kuntzkids am 18.05.2009 um 14:13 Uhr
Ich dachte ja neulich, ich muss vom samtenen Gestühl fallen...

ist doch gut wenn man kein italienisch kann

Bin nämlich auch fast vom Polster gefallen. Wer in die Oper geht sollte sich schon vorher mit dem Inhalt befassen.
kuntzkids am 18. Mai 2009 14:19 Sehe ich ähnlich. Für mich hat eher die Musik Ausdruckskraft.
Obwohl ich mich generell mit dem Inhalt der Oper vorher auseinandersetze, finde ich doch, daß es zum Verständnis beiträgt, wenn ich gelegentlich eine Übersetzung der Dialog dazubekomme. Inhaltsangaben sind ja im Allgemeinen eher "grob". - Mich zwingt ja niemand, den Übertitel die ganze Zeit zu lesen.
Optimal, um den Inhalt mitzubekommen.
Zwar kann man auch das Programmheft lesen, und in guten Inszenierungen bekommt man auch sonst einiges vom Inhalt mit. Aber für fremdsprachige Opern finde ich das mit den Übertiteln wirklich gut. Dann kann man in einigen Szenen doch viel eher verfolgen, was gerade passiert.
Natürlich wären Übertitel bei Wagner (oder wann immer eh Deutsch gesungen wird) unpassend...

Gabs nie, sollte es nicht geben und ist sicherlich nur eine Randerscheinung, die schnell im Sand verläuft.
...ich selber finde es sehr störend. Wenn man sich vorher über die Geschichte kundig gemacht hat geht es auch ohne direktes Sprachverständnis. Selbst deutsche Opern sind schwer auf anhieb akustisch und verbal schwer zu verstehen ;-)
kuntzkids am 18. Mai 2009 14:20 Das wäre auch mein Argument.

ich mag Opern nicht :)
Manchmal finde ich es hilfreich - zum Beispiel bei "Boris Godunow"... Wenn ich nicht möchte, muss ich ja nicht hinsehen.

Hilfreich bei fremdsprachigen Opern. Aber eine Katastrophe bei deutschsprachigen: wenn dies notwendig ist, dann nur deswegen, weil entweder das Orchester zu laut spielt oder die SängerInnen der deutschen Sprache nicht mächtig sind oder aber mit der Textverständlichkeit schlampig umgehen. Das ist wie die präventive Bereitstellung von Krücken oder Rollstühlen für Marathonläufer...