Wie steht ihr zu dem aktuellen Thema über den islamisten?

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7 Antworten

Ich habe kein Problem mit Religionen, egal ob christlich, jüdisch, islamisch, buddhistisch usw. Aber ich habe ein Problem mit sinnloser Gewalt, Krieg usw.

Ich verfolge mal die Spur über Wikpedia:

Islamischer Staat: ... "Die Organisation hat ihren Ursprung im irakischen Widerstand und bekannte sich anfangs zu Al-Qaida"

Al-Qaida: Am 2. Mai 2011 wurde der Gründer und ideologische Anführer der Organisation, Osama bin Laden...

Osama bin Laden: Bin Laden stammte aus einer wohlhabenden saudischen Unternehmerfamilie und unterstützte in den 1980er Jahren den Kampf der Mudschaheddin im Sowjetisch-Afghanischen Krieg..

Mudschaheddin: Die Waffenlieferungen und die Ausbildung vieler Kämpfer wurden vor allem vom US-amerikanischen Geheimdienst CIA und dem pakistanischen Geheimdienst ISI organisiert.

Also: CIA bildet Armee aus fanatischen Gotteskriegern, verspricht ihnen Gottesstaat in Afghanistan wenn sie bösen Sowjets vertreiben.

Dummerweise haben die dann gewonnen. Das Versprechen aber...

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Kommentar von Adelinajanuzaj
27.01.2016, 17:36

ja das finde ich auch aber, das Problem ist, dass viele Menschen denken, dass diese sogenannten salfasiten auch normale Muslime sind

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Kommentar von Agentpony
27.01.2016, 18:28

Soweit ich lesen kann, nennt die Frage Islamismus allgemein, und beschränkt sich nicht auf Militante.

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Ich habe mal von der Bundeszentrale für politische Bildung die allgemeine Definition von Islamismus besorgt:

http://www.bpb.de/politik/extremismus/islamismus/36339/islamismus-was-ist-das-ueberhaupt

Definition von Islamismus allgemein

"Islamismus"ist eine Sammelbezeichnung für alle politischen Auffassungen und Handlungen, die im Namen des Islam die Errichtung einer allein religiös legitimierten Gesellschafts- und Staatsordnung anstreben.

Bei dieser Definition geht es nicht darum ob das Ziel mit oder ohne Gewalt erreicht werden soll.

Damit wären wohl viele Muslime Islamisten, weil Sie gerne in einem islamischen Land leben wollen. Und Christen, die in einem christlichen Land leben wollen, wären Christisten und Juden wären Judaisten. Diese Wortschöpfungen gibt es aber nicht, obwohl Christen und Juden die gleichen Wünsche haben. Als Christ oder Jude würde ich auch gerne in einem Land leben, das sehr stark von meiner Religion geprägt wäre. Ich denke dies ist ganz normal.

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Kommentar von earnest
28.01.2016, 09:15

Nein, gemäß dieser Definition (die ja keine verbindliche Festlegung ist oder sein kann) ist derjenige Islamist, der eine islam(ist)ische Staats- und Gesellschaftsordnung anstrebt.

Ein Mensch also, der die Scharia verwirklichen möchte, die Unterordnung des Staats unter die Religion. Das ist in Deutschland NICHT "normal", denn damit outet sich dieser Mensch (der "Islamist") als Feind des Grundgesetzes, als Feind der Gesellschaft hierzulande und als Staatsfeind.

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Islamisten/Salafisten sind äußerst gefährlich und dürfen nicht toleriert werden. Als diese werden meineswissens jene fundamentalistischen Anhänger des Islams tituliert , welche den Koran sowie Mohammeds Taten wortwörtlich übernehmen. Der Koran ,musst du wissen, hat eine äußerst spirituelle Seite an welcher wir uns alle orientieren können/sollten . Jedoch hat er auch eine Gewaltverherrlichende pervertierte Seite ( wie da alte Testament auch) . Der Islam in seiner veralteten/ursprünglichen Form ist gefährlich weil er nicht mit der heutigen Zeit vereinbar ist. Dies bedeutet allerdings nicht das alle Muslime gefährlich sind ( das schlussfolgern nämlich die meisten - das ist jedoch Unsinn ) . Der Islam wird zudem erst gefährlich wenn man ihn nicht konsequent von der Politik trennt. 

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Also da fällt mir ein, was Herr Präsident Erdogan sagte:

Recep Tayyip Erdogan, türkischer Premier, 2008: „Es gibt keinen Islam und Islamismus. Es gibt nur einen Islam. Wer etwas anderes sagt, beleidigt den Islam.“

Allerdings kenne ich sehr viele Muslime, die es anders sehen.

Alle berufen sich auf den Islam, aber die Auslegungen sind unterschiedlich.

wie fern ihr sie mit dem eigentlichen Islam in Verbindung setzt?

Wer vertritt den "eigentlichen Islam" ?

Das wäre gut zu wissen, dann fällt es leichter, eine Verbindung zu erkennen, oder nicht...



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Kommentar von Adelinajanuzaj
27.01.2016, 17:51

&was will er damit deiner Hinsicht nach sagen?

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Ich halte nicht viel davon den Glauben anderer Menschen dadurch abzuwerten, indem man sie mit negativ besetzten Begriffen betitelt.

,,Die Medien sind die mächtigste Organisation der Erde. Sie haben die Macht den Unschuldigen schuldig und den Schuldigen unschuldig zu machen. Und das ist Macht, weil sie den Verstand der Masse kontrollieren." - Malcolm X

Im Übrigen ist mir nicht bekannt, dass es eine einheitliche Definition des Wortes 'Islamismus' geben würde. Somit könnte, je nach persönlichem Empfinden, jede Person als 'Islamist' bezeichnet werden.

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Kommentar von Agentpony
27.01.2016, 18:25

in einem vielseitigen Themenkomplex muss es keine einheitliche Definition geben, um trotzdem gültig zu sein. Netter Versuch, die Frage in gleich zwei nicht relevante Richtungen zu steuern.

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Kommentar von earnest
20.02.2016, 07:14

... und, flutsch, an der Beantwortung einer brisanten Frage vorbei geschrieben.

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Islamismus ist eine Pest, die die Welt vergiftet!

Er ist weder mit unserer Demokratie noch unserem Grundgesetz vereinbar. Er ist menschenverachtend und oft genug mit Gewalt unterlegt.

Der Islam hingegen ist eine Religion, wie jede andere, solange man nicht an jedem Wort des Koran klebt, die Sunna über alles stellt und Gott als einen strafenden Buchhalter betrachtet, der von morgens bis abends die Sünden der Gläubigen zählt, um sie bei kleinsten Vergehen in die Hölle zu schicken, in der alle Ungläubigen angeblich braten müssen.
Es gibt viele muslimische Reformer, die versuchen, die Muslime endlich aus dem tiefen Tal der Denkverbote herauszuholen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Liberale\_Bewegungen\_im\_Islam


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Kommentar von Agentpony
27.01.2016, 18:30

“Strafender Buchhalter“, den muss ich mir merken und gelegentlich dreist kopieren ;-)

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meinst du mit eigentlichen Islam die Religion an sich?

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Kommentar von Adelinajanuzaj
27.01.2016, 17:36

die Religion an sich

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