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wie steht Ihr zur beschlossenen Vorratsdatenspeicherung?

gefragt von pjakobs am 15.12.2007 um 21:39 Uhr

Jetzt möcht ich mal ein Meinungsbild von euch haben.

Ab Januar 2009 muß jeder Telekommunikationsanbieter alle Kommunikationsvorgänge protokollieren und auf Verlangen den Behörden ausliefern. Wer hat mit wem telefoniert, wer hat wem eine e-Mail geschickt, wer hatte wann welche Internetadresse.

Nicht der Inhalt, sondern der Vorgang wird gespeichert.

Wie steht Ihr dazu?


Support
Kommentar zur Frage vom Support

Liebe/r pjakobs, gutefrage.net ist eine Ratgebe-Plattform. Es wäre schön, wenn Du Umfragen wie diese demnächst in unserem Forum unter http://gutefrage.net/forum stellen könntest. Vielen Dank für Dein Verständnis und viele Grüße, Ted vom gutefrage.net-Support

Reply


schurke
beantwortet von schurke am 15. Dezember 2007 21:49
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Meine ganz ehrliche Meinung: ich finde das _Scheisse, sorry aber so ist es. Ich wüßte jetzt auch nicht, was wir im Moment dagegen tun könnten, außer die Regierung zu stürzen.

Kommentar von pjakobs am 15. Dezember 2007 21:52

nicht, daß eine andere es anders gemacht hätte. Den Otto Katalog haben die Grünen ja auch mitgetragen.

Interessant ist nur das verbreitete Desinteresse. Ich hätt ja gerne auch ein paar von den "Ich hab nix zu verbergen" Kollegen hier was schreiben sehen.

pj


vlaruu
beantwortet von vlaruu am 15. Dezember 2007 21:55
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Beteiligen Sie sich an der Sammel-Verfassungsbeschwerde gegen die Vorratsdatenspeicherung (nur noch bis 24.12.2007)http://www.vorratsdatenspeicherung.de/


anonym
beantwortet von Hanns am 16. Dezember 2007 19:06
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Diese Vorratsdatenerhebung zeigt m.E. deutlich den Absturz ins Mittelmaß: Wenn die Ermittlungsarbeiten nicht mehr den Erfolg der Älteren zeigen, weil die Polizei z.B. mit (Atom-)mülltransporten und (Politiker-)personenschutz beschäftigt ist, dazu noch Zurückhaltung beim Informationsaustausch aus Geheimdiensterkenntnissen erfährt wie jüngst zu erfahren war, wie soll sie damit denn anständig arbeiten? Das Problem ist, wie im Vorspann von IceAge 2 zu sehen, ein unglaublicher Mut zur Lücke, dem sie dann mit Händen und Füßen (und Vorratsdatenhaltung) entgegnen möchten. Offenbar wird versucht, eine Art Kompetenz darzustellen. Interessant, dass Soeren Kierkegaard vor Jahrzehnten bereits eine wirklich gute Beschreibung dazu verfasste: "Aber diese sämtlichen Mittelmäßigen, die ganze Masse der Mittelmäßigen oder die Mittelmäßigkeit en masse ist eine Unverschämtheit gegen Gott, denn diese will sich aufwerfen, das Höchste zu sein, will das Ideal aufrichten. Wie man sich wechselseitig gegen Feuer versichert, so will die Mittelmäßigkeit die Einzelnen total sichern in der Mittelmäßigkeit, daß die Mittelmäßigkeit das Wahre ist." Ich fühle mich nicht sicher bei einer solchen Inkompetenz, die glaubt, einem Bombenbastler online auf die Finger schauen zu können. So blöd, keine Wechselplatte oder ein nicht-Windows System zu benutzen, ist doch niemand, der wirklich etwas zu verbergen hat. Vielleicht ist er ja auch einmal darauf gekommen, einfach den Ethernetstecker zu ziehen ;-) Vorratsdatenhaltung ist ein Beweis der Unfähigkeit. Ich denke, die Polizei hat auch gute Leute, die anständige Leistung zeigen, wenn sie nicht gerade durch die Politik daran gehindert wird (z.B. Präsidentenbesuch und zugeschweißte Kanaldeckel). Kurzum, wenn ich nicht mehr weiterweiss, fang ich auch an zu sammeln, vielleicht ist ja was brauchbares dabei.
Nur: ich muss meinen Schei.. selbst finanzieren und kann keine Milliardenschulden machen. By the Way... Ich bin schon älter und erinnere mich daran, daß der Verkehrspolizist vor Weihnachten zum Dank für gute Arbeit Geschenke an seinen "Arbeitsplatz" gestellt bekam, sah gut aus... SO stelle ich mir die Zusammenarbeit mit der Polizei vor. Das Innenministerium hat offenbar andere Vorstellungen... ... und sammelt schonmal auf Vorrat, vielleicht ist ja irgendwas interessantes dabei. Gruss an Wolfgang.


Highlight
beantwortet von Highlight am 15. Dezember 2007 21:56
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Es soll ja angeblich der Terrorbekämpfung dienen. Ich denke, das sie auch ohne diese neue Regelung an solche Daten herankommen, bei Bedarf. Wir sind alle schon derart gläsern....finde ich einfach nur furchtbar! Ich möchte nicht wissen, was alles gecheckt wird, von dem wir nicht einmal etwas ahnen!

Kommentar von 0b90582f4589d84be89f5b847d4d1ed1smallHighlight am 15. Dezember 2007 22:02

P.S. In ein paar Jahren trägt womöglich jeder ein "Chip" am Arm....oder wird bei der Geburt eingeplanzt....damit der Staat immer weiß, wo man sich gerade aufhält. Wundern würde es mich nicht!


tradaix
beantwortet von tradaix am 15. Dezember 2007 23:45
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Virtuelles Datenschutzbüro (http://www.datenschutz.de). Ich teile die Bedenken, zumal Deutschland nicht nur hier über die Forderung der EU weit hinausgeht.





anonym
beantwortet von neanada am 15. Dezember 2007 22:54
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Ich denke, dass damit nur legitimiert wird, was ohnehin schon Praxis ist.

Kommentar von pjakobs am 15. Dezember 2007 22:59

definitiv falsch. Die Telekommunikationsanbieter müssen massiv nachrüsten, um diese Daten sammeln und sechs Monate vorhalten zu können. Die Datenmengen sind gigantisch und wären wirtschaftlich nicht zu rechtfertigen.

pj


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