Frage von UdoBilderberg, 97

Wie steht man als gläubiger Christ wohl zur Flüchtlingsthematik?

Muss man als gläubiger Christ in der Flüchtlingsfrage zwangsläufig auf Seiten Merkels sein oder ist es möglich dagegen zu sein, wegen dem Gebot der Nächstenliebe, also das Menschen in Not geholfen werden muss?

Antwort
von ogdan, 47

Das ist nicht so einfach. Als Christ ist man dazu aufgerufen, seinem Nächsten zu helfen. Das ist laut Jesus ganz wörtlich zu verstehen - der Mensch, der Dir physisch an nächsten steht.

Als Christ soll man aber auch ein Segen für die Welt sein. Diese Hilfe muß strikt rational erfolgen: wenn man mit seinen Mitteln auf eine Art und Weise zwei Menschen retten kann, auf eine andere Art nur einen, dann muß man die Maßnahme wählen, mit der zwei Menschen gerettet werden.

Dazu kommt, daß man als Christ verpflichtet ist, zuallererst Opfer und Schwache zu schützen. Wenn also ein junger Mann hilfsbedürftig ist, aber auch ohne Hilfe zurecht kommt, während eine Mutter mit uralter Oma und Baby ohne Hilfe sterben muß, dann besteht die Verpflichtung, zuallererst der Mutter zu helfen.

Dazu muß ein Christ darauf achten, daß er die Kraft zu helfen erhält. Der Starke hat nicht nur eine einmalige Verantwortung für die Schwachen, sondern eine dauerhafte. Wenn ein Bauer also nicht nur die Ernte an Hilfsbedürftige verteilt, sondern auch das Saatgut für die nächste Ernte, dann ist das nicht christlich, da er mit der nächsten Ernte wieder vielen hätte helfen können, jetzt aber im nächsten Jahr selbst hilfsbedürftig werden wird.

Zuletzt ist die Hilfe eine Christen immer eine Hilfe, die die Selbstverantwortung dessen stärkt, dem geholfen wird: also Hilfe zur Selbsthilfe. Daher darf ein Christ in den meisten Fällen Hilfen auch nicht einfach so verschenken, sondern soll eine Gegenleistung - angemessen für die Leistungsfähigkeit des Hilfsempfängers - einfordern, am Besten für andere Hilfsbedürftige.

Antwort
von Raubkatze45, 27

Dazu muss man den Begriff der Nächstenliebe und Feindesliebe erst mal begriffen haben . Damit ist nämlich keineswegs gemeint, die Erdteile Asien und Afrika aufzulösen und nach Europa – hauptsächlich Deutschland – zu verlagern, sondern den Menschen in ihren eigenen Ländern Hilfe zukommen zu lassen. Da ist die Politik gefragt und wie Weltmächte sich im Kampf gegen die Isis einsetzen statt sie mit Waffen zu unterstützen. Das Bibelwort „Der Fremde gelte euch wie ein Einheimischer“ meint keineswegs eine Million. Klar ist:  Menschen in Not, die befürchten müssen, von der Isis wegen ihres Glaubens getötet zu werden,  bedürfen der Hilfe und Aufnahme. Normalerweise denkt man ja auch daran, wenn man das Wort „Flüchtlinge“ hört, man denkt an wehrlose Menschen, Frauen und Kinder die vor dem Krieg in ihrem Land in Sicherheit flüchten. Komischerweise ist jedoch genau das Gegenteil der Fall – die überwiegende Mehrheit der “Flüchtlinge” sind alleinstehende, gesunde, junge Männer, die als Wirtschaftsflüchtlinge kommen und in großer Zahl unkontrolliert.

Als  Christ  befinde ich mich in guter Gesellschaft, wenn ich die dringenden Appelle der Erzbischöfe der betroffenen Gebiete höre, die den Westen eindringlich vor der unkontrollierten Zuwanderung von Muslime warnen. Sie erleben die schrecklichen Taten der Isis vor Ort und bleiben als Hirten dennoch bei den Gläubigen. Sie sagen voraus, dass wir bald dieselben Verhältnisse wie bei ihnen haben werden. Die Befürchtung besteht sehr wohl zu Recht, dass der Islam sich weiter verbreiten und unsere eigene gewachsene Kultur und christliche Religion weiter verdrängen wird. Und dass ein Volk das
Recht auf eine eigene Kultur hat, ist auch biblisch nachzulesen (wenn man sich schon auf Bibelsprüche vom AT stützt).

Im Galaterbrief heißt es: „Lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen“ (6,10).Die Anweisung ist an Christen geschrieben. Deshalb stimmt es, dass Christen auch eine besondere Verantwortung für die Glaubensgeschwister haben. Deutschland sollte sich mehr um verfolgte Christen und christliche Flüchtlinge kümmern . Es geht überhaupt nicht, dass solche Leute in Flüchtlingsheimen von Muslimen in Wort und Tat schikaniert werden. Darüber häufen sich die Berichte – dies auch von Pfarrern, die christliche Flüchtlinge betreuen und das miterleben. In diesem Zusammenhang spricht die Bibel im Römerbrief, Kapitel 13, vom „Schwertamt“ des Staates und meint damit das Recht und die Pflicht, seine Bürger vor Krieg und Gewalt zu schützen, zur Not auch mit Waffengewalt. Wenn ein Staat das nicht tut, macht er sich schuldig. Der Einsatz von Gewalt gegen Selbstmordattentäter und gewalttätige Flüchtlinge ist deshalb gerechtfertigt.

Und was das Gleichnis vom barmherzigen Samariter betrifft: Die Botschaft des Gleichnisses ist zunächst einmal die selbstlose Fürsorge für den Notleidenden und die Kritik an der Hartherzigkeit der religiösen Führer, die an der Not einfach vorbeigehen. Erst in zweiter Linie geht es auch um Grenzen der Hilfsbereitschaft. Die liegen darin, dass der Samariter schon am nächsten Tag weiterzog, weil seine Geschäfte warteten. Er konnte nicht bis zur völligen Genesung bleiben. Aber er trug Sorge, dass jemand anderes sich um den Verletzten kümmerte. Deshalb: Wegschauen gilt nicht. Aber auch
realistisch die Kosten überschlagen. Hilflose Helfer helfen nicht. Jeder wird Verständnis dafür haben, wenn die Kapazitäten erschöpft sind. Das ist eine Frage der Logik. Es hilft Niemandem, wenn die Situation eskaliert, auch den Flüchtlingen nicht. Deshalb kann das tatsächlich nur eine Gemeinschaftsaufgabe vieler Länder sein. Alleine ist das nicht zu
meistern, auch nicht von Frau Merkel.

Was heißt denn Feindesliebe?

Feindesliebe heißt nichts anderes, als dem „Feind“ sein ewiges Heil nicht zu missgönnen, d.h., man muss auch dem schlimmsten Verbrecher
wünschen und erbitten, dass er in den Himmel kommt. Dass man ihn nicht in
hilfloser Situation verrecken lässt, ist auch klar. Die Christen in Syrien beten in ihren Kirchen für ihre Verfolger.

Nach allem, was passiert ist und noch passiert,  ist endlich zu begreifen, dass ein unkontrolliertes Einwandern ohne Grenzen falsch war. Man muss also jederzeit damit rechnen, dass sich unter den vielen alleinstehenden
jungen Männern weitere IS-Anhänger verbergen und deshalb ist die Angst vieler Menschen berechtigt und man muss sich deshalb kein schlechtes Gewissen einreden lassen.

Antwort
von Nordseefan, 79

Man muss gar nichts, egal ob Christ oder nicht.

Ich bin zum Beipiel dafür, das Leuten die es wirklich nötig haben geholfen wird. Egal wo sie herkommen.

Habe aber was gegen reine Wirtschaftsflüchtlinge. Klar, denen geht es auch nicht so gut, aber besser als den "echten" vor allem Kriegsflüchtlinen.

Kommentar von IchBinDeinIdol ,

Und wie soll man in der Realität rausfinden wer nun was genau ist?

Kommentar von Nordseefan ,

Tja, das ist ein Problem, das nur schwer zu lösen ist. Da ist die Politik gefragt.

Kommentar von UdoBilderberg ,

Ich halte es genauso, verfolgten und Kriegsflüchtlingen ohne Frage Hilfe zukommen zu lassen, jedoch im geregelten Rahmen, nicht im Rahmen einer unkontrollierten Völkerwanderung, aber das Kind fiel ja bereits schon in den Brunnen

Kommentar von oelbart ,

Das ist eine menschliche Sicht, hat aber wenig mit den Ansichten zu tun, die der Namensgeber des Christentums gepredigt hat.

Antwort
von Whitekliffs, 24

Ich sehe die Flüchtlingsthematik noch von einer ganz anderen Seite, nämlich von der geistlichen.

Im AT liest man immer wieder, dass das Volk Gottes Gott auf die Seite geschoben hat, vergessen hat, anderen Göttern gedient hat. Und irgendwann hat Gott dann gesagt: "ok, dann zieh ich mich halt zurück und lass euch machen, dann werdet ihr schon merken, ob das Leben dann wirklich besser wird".

Wenn man jetzt die Propheten liest, z.B. die ersten Kapitel von Jeremia, dann denkt man, der Mann spricht von heute. Der redet von JETZT.

Was ich also sagen will, ist: vielleicht ist diese Völkerwanderung einfach die Folge dessen, dass wir (auch die Christen) Gott doch irgendwie auf die Seite geschoben haben und er sich nun halt ein Stück zurückzieht?

Obwohl dies eine alttestamentliche Aussage ist, muss ich doch oft an sie denken:

...und sich mein Volk, das nach meinem Namen genannt ist, demütigt, und sie beten und suchen mein Angesicht und wenden sich ab von ihren bösen Wegen, so will ich im Himmel hören und ihre Sünden vergeben und ihr Land heilen.... 2.Chronik 7,14

Dann gibt es noch einen anderen Aspekt, der mich im Bezug auf die Flüchtlinge beschäftigt.

Die meisten Flüchtlinge kommen aus Ländern, die für das Evangelium verschlossen sind. In denen es tödlich ist, mit anderen Menschen über Jesus zu reden. Nun kommen diese Menschen hierhin.

Jesus hat uns nicht den Auftrag gegeben, um allen Menschen auf sozialer Ebene zu helfen, sondern sein Hauptauftrag an die Christen ist es, das Evangelium weiter zu sagen, sodass Menschen gerettet werden können für die Ewigkeit.

Haben wir nun nicht eine grosse Chance, die wir wahrnehmen sollten? Sodass diese Flüchtlinge von Jesus hören? Was sie damit machen, ist nicht unsere Sache. Aber, da wir (ich auch nicht) nicht in diese Länder gegangen sind, schickt der Herr sie vielleicht in seiner Liebe zu uns?

Denn er will ja, dass ALLE gerettet werden.

Da frage ich mich dann, ist mein Leben so, dass andere Menschen die Liebe Jesu darin sehen können? Oder sehe sie nur mich?

Ich weiss nicht, ob diese wirren Gedanken verstanden werden können.

Kommentar von Netie ,

Ich habe deine Gedanken gut verstanden und denke genauso.

Antwort
von Schoggi1, 14

Hallo 

Im Forum gib es eine ähnliche Diskussion und meine Antwort dort war folgende: 

''Nein muss man nicht. Wenn man weiss was alles hinter dieser politik steckt hat das eh nichts mit nächstenliebe zu tun. Die politik handelt nicht aus liebe.... die politik handelt aus macht. Würde es um liebe gehen hätte man das gabze schon weit davor beenden können. Dann wäre es schon gar nicht dazu gekommen.

Frau merkel holt so den terror hier her.

Leider geschieht das ganze auf kosten unschuldiger. Leider leiden deswegen viele viele menschen. Aber ich als christ kann nur eines tun. Und zwar mich anständig gegenüber fremden zu verhalten. Ihnen mit liebe zu begegnen. Aber unterstützen muss ich diese politik auf keinen fall. Das eine hat für mich zumindest nicht mit dem anderen zu tun. Ich bin nicht für die welt verantwortlich. Nur für das was ich tue.''

Ich kann nichts für die Masse tun und ich kann nichts gegen die Masse tun. Ich kann nur im persönlichen Umgang mit den einzelnen was tun. Und da sollte ich als Christ die Nächstenliebe ''vorleben''. 

Kommentar von hummel3 ,

Sehr schön analysiert und argumentiert! DH

G. hummel3 

Kommentar von Schoggi1 ,

Danke :-)  

Antwort
von JustNature, 35

Das Nächstenliebe-Gebot war von Jesus und der Bibel immer auf die NÄCHSTEN gemeint und nicht auf die FERNSTEN. Die ganze Welt zur Versorgung ins Land holen  gabs weder in Jesus-Zeiten noch sonstwann in der Geschichte. Die Nächsten, das sind die Menschen, die um einen herum leben, also gleiche Sippe, gleiche Gemeinde etc.

Es ist heller Wahnsinn, alle Völker der Welt auf Steuerzahlerkosten einzuladen und durchzufüttern. Kein Land der Welt schafft das und schon gar nicht das winzige Deutschland.

Weitaus christlicher als alle Welt mit dem zu füttern, was wir mühsam erarbeitet haben, wäre es, dafür zu sorgen, daß wir in unserem Land weiter menschenwürdig leben können. Auch wir Deutsche sind Menschen und haben Existenzrecht. Und unser Geld muß auch uns zugutekommen.

Antwort
von IchBinDeinIdol, 97

Aber was bringt Nächstenliebe, wenn du dafür vielen anderen "Nächsten", die schon immer hier leben, sehr schadet?

Kommentar von Dichterseele ,

Welchen Schaden nehmen denn die Einheimischen? Noch dazu "sehr"???

Kommentar von IchBinDeinIdol ,

Ich werde mich auf so eine Diskussion nicht einlassen. Das habe ich hier schon oft getan und zu irgendeinem Zeitpunkt wurde die Gegenseite immer unsachlich und beleidigend...aber vor allem unsachlich.

Und eine leichte Tendenz dazu sieht man bei dir auch schon... "???"

Kommentar von 666Phoenix ,

Nein, Idol, Du siehst, wie viele andere, hier was falsch! Beantworte einfach die Frage von Dichterseele: 

welchen Schaden nehmen die Einheimischen, die schon immer hier leben (den sie sich nicht selbst einreden bzw. von Auslandshassern und Besitzneidischen einreden lassen)??

Selbst bei einer verständlichen Antwort auf diese Frage (deren Vorlage ich arg bezweifle) bleibt die Urfrage: 

Ist die (christliche) "Nächstenliebe" teilbar? In Menschen erster und zweiter Klasse? In Menschen aus dem gelobten, christlich geprägten Abendland mit seinen "Werten" und in Menschen aus dem nichtchristlichen Morgenland mit seinen "Unwerten"??

Und selbst wenn diese teilbar wäre, bleibt immer noch die (christliche) Feindesliebe!

Kommentar von HappyGamer2207 ,

Ja es stimmt man soll seine Feinde lieben das heißt aber nicht das du sie in Heerscharen in dein Land einwandern lassen sollst,ich bin selbst Ausländer und sehe,berechtigte Kritik nicht als Hass auf irgendwas es stimmt leider auch das so eine Diskussion null bringt,denn wer in diesem Weltbild lebt das wir jedem der hier her kommt helfen können, für den ist das aufwachen sehr schmerzhaft,nur leider ist es bald zu spät

Kommentar von UdoBilderberg ,

Es gibt wieviel Länder auf dieser Erde und wieviel davon ebenfalls ziemlich wohlhabend und beteiligen sich Null an der Lösung dieses Problems? Ich finde DE hat bereits seinen Teil beigetragen, christlich wäre jetzt, wenn genau diese Staaten nun ihre Nächstenliebe mal entdecken würden, damit WIR nicht auch noch schiffbruch erleiden, aber das wär wohl zu schön um wahr zu sein, wir müssen die Welt wohl alleine "retten" (aufnehmen), die nächste Welle rollt demnächst los, von Sizilien aus, freut euch schonmal alle drauf..

Antwort
von kreuzkampus, 61

Darüber habe ich auch schon nachgedacht und bin steckengeblieben bei "Vater unser..........Dein Wille geschehe......" Da ich diese Flüchtlingswelle als Beginn einer Völkerwanderung sehe, bekommt "Dein Wille geschehe" eine eigene Bedeutung. Unsere Kanzlerin lasse ich da mal außen vor.

Kommentar von UdoBilderberg ,

Les mal den Artikel, bin auch grade dabei https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2016/derselbe-gott/

Kommentar von IchBinDeinIdol ,

Lies

Kommentar von kreuzkampus ,

Deine Antwort ist unhöflich, IchBin!

Kommentar von IchBinDeinIdol ,

Ja und? Muss man immer höflich sein, kreuzka?

Kommentar von kreuzkampus ,

Kein Kommentar.

Antwort
von josef050153, 13

Bringt dem Durstigen Wasser entgegen, Bewohner des Landes Tema! Geht dem Flüchtling entgegen mit Brot für ihn!

Jes 21:14

Schaffe Rat, triff Entscheidung! Am hellen Mittag mache deinen Schatten der Nacht gleich, verbirg die Vertriebenen, den Flüchtling verrate nicht!

Jes 16:3

Reicht das?

Antwort
von Dichterseele, 50

Lies das Gleichnis vom 'Barmherzuigen Samariter' - da erübrigt sich die Frage...

Wenn Mitgefühl für Leidende nicht Deine ehtische Grundeinstellung ist, wie kannst Du Dich dann als "gläubigen Christen" bezeichnen???

Antwort
von nowka20, 5

du mußt auf merkels seite strehen und glauben, daß du das schaffst, einen flüchtling zu integrieren!

Antwort
von Nadelwald75, 39

Hallo UdoBilderberg,

Lev 19,33-34 Wenn bei dir ein Fremder in eurem Land lebt, sollt ihr ihn nicht unterdrücken. 34 Der Fremde, der sich bei euch aufhält, soll euch wie ein Einheimischer gelten und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid selbst Fremde in Ägypten gewesen. Ich bin der Herr, euer Gott.

Deut. 24,14 - 15.
14 Du sollst den Lohn eines Notleidenden und Armen unter deinen Brüdern oder unter den Fremden(!), die in deinem Land innerhalb deiner Stadtbereiche wohnen, nicht zurückhalten.15 An dem Tag, an dem er arbeitet, sollst du ihm auch seinen Lohn geben. Die Sonne soll darüber nicht untergehen; denn er ist in Not und lechzt danach. Dann wird er nicht den Herrn gegen dich anrufen und es wird keine Strafe für eine Sünde über dich kommen.

Kommentar von 666Phoenix ,

Hochachtung, Nadelwald!

Leider denken nicht alle Deiner Mit-Gläubigen so!

Kommentar von bobcar ,

Ja, dass liest sich wirklich gut. Gibt es diesen Ort auf der Erde wo das so ist?

Kommentar von Nadelwald75 ,

Hallo bobcar,

kenne ich zwar nicht, aber die Zielvorstellung, nach der man sich richten kann, bleibt.

Vergleiche: Du sollst nicht stehlen! - Gibt es einen Ort auf der Erde, wo das so ist?

Kommentar von Whitekliffs ,

Wenn man das AT herbeizieht, darf man aber solche Stellen auch nicht weglassen:

"Versammle das Volk, Männer und Weiber und Kinder, auch den Fremdling, der in deinen Toren ist, damit sie hören und lernen, auf daß sie den HERRN, euren Gott, fürchten und achtgeben, alle Worte dieses Gesetzes zu befolgen;" 

5.Mose 31,12

In der ganzen Gemeinde soll einerlei Satzung gelten, für euch und für den Fremdling; eine ewige Satzung soll das sein euren Nachkommen; wie ihr, so soll auch der Fremdling sein vor dem HERRN. Ein Gesetz und ein Recht gilt für euch und für den Fremdling, der sich bei euch aufhält.

4.Mose 15, 15-16

https://www.bibelwissenschaft.de/wibilex/das-bibellexikon/lexikon/sachwort/anzei...

Interessant zu lesen.

Kommentar von Nadelwald75 ,

Hallo Whitekliffs, interessant zu lesen und interessant zu aktualisieren: Integration und Verhältnis zum Grundgesetz.

Kommentar von Miesepriem ,

Nicht zu vergessen:

"wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, halte ihm die Linke auch noch hin"


oder so ähnlich.

Frei übersetzt

Für die Frauen unter uns: Wenn dich einer begrabbelt, ( oder mehrere) gib dich ihm ganz hin, ( oder allen).....?

Kommentar von Nadelwald75 ,

Hallo Mieser Priem,

- das hat nichts mit der Ausgangsfrage zu tun.

- Die Bedeutung ist eine andere.

- Zu  deiner Auslegung könnte sich höchstens noch ein extremer Fundamentalist bequemen.

Kommentar von chrisbyrd ,

In dieser Bibelstelle geht es um Beleidigungen. Das gr. Wort "rhapizo" meint eine schwere Beleidigung. Hier sagt Jesus, dass man sich nicht rächen sondern lieber nochmal beleidigen lassen soll.

Damit steht Jesus auf einer Stufe mit unserem Grundgesetz. Diese Haltung trägt zur Deeskalation bei.

Mit einer Selbstverteidigungssituation, Nothilfe oder gar sexueller Belästigung im physischen Bereich hat diese Stelle aber gar nichts zu tun.

Kommentar von Nadelwald75 ,

Hallo chrisbyrd, außerdem steckt dahinter die Grundhaltung, durch sein persönliches Verhalten jeder Gewalt den Boden zu entziehen

Antwort
von 666melas, 42

Hmm ... Warum soll sich ein Christ Gedanken um Moslems machen? Bzw wie viele Moslems sind durch die Hand des Christen gestorben? Und umgedreht genauso.

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