belmondo am 11.03.2009 um 12:15 Uhr
Das Bundeskabinett berät heute über den Gesetzentwurf zur Begrenzung von Managergehältern. Seid ihr der Meinung, dass man sie begrenzen sollte?

Generell beschränken halte ich für falsch. Wer gute Arbeit leistet, soll auch entsprechend bezahlt werden.
Keinerlei Verständnis habe ich dafür, dass Manager die Milliarden vernichten, hier nicht auch mit Ihrem Gehalt zu Rechenschaft gezugen werden. Bonis in solchen Fällen halte ich für sittenwidrig. Dies sollte ein Straftatbestand sein

Wer Leistung bringt soll auch entsprechend bezahlt werden. Aber die Versager sollen dann auch haften.
wer bitte schön, bringt Leistung für 500.000 Euro im Monat??
Pumukl am 11. März 2009 12:19 Schummi !
Genau! Und eine Putzfrau ackert auch den ganzen Tag und bringt Leistung - aber bekommt höchstens 900 Euro.
wfwbinder am 11. März 2009 12:23 Es gibt Leute, die bringen mehr als 500.000 im Monat.
Als Wiebeking zu Porsche kam, standen die Knapp vor einer Pleite, zuminest vor einer extremen Verkleinerung, mit vielen verlorenen Arbeitsplätzen.
Der hat mit sienem gesammten Familienvermögen gehaftet, den Laden gerettet, Arbeitplätze geschaffen, eine Fabrik in Leipzig gebaut ohne einen Cent an Subventionen zu nehmen.
Und dann erdreisten sich Politiker dem Mann, der die höchsten Löhne in der deutschen Metallindustrie an die Mitarbeiter zahlt, dem das Gehalt kürzen zu wollen?
akademikus am 11. März 2009 12:19 bin voll deiner meinung

wir leben nicht in einer diktatur, wie kommt ein staat dazu mir vorschreiben zu können was man verdienen darf. wichtiger wäre es wenn mist gebaut wird, das verursacherprinzip anzuwenden!

es geht auch mit weniger gehalt!

Solln sie doch. Aber muß sie messen können. Tatsächliche überragende Leistung. Diese Gesellschaftsordnung ist ebend so!

,,,und auch für die Haftung im Schadensfall!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
wer sich das gehalt verdient der soll es auch bekommen. Ich finde das ist ganz allein Sache der Firmen.
verdienen und bekommen ist zweierlei. Leider ist es bei den Managern so das die es nicht verdienen sondern leider bekommen
wfwbinder am 11. März 2009 12:33 Hast dU mal das leben eines Managers mirgemacht? Und nciht das eines mit dem Supergehalt, sondern eines "normalen, mit sagen wir mal so 180.000 - 250.000,- Brutto?
Der nach 10 Tagen in Flugzeugen und Hotels nciht mehr weiss welche Sprache gerade aktuell dran ist?
Im Monat oder im Jahr? Alles sollte wenigstens etwas im Verhältnis stehen. Wenn ein Manager auch wirklich seine Arbeit macht soll er dafür auch bezahlt werden. Nur Jahresgehälter von über eine Million sehe ich als übertrieben an.
wfwbinder am 11. März 2009 13:09 Ich meinte da ein Jahresgehalt, aber warum nciht 6 Mio. pro Jahr, wenn das Unternehmen es zahlen kann? Wenn ein anderer das gleiche für weniger erreicht, wird man den nehmen.
es ist schwer ein Gehalt richtig zu bemessen. Nur bin ich auch der Meinung das die Facharbeiter, also die mit ca. 2000 Euro im Monat nach Hause gehen, auch ihre Arbeit machen. Und mit so einem kleinen Gehalt ist das Leben nicht einfach. Warum sollte also ein Manager mehr bekommen als er braucht? Wenn er also z.B. mehr als 250000 Euro im Jahr verdient oder eben noch mehr, dann hat er doch alles was er braucht. Mann sollte doch dann lieber den Facharbeitern etwas mehr geben, als einem der schon vielleicht 1 Million auf dem Konto hat. Sicherlich ist das ein schwieriges Thema bei dem man nie eine gerechte Lösung finden wird. Da könnte man nun stundenlang diskutieren ohne Erfolg. Und das mit den 6 Millionen- sicherlich geht das, aber an die "kleineren Mitarbeiter" wird da nicht gedacht, die es wirklich bräuchten
wfwbinder am 20. März 2009 13:49 Nicht das, as eine rbraucht bestimmt den Preis, sondern das was ein anderer für die gleiche Arbeit haben will.
Ausserdem, ob ein Manager 500.000,-, oder 5 Mio. bekommt, aht auf die Gehälter der Arbeiter keinen Einfluss. rechne mal.
5.000.000 Managergehalt 100.000 Mitarbeiter sind 50 Euro pro Jahr pro MA, 4 euro pro Monat, 20 Cent pro tag, 2,5 Ct. Pro Stunde da müßten dann noch die AG Anteile runter um Kosten neutral zu sein, also höchsten 2 Ct.

Das ist längst fällig! Die vergessen immer, dass nicht sie durch ihre (häufig falschen) Entscheidungen die Basis der Unternehmen bilden, sondern die Menschen, die an den Maschinen stehen und dafür nur ein Bruchteil eines Managergehaltes bekommen! Und was sie für ein "Risiko" tragen sieht man ja jetzt! Die Kleinen leiden oder gehen sogar kaputt! Die Großen fallen, wenn überhaupt, eh nur nach oben!
wfwbinder am 11. März 2009 12:31 Es gibt Leute, die bringen mehr als 500.000 im Monat.
Als Wiebeking zu Porsche kam, standen die Knapp vor einer Pleite, zuminest vor einer extremen Verkleinerung, mit vielen verlorenen Arbeitsplätzen.
Der hat mit sienem gesammten Familienvermögen gehaftet, den Laden gerettet, Arbeitplätze geschaffen, eine Fabrik in Leipzig gebaut ohne einen Cent an Subventionen zu nehmen.
Und dann erdreisten sich Politiker dem Mann, der die höchsten Löhne in der deutschen Metallindustrie an die Mitarbeiter zahlt, dem das Gehalt kürzen zu wollen?
RBMannheim am 11. März 2009 13:27 Natürlich, und das alles ganz selbstlos! Früher haben solche Menschen noch ihren Mantel geteilt! Wie leicht doch manche Menschen zu täuschen sind!
wfwbinder am 18. März 2009 16:17 Was heißt selbstlos? Natürlich weil er sich zugetraut hat die Augabe zu bewältigen udn mit einem großen, auch persönlichem Erfolg raus zu gehen.
Ändert aber doch ncihts daran, das er persönlich ein hohes Risiko gegangen ist udn viele davon profitieren.

Allerdings nur bei den Banken, die staatliche Hilfe in Anspruch genommen haben, bei den anderen nicht!!!

Totaler Quatsch. Die Managergehälter, das sind ja nciht nur die paar Leute von denen im Fernsehen gesagt wird, das sie Fehler gemacht haben udn viel verdienen.
Das sind auch fleissige gut ausgebildete Leute, die sehr hart für ihr Geld arbeiten udn große Erfolge haben.
Warum werden die nicht auch die"Gehälter" von Brat Pitt, Ronaldinho, Beckham, Seal, Heidi klaum usw. begrenzt?

Die Managergehälter, einschließlich der Bonuszahlungen, sollten an dem jeweiligen Betriebsergebnis ausgerichtet werden.
Erzielt die Firma ein gutes Ergebnis, fallen die Gehälter höher aus, bei Minusergebnissen muß entsprechend gekürzt werden.

Der Staat läßt Menschen die in die Schuldenfalle getappt sind das mindeste an Geld und sie dürfen Insolvenz anmelden. Aber es kann nicht sein das der Staat ander Firmen vor dem Konkurz rettet und die Manager sich weiter überhöhte Gehälter zahlen.

Und nicht nur da,weiter mit Diäten!.
man sollte eher die Politikergehälter begrenzen. Was haben den die Politiker damit zu tun was ein Unternehmen seinen Angestellten bezahlt. Auf der einen Seite fordern die Mindestlohn und auf der anderen Seite eine Begrenzung.
Niklaus am 11. März 2009 13:27 Sorry aber das wäre ganz falsch. Dann gäbe es nur noch mehr schlechte Politiker. Denn wer gut ist und Geld verdienen will, geht nicht in die Politik sondern in die Wirtschaft.
Na wie Du schon sagtest wer gut ist geht in die Wirtschaft und lässt sich dann von den schlechten Politikern sein Gehalt vorschreiben.

Das ist Planwirtschaft und das finde ich nicht gut.
Es sollte bei diesen Gehältern und Boni die Haftungsklausel für Fehlleistungen verändert werden. Damit die Manager auch für ihre Fehlentscheidungen haften. Ausserdem sollte die Bonusregel längerfristig ausgerichtet werden. Dann sollten keine ehemaligen Vorstände einer AG in den Aufsichtsrat wechseln dürfen. Da kann doch nur einen Interessenkonflikt das Ergebnis sein.

das sollte wirklich nicht der Staat vorschreiben, sondern Sache der Firmen bleiben.
Hallo,
Ich bin selbst Unternehmer und habe auch Manager in meinem Unternehmen. Ich kann sagen, dass ich ohne meine Manager aufgeschmissen wäre. Ich bin ganz klar gegen eine Begrenzung von Manager-Gehältern. Ich sage das gewiss nicht, um die Höhe meines eigenen Gehaltes zu erhalten, denn ich bin alleiniger Anteilseigner meines Unternehmens und daher kann ich mir mein Gehalt selbst einteilen :-) Aber gute Leistung soll bezahlt werden!
MfG
millionaire