, dass es schwer fällt, sich auf etwas Neues wieder einzulassen deswegen würde ich das nicht zu einer handfesten psychischen Erkrankung hochstilisieren. Tatsächliche Bindungsängste zeigen sich in einem kaum bis gar nicht vorhandenen Freundeskreis, halten Partner strikt aus dem Privatleben raus, zuviel Nähe erzeugt den Wunsch nach Distanz, führen von klassischen on-off-Beziehungen (was in deiner letzten Beziehung offenbar nicht der Fall war), Affären oder gar keinen Beziehungen, einem tage- und wochenlangem nicht-melden, körperlichen Beschwerden (Panikattacken, Schweißausbrüche, Herzprobleme), das der Bezug zu den Gefühlen völlig verloren geht und was vorallem nicht bedacht wird, Bindungsängste sind keine eigenständige Diagnose sondern sind eine spezifische Ausprägung von  Borderlinestörungen, narzisstischen Persönlichkeiten, chronischen Depressionen.

Versuch dich selbst weniger unter Druck zu setzen, stell dir nicht selbst das Ultimatum Beziehung oder keine Beziehung sondern gib dir selbst mehr Zeit zum Kennenlernen und sich langsam annähern, das kann viele Unsicherheiten beseitigen und es kann auch helfen mit einem potentiellen neuen Partner offen über Wünsche und Ängste zu reden.


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Kommentar von PhantomPharewel
08.11.2016, 07:02

Vielen Dank :)

Das waren echt aufmunternde Worte, und vorallem plausibele :)

Ich werde mich diesen Vorschlägen annehmen :)

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