Frage von deemah46 01.05.2012

Wie steht ihr zu Selbstmord?

Ein Hinweis zur Frage

Liebe/r deemah46,

Du bist ja noch ganz neu auf unserer Plattform.

Falls Du einen konkreten Rat suchst, wäre es gut, wenn Du diesen noch etwas ausführst, damit Dir die Community bestmöglich weiterhelfen kann. Falls Dich die Meinung der Community interessiert, ist das Forum der richtige Ort für Dich: http://www.gutefrage.net/forum

Herzliche Grüsse

Amelie vom gutefrage.net-Support

  • Antwort von NicolasChamfort 01.05.2012
    9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Eine merkwürdige Frage. Beantworten können sie nur Leute, die davon betroffen sind. Es ist traurig, was man hier zu diesem Thema dann für "Antworten" findet. Aussagen, die man sich, wenn man ein Herz hat, verkneifen sollte. Ich kenne aus meiner beruflichen Erfahrung einige solcher Fälle, u.a. Menschen, die sich in ihrer Verzweiflung einfach von Zügen haben überfahren lassen. Und ich hatte in jedem einzelnen Fall Respekt vor diesen Menschen, obwohl ich sie nicht kannte. Aber es standen eben auch Probleme dahinter, für die andere eine bessere Lösung, die Betroffenen aber keine Perspektive mehr sahen. Und man bekommt eine anders Position dazu, wenn man den Eltern dieser Menschen auch noch die Nachricht überbringen muß.

  • Antwort von IlsaLundt 03.05.2012
    8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Da du als Thema Religion angegeben hast, möchte ich diesen Aspekt nicht ausklammern. Gemäß der Bibel wurde der Mensch erschaffen, mit dem Wunsch ewig zu leben. Salomo beschreibt dies mit den poetischen :"ER hat die unabsehbare Zeit in ihr Herz gelegt." Daraus erklärt sich die Tatsache das ein gesunder Mensch einen unbezähmbaren Lebenswillen hat, sogar oft noch im Angesicht des Todes. Niemand wird von der Hand weisen, das jeder von uns seine eigene Geschichte und seine eigenen Sorgen hat. Doch auch das nimmt uns nicht die Lebensfreude, die wir- jeden Tag aufs Neue - in den kleinen & großen, glücklichen und wundersamen Momenten des Alltags erleben.

    Wenn das so ist -

    Warum gibt es dann Menschen die Selbstmord als den letzten Ausweg ansehen?

    Betrachtet man die Hintergründe einer solchen Tat, erkennt man das es meist sehr sensible und feinfühlige Menschen sind, die in einem Freitod Zuflucht suchen. Oft sind daher Depressionen im Spiel und das Empfinden einer ausweglosen und exrem belastenden Situation ausgesetzt zu sein.

    Wir haben uns vor einigen Jahren mal sehr intensiv mit dieser Problematik auseinandergesetzt, als sich der Bruder eines Arbeitskollegen meines Mannes vor einen Zug geworfen hatte, nachdem seine Frau die Scheidung eingereicht hatte.

    Das war natürlich für die Frau und die Angehörigen - wie man sich denken kann- besonders schwer zu verkraften. Die Überlegung liegt daher nahe, ob ein Selbstmörder nicht sehr egoistisch und rücksichtslos gehandelt hat, weil er in der Lage war seiner Familie und Freunden sowas anzutun...

    Aber ich glaube das ist der Punkt: Gerade der Gedanke an die geliebten Menschen, hält viele potenziellen Selbstmörder vor dem letzten Schritt zurück. Erst wenn der Leidensdruck übermächtig wird, überschreiten sie diese letzte natürliche Grenze, die einen psychisch Gesunden zurückschrecken lassen würde. Bleibt die Frage: Wie verzweifelt muß man sein, um so etwas zu tun?


    Für mich bin ich daher zu dem Schluß gekommen, das jemand der Suizid begeht nicht auch noch von anderen verurteilt werden sollte, sondern vielmehr von ganzem Herzen bedauerndswert ist. Mindestens genauso wie die zurückbleibenden Angehörigen & Freunde die mit diesem schweren Verlust fertig werden müssen. Eventuell auch noch mit Schuldgefühlen - selbst wenn sie sich bewußt sind, das der Tote psychisch krank war und sie seinen Vorsatz nicht vereiteln konnten...

    Mit nachdenklichen Grüßen IID

  • Antwort von Harterkampfer 01.05.2012
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Zunächst finde ich, moralische Antworten (nach dem Muster, das sollte man nicht tun, das hat ein Gott oder eine heilige Schrift verboten, das ist wider das Lebensprinzip usw.) sind fehl am Platze. Solche werden von Leuten mit Mangel an intensiven Lebenserfahrungen gegeben und sind daher lediglich Schallwellen... Nur Menschen können hier eine ernstzunehmende Antwort geben, die in ihrem Leben schon vor unlösbaren Problemen und genau dieser Frage gestanden haben. Ihre Ansichten entspringen der eigenen Lebenserfahrung, sie klingen auch völlig anders als moralische oder ideologische Ratschläge.

    Im übrigen, es sind nicht lediglich unheilbare Krankheiten, die zum bewußten Aufgeben des Lebens führen können, im Gegenteil, ich meine, viel wichtiger ist die Frage, ob man noch einen Sinn in der Fortsetzung des Lebens empfindet oder nicht.

    Ich werde hier mit Sicherheit nicht meine eigenen Erfahrungen dem neugierigen Publikum detailliert darlegen - lediglich soviel: ich lebe und mein Leben hat irgendwann eine ausgezeichnete Wendung genommen.

    Der Gedanke des Selbstmords muss übrigens wirklich definitiv zu Ende gedacht werden, ohne eine vorher festgelegte Zielsetzung, also ohne ängstlich darauf zu achten, dass man bloß irgendwie die Kurve zum Weiterleben kriegt, oder unbedingt darauf zu beharren, in seinem vielleicht bereits gefassten Entschluss zum Abgang nicht mehr erschüttert zu werden.

    Lies mal den Anfang von Albert Camus: Der Mythos des Sisyphos. Camus ist absolut angstfrei in seiner Betrachtung der Möglichkeit des Selbstmordes. Nur wenn man bei der Betrachtung sowohl das JA als auch das NEIN konkret und vorurteilsfrei durchgedacht hat, kann man sich eindeutig entscheiden!

  • Antwort von baachkim 03.05.2012
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Bist du des Lebens nicht mehr froh, stürze dich in H2O?;-))

  • Antwort von kugel 01.05.2012
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wie ich dazu stehe? Na, am Grab...

    (Ironie wieder aus...)

    Ich finde es traurig und erschreckend zugleich, wie jemand das wertvollste, dass er hat (nämlich sein Leben) einfach so wegwirft

  • Antwort von TheJesinia 01.05.2012
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Jeder wie er mag, und alle die hier schreiben "die sind feige" dies das, haben einfach absolut keine Ahnung und waren anscheinend noch nie so verzweifelt

  • Antwort von Wasserhut 01.05.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich finds ok. Jeder muss das für sich selbst wissen. Wir werden nicht gefragt ob wir leben wollen, deshalb kann es nicht angehen, sich für seine Entscheidung für den Freitod rechtfertigen zu müssen. Außerdem gehört zu einem Recht auf Leben auch das Recht auf Tod. Suizid ist somit ein Menschenrecht.

  • Antwort von asteppert 01.05.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo deemah46,

    jeder Mensch hängt am Leben, wenn er sich das Leben nimmt, dann sind viele Dinge passiert, die eine natürlich Sperre (die auch jeder hat) aufgehoben haben.

    Diese natürlich Sperre hat nichts mit "feig" zu tun, es ist einfach so, dass wir an unserem Leben Freude haben, wenn es so halbwegs gut ist. Bei einem Selbstmörder sind erstens die Sperre außer Kraft gesetzt, zweitens weiß er nicht mehr weiter, er kann nicht mehr leben, will nicht mehr leben.

    Verurteilen werde ich niemanden, denn das steht mir als Mensch nicht zu, nur Gott kann diese Person verurteilen. Er kennt auch alle Hintergründe, die zu dem Freitod geführt haben, nur er kann und wird gerecht urteilen.

    Gruß Alfred

  • Antwort von inicio 03.05.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    die frage ist evt unvollstaendig...?

    ich kann leute verstehen, die ihr leben beenden..

    auf der anderen seite machen es viele, weil sie keinen ausweg sehen -den aber auch nicht suchen oder finden...

    oft denkt man, man ist totkrank -aber dann hilft doch etwas.

    oft meint man,-so kann man nicht weiterleben und dann aendert sich die situation oder man findet einen weg, damit umzugehen -schwere erkrankung, verlust eines menschens etc...

    ich habe als sprechstundenhilfe in einer therapeutischen arztpraxis gearbeitet, da kamen viele, die ganz verzweifelt waren und dann doch noch wieder einen weg fanden

  • Antwort von Nonrelevant 01.05.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Kommt ganz darauf an. Kann schon sein... dass einige einfach Feige sind, aber nicht alle. Ich mein keiner wurde gefragt ob er leben möchte warum sollte man also nicht entscheiden können ob man weiter lebt? Ich sage das nicht leichtsinnig oder einfach so. Aber angenommen ein Mensch leidet seit mehreren Jahren an starken Depressionen (wurde auch von mehreren Ärzten bestätigt dass das so ist usw.) und es scheint nichts zu helfen. Dann finde ich es berechtigt. In so einem Fall muss man sich ja auch fragen was denn schlimmer ist? Der Tod scheint dann ja eine Erleichterung zu sein. Nicht nur für die Person. Auch für Andere (und versteht das nicht falsch!) ich meine nur, dass die Familie und Freunde dieser Person dann wissen, dass es eine Erleichterung war und dass es im damit besser geht.

    Natürlich gibt es auch andere Fälle. Die gibt es immer. Man sollte das für sich entscheiden können. In der Schweiz (glaube ich) gibt es doch extra so Organisationen für Menschen die sich Umbringen wollen (auch mit mehreren Voraussetzungen und allem)... Ist meiner Meinung nach nichts Schlechtes...

  • Antwort von DoTheBounce 01.05.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Kommt ein bisschen auf die Umstände an, ich verallgemeinere da nicht so sehr. Ich bin z.B. Befürworter der Sterbehilfe für kranke und alte Menschen, um diesen ein qualvolles Dahinsiechen zu ersparen (natürlich nur, wenn sie das - in voller geistiger Kraft - selbst unterstützten)

    Den "typischen" Selbstmord, weil das Leben ja so böse ist, finde ich auch einfach nur feige und auch rücksichtslos gegenüber Familie und Freunden

  • Antwort von tornado67 01.05.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich finde das sind Leute die die Richtige Tür noch nicht geöffnet haben/hatten

  • Antwort von Szintilator 01.05.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Das ist eine einmalige Angelegenheit !

  • Antwort von Bioapfel 01.05.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Naja ich als Atheist sehe es als absolute Verschwendung an. Man hat immer etwas, für das es sich zu leben lohnt oder das einem Freude bereitet. Wenn einem schon nur 80 Jahre gegeben sind und darauf nichts folgt (lediglich mein Glauben will hier keine Diskussionen hervor rufen), sollte man nicht noch diese Zeit wegwerfen. Naja eigentlich spaltet sich da meine Meinung auch ein wenig. Meiner Meinung nach hat die Existenz eines Menschen sowieso keinen tieferen Sinn und ob man sein Leben heute oder morgen beendet, ist auch nicht wirklich relevant. Aber wieso nicht den Dingen ihren Lauf lassen und die Lebenszeit genießen, die einem gegeben wurde? ;)

  • Antwort von Dotter1981 01.05.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Das ist eine sehr schwierige Frage. Es kommt auf die Situation an. Ich halte dann etwas von einem selbst entschiedenen Tod wenn jemand schwerst krank ist und letztlich nur noch vor sich hinvegetiert und es keine Aussicht auf Heilung mehr gibt. Deshalb bin ich für die Legalisierung der Sterbehilfe unter den Voraussetzungen wie sie in der Schweiz üblich ist. Denn ein langsames qualvolles Sterben voller Schmerzen ist menschenunwürdig.

    Ich habe allerdings kein Verständnis dafür, wenn sich jemand das Leben nimmt weil der Freund Schluss gemacht hat o.ä.. Insbesondere habe ich kein Verständnis für Selbsttötung bei denen durch die Ausführung ein anderer Mensch in eine schwere Krise gestürzt wird, wie wenn sich jemand vor einen Zug schmeißt und der Lokführer nichts machen kann.

  • Antwort von gegnhang 01.05.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Steht mir zu, wenn ich z.B unheilbar krank bin und nicht leiden will. Ansonsten empfinde ich es als Fahnenflucht.

  • Antwort von Krupuik 01.05.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    irgendwann stirb eh jeder und bis dahin sollte man das beste aud seinem leben rausholen (egal ob man an irgendetwas glaubt oder nicht!)

  • Antwort von Jantheman123 01.05.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    kommt drauf an ,welche probleme sie hatten

  • Antwort von Binnz 01.05.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Feige...

  • Antwort von Hellsnake 01.05.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    das sind keine menschen,

    man muss wie ein mensch denken

  • Antwort von mha1213 01.05.2012
  • Antwort von AgnesaF 01.05.2012

    Diese Menschen haben einfach eine schwache Persönlichkeit.

  • Antwort von tony91 01.05.2012

    Kommt drauf an, wenn die Person an Depressionen litt ist die Sache halt dumm gelaufen, wenn es irgendwelche anderen Probleme gab die zum Suizid geführt haben ist es einfach nur feige

  • Antwort von deemah46 01.05.2012

    Feige hin und her.. ich persönlich finde es egoistisch.. vllt haben die personen probleme mag sein.. obwohl man in jeder hinsicht hilfe bekommen kann... warum denken sie nicht an die Familie..oder Freunde.. sie hinterlassen einfach eine sehr schmerzende Spur.. so ein Schmerz verdient doch keine Mutter... vor kurzem hat sich ein Jugendlicher der grad mal 23 war vor den Zug gestellt und..!!! Der Grund?? Beziehungsprobleme... wegen einer anderen... Ich finde sowas ziemlich traurig.. klar haben wir alle menschen mal höhen und tiefen im leben, aber wir können doch nicht bei problemen einfach uns das leben nehmen.. was sollen dann die anderen menschen machen denen es schlechter geht.. familien die in armut leben, kein haus, keine nahrung, keine klamotten absoulut nichts haben?? dann soll sich doch jeder umbringen.. nein allein da zeigt sich eine schwache und eine starke persönlichkeit..starke menschen stehen immer auf..egal wie viele steine auf dem weg stehen.. die kunst des lebens liegt darin..einfach weiter laufen.. ;))

  • Antwort von PicCoLaPazZa95 01.05.2012

    Menschen mit viele probleme, die leider damit nicht umgehen können.

  • Antwort von SuperKraftstoff 01.05.2012

    Na ja, wie soll man zu denen schon stehen, sie werden sich zwar nicht aus Spaß oder Langeweile oder so getötet haben, jedoch ist ein Suizid in keinster Weise die Lösung von noch so großen Problemen..

  • Antwort von Harald1508 01.05.2012

    Gibt es einen Grund für Selbstmord ? Ich denke nicht! Wie meine Vorredner schon geschrieben haben: Feige

  • Antwort von Max8894 01.05.2012

    Hallo deemah46,

    dass wirst du nie verstehen können ich will mir auch das Leben nehmen leider bis jetzt erfolglos. Ich z.B habe einfach keine Motivation am Leben bin dauernt depresiv und will auch mit keinem im echten Leben über mein denken reden

  • Antwort von Selector1 01.05.2012

    Naja die sollen halt auf das zweite warten ^^

  • Antwort von anonymous325 01.05.2012

    Sollte man wenn es geht vermeiden

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