Wie steht ihr zu Selbstmord?
Wie steht ihr zu Leuten die sich das leben nehmen?
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Eine merkwürdige Frage. Beantworten können sie nur Leute, die davon betroffen sind. Es ist traurig, was man hier zu diesem Thema dann für "Antworten" findet. Aussagen, die man sich, wenn man ein Herz hat, verkneifen sollte. Ich kenne aus meiner beruflichen Erfahrung einige solcher Fälle, u.a. Menschen, die sich in ihrer Verzweiflung einfach von Zügen haben überfahren lassen. Und ich hatte in jedem einzelnen Fall Respekt vor diesen Menschen, obwohl ich sie nicht kannte. Aber es standen eben auch Probleme dahinter, für die andere eine bessere Lösung, die Betroffenen aber keine Perspektive mehr sahen. Und man bekommt eine anders Position dazu, wenn man den Eltern dieser Menschen auch noch die Nachricht überbringen muß.
Kommentar von HarterkampferHarterkampfer 01.05.2012DH!
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Da du als Thema Religion angegeben hast, möchte ich diesen Aspekt nicht ausklammern. Gemäß der Bibel wurde der Mensch erschaffen, mit dem Wunsch ewig zu leben. Salomo beschreibt dies mit den poetischen :"ER hat die unabsehbare Zeit in ihr Herz gelegt." Daraus erklärt sich die Tatsache das ein gesunder Mensch einen unbezähmbaren Lebenswillen hat, sogar oft noch im Angesicht des Todes. Niemand wird von der Hand weisen, das jeder von uns seine eigene Geschichte und seine eigenen Sorgen hat. Doch auch das nimmt uns nicht die Lebensfreude, die wir- jeden Tag aufs Neue - in den kleinen & großen, glücklichen und wundersamen Momenten des Alltags erleben.
Wenn das so ist -
Warum gibt es dann Menschen die Selbstmord als den letzten Ausweg ansehen?
Betrachtet man die Hintergründe einer solchen Tat, erkennt man das es meist sehr sensible und feinfühlige Menschen sind, die in einem Freitod Zuflucht suchen. Oft sind daher Depressionen im Spiel und das Empfinden einer ausweglosen und exrem belastenden Situation ausgesetzt zu sein.
Wir haben uns vor einigen Jahren mal sehr intensiv mit dieser Problematik auseinandergesetzt, als sich der Bruder eines Arbeitskollegen meines Mannes vor einen Zug geworfen hatte, nachdem seine Frau die Scheidung eingereicht hatte.
Das war natürlich für die Frau und die Angehörigen - wie man sich denken kann- besonders schwer zu verkraften. Die Überlegung liegt daher nahe, ob ein Selbstmörder nicht sehr egoistisch und rücksichtslos gehandelt hat, weil er in der Lage war seiner Familie und Freunden sowas anzutun...
Aber ich glaube das ist der Punkt: Gerade der Gedanke an die geliebten Menschen, hält viele potenziellen Selbstmörder vor dem letzten Schritt zurück. Erst wenn der Leidensdruck übermächtig wird, überschreiten sie diese letzte natürliche Grenze, die einen psychisch Gesunden zurückschrecken lassen würde. Bleibt die Frage: Wie verzweifelt muß man sein, um so etwas zu tun?
Für mich bin ich daher zu dem Schluß gekommen, das jemand der Suizid begeht nicht auch noch von anderen verurteilt werden sollte, sondern vielmehr von ganzem Herzen bedauerndswert ist. Mindestens genauso wie die zurückbleibenden Angehörigen & Freunde die mit diesem schweren Verlust fertig werden müssen. Eventuell auch noch mit Schuldgefühlen - selbst wenn sie sich bewußt sind, das der Tote psychisch krank war und sie seinen Vorsatz nicht vereiteln konnten...
Mit nachdenklichen Grüßen IID
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Zunächst finde ich, moralische Antworten (nach dem Muster, das sollte man nicht tun, das hat ein Gott oder eine heilige Schrift verboten, das ist wider das Lebensprinzip usw.) sind fehl am Platze. Solche werden von Leuten mit Mangel an intensiven Lebenserfahrungen gegeben und sind daher lediglich Schallwellen... Nur Menschen können hier eine ernstzunehmende Antwort geben, die in ihrem Leben schon vor unlösbaren Problemen und genau dieser Frage gestanden haben. Ihre Ansichten entspringen der eigenen Lebenserfahrung, sie klingen auch völlig anders als moralische oder ideologische Ratschläge.
Im übrigen, es sind nicht lediglich unheilbare Krankheiten, die zum bewußten Aufgeben des Lebens führen können, im Gegenteil, ich meine, viel wichtiger ist die Frage, ob man noch einen Sinn in der Fortsetzung des Lebens empfindet oder nicht.
Ich werde hier mit Sicherheit nicht meine eigenen Erfahrungen dem neugierigen Publikum detailliert darlegen - lediglich soviel: ich lebe und mein Leben hat irgendwann eine ausgezeichnete Wendung genommen.
Der Gedanke des Selbstmords muss übrigens wirklich definitiv zu Ende gedacht werden, ohne eine vorher festgelegte Zielsetzung, also ohne ängstlich darauf zu achten, dass man bloß irgendwie die Kurve zum Weiterleben kriegt, oder unbedingt darauf zu beharren, in seinem vielleicht bereits gefassten Entschluss zum Abgang nicht mehr erschüttert zu werden.
Lies mal den Anfang von Albert Camus: Der Mythos des Sisyphos. Camus ist absolut angstfrei in seiner Betrachtung der Möglichkeit des Selbstmordes. Nur wenn man bei der Betrachtung sowohl das JA als auch das NEIN konkret und vorurteilsfrei durchgedacht hat, kann man sich eindeutig entscheiden!
Kommentar von PeVauPeVau 01.05.2012Sehr gute Antwort!
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Bist du des Lebens nicht mehr froh, stürze dich in H2O?;-))
Kommentar von inicioinicio 03.05.2012noeee...!!!!bitte keiner nasser tod!
ich bin hier schon am verzweifeln, weil es so kalt und nass ist...dann lieber sich wie viele schotten sich auf kurz oder lang tod saufen.. .whisky am morgen zum fruehstueck beim porridge.
..spaeter um nicht auszukuehlen
,zum lunch
, after work,
zum dinner
und zur nacht....
bitte nur guten trinken -denn bei der billigen sorte stirbt man elend an magenkrebs :(
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Wie ich dazu stehe? Na, am Grab...
(Ironie wieder aus...)
Ich finde es traurig und erschreckend zugleich, wie jemand das wertvollste, dass er hat (nämlich sein Leben) einfach so wegwirft
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Jeder wie er mag, und alle die hier schreiben "die sind feige" dies das, haben einfach absolut keine Ahnung und waren anscheinend noch nie so verzweifelt
Kommentar von WasserhutWasserhut 01.05.2012DH!
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Ich finds ok. Jeder muss das für sich selbst wissen. Wir werden nicht gefragt ob wir leben wollen, deshalb kann es nicht angehen, sich für seine Entscheidung für den Freitod rechtfertigen zu müssen. Außerdem gehört zu einem Recht auf Leben auch das Recht auf Tod. Suizid ist somit ein Menschenrecht.
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Hallo deemah46,
jeder Mensch hängt am Leben, wenn er sich das Leben nimmt, dann sind viele Dinge passiert, die eine natürlich Sperre (die auch jeder hat) aufgehoben haben.
Diese natürlich Sperre hat nichts mit "feig" zu tun, es ist einfach so, dass wir an unserem Leben Freude haben, wenn es so halbwegs gut ist. Bei einem Selbstmörder sind erstens die Sperre außer Kraft gesetzt, zweitens weiß er nicht mehr weiter, er kann nicht mehr leben, will nicht mehr leben.
Verurteilen werde ich niemanden, denn das steht mir als Mensch nicht zu, nur Gott kann diese Person verurteilen. Er kennt auch alle Hintergründe, die zu dem Freitod geführt haben, nur er kann und wird gerecht urteilen.
Gruß Alfred
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die frage ist evt unvollstaendig...?
ich kann leute verstehen, die ihr leben beenden..
auf der anderen seite machen es viele, weil sie keinen ausweg sehen -den aber auch nicht suchen oder finden...
oft denkt man, man ist totkrank -aber dann hilft doch etwas.
oft meint man,-so kann man nicht weiterleben und dann aendert sich die situation oder man findet einen weg, damit umzugehen -schwere erkrankung, verlust eines menschens etc...
ich habe als sprechstundenhilfe in einer therapeutischen arztpraxis gearbeitet, da kamen viele, die ganz verzweifelt waren und dann doch noch wieder einen weg fanden
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Kommt ganz darauf an. Kann schon sein... dass einige einfach Feige sind, aber nicht alle. Ich mein keiner wurde gefragt ob er leben möchte warum sollte man also nicht entscheiden können ob man weiter lebt? Ich sage das nicht leichtsinnig oder einfach so. Aber angenommen ein Mensch leidet seit mehreren Jahren an starken Depressionen (wurde auch von mehreren Ärzten bestätigt dass das so ist usw.) und es scheint nichts zu helfen. Dann finde ich es berechtigt. In so einem Fall muss man sich ja auch fragen was denn schlimmer ist? Der Tod scheint dann ja eine Erleichterung zu sein. Nicht nur für die Person. Auch für Andere (und versteht das nicht falsch!) ich meine nur, dass die Familie und Freunde dieser Person dann wissen, dass es eine Erleichterung war und dass es im damit besser geht.
Natürlich gibt es auch andere Fälle. Die gibt es immer. Man sollte das für sich entscheiden können. In der Schweiz (glaube ich) gibt es doch extra so Organisationen für Menschen die sich Umbringen wollen (auch mit mehreren Voraussetzungen und allem)... Ist meiner Meinung nach nichts Schlechtes...
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Kommt ein bisschen auf die Umstände an, ich verallgemeinere da nicht so sehr. Ich bin z.B. Befürworter der Sterbehilfe für kranke und alte Menschen, um diesen ein qualvolles Dahinsiechen zu ersparen (natürlich nur, wenn sie das - in voller geistiger Kraft - selbst unterstützten)
Den "typischen" Selbstmord, weil das Leben ja so böse ist, finde ich auch einfach nur feige und auch rücksichtslos gegenüber Familie und Freunden
Kommentar von kugelkugel 01.05.2012Selbstmord und Sterbehilfe sind schon irgenwie zweierlei obwohl es eigentlich das gleiche ist...
Ja ich stimme Dir zu, Sterbehilfe kann man verzeihen/verstehn. Beim "klassischen" Selbstmord tut man sich da schon schwerer
Kommentar von HarterkampferHarterkampfer 01.05.2012Von einem Suizid auf der Grundlage " das Leben sei so böse" habe ich noch nie gehört.
Du...?
Der Begriff "feige" ist ein rostiger Nagel aus der Werkzeugkiste von vorgefertigter Moral, Religion oder Ideologie. Man kann damit durchaus arbeiten, auch wenn er nichts mit der erlebten Lebenserfahrung des jeweiligen Menschen zu tun hat - vorausgesetzt, es existiert eine bereitwillige Akzeptanz für moralische Regelungen.
Aber für Menschen, die die willentliche Aufgabe ihres Lebens erwägen, sind sie so sinnvoll, wie ein rostiger Nagel für die Reparatur einer feinen Platine.
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Ich finde das sind Leute die die Richtige Tür noch nicht geöffnet haben/hatten
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Das ist eine einmalige Angelegenheit !
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Naja ich als Atheist sehe es als absolute Verschwendung an. Man hat immer etwas, für das es sich zu leben lohnt oder das einem Freude bereitet. Wenn einem schon nur 80 Jahre gegeben sind und darauf nichts folgt (lediglich mein Glauben will hier keine Diskussionen hervor rufen), sollte man nicht noch diese Zeit wegwerfen. Naja eigentlich spaltet sich da meine Meinung auch ein wenig. Meiner Meinung nach hat die Existenz eines Menschen sowieso keinen tieferen Sinn und ob man sein Leben heute oder morgen beendet, ist auch nicht wirklich relevant. Aber wieso nicht den Dingen ihren Lauf lassen und die Lebenszeit genießen, die einem gegeben wurde? ;)
Kommentar von NicolasChamfortNicolasChamfort 01.05.2012Deine Meinung spaltet sich nicht, Du hast gar keine. Den Begriff Verschwendung in dem Zusammenhang zu verwenden, ist schon makaber und nicht atheistisch. Die Entscheidung, zu leben oder zu sterben ist etwas ganz Bewußtes, nichts religiöses. Und den Dingen ihren Lauf zu lassen löst nicht da kleinste Problem und es widerspricht auch der aktiven Gestaltung des eigenen Lebens, es bedeutet doch nichts anderes, als anderen die Lebensgestaltung zu überlassen. Und dafür ist man aber ganz allein verantwortlich. Und zum Schluß, genießen kann man nur, was man hat. Und wenn einem die Frau samt Kindern davonläuft, man darin aber den Sinn seines Lebens sah, was bleibt dann noch von Deiner Idee, den Dingen ihren Lauf zu lassen?
Kommentar von InjureInjure 01.05.2012Bioapfel, was hat denn Selbstmord mit dem Glaubensbekenntnis zu tun? Warst du nicht als Mensch gefragt?
Kommentar von BioapfelBioapfel 01.05.2012@NicolasChamfort Man hat immer einen Grund zu leben. Selbstverständlich ist beispielsweise der Verlust von Frau und Kindern tragisch, aber man wird darüber hinwegkommen. Wie gesagt, diverse Dinge bereiten einem immer Freude. Sei es etwas schlichtes wie der Sternenhimmel oder der Geruch von frisch gemähtem Gras. Das baut nicht nur auf ethischen, sondern auch auf wissenschatlichen Tatsachen auf. Durch verschiedene Tätigkeiten werden eben auch Gefühle bzw. in diesem Fall Glückshormone freigesetzt. Auch ein Witwer oder ein gelähmter Mensch kann sich noch vergnügen.
@Injure Ich denke Glauben spielt hier eine sehr große Rolle. Der Sinn von Tätigkeiten wiegt sich in den Folgen auf. In diesem Fall glauben z.B. religiöse Menschen an ein Leben nach dem Tod, während Atheisten davon ausgehen, einfach tot zu sein. Also ist es doch für einen unreligiösen Menschen ein viel größerer Verlust. Wenn du an einen Neubeginn oder ein Weiterleben nach dem Suizid glaubst, benötigt es auch keine große Überwindung und ergibt um einiges mehr Sinn.
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Das ist eine sehr schwierige Frage. Es kommt auf die Situation an. Ich halte dann etwas von einem selbst entschiedenen Tod wenn jemand schwerst krank ist und letztlich nur noch vor sich hinvegetiert und es keine Aussicht auf Heilung mehr gibt. Deshalb bin ich für die Legalisierung der Sterbehilfe unter den Voraussetzungen wie sie in der Schweiz üblich ist. Denn ein langsames qualvolles Sterben voller Schmerzen ist menschenunwürdig.
Ich habe allerdings kein Verständnis dafür, wenn sich jemand das Leben nimmt weil der Freund Schluss gemacht hat o.ä.. Insbesondere habe ich kein Verständnis für Selbsttötung bei denen durch die Ausführung ein anderer Mensch in eine schwere Krise gestürzt wird, wie wenn sich jemand vor einen Zug schmeißt und der Lokführer nichts machen kann.
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Steht mir zu, wenn ich z.B unheilbar krank bin und nicht leiden will. Ansonsten empfinde ich es als Fahnenflucht.
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irgendwann stirb eh jeder und bis dahin sollte man das beste aud seinem leben rausholen (egal ob man an irgendetwas glaubt oder nicht!)
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kommt drauf an ,welche probleme sie hatten
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Antwort von Hellsnake 01.05.20121 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
das sind keine menschen,
man muss wie ein mensch denken
Kommentar von HausmeisterHausmeister 01.05.2012Stimmt, dannach sind es tote Menschen aka Leichen...
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Diese Menschen haben einfach eine schwache Persönlichkeit.
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Kommt drauf an, wenn die Person an Depressionen litt ist die Sache halt dumm gelaufen, wenn es irgendwelche anderen Probleme gab die zum Suizid geführt haben ist es einfach nur feige
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Antwort von deemah46 01.05.2012
Feige hin und her.. ich persönlich finde es egoistisch.. vllt haben die personen probleme mag sein.. obwohl man in jeder hinsicht hilfe bekommen kann... warum denken sie nicht an die Familie..oder Freunde.. sie hinterlassen einfach eine sehr schmerzende Spur.. so ein Schmerz verdient doch keine Mutter... vor kurzem hat sich ein Jugendlicher der grad mal 23 war vor den Zug gestellt und..!!! Der Grund?? Beziehungsprobleme... wegen einer anderen... Ich finde sowas ziemlich traurig.. klar haben wir alle menschen mal höhen und tiefen im leben, aber wir können doch nicht bei problemen einfach uns das leben nehmen.. was sollen dann die anderen menschen machen denen es schlechter geht.. familien die in armut leben, kein haus, keine nahrung, keine klamotten absoulut nichts haben?? dann soll sich doch jeder umbringen.. nein allein da zeigt sich eine schwache und eine starke persönlichkeit..starke menschen stehen immer auf..egal wie viele steine auf dem weg stehen.. die kunst des lebens liegt darin..einfach weiter laufen.. ;))
Kommentar von NicolasChamfortNicolasChamfort 01.05.2012Leicht gesagt. Natürlich ist das auch egoistisch. Ist nicht unsere gesamte Gesellschaft eine Ansammlung von Egoisten? Es ist doch die altbekannte Klage: Jeder denkt nur an sich, nur ich denke an mich. Es ist auch die Gesellschaft, die Menschen in den Freitod treibt. Und gerade vor diesem Hintergrund ist der Vorwurf des Egoismus so pauschal erhoben wie in Deinem Beitrag völlig daneben. Menschen sind Individuen mit ihren ganz individuellen Eigenschaften, eben auch mit Stärken und Schwächen. Und ich meine, es gehört schon verdammt viel Stärke dazu, sich eine Schlinge um den Hals zu legen und irgendwo herunterzuspringen, oder sich auf Schienen zu legen und zu warten, bis ein Zug kommt.
Kommentar von NicolasChamfortNicolasChamfort 01.05.2012Und was mag dahinter stehen, wenn man für so eine Entscheidung schon so viel Stärke aufwendet? Dann hat doch alle Kraft nicht im geringsten eine Aussicht auf ein weiteres Leben eröffnen können.
Kommentar von deemah46 02.05.2012Ja das streite ich nicht ab.. wir menschen sind von grund auf egoistisch kein thema..aber betrachten wir mal den fall...lohnt es sich wirklich sich für einen anderen menschen zu opfern? ich finde es übels egoistisch gegenüber den eltern... Eine Mutter bringt das kind auf die welt..sorgt dafür und zieht es groß.. dafür dass er sich dann später für eine andere tötet? was meinst du wird das leben von der mutter weitergehen? von dem vater? von den geschwistern? Das mädchen wird sich irgendwann an den schmerz gewöhnen und ihr leben weiterführen irgendwann mit einem anderen mann.. und die familie?? naja das ist meinungssache.. klar streite ich nicht ab, dass die menschen probleme haben und kein anderen ausweg finden.. aber gleich aufgeben ist ziemlich schwach.. Das Leben ist nun mal hart, dass sehen wir alle..keinem von uns geht es perfekt.. aber naja.. Dann sehe ich Menschen, die ein schweres Schicksal haben, die in Armut leben, keine Eltern mehr haben, keine Nahrung mehr haben, aber sie kämpfen und geben nicht auf.. !!!!!
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Antwort von PicCoLaPazZa95 01.05.2012
Menschen mit viele probleme, die leider damit nicht umgehen können.
Kommentar von NicolasChamfortNicolasChamfort 01.05.2012Sie gehen doch damit um, und sie treffen die ihrer Meinung nach einzig mögliche Entscheidung.
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Na ja, wie soll man zu denen schon stehen, sie werden sich zwar nicht aus Spaß oder Langeweile oder so getötet haben, jedoch ist ein Suizid in keinster Weise die Lösung von noch so großen Problemen..
Kommentar von Dotter1981Dotter1981 01.05.2012Bei manchen unheilbaren Krankheiten schon.
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Antwort von Harald1508 01.05.2012
Gibt es einen Grund für Selbstmord ? Ich denke nicht! Wie meine Vorredner schon geschrieben haben: Feige
Kommentar von Dotter1981Dotter1981 01.05.2012Bei manchen unheilbaren Krankheiten schon.
Kommentar von HarterkampferHarterkampfer 01.05.2012Unheilbare Krankheiten können vielleicht in Einzelfällen Grund sein. Meistens aber geht es den Menschen in solchen Situationen aber um was ganz anderes: um den empfundenen Sinn des Lebens! Geht dieser verloren, so kann sich der Verbund zwischen dem Leben und dem Willen ganz leicht lösen!
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Hallo deemah46,
dass wirst du nie verstehen können ich will mir auch das Leben nehmen leider bis jetzt erfolglos. Ich z.B habe einfach keine Motivation am Leben bin dauernt depresiv und will auch mit keinem im echten Leben über mein denken reden
Kommentar von Dotter1981Dotter1981 01.05.2012Hey, das finde ich schockierend. Wenn du selbst erkennst dass du depressiv bist, dann solltest du während der guten Phasen unbedingt etwas dagegen tun. Denn Depression ist eine schwere Krankheit gegen die man aber etwas machen kann. Ich bitte dich mal die Nummer gegen Kummer anzurufen. Das ist die kostenlose Telefonseelsorge für Jugendliche. Die Nummer erscheint auch nicht auf der Telefonliste: 0800/1110333. Da kann man dir helfen. Alles Gute!
Kommentar von Max8894Max8894 01.05.2012Hallo Dotter1981,
die Nummer wurde mir schon in meinen Fragen zu oft empfohlen. Ich habe keine guten Phasen. Die Telefonseelsorge kann mir auch nicht helfen.
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Naja die sollen halt auf das zweite warten ^^
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Sollte man wenn es geht vermeiden
Liebe/r deemah46,
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