Frage von satanlvesyou, 110

Wie steht ihr zur Selbstjustiz und Todesstrafe?

Beispielsweise bei einem Mord eines Vergewaltiger.

Antwort
von h3nnnn3, 67

selbstjustiz ist meiner meinung nach dann zulässig, wenn die offizielle justiz bereits versagt hat und die strafe angemessen ist. außerdem soll sie einem zweck dienen, zB den eigenen schaden auszugleichen oder den täter dazu zu bringen, das nicht wieder zu tun. an sonsten ist es nur rache.

todesstrafe ist keine strafe. 20 jahre darauf zu warten ist die eigentliche strafe! wenn es der einzig mögliche weg ist, die gesellschaft vor jemandem zu schützen, ist es notwendig. idR ist dies aber nicht der fall!

Antwort
von alexanderrl1, 61

Es sollte bestraft werden aber nicht mit dem tod

Antwort
von notyourbae1, 37

Kein Mensch hat das Recht einen anderen zu töten

Antwort
von FragaAntworta, 53

Das Grundgesetz ist dagegen und jeder vernüftige Mensch auch: Artikel 102 des Grundgesetzes ist einfach und eindeutig: "Die Todesstrafe ist abgeschafft."

Antwort
von Papabaer29, 48

Geht einerseits gar nicht, weil die Schuld ja noch gar nicht festgestellt wurde. (Und das Strafmaß auch nicht!)

Andererseits gibt es Fälle, wo es nicht anders geht:

https://de.wikipedia.org/wiki/Vigilantismus

So haben die Amis ihr Problem mit dem Ku-Klux-Klan in den Griff gekriegt...

Antwort
von Baltion, 65

Selbstjustiz = ja, weil manche Strafen meiner Meinung nach viel zu Gering. z.B. hätte ich eine Tochter und irgendwer würde diese Vergewaltigen und nur sagen wir 4 Jahre bekommen. Dann würde ich den mir schnappen wenn wir draußen ist und Ihm zeigen was wirklicher Schmerz bedeutet. Ich würde Ihn natürlich nicht umbringen er soll schließlich Leiden.

Todesstrafe = Nein, weil ein leben Lang hinter Gittern viel schlimmer ist.


Antwort
von Enzylexikon, 110

Wie steht ihr zur Selbstjustiz und Todesstrafe?

Lehne ich beides grundsätzlich ab.

Aus meiner Sicht stellt man sich mit Rachegelüsten und ihrer Umsetzung auf eine moralisch vergleichbar niedrige Stufe.

Kommentar von Enzylexikon ,

Manchen Nutzern ist es noch nicht bewusst: Der "Pfeil runter" dient nicht der Meinungsäußerung, sondern der Abwertung einer qualitativ minderwertigen Antwort.

Wenn jemand meine persönlichen Ansichten ablehnt, wäre eine Begründung wünschenswerter, als ein verschämter Mausklick.

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