Frage von Salzstreuner, 285

Wie steht ihr zur Religion oder zum Glauben? Ist sie Teil eures Lebens?

Da die letzte richtige Diskussion aus dem Jahr 2009 ist, möchte ich das Thema 2016 nochmal aufgreifen und etwas anders an es herantreten.

Vielleicht beantwortet ihr auch nur einen Teil der Fragen oder ganz allgemein, weil die Detailfragen einen schon in eine bestimmte Richtung lenken.

Wie seht ihr die Religion? Ist sie ein Teil eures Lebens? Und was lässt euch glauben, dass ihr die "richtige" Religion habt? Viele Menschen sind heute der Meinung, dass die Religionsfreiheit ein hohes Gut sei. Man toleriere den Glauben anderer. Glauben heiße nicht "Wissen". Aber warum Glauben und warum genau diese eine Art und Weise?

Auch habe ich bereits die Ansicht kennenlernen dürfen, dass der Glaube historisch gesehen eine Entwicklung durchmacht. Der Mensch entwickelt sich weg vom Glauben. Frühere Frömmigkeit ist heute selten. Man sagt der Mensch sei heute aufgeklärter und brauche den Glauben nicht mehr. Wie steht ihr dazu?

Auch die Moral der Bibel hat sich vo alten bis zum neuen Testament deutlich verändert. Ist der Glaube demnach etwa ein Stück Kultur, das sich mit der zeit verändert? Gibt es überhaupt einen richtigen Glauben, wie von den Urchristen behauptet? Macht es überhaupt Sinn zu glauben, wenn das was richtig ist sich sowieso alle 100 Jahre ändert?

Viele Menschen suchen auch Trost im Glauben. Er hilft ihnen schwierige Situationen auszustehen. Aber ist er dann nicht nur Mittel zum Zweck?

Heute ist der Glaube deutlich liberaler als in vergangenen Zeiten. Vieles wird so ausgelegt wie es passt. Zitate aus dem alten Testament gelten nur noch als symbolisch. Sollte man als Christ bibelnah leben? Ist man ein Christ, wenn man getauft ist, aber nicht in die Kirche geht?

Zur Umfrage:

Atheismus - man verneint die Existenz von Göttern

Pantheismus - Gott und die Natur werden als eine Einheit gesehen

Deismus - man glaubt an einen Gott als Schöpfer, aber nicht daran, dass er sich heute in unser Leben einmischt und auch nicht unbedingt an eine bestimmte Religion.

Polytheismus - man glaubt nicht an einen Gott (Monotheismus), sondern an mehrere wie bei den Heiden oder im Hinduismus.

Agnostiker sind Menschen, die sich nicht festlegen wollen, ob es etwas Göttliches gibt oder nicht.

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 99
Buddhismus
Wie seht ihr die Religion?

Religionen sind nach meiner Sicht verschiedene Lehren, die den Menschen eigentlich befreien sollen, jedoch häufig in äußeren Formen erstarren und sehr konservativ und unflexibel interpretiert werden.

Ist sie ein Teil eures Lebens?

Ich bin praktizierender Buddhist, so dass sowohl die Meditation, als auch die Befolgung der Sittlichkeitsregeln ein wichtiger Teil meines Alltags sind.

Und was lässt euch glauben, dass ihr die "richtige" Religion habt?

Lehre und Praxis des Zen-Buddhismus sind für mich rational akzeptabel und wirken sich positiv auf mein Leben aus.

Das bedeutet nicht, dass der Buddhismus unbedingt der "beste" Weg für jeden Menschen sein muss - aber für mich ist er es offenbar.

Aber warum Glauben und warum genau diese eine Art und Weise?

Im Bezug auf den Buddhismus habe ich diese Frage bereits beantwortet, denke ich.

Auch habe ich bereits die Ansicht kennenlernen dürfen, dass der
Glaube historisch gesehen eine Entwicklung durchmacht.

Sowohl im Bezug auf den Glauben, als auch auf die Religion finde ich Entwicklungen extrem wichtig.

Wenn der Glaube an Dinge falsch ist, zB an die Wetterhexe, dann sollte er meiner Meinung nach durch Wissen korrigiert werden.

Religion wiederum sollte selbstkritisch sein und die Lehren darauf prüfen, ob sie noch den Erfordernissen der heutigen Zeit entsprechen. Manche Inhalte benötigen womöglich ein Update.

Dazu sollte eine Religion zwar ihren spirituellen Charakter beibehalten, sich jedoch weltoffen zeigen und zeitgemäß vermittelt werden.

Der Mensch entwickelt sich weg vom Glauben.

Wie gesagt, wenn es darum geht, dass naiver Glaube durch korrektes Wissen ersetzt wird, finde ich das wünschenswert.

Eine Aufklärung und "Rationalisierung" macht den Menschen zudem weniger anfällig für religiöse Manipulation.

Man sagt der Mensch sei heute aufgeklärter und brauche den Glauben nicht mehr. Wie steht ihr dazu?

Ich halte Religion, oder im weitesten Sinne Spiritualität, weiterhin für extrem wichtig, um Selbsterkenntnis zu erlangen und zu einer natürlichen Ethik zu finden.

Andernfalls sehe ich die Gefahr, dass der Mensch sich intellektuell immer weiter entwickelt, aber ethisch und moralisch immer stärkere Defizite entwickelt.

Nicht alles was intellektuell und technologisch möglich ist, sollte aus ethischer Sicht auch gemacht werden.

Ist der Glaube demnach etwa ein Stück Kultur, das sich mit der zeit verändert?

Glauben gab vermutlich zu jeder Zeit und in jeder Kultur und trug auch zur Schaffung von Kunst und Kultur bei. Dabei verändert sich der jeweilige Glaube im Laufe der Zeit natürlich in seiner äußeren Form.

Ich denke aber, dass es universelle Inhalte gibt, die nicht einer solch massiven Veränderung unterliegen, weil sie durch die religiöse Praxis der Menschen lebendig und aktuell gehalten werden.

Gibt es überhaupt einen richtigen Glauben, wie von den Urchristen behauptet?

Ich denke, jeder Mensch schafft sich den Sinn seines Lebens selbst. Manche greifen dabei auch auf etablierte Religionen zurück.

Man findet also vielleicht "seinen" individuellen Sinn, oder eben "seinen" Glauben. Für den Einzelnen ist das in der Regel völlig ausreichend.

Eine "einzig wahre Religion" gibt es meiner Meinung nach nicht, aber ich denke, es gibt gemeinsame Werte, die nicht auf eine bestimmte Religion beschränkt sind.

Macht es überhaupt Sinn zu glauben, wenn das was richtig ist, sich sowieso alle 100 Jahre ändert?

Nicht erst alle 100 Jahre! Alles ändert sich ständig! Das ganze Leben des Menschen ist eine Aneinanderreihung von einzelnen Momenten der Gegenwart, die aufeinander folgen.

Ich mache jetzt einen Atemzug - und kann nicht mehr in die Zeit vor diesem Atemzug zurück. Alles ist ständiger Vergänglichkeit und Veränderung unterworfen.

Dennoch denke ich, dass Selbsterkenntnis und Spiritualität weiterhin sinnvoll sind, um ein menschenwürdiges Leben zu führen, das nicht allein von künstlich geschaffenen Bedürfnissen geprägt ist.

Viele Menschen suchen auch Trost im Glauben. Er hilft ihnen
schwierige Situationen auszustehen. Aber ist er dann nicht nur Mittel
zum Zweck?

Ich denke, die Religion hat einen Sinn und einen Zweck. Religion soll dem Menschen dabei helfen, sich zu befreien. Jemandem zu helfen, der verzweifelt ist, kann sehr schwer sein.

Einem weinenden Kind eine Moralpredigt über seine Fehler zu halten, bringt nichts. Manchmal ist es besser, ihnen zuerst einen Keks zu geben.

Selbst wenn die Religion ihren Zweck, dem Menschen bei der Befreiung zu helfen nicht erfüllen kann, etwa weil die Person ihrer religiösen Praxis keinen Raum einräumt, hat sie mit ihrer Trostfunktion zumindest noch etwas sinnvolles.

Sollte man als Christ bibelnah leben?

Die Frage ist meiner Meinung nach anders zu stellen:

"Sollte ein Christ nach dem Wortlaut der Bibel leben?"

Meiner Meinung nach nein. Der Wortlaut bedarf einer zeitgemäßen interpretation, sonst wird der Glaube zu erstarrt und konservativ.

"Sollte ein Christ nach dem religiösen Geist der Bibel leben?"

Wenn er es wünscht, sicher. Ich denke, nach dem Geist der Bibel zu leben kann den Menschen genau so befreien, wie nach dem Geist des Quran, oder der Thora.

Ist man ein Christ, wenn man getauft ist, aber nicht in die Kirche geht?

Das ist eine Frage die nur individuell zu beantworten ist. Meiner Meinung nach könnte man es mit einem Parteibuch vergleichen

"Ist man Sozialdemokrat, wenn man Mitglied der SPD ist, aber faschistisches Gedankengut befürwortet?"

Aus meiner Sicht ist es aber eine Frage des religiösen Geistes.

Meiner Meinung nach entscheidet die geistige Haltung darüber, ob man "ein Gläubiger" oder einfach ein Mitläufer ist - und nicht, ob man Teil einer Gemeinde ist.

Antwort
von comhb3mpqy, 92
Monotheismus (Christentum, Judentum, Islam)

Ich bin Christ.

Ist sie ein Teil eures Lebens?

Ja, meine Religion ist ein großer Teil meines Lebens. Ich kann mir auch vorstellen später dies zu studieren und auch zu arbeiten.

Ich habe Gründe, warum ich dieser Religion angehöre. Zum Beispiel habe ich Sachen erlebt, die meinen Glauben an diese Religion gestärkt haben. Aber auch andere Sachen spielen eine Rolle. Wenn jemand heilig gesprochen werden soll und es die Bedingung gibt, dass ein Wunder passiert sein muss, dann wird das von Ärzten überprüft. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte wissen übrigens nicht immer, dass ihre Ergebnisse für die Kirche sind und sie sind auch nicht immer gläubig.

In der Bibel stehen auch erfüllte Prophezeiungen, z. B. zum Nahen Osten. Aber es steht auch in der Bibel, dass falsche Propheten aufstehen werden. Das sind nur Beispiele, es gibt noch mehr erfüllte Prophezeiungen.

Man sagt der Mensch sei heute aufgeklärter und brauche den Glauben nicht mehr.

Das sehe ich anders. Heute ist die Wissenschaft weiter, wir wissen, wie kompleziert unsere Erde und unserer menschlicher Körper aufgebaut ist. Ich glaube, dass dies geplant wurde, ich glaube nicht, dass alles einfach so entstanden ist.

Aber es gibt auch die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist. Die heutige Wissenschaft kann vielleicht beantworten, WAS vor Jahren passiert ist. Aber sie kann nicht immer sagen, WARUM etwas passiert ist. Hat die Wissenschaft eigentlich eine Antwort auf die Frage, warum es den Urknall gab?

Auch müssen sich Glaube und Wissenschaft nicht immer ausschließen. Du kannst ja auch mal nach "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen) und dann die Artikel der Nachrichtenseiten lesen.

Wenn jemand Fragen hat oder gerne Quellen hätte, dann kann er sich in den Kommentaren melden.

Kommentar von Dhalwim ,

Bist bisher der erste (zumindest der erste den Ich erlebt habe). Wo sagt, dass Wissenschaft und Religion sich nicht gegenseitig ausschließen dürfen! :D DH!

Kommentar von comhb3mpqy ,

es gibt so einige Menschen, die der Meinung sind, dass sich das nicht immer ausschließt.

Kommentar von Dhalwim ,

Naja habe dich als ersten erlebt.

Antwort
von theonce, 16

Ich bin Hindu.
Glaube ist für mich wichtig. Würde es in meiner Heimat Sachsen eine Art Tempel geben würde ich dort einmal pro Woche beten gehen, aber da ein Tempel/Gotteshaus o.ä. ist meines Wissens in Sachsen nicht vorhanden ist, bete ich immer Abends einen Gegenstand an, der in Verbindung zu einem Gott steht.
Dadurch erhoffe ich mir z.B. Glück oder Beistand ...
Meiner Meinung nach gibt es keine richtige, falsche oder einzig wahre Religion. :D

Antwort
von pinkyitalycsb, 10
Monotheismus (Christentum, Judentum, Islam)

Christentum

Religion halte ich für sehr wichtig, wenn sie gute Werte vermittelt und das eigene Leben, das der Familie und das allgemeine Zusammenleben mit anderen bereichert.

Ja, sie ist ein bedeutender Teil meines Lebens und dem meiner Familie. Wir sehen Gottes Gebote und die Lehren Jesu Christi als unentbehrliche Wegweiser für ein glückliches Leben auf dieser Welt und für die Ewigkeit.

Die richtige Religion? Die glaubt doch fast jeder zu haben, sonst würde er ja wohl austreten oder nur aus Gewohnheit bleiben. Aber ich habe Gott gefragt, und Er hat mich zu dem geführt, was meiner persönlichen Überzeugung, meinem Glauben, Fühlen und Denken vollkommen entspricht.

Keinesfalls könnten Glaube und Religion für mich nur Mittel zum Zweck sein! Der Glaube war von Anfang an in mir und wollte nur in angemessener Form gelebt werden.

Bibelnah leben? Ja! Aber am besten als Mitglied einer nicht nur scheinbar bibelnahen Kirche oder Gemeinde!

Christ ist meiner Ansicht nach derjenige, der Jesus Christus folgt und sein Leben nach seinen Lehren ausrichtet. Ich habe in der Kirche, in der ich aufgewachsen bin, nur selten einen Gottesdienst besucht, aber trotzdem an die Lehren der Bibel geglaubt und mich als überzeugte Christin danach gerichtet.

Heute ist mir die Kirche allerdings umso wichtiger!

Antwort
von Dhalwim, 115
Agnostizismus

Also Salzstreuner,

Meine Auffassung ist folgende. Ich bin zwar Römisch-Katholisch, allerdings muss Ich trotzdem sagen, dass Ich der Thematik was Gott betrifft Neutral gegenüberstehe. Zumal es leider auch nicht Wissenschaftlich bewiesen ist.

Zum einen Glaube Ich an Gott, was heißt wie du bereit's geschrieben hast "Ich weiß es nicht". Aber zum anderen Teil auch nicht, da ja die Beweislage ziemlich gegen Ihn spricht (heißt:"Gott ist Allmächtig, Allwissend und Allgütig, aber warum gibt es soviel Leid auf der Welt?").

Entweder es gibt ihn nicht, oder er besitzt folgende der Drei Eigenschaften nicht. Aber da käme dann die andere Problematik. Woher kommt das Universum, samt seiner Naturgesetze, Masse, Energie, Raum und Zeit?

Es kann ja nicht einfach so aus dem Nicht's kommen. Aber genausowenig kann es es schon immer gegeben haben, da ja das älteste aller Naturgesetze Ursache -> Wirkung ist. Das Bedeutet, es ist schlichtweg nicht Bewiesen aber auch nicht Widerlegt.

Was Ich aber wirklich glaube, dass sind die Lehren von unserem (oder zumindest meinem Herr'n) Jesus Christus. Liebe deinen nächsten wie dich selbst oder Wenn dich jemand schlägt halte ihm die andere Wange hin (Bildlich nehmen, denn so kann man dem Denkfehler laut Rolf Dobelli's "Reziprozität" vorbeugen der Vergeltung).

Allerdings muss Ich auch sagen, dass Ich mir überlegt habe, vielleicht als richtiger Christ allen Konfessionen beizutreten (sprich Römisch-Katholisch, Evangelisch, Orthodox, Anglikanisch, Protestantisch). Und auch Buddhistisch zu werden.

Jedenfalls Ich weiß widersprüchliche Mischung, aber wer weiß, vielleicht ist es möglich. Außerdem was spricht gegen einen Frommen-Religiösen Wissenschaftler und Techniker?

(Beispiel bietet Warhammer 40.000, dort sind sie Fromm und glauben an den Imperator aber dennoch Wissenschaftlich und Sachlich bleiben).

LG Dhalwim ;) :D

Antwort
von SibTiger, 102
Deismus

Wobei ich allerdings sagen muss, dass der Deismus eine sehe große  Bandbreite hat. Das geht nach meiner Einschätzung auf der einen Seite bis fast zu christlichen Unitariern und auf der anderen Seite bis zu einer Art von Atheismus-light.

Übrigens taucht die Frage in ähnlicher Form mehr oder weniger regelmäßig hier auf und nicht zuletzt 2009.

Kommentar von suziesext05 ,

hi SibTiger - aber der Fragesteller will doch eher wissen, ob du seit 2009 von Deismus endlich hin zum Rechten Glauben gefunden hast. Na? Na? :D

Kommentar von SibTiger ,

Grüß Dich! Habe mal nachgesehen. So etwas wie 2009 würde ich heut sicher so nicht mehr schreiben ;-)

Damals war ich noch etwas mehr monotheistisch angehaucht.

https://www.gutefrage.net/frage/gruende-warum-man-nicht-an-gott-glauben-sollte

Antwort
von Gronkor, 99
Monotheismus (Christentum, Judentum, Islam)

Monotheismus trifft es am ehesten - auch, wenn ich mit allen anderen Optionen ebenfalls etwas anfangen kann. Das ist denke ich nur eine Frage von Begriffen - die Realität, in der wir leben, ist die selbe - ob man sie nun polytheistisch, monotheistisch oder atheistisch interpretiert.

Und so denke ich, dass auch jede Religion und jede philosophische Position ihre Berechtigung hat. Fuchsig werde ich nur, wenn es intolerant und menschenfeindlich wird.

Antwort
von tachyonbaby, 82
Pantheismus

Ich brauche nur eine Maxime im Leben: Was du nicht willst, daß man dir tu' - das füg' auch keinem anderen zu!

... und nein, dieser Spruch stammt nicht aus der Bibel, sondern ist Teil jeder Religion auf diesem Erdenrund und entspringt dem gesunden Menschenverstand.

Wer sich an diesen einen Spruch nicht halten kann, verdient es in meinen Augen nicht, Mensch genannt zu werden, denn Mensch kann nur sein, wer sich menschlich und eines Menschen würdig verhält, wer wahrhaftig, ehrenhaft und anständig handelt und jeder Kreatur auf diesem Planeten Achtung entgegen bringt (Respekt muß man sich verdienen!).

Deshalb brauche ich keine Religion, die mich mit Zuckerbrot und Peitsche bei der Stange halten will oder muß, weil ich mich freiwillig bescheide und an meine Maxime halte. Gebote und Gesetze brauchen nur Leute, die andere betrügen und übervorteilen wollen. Bei mir gilt der Handschlag.

Meine Andacht und Einswerdung findet draußen in der Natur statt, wenn ich meiner Katze die Ohren kraule oder sehe wie perfekt die Kreuzspinne vor dem Fenster ihr Netz spinnt und mich daran erfreue.

Kommentar von AndreasGausHH ,

Das unterschreibe ich dir uneingeschränkt! Danke für Deine Sichtweise.

Antwort
von Diodeicieli, 58
Atheismus

Wie seht ihr die Religion? Ist sie ein Teil eures Lebens?

Ich bin der Meinung, dass Religion und Religiösität absolute Privatsache sein sollten. Religiöse Staaten, religiös motivierte Parteien, Sonderrechte für religiöse Institutionen und Missionierung gehören abgeschafft. Sprich, eine klare Trennung von Kirche und Staat sollte hier langsam Einzug finden. Es braucht auch keine Religionsfreiheit - mit der Meinungsfreiheit ist der Glaube und Religiösität vollkommen abgedeckt.

Antwort
von AndreasGausHH, 3
Atheismus

Mir sind u.a. Hilfsbereitschaft, ehrliche Freundlichkeit, Loyalität, hohe moralische/ethische Ansprüche sehr wichtig. Dafür ist keine Religion nötig. Ich bin religionsfrei, gehe davon aus, dass irgendwann die Nichtexistenz irgendetwas Höherem bewiesen ist, was mir letztendlich aber völlig egal ist. Jeder soll einfach nach seiner Überzeugung leben, solange er damit niemanden schadet!

Antwort
von nilsens, 43
Monotheismus (Christentum, Judentum, Islam)

√Monotheismus (İslam)

İch bin Moslem. Der wahre Weg ist der İslam. İslam, ist eine sehr schöne Glaubensrichtung. Wer den İslam kennt, kann nicht verleugnen, dass es nicht mal im Ansatz Bestandteil vom Terrorismus hat. Wenn in meinem Glauben was schlechtes befohlen wird, hâtte ich es auch nicht befolgt. Schließlich bin ich ohne jegliche Menschenmanipulation (was es nicht braucht und nicht angewendet wird) in die Religion angehöre. İch respektiere jede Glaubensarten und Religionen. Schließlich glauben wir an den gleichen Gott. İch wünschte jeder würde den İslam richtig kennen. Hâtten sie es vielleicht gekannt, wâre vllt.heute keine Kriege, Diskriminierung, Terroanschlâge etc. Die Welt ist der Meinung, das der İslam sich nicht, der modernen Welt anpasst. Und gar Angst davor, dass die islamische Welt Macht über die Welt besitzen werden. Sie denken sie hâtten die Macht der Welt, obwohl, nur Gott über die Welt herrscht.

Man muss die Welt ohne jegliche Lügensgeschichten, ohne weiteren Hetzungen, vorurteile, Manipulationen, die Welt forschen. Setzt euch hin und denkt mal logisch und im Frieden nach. Die Natur.. Wir Menschen die Tiere. Kann alles von alleine erschaffen sein? Das Erschaffene, woher weiß er denn was er braucht, was nicht? 100% ist die Welt Gottesschöpfung. İch stamme nicht vom Affen ab sondern vom Menschen. 

Von einem Mann und eine Frau! Gegensâtze ziehen sich an.. Gleichsâtze nicht!! ;))

Antwort
von Buckykater, 1
Agnostizismus

 Religion ist mir persönlich ziemlich egal. Ein Teil meines Lebens ist sie nicht.  Jeder soll und darf dazu aber eine eigene Meinung haben und diese auch vertreten sie anderen aber nicht aufzwingen wollen

Antwort
von dadita, 41
Atheismus

Märchen haben in meinem Leben nur in Büchern platz, wo sie auch hingehören.

Für Menschen welche sich ihre Lebenswahrheiten aus Märchenbüchern holen habe ich nicht sonderlich viel Respekt übrig.

Religion ist ein destruktives Instrument der Massenkontrolle, welches die Entwicklung der Menschheit für Jahrhunderte gebremst und aufgehalten hat.

Antwort
von suziesext05, 71
Buddhismus

wir sind Buddhis und habens nicht so stark mitn rechten Glauben, eher mit der hilfreichen Lebens-Praxis. Was andere Wesen für n Glauben in n Kopp drin pflegen, ist für uns nur am Rand wichtig, nämlich dann, wenn sie versuchen uns als Götzendiener zu verfolgen und auszurotten und den Feigenbaum, wo drunter Buddha seine Erleuchtung hatte, in die Luft zu sprengen. Dann müssen und dürfen wir uns verteidigen. Aber wir belästigen niemanden, höchstens mit Wohlwollen, Erbarmen, Mitfreude und Gleichmut. Sonst mit nichts, nicht mal ner Predigt :)

Antwort
von Lennister, 15
Atheismus

Genau genommen: Agnostischer Atheist. Ich weiß zwar nicht, ob es einen Gott gibt, aber seine Nichtexistenz scheint mir plausibler als seine Existenz.

Grund dafür ist, dass ich dafür bin, immer die beste Erklärung für ein Phänomen zu übernehmen. Erklärungsbedürftiges Phänomen in der Diskussion um die Existenz Gottes ist die Existenz des Universums: Warum gibt es das Universum? Was hat den Urknall ausgelöst?

Und wir können uns diese Frage besser ohne einen Gott beantworten, z.B. aus der Schleifenquantengravitation oder der String-Theorie..

Diese Theorien sind- im Gegensatz zur "Gotteshypothese"- empirisch überprüfbar und lösen auch das Problem der Anfangssingularität, das in einem nicht antiwissenschaftlichen Theismus bestehen bleibt.

Deshalb sehe ich es als besser an, an eine dieser Theorien zu glauben
statt an die Existenz eine Gottes. Entsprechend bin ich Atheist. 

Antwort
von Trashtom, 100
Agnostizismus

Die Frage nach Gott ist für mich nicht relevant und auch nicht beantwortbar.

Wenn es einen Gott gibt, dann passt er aber ganz sicher nicht in eine Schublade auf der Christentum oder Islam steht. Das steht für mich ausser Frage.

Antwort
von tlenz21021993, 15
Monotheismus (Christentum, Judentum, Islam)

CHRISTENTUM!!!! Gott spielt in meinem Leben keine Rolle, er ist der REGISSEUR ;) Ich  starte jeden Morgen meinen Tag, indem ich in seinem Wort lese und bete. Durch das lesen seines Wortes, weiß ich, was er sich wünscht für mein Leben. Ich versuche jeden Tag Gott ähnlicher zu werden obwohl ich weiß, dass ich es nie schaffen werde, weil er einfach perfekt/heilig ist. Aber das ist okay, denn unser christlicher Gott  ist sehr gnädig und vergibt mir die ggleicheSünde auch 1000 mal,  wenn ich es bereue

Antwort
von DerBuddha, 48

diese frage wurde schon oft in den letzen monaten gestellt...........:)

nein, religionen wurden von menschen erfunden, gegenseitig abgekupfert und dann verfälscht, eigenen glaubensbedürfnissen angepasst und sind somit nur märchen für menschen, die zu feige zum leben sind, zu feige, eigenständige entscheidungen mit allen daraus resultierenden konsequenzen zu treffen und die sich eine belohnung für die eigene unterwerfung des lebens erhoffen.............und mit der belohnung erträumen sie sich dann die unsterblichkeit, die in den religionen versprochen wird, die jedoch nie so wirklichkeit werden wird...............der körperliche tot ist endgültig, wie es mit der energie (was andere als seele bezeichnen), die uns durchdringt, uns am leben erhält, dann weitergeht, weiss kein mensch, auf jeden fall hat dass nichts mit erfundenen göttern zu tun...........:)

Antwort
von lluisaT, 45
Agnostizismus

Irgendetwas zwischen Agnostizismus und Atheismus.

Antwort
von Allfkdkdbyk, 64
Atheismus

Wie viele Gedanken du dir darüber schon gemacht hast, da ist ja eigentlich schon sehr viel beantwortet

Ich bin ja erst etwas später auf diese Frage gekommen und ehrlich gesagt hat mich das Ergebnis der Abstimmung sehr überrascht

Antwort
von Omnivore08, 47
Atheismus

Wie seht ihr die Religion?

Mir egal....ich glaube nicht an Märchen. Das ist schon seit der Kindheit vorbei! An Religionen und Gott glaube ich erst recht nicht. Das war noch nicht mal als Kind so! Selbst der Wolf und die 7 Geißlein sind wahrscheinlicher als dieser ominöse Gott!

Ist sie ein Teil eures Lebens?

Nur als Kritiker!

Und was lässt euch glauben, dass ihr die "richtige" Religion habt?

Ich "glaube" allgemein nicht. Da ist ja der springende Punkt! Ich bin ungläubig!

Ich "glaube" höchstens mal an "so könnte es funktionieren"...und wenn ich es dann ausprobiere und es funktioniert oder nicht funktioniert, dann habe ich meine These verifiziert oder falsifiziert!

Bei Religionen wird geglaubt OHNE etwas nachzuprüfen. Und selbst wenn ALLES dagegen spricht, glaubt man trotzdem weiter dran. Das widerspricht meinem rationalen und wissenschaftlichen Denken.

Man sagt der Mensch sei heute aufgeklärter und brauche den Glauben nicht mehr. Wie steht ihr dazu?

Sehe ich genauso! Solche Denkkonstrunkte sind für das 21. Jhd total veraltet. Es widerspricht jeglicher Wissenschaft!

´Macht es überhaupt Sinn zu glauben, wenn das was richtig ist sich sowieso alle 100 Jahre ändert?

Nö...."Glauben" ohne Überprüfen ist für mich völlig sinnlos. Dann kann ich auch an Einhörner glauben!

Er hilft ihnen schwierige Situationen auszustehen. Aber ist er dann nicht nur Mittel zum Zweck?

In meinen Augen ist das Selbstbetrug! Man versteckt sich hinter dem Glauben. Wenn man den Glauben mal weglässt, dann erfährt man mal, dass man SELBST Probleme bekämpfen muss und das Freunde und Familie viel hilfreicher sind, als so eine mystische Märchenfigur.

Sollte man als Christ bibelnah leben?

Wie Christen leben ist mir egal. Das ist ein freies Land. Die können leben wie sie wollen, solange sie sich an Recht, Ordnung und Sitten halten!

Ist man ein Christ, wenn man getauft ist, aber nicht in die Kirche geht?

Man ist nur das was man sich selbst bezeichnet. Ich bezweifle, dass ein Säugling etwas davon versteht. Man kommt schließlich als Ungläubiger auf die Welt! Daran ändert auch kein gewöhnliches Leitungswasser, was man über den Kopf schüttet!

Ich hoffe ich konnte dir helfen!

Kommentar von lluisaT ,

Nur als Kritiker!

Also so wie immer.

Antwort
von BlauerSitzsack, 94
Atheismus

Ich brauche nicht an einen Gott zu glauben, ich glaube an meine Freunde und Familie, welche mir in schweren Zeiten helfen.

Antwort
von Matzko, 16
Monotheismus (Christentum, Judentum, Islam)

Mein monotheistischer Glaube an einen Herren und Schöpfer dieser Welt ist für mein Leben (trotz aller Zweifel) sehr wichtig. Ich weiß, dass ich geliebt werde, von Gott geschützt und begleitet werde und mein Leben dadurch einen Auftrag und einen Sinn erhalten hat. Sehr wichtig für mich ist das Leben und Wirken von Jesus und der gesamte Inhalt seiner Bergpredigt im Matthäus-Evangelium, wovon die Feindes- und Nächstenliebe eine ganz besondere Bedeutung hat.  

Antwort
von bleedsfahrrad, 87

Ich persönlich bin nicht gläubig.
Viele Menschen glauben an etwas, damit sie sich an etwas festhalten können in schlechten Zeiten. Ich finde durch Religion gibt es viel Krieg aber eigentlich möchte das keine Religion.
Es gibt in meinen Augen keinen richtigen Glauben. Eigentlich glauben doch alle an das selbe, an was mächtiges, was die Welt geschaffen hat und nur gutes möchte und immer für einen da ist. Jeder sollte an das glauben was er möchte und das sollte von anderen akzeptiert werden.
Leben und leben lassen☺️

Kommentar von Allfkdkdbyk ,

Genau meine Meinung, leider ist es ja so, dass die Menschen grundsätzlich einen Hang zur Rudelbildung und dazu, sich selbst mit anderen zu identifizieren besitzen, wodurch die großen Religionen entstehen

Meiner Meinung nach darf jeder glauben, was er will aber er sollte es für sich behalten

Antwort
von IchIch666, 64
Polytheismus (bspw. Hinduismus)

Ich glaube an die Grossen Vier Götter an die einzig wahre Religion, alle die nicht an Sie glauben sind auf ewig verdammt also wacht auf, fallt ab von euren Götzten und fangt an zu Glauben ihr Ketzer.

Kommentar von Allfkdkdbyk ,

Du fährst aber ne ganz harte Schiene

Antwort
von kiracro, 7
Monotheismus (Christentum, Judentum, Islam)

Religion ist für mich ein großer (sehr großer) Bestandteil meines Lebens :D 

(Bin Katholisch <3)

also ich gehe jede Woche min. 1 mal in die Kirche und bete jeden Tag, lese die Bibel täglich :D

Persönlich finde ich die 10Gebote in der Bibel als Wichtig & man sich daran richten soll :D

Antwort
von Fielkeinnameein, 85
Atheismus

Religion ist vor allem eins .. rückschrittlich. 

Kommentar von Allfkdkdbyk ,

Sie hilft vielen Menschen, mit schwierigen Lebenslagen zurechtzukommen

Kommentar von Fielkeinnameein ,

Das mag stimmen aber das ändert nichts an meiner Aussage und hat auch nicht direkt was mit ihr zutun.

Antwort
von ItsJustMe38, 51

Vorweg: ich bin Muslim

Wie seht ihr die Religion?
Als die Botschaft Gottes, die uns zu ihm, zu seiner Zufriedenheit und somit zur endlosen Glückseligkeit im Paradies führen wird.

Ist sie ein Teil eures Lebens? Ja

Und was lasst euch glauben, dass ihr die "richtige" Religion habt?
An erster Stelle kommt der Monotheistische Glaube: ich bin fest davon überzeugt, dass diese ganze Welt durch nichts anderes, als einen einzigen allwissend, zu allem fähigen Gott geschaffen werden konnte. Jede andere Theorie wirft mir Widersprüche auf...

Wieso dann der Islam und keine andere Monotheistische Religion?
Wenn man sich die anderen Religionen ansieht, wird man sehen, dass sie, in ihrer derzeitigen Lage, nicht göttliche Ursprungs sein können. Sie sind alle auf von Menschen, mit irgendwelchen Absichten, in die Welt gerufen, und verfolgen menschliche, statt göttliche Interessen.

Bei dem Islam hingegen sieht man, wenn man sich zum Beispiel das Leben des Propheten (mit richtigen Quellen) ansieht, wird man sehen, dass er alles weltliche hingeschmissen hat, und nur gelebt hat, um Allahs Botschaft zu verbreiten. Ihm wurde alles mögliche an Macht und Ruhm im Gegensatz zum Islam angeboten, er hat abgelehnt. Er hat, auch noch nach Gründung eines islamischen Staates, gelebt, wie einer aus dem Volk. Er gehörte immernoch den untersten Schichten des Volkes an, hat mit Ihnen gegessen, so wie sie gelebt.

Er hat sein ganzes Leben für UNS aufgespendet, weil er die Aufgabe hatte, uns Gottes Botschaft zu übermitteln und uns zur ewigen Glückseligkeit, der Zufriedenheit Allahs zu bringen.

Historische Entwicklung:
Wenn die Botschaft sich ändert, sollte man sich tatsächlich Gedanken darüber machen, inwiefern diese Religion einen wahrheitsanteil hat.

Gott hat seit Anbeginn der Menschheit Gesandte geschickt, die ein und dieselbe Botschaft predigen, die Regeln können sich je nach Zeit und Volk unterschieden haben. Mit dem Islam jedoch, hat er uns eine endgültige Fassung auferlegt, die sich biszum Weltuntergang halten wird. Der Koran ist das letzte Buch und muhammed saw der letzte Prophet.

Kommentar von Gambler2000 ,

Hijab, Scharia und ein Kalifat sind keine Göttlichen Interresen sondern menschliche.

LG.

Antwort
von chrisbyrd, 26
Monotheismus (Christentum, Judentum, Islam)

Wobei ich nicht an das Christentum glaube, sondern an die Botschaft der Bibel, die m. E. das ist, was sie von sich selbst behauptet zu sein: Gottes wahres Wort und Offenbarung für die Menschheit: "Die ganze Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet" (2. Timotheus 3,16-17).

Antwort
von isarkindl, 79

ist Religion ein teil eueres lebens?

es ist für mich nicht nur ein teil meines lebens , sondern Mittelpunkt meines lebens.

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