Wie steht ihr zu Frühkastration und Kastration bei Hunden?

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17 Antworten

Eine Kastration sollte immer eine Einzelfallentscheidung sein, bei der das Wohl des Hundes im Mittelpunkt steht.

Für einen Rüden, der regelmäßig mit läufigen Hündinnen konfrontiert wird und darunter leidet, kann eine Kastration ein Segen sein. Für einen extrem ängstlichen Hund, der nicht unter der vorgenannten Situation leidet, kann sie ein Fluch sein, weil sich die Angst durch den Eingriff in den Hormonhaushalt stark verschärfen kann.

Wesentlich finde ich, weder ein pauschales Urteil zu treffen, noch ohne gute und gewissenhafte Beratung eine solche Entscheidung zu treffen.

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Bei Hunden macht es meiner Meinung nach nur Sinn, wenn der Hund gesundheitliche Beschwerden hat, die mit einer Kastration behoben werden können.

Die Hündin meiner Cousine z.B. war ständig scheinträchtig, hatte Entzündungen am Gesäuge und so weiter.

Bei Katern und Katzen und vielen männlichen Kleintieren (Kaninchen, Meerschweinchen, Mäuse, Ratten...) hingegen ist es ein Muss. Da überwiegen die Vorteile bei weitem.

Wir haben einen kastrieren Kater und eine kastrierte Katze, die momentan aber abhanden ist... Und wir haben noch einen unkastrierten Kater, der aber kastriert wird, sobald er alt genug ist.

Grüße

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Einen Rüden würde ich nicht kastrieren lassen. Meine jetzige Hündin hab ich drei Monate nach der ersten Läufigkeit kastrieren lassen. Das hab ich bei meiner vorigen Hündin nicht gemacht und sie bekam mit fünf Jahren eine Gebärmuttervereiterung. Danach war sie Inkontinent. Wenn man das bei einem jungen Hund machen läßt, dann ist die Gefahr, dass sie Inkontinent werden kann sehr sehr gering. Eine kastrierte Hündin wird weder läufig noch scheinträchtig, denn das ist für die Hündin stressig und auch für den Halter. L.G. Susanne

Bitte keine belehrenden Kommentare zu meiner Meinung, weil ich davon nicht abweichen werde.

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bei uns sind alle männlichen tiere kastriert.
im nachhinein weis ich, das man sich auf tierheime nicht verlassen sollte....
bei kaninchen und pferd ist klar: unkastrierte haltung ist artgerecht gar nicht bzw nur sehr schwer umsetzbar. da ist es für mich keine frage, das die tiere kastriert werden.
beim hund, wenn überhaupt, erst wenn er erwachsen ist und auch dann nur, wenn er damit probleme hat( gesundheitlich oder eben so abgelenkt durch hündinnen, das die lebensqualität leidet) wir haben unseren vom tierschutz mit der auflage bekommen, ihn innerhalb von 3 monaten kastrieren zu lassen...
im nachhinein wissen wir: dämlich, aber sowas von. auch unsere TÄ hat den ei griff ohne zu zögern durchgeführt, erst eine kompetente hundetrainerin hat uns aufgeklärt, das es eigentlich nicht dem tierschutzgedanken entspricht und das hunde kopfmässig an der stelle bleiben, wenn sie kastriert werden. so haben wir einen immerwährenden pupertierenden jungspund zuhause.
der nachvollziehbare gedanke des tierheims ist wohl, das eben nicht wahllos vermehrt werden soll. was ja auch gut und richtig so ist.
aber vielleicht könnte man sowas auch anders lösen, durch härtere auflagen und strafen für hundehalter.

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Kommentar von skjonii
18.11.2016, 15:55

Es gibt übrigens mittlerweile auch die Möglichkeit Hunde zu sterilisieren, zumindest Rüden. Genau wie beim Mensch werden dann einfach die "Leitungen gekappt" :D Der Hund ist dann unfruchtbar. Der Eingriff ist etwas teurer und leider macht es auch nicht jeder Tierarzt. Da es im Tierschutz aber einzig um die Unfruchtbarmachung des Tieres geht, ist mir bis heute ein Rätsel wieso das nie erwähnt wird. Besonders vom Tierschutz sollte man doch erwarten, dass hier der Weg des geringsten Risikos für den Hund gewählt wird.

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Kommentar von Viowow
18.11.2016, 16:08

ja, das ist mir auch ein rätsel, warum sowas dann nicht erwähnt wird. unser hatte so einen hormobchip drin und wurde quasi da "rein" kastriert.

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Kommentar von Viowow
19.11.2016, 21:57

der grund ist aber ja völlig bescheuert🙈 unser ist noch genauso wie vorher.zum glück. er war sehr unsicher, aber wir haben es geschafft, ihn selbstbewusster zu machen. denke aber mal, das tierheim hat diese auflage eben um dem sinnlosen vermehren vorzubeugen.

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Das Tierheim macht es nur, damit keine unkontrollierte Verpaarung im Tierheim passieren kann.Da es bereits Mixe (zumindest überwiegend) sind und keiner über Vorerkrankungen usw Bescheid weis, will man vorsichtshalber dagegen wirken. Ein guter Tierarzt sterilisiert, bzw kastriert nicht vorbeugend, sondern nur wenn tatsächliche gesundheitliche Probleme vorliegen.

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Da Hunde nicht unbeaufsichtigt und unkontrollierbar frei rumlaufen sollten, gibt es für mich keinen Grund für eine Kastration. Bei Rüden sowieso nicht und bei Hündinnen sollte man eben nochmal ein bisschen besser aufpassen.

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Kommentar von stoffband
18.11.2016, 14:51

aufpassen ja wie wenn Rüden frei herumlaufen ging bei uns nicht war ne Katastrophe, konnte nicht mehr raus mit ihr

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@HamAsket,

ich bin eine Befürworter der Kastration von Hunden beiderlei Geschlechts. Jedoch sollte der richtige Zeitpunkt für die Kastration gewählt werden. Beim Rüden, sobald er sich für das andere Geschlecht interessiert und bei Hündinnen frühestens nach der ersten Läufigkeit.

Alle meine Hunde sind und waren kastriert.

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Kommentar von HamAsket
18.11.2016, 14:05

Welche Vorteile siehst du in der kastration? 

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Wie würdest du dich denn fühlen wenn man dir ohne Grund einfach die Eier/Gebärmutter raus nimmt ohne wirklich wichtigen Grund?

Ich halte es für unangebracht wenn kein medizinischer Grund vorliegt

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Kommentar von HamAsket
18.11.2016, 13:47

Mensch man muss ja nicht gleich persönlich werden^^

Aber ja ich fände es schrecklich keine Gebärmutter zu haben, ein Blick auf ältere gestellte Fragen von mir hätte dir veraten das ich mir darüber leider Gedanken machen muss. 

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Kommentar von BetterInStereo
18.11.2016, 13:51

tut mir leid habe leider vorher nicht geschaut ^^ und persönlich wollte ich keines falls werden :/

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Kommentar von BetterInStereo
19.11.2016, 13:24

meistens verändern sich die Tiere charakterlich aber sehr stark

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Ich halte davon überhaupt nichts
Man muss sich mal überlegen was man dem Tier überhaupt damit antut
Und man sollte sich die Frage stellen, wie man sich selbst so verhalten würde, wenn man unfruchtbar gemacht wird.
Was das für ein Leben ist für ein Hund, ohne irgendwelche sexualhormone und nichts
Viele werden dann dick und ruhig
Du nimmst den Tieren damit echt einen großen Teil, und deren verhalten und Charakter verändert sich dadurch völlig
Das werde total lahme, fette, unglückliche Tiere

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Kommentar von HamAsket
18.11.2016, 13:49

Deswegen führen sie ja die Frühkastration ein. Da die Tiere dann "normal" heranwachsen und nicht fett werden. Das Hormone eventuell für die Entwicklung der Tiere notwendig sind wird dabei nicht bedacht. 

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Kommentar von Prettylilthing
18.11.2016, 14:44

Dem kann ich nicht zustimmen. Mein Hund ist genau so wie zuvor auch und hat sich in keinem Punkt verändert, dass selbe gilt für die Hündin meiner Nachbarin. Alle in die gleiche Schublade zu stecken geht in dem Fall auch nicht.

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Kommentar von Prettylilthing
18.11.2016, 14:44

Er ist weder fett, noch lahm oder sonst was sondern aufgeweckt und energiegeladen ;)

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In Tierheimen werden Hunde und Katzen immer kastriert/sterelisiert. Man ist hier in den USA recht gross damit. Du musst bedenken dass in den USA es normal ist Tiere in vielen staatlichen Tierheimen zu toeten. 

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Bin grundsätzlich dagegen. Wir mussten unsere Hündin kastrieren lassen, weil sie Tumore bekam.
Wenn es medizinisch nicht notwendig ist, halte ich es für absolut unnötig!

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Bei Hunden bin ich absolut dagegen. Das wird gemacht, um die Tiere einfacher handelbar zu machen und ist meiner Ansicht nach "Vergewaltigung", bzw,. Misshandlung.

Trotzdem gibt es Ausnahmen: Hündinnen, die ständig scheinträchtig sind, Rüden, die nur Hündinnen hinterher lechzen und zu nichts zu gebrauchen sind, da macht es Sinn, weil es die Lebensqualität der Tiere erhöht, und man eh nicht züchten will. Wir haben deshalb unseren Rüden damals kastrieren lassen, der hatte es immer wieder geschafft, abzuhauen und verletzt (auch angeschossen) wiederzukommen, und nach den ersten  Alimentenforderungen... er hatte sich nicht groß verändert, war danach aber bei Rüden und Hündinnen gleichermaßen beliebt, also viel verträglicher.

Frühkastration find eich aber unmöglich. Erst, wenn es Probleme gibt, sollte man bei Hunden den Schritt machen.

Bei Katzen, die man nicht so unter Kontrolle hat, und die viel eigenwilliger sind, sehe ich die Notwendigkeit eher... vor allem bei frei laufenden, dann beide Geschlechter.

Tierärzte sagen immer wieder, es verhindert Gesäugetumore bei weiblichen, Prostatakrebs bei männlichen Tieren, aber ob das so stimmt? Und viele kastrieren erst nach der Geschechtsreife, auch das finde ich sinnvoll.

Bei unseren weiblichen kastrierten Katzen (beide 14) ist jedenfalls das Gesäuge noch vorhanden, und funktionsfähig, aber gesund.

Bei männlichen Kleintieren ist es übrigens auch sinnvoll, da sie nur so artgerecht in Gruppen zusammen gehalten werden können, ohne Nachwuchsexplosion.

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Kommentar von skjonii
18.11.2016, 15:59

Ganz genial finde ich immer, wenn bei Rüden die Vorbeugung von Hodenkrebs oder Hodentumoren genannt wird... Hatte das hier schon mal geschrieben. Kann ihm auch die Lunge rausnehmen um Lungenkrebs vorzubeugen.

Statistisch gesehen sind kastrierte Rüden sogar deutlich anfälliger für alle anderen Krebsarten. Abgesehen vom Hodenkrebs, versteht sich... 

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Unsere Katze und der KAter sind sterilisiert bzw. kastriert. Beide sind Freigänger. Es gibt schon genug streunende KAtzen, um die sich niemand kümmert, da müssen unsere Katzen nicht noch zur Vermehrung dieses problemes beitragen.

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Kommentar von BrightSunrise
18.11.2016, 15:15

Da heute kaum noch sterilisiert wird, vermute ich, dass sowohl dein Kater als auch deine Katze kastriert sind.

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Also ich finde es nicht schlimm, seinen Rüden oder seine Hündin kastrieren zu lassen. Ich bin auch der Meinung, dass es genug Gründe dafür gibt, z.B. dass ein Rüde und eine Hündin gemeinsam in einem Haushalt leben, da sollte dann eben einer von beiden kastriert werden. Ich denke aber auch, dass es keiner ohne wirklichen Grund macht/ machen möchte.

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Kommentar von Blindi56
19.11.2016, 10:54

Ohne Grund darf ein Tierarzt das auch gar nicht. Unserer hatte sich damals sehr gewunden, erst als unser hund angeschossen  worden war und samt Verband wieder stiften ging (der war absolut nicht zu halten und hat sich auch im Garten unterm Betonsockel des Zauns durchgebuddelt), war er dann bereit dazu.

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Ich bin kein Fan der Kastration.

Wenn es aus medizinischer Sicht notwendig ist - klar.

Aber um ein bestimmtes Verhalten zu unterbinden oder zu verändern, ist kein legitimer Grund das Tier zu verstümmeln. Zumal es in den meisten Fällen sowieso nicht von Erfolg gekrönt ist. 

Es gibt ebenso die Möglichkeit, den Hund zu sterilisieren oder mit Hormonen den Effekt der Kastration herbei zu führen. Eine Amputation ist dazu in der Regel nicht erforderlich.

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Einmal und nie wieder. Es nimmt den Hund Selbstvertrauen und Stolz! Ein kastrierter Rüde wird ständig gemobbt werden und deshalb immer unsicherer werden.

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Kommentar von Blindi56
19.11.2016, 10:52

Das stimmt nicht. Das hängt rein vom Selbstbewusstsein des einzelnen Tieres ab. Nachdem unserer kastriert war, wurde er zwar von anderen Rüden nicht mehr als Konkurrent gesehen, was aber positiv zu sehen war, er war ein Kumpel und die spielten zusammen. Hündinnen hat er nicht mehr "genervt" (er war ein Gentleman), und die mochten ihn auch. Und er durfte immer zu allen hin....Vom Wesen her blieb er aber der alte. Und hatte durchaus auch noch viel Interesse dran, den Weibern nachzuschnüffeln!

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Die Tierheime tun das damit die Hunde nicht zum Vermehren verwendet werden können, jedenfalls ist dass der Grund in den USA.

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