Frage von Ohlms, 88

Wie stelle ich meine Heizungsanlage energiesparend richtig ein?

Für mein Haus ist meine Heizungsanlage auf 22 Grad am Tag und für die Nachtabsenkung auf 18 Grad eingestellt. Die Vorlauftemperatur stellt sich selber über den Außenfühler ein wenn ich mich jetzt nicht täusche. Der Warmwasserspeicher wird auf 45 Grad aufbereitet. Nun zu meinen Fragen. Laut Internet soll Stufe3 am Heizkörperregler den Raum auf ca 22Grad heizen. Die Temperatur ist auch gut eingestellt für zB das Wohnzimmer am Thermostat auf Stufe3. Wenn ich  aber auf 4 stelle wird es logischer weise  noch wärmer. Diese Temperatur brauche ich aber in keinem Raum. Stelle ich also die Tagestemperatur an meiner Anlage herunter um Energie zu sparen oder ist das desproduktiv da die Anlage versucht die Temperatur am Regler zu halten es aber vielleicht nicht mehr schafft und damit die Pumpe am Heizkreis mehr arbeitet. Zweite Frage. Welche Temperatur im Warmwasserspeicher für das Duschen. Was ist das Minimum was man einstellen sollte. Aktuell sind 45Grad eingestellt was ich aber nicht benötige. Kann ich die Temperatur noch weiter herunter stellen ohne das mich gleich Bakterien anfallen. Da streiten sich ja die Geister im www... Dritte Frage. In der Nachtabsenkung Rauscht der ein oder andere Heizkörper stark. Ist evt die Pumpe für mein Aktuelles Heizverhalten zu stark eingestellt? Das Haus hat 5Ungenutzte Heizkörper im Keller und im Wohnbereich 4 Zimmer wo die Heizkörper nur gegen Schimmelbildung betrieben werden und noch nicht genutzt werden für das die Pumpe eigentlich eingestellt ist? Und zu meiner letzten Frage. Um wieviel Grad weniger sollte ich die Nachtabsenkung einstellen. Das Haus ist komplett mit einen Wärmeverbundsystem und doppelt verglasten Fenstern Isoliert. Nicht das ich die Räume evt zu stark auskühle? Ich bedanke mich schon einmal im voraus.

Antwort
von Simko, 50

Der erste Punkt ist stets die Heizkurve passend einzustellen.
Hydraulisch gibt es meist keinen Unterschied zwischen Tagbetrieb und Absenkbetrieb, der Volumenstrom ist identisch, sofern der Absenkbetrieb (Reduzierung der VLT) durch eine zentrale Regelung erfolgt.

Bei schlecht oder mäßig gedämmten Gebäuden lohnt sich Abschalt- bzw. Absenkbetrieb mit großen dT durchaus.
Bei gut bis sehr gut gedämmten Gebäuden zunehmend weniger. Hier ist es oftmals sinnvoller, auf niedrigem VLT Niveau durchzuheizen oder nur geringe, nächtliche Absenkungen vorzunehmen.

Das Ganze setzt natürlich eine sinnvolle Dimensionierung der Heizflächen im Verhältnis zu den Raumheizlasten , der Hydraulik sowie der Leistung des Wärmeerzeuges voraus.
Moderne GBW Geräte können infolge Leistungsmodulation oftmals sehr gut ihre Heizleistungsbereistellungen den zeitweise geringen Leistungs-anforderungen anpassen.
Wärmeerzeuger mit konstater Heizleistung, sind da deutlich benachteiligt. Hier hilft dann meist nur eine hydraulische Anpassung.

Antwort
von Angelo273, 40

Warmwasser habe ich auf 49 Grad, für Spülmaschine stelle ich sie auf 55 Grad und für Waschmaschine laß ich auf 49 Grad. Du mußt mal nach sehen ob man bei dir Legionellen einstellen kann, bei meiner kann man das einstellen (Tag und Uhrzeit), ansonsten einmal die Woche hochdrehen.

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