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Wie steht die kath. Kirche zur Homosexualität?

gefragt von peppyann am 24.10.2007 um 18:18 Uhr

Ich muss ein Referat über dieses Thema halten. Gibt es Stellen in der Bibel die direkt etw. gegen Homosexualität sagen oder welche die dementsprechend ausgelegt werden? Was sagt der Papst? Wie wird in der Gemeinde direkt damit umgegangen? Für Links etc. wäre ich dankbar.

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Religion x 3.569 Kirche x 1.201 Bibel x 559 Homosexualität x 180 Papst x 136 Lesben x 38 Schwule x 26 Römerbrief x 2

anonym
beantwortet von vincent am 24. Oktober 2007 18:26
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http://www.kspd.org/
hier könnte was brauchbares für dein Thema zur Verfügung stehen.

Kommentar von vincent am 24. Oktober 2007 18:29
Kommentar von peppyann am 24. Oktober 2007 18:37

vielen dank! hilft mir schon weiter!


gerwitt
beantwortet von gerwitt am 25. Oktober 2007 08:47
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Eine sehr schöne Übersicht über den Stand der theologischen Forschung zu diesem Thema, aber auch zu den Äußerungen des kirchlichen Lehramtes findest du in dem Buch: "Jens Weizer, Vom anderen Ufer, Schwule fordern Heimat in der Kirche, Patmos-Verlag, Düsseldorf, 1.1995, ISBN: 3-491-72337-X " Dort findest du aber eben nur die Verlautbarungen bis zu 1995. Ob es danach eine Neuauflage gab, weiß ich nicht. Ich meine aber, nicht! Vielleicht findest du dieses Buch in der Bücherei. Das Buch ist nicht zu dick, sehr gut und verständlich geschrieben und darin findest du am fundiertesten einen guten Überblick zu Thema. Für ein Referat in der Schule bestens geeignet.

Zum Thema noch ein paar Anmerkungen: Die Bibel beschäftigt sich nicht mit Homosexualität an sich, so wie wir von ihr heute wissen.

Die oft genannten Bibelstellen sind aus dem Kontext herausgerissen und wenden sich z.B. bei Paulus im Römerbrief "gegen die Heiden" und dagegen, dass die sexuellen Praktiken (auch die Homosexuellen) quasi Ersatzreligion geworden sind. Paulus thematisiert das Phänomen "Homosexualität" an sich nicht.

Sowohl Paulus im Römerbrief alsauch das Alte Testament wissen in diesem empirischen Sinne nichts von Homosexualität wie wir es heute wissen. Wissen also nichts um die psychologische, biologische, soziologische, psychologische Komponente einer solchen sexuellen Prägung.

Die katholische Kirche verurteilt die Homosexualität als solche an sich nicht und sie fordert auch auf, homosexuelle Menschen (Lesben und Schwule) nicht zu diskriminieren.

Aber sie legt an homosexuelle Frauen und Männer genau die gleiche Messlatte an wie bei heterosexuellen Frauen und Männer: Sex nur in der Ehe!

Dennoch befreien die moralischen und sittlichen Vorgaben der katholischen Kirche niemanden davon, letztendlich eine eigene Gewissensentscheidung zu treffen.

Zu deiner konkreten Frage: Was ist das für ein Referat? Für die Schule oder fürs Studium?

Das Thema ist so komplex, dass der/die Verantwortliche, der/die dieses Thema vorgegeben hat, offensichtlich selbst nicht weiß, was er dir da aufgebürdet hat.

Du könntest nämlich einmal die Bibel nach anti-homosexuellen Textstellen durchforsten, müßtest dich dann aber auch gleichermaßen mit lehramtlichen Aussagen aus Rom beschäftigten.

Für den deutschsprachigen Bereich empfehle ich dir, die Seite der Deutschen Bischofskonferenz ( www.dbk.de ) aufzusuchen.

Dort findest du unter "Schriften" auch die deutschsprachigen Übersetzungen zu Verlautbarungen des apostolischen Stuhls z.B. zu dem Thema "Eingetragenen Lebenspartnerschaften", wo auch etwas zu dem Thema behandelt wird.

Ansonsten kannste natürlich auch den Katholischen Katechismus lesen.

Viel Erfolg!

Kommentar von 06bfae7f485c331637156f22b5adcda0smallStarbuck am 25. Oktober 2007 11:04

Endlich mal eine sachliche, fundierte, sehr gute Antwort! Schade, dass ich nur einen Daumen vergeben kann.

Kommentar von peppyann am 25. Oktober 2007 13:32

Ja. Die Antwort ist wirklich gut! Bei dem Referat handelt es sich um ein Religions Referat der Oberstufe das nicht länger als 15 min dauern sollte. und,..nein. ich glaub auch dass mein Lehrer keine Ahnung hat wieviel Arbeit das ist. Desweiteren muss ich noch Vorurteile/andere Religionen und Recht behandeln. Aber vielen Dank!


anonym
beantwortet von Eddy11 am 25. Oktober 2007 06:36
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Die Frage ist doch wie Gott die Homosexualität sieht: "Deswegen hat Gott sie dahingegeben in schändliche Leidenschaften. Denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr in den unnatürlichen verwandelt, und ebenso haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen, sind in ihrer Begierde zueinander entbrannt, indem die Männer mit Männern Schande trieben, und empfingen den gebührenden Lohn ihrer Verirrung an sich selbst" (Römer 1,26f.)

Kommentar von 69d22410151448bb4977155a740ea7a9smallgerwitt am 25. Oktober 2007 08:55

Unsinn! Du darfst nicht nur zwei Sätze aus diesem Kapitel lesen. Lies bitte dazu das gesamte Kapitel: Röm 1, 18 - 32. Dieses Kapitel wird in vielen Bibeln übertitelt mit "Contra gentiles", also "Gegen die Heiden". Es handelt sich dabei um eine apologetische Schrift. Die (homo-)sexuelle Praxis ist, nach Paulus, zur Ersatzreligion für die Heiden geworden. Diese verurteilt er. Ich kann dir dazu auch den wissenschaftlich-exegetischen Kommentar von Michael Theobald, Der Römerbrief, in: ERTRÄGE , Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt, 2000 empfehlen. Da gibt es auf S. 142ff einen ausführlichen Exkurs zum Thema "Homosexualität im Römerbrief". Dem Autor gelingt es darin, deutlich zu machen, dass es Paulus nicht um die Homosexualität an sich ging. Viel Spaß bei der - zugegeben - etwas anspruchsvollen, da wissenschaftlichen Lektüre. Aber besser, solche Lektüre lesen, als falsche Plattitüden immer zu wiederholen.

Kommentar von Eddy11 am 27. Oktober 2007 16:22

Nicht nur im Römerbrief spricht sich die Bibel gegen Homosexualität aus. SWchon das Alte Testament tut dies. Die Passage im Römerbrief auf die Heiden zu beziehen ist sachlich völlig falsch. Hier sind sich die ganz überwiegende Mehrheit aller Kommentatoren einig. Es geht hier klar um verkehrte Sexualität.

Kommentar von paolomertens am 27. Oktober 2007 16:57

Bei Stute ("Der Römerbrief entschlüsselt - unter Berücksichtigung seiner semantischen Strukturen") heisst es auf Seite 43/44 dass das Dahingeben in die Homosexualität Folge des Zornes Gottes war wegen der Ignoranz gegenüber Gott. Daher hat er Menschen in ihre unnatürlichen Triebe hingegeben, d.h. sie nicht mehr davor bewahrt. Klar ist, dass dieser Abschnitt in direkter Weise die Folgen des göttlichen Gerichtes skizziert, indirekt aber natürlich auch ganz unmissverständlich homosexuelle Praktiken als unnatürlich bezeichnet. Etwas anderes herauszulesen bedarf schon einiger Phantasie.


schurke
beantwortet von schurke am 24. Oktober 2007 18:23
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Gar nicht. Da für die kath. Kirche nur die Ehe zählt, erübrigt sich alles weitere. Links kenne ich nicht, lese aber seit Jahren aktuelle Zeitungen und ab und zu ist auch mal der Fernseher an.

Kommentar von Cdea716c16c6768a507e26d40ed7b5dbsmallbetrax am 24. Oktober 2007 18:26

Aber es gibt doch mittlerweile auch Homo-Ehen. ??

Kommentar von peppyann am 24. Oktober 2007 18:27

Na Zeitung und so liegt bei mir auch rum. les ich sogar :). Aber ich brauch genauere Antworten. Das is mein Problem. Also, wer sich wie geäußert hat. Wieso und warum etc. ...

Kommentar von 344c7f33ec5d90c2b730c1352202a760smallschurke am 24. Oktober 2007 19:17

@betrax, ja aber nicht von der Kirche anerkannt


solf1
beantwortet von solf1 am 24. Oktober 2007 18:22
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Der Benedikt mag sie nicht, die Schwulen! Aber was red ich euch nur rein.. Ihr seit ja Papst!übrigens in der kath. Kirche gibt es keine Schwulen Mitarbeiter.. Sehr speziell sowas, nicht? Gruss Solf

Kommentar von E13351831a85b89ecf151faf443695fesmallRolfHoegemann am 24. Oktober 2007 18:25

In der katholischen Kirche gibt es keine schwulen Mitarbeiter? ...grins.... das weiss ich besser... doppelgrins

Kommentar von E7dce13339e161ee50a3badb7e1756ecsmallemjay am 24. Oktober 2007 18:34

Das Benedikt sie nicht mag, ist nicht richtig. Er verurteilt die Homo Ehe als Pseudo Ehe, die nicht ihren ursprünglichen Sinn erfüllt, nämlich die Gründung von Familien und damit verbunden das Zeugen und Aufziehen von Kindern.


RolfHoegemann
beantwortet von RolfHoegemann am 24. Oktober 2007 18:27
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Lies Dich einmal ein wenig durch die Seiten der Initiative "Homosexuelle und Kirche", HUK

http://www.huk.org/

da findest Du sehr viel zu dem Thema.


anonym
beantwortet von projekt9 am 18. November 2007 14:18
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Im Neuen Testament wird beschrieben wie Jesus einen Homosexuellen heilt, der soll nämlich von Dämonen besessen sein und läßt diese in eine Schweineherde ausfahren! Auvh steht in den Mose Gestzen das ein Mann nicht mit einem Mann verkehren darf. Homosexualität ist Gott ein Greuel! Aber es sei klar gestellt das Gott alle Menschen liebt! Er verabscheut nur deren Sünden!


Teddylein
beantwortet von Teddylein am 25. Oktober 2007 23:25
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Gottes Gesetz für Israel verlangte: „Wenn ein Mann bei einer männlichen Person liegt, ebenso wie man bei einer Frau liegt, so haben sie beide eine Abscheulichkeit begangen. Sie sollten unweigerlich zu Tode gebracht werden“ (3. Mose 20:13). „Und du sollst nicht bei einer männlichen Person ebenso liegen, wie du bei einer Frau liegst. Es ist eine Abscheulichkeit.“ (3. Mose 18:22) Weil Adam ungehorsam war, haben wir alle die Unvollkommenheit geerbt. Deshalb müssen wir gegen manches starke Verlangen und gegen Schwächen des Fleisches ankämpfen, die mit Gottes ursprünglichem Vorsatz unvereinbar sind. In den Gesetzen, die Gott durch Moses gab, führte er daher an, welches Sexualverhalten ihm unter anderem zuwider ist: Ehebruch, Inzest, Homosexualität und Sodomie (3. Mose 18:6-23). Zudem verbot Gott ausdrücklich, sich in unmoralischer Absicht als jemand vom anderen Geschlecht auszugeben (5. Mose 22:5). Wie die Bibel durchweg lehrt, billigt Gott sexuelle Beziehungen einzig und allein zwischen einem Mann und seiner Ehefrau (1. Mose 20:1-5, 14; 39:7-9; Sprüche 5:15-19; Hebräer 13:4). Wegen solcher Sexualpraktiken vernichtete Gott Sodom und Gomorra (1. Mose 13:13; 18:20; 19:4, 5, 24, 25). Jahrhunderte später verglich der Apostel Petrus Männer, die sich wie jene Sodomiten verhielten, mit „vernunftlosen Tieren, die von Natur dazu geboren sind, eingefangen und vernichtet zu werden“ (2. Petrus 2:6-13).

Dass sich Gottes Maßstäbe nicht geändert haben und auch noch für uns heute gelten, ist daran zu erkennen, dass im Neuen Testament wiederholt darauf Bezug genommen wird, z.B.: „Weder Hurer noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Männer, die für unnatürliche Zwecke gehalten werden, noch Männer, die bei männlichen Personen liegen, . . . werden Gottes Königreich ererben." (1. Korinther 6:9-11) "...Sowohl ihre weiblichen Personen vertauschten den natürlichen Gebrauch von sich selbst mit dem widernatürlichen; und desgleichen verließen auch die männlichen Personen den natürlichen Gebrauch der weiblichen Person und entbrannten in ihrer Wollust zueinander, Männliche mit Männlichen, indem sie unzüchtige Dinge trieben und an sich selbst die volle Vergeltung empfingen, die ihnen für ihre Verirrung gebührte“ (Römer 1:26, 27).

Die Bibel beschreibt also auch, welche Folgen es nach sich zieht, wenn Menschen ‘ihre Leiber in Unreinheit entehren’ und „dem Fleisch zu unnatürlichem Gebrauch“ nachgehen, indem sie sagt: „Sie entbrannten in ihrer Wollust zueinander, Männliche mit Männlichen, indem sie unzüchtige Dinge trieben und an sich selbst die volle Vergeltung empfingen, die ihnen für ihre Verirrung gebührte“ (Römer 1:24, 27). Solche Menschen werden nicht nur von Gott verurteilt, sondern sie schaden sich auch selbst, indem sie ihren Geist und ihren Körper ruinieren. Heute beobachtet man zum Beispiel ein unverhältnismäßig häufiges Auftreten von Syphilis, AIDS und anderen durch Geschlechtsverkehr übertragbaren Krankheiten unter Homosexuellen. Durch die hohen Sittenmaßstäbe aus Gottes Wort wird man vor dieser Gefahr geschützt; es wird einem nichts Gutes vorenthalten.

Kommentar von 69d22410151448bb4977155a740ea7a9smallgerwitt am 26. Oktober 2007 22:23

Was für ein Schmarrn, gerade auch die AIDS-Thematik hier hineinzubringen!!! Darf ich geflissentlich daran erinnern, dass in Afrika allein 2001 fast 30 Millionen Menschen mit dem HI-Virus infiziert waren??? Und das sind alles keine homosexuellen Männer, die infiziert sind, sondern heterosexuelle Frauen und Männer.

Ich finde es unverantwortlich wie hier mit Unwissenheit zugleich ideologische Pamphlets gegen Homosexuelle subtil verbreitet werden und protestiere massiv gegen solche Ungeheuerlichkeiten!

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 5. November 2007 16:34

Liebes Teddylein, Du bist durch und durch krank. Gruß, S.


Sinnbild
beantwortet von Sinnbild am 24. Oktober 2007 19:03
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In der Bibel gibt es ein Kommentar zur Homosexualität: "Du darfst nicht mit einem Mann schlafen, wie man mit einer Frau schläft; das wäre ein Gräuel." (3Mo 18,22) Allerdings darf man die Bibel ja auch nicht wörtlich nehmen...

Kommentar von 39d106b7946a30513321616a01ceb3b9smallplanetshaker am 25. Oktober 2007 21:20

Nun ja, aber bildlich kannst du diesen Abschnitt auch nicht verstehen - also ist er wörtlich zu nehmen. Homosexualität ist ein Gräuel, d.h. eine Abartigkeit vor Gott.


anonym
beantwortet von WutzTheSane am 10. August 2008 19:29
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Einen interessanten Artikel mit ein paar Insidereinblicken gibts hier:

http://doctorsubtilis.wordpress.com/2008/08/09/huk/

Ich glaube viele Priester sind selbst schwul und leben in einer ständigen Zerissenheit zwischen ihren Vorlieben und der Lehrmeinung ihrer Kirche.


anonym
beantwortet von Szintilator am 24. Oktober 2007 20:00
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Die Katholen dürfen die Bibel doch gar nicht lesen, daraus kannst Du also nichts für das Referat entnehmen. Ansonsten lies mal den 1.Mose 19.4-11!

Kommentar von 06bfae7f485c331637156f22b5adcda0smallStarbuck am 25. Oktober 2007 08:31

Wie bitte? Also ich bin Katholik und darf die Bibel nicht nur lesen, ich soll es sogar.

Kommentar von 69d22410151448bb4977155a740ea7a9smallgerwitt am 25. Oktober 2007 09:01

@ szintilator: Menno, was hier für ein 'geistiger Dünnschiß' verbreitet wird. Willst du ernst genommen werden? - Dann prüfe vorher, bevor du so einen Unsinn schreibst, dass die Katholiken (Katholen gibt es nicht) nicht die Bibel lesen dürfen. Ich darf nur daran erinnern, dass die Katholische Kirche ein eigenes Bibelwerk unterhält, das gerade die Verbreitung der Bibel fördert. Manchmal habe ich das Gefühl - auch bei einigen Beiträgen hier -, dass es hilfreicher wäre, wenn die Bibel wirklich mehr gelesen würde, und nicht nur einfach ein paar Sätze aus dem Zusammenhang heraus zitiert werden.


betrax
beantwortet von betrax am 24. Oktober 2007 18:28
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In der Bibel kenne ich nur den Satz: Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst. Da steht nichts geschlechtsspezifisches bei.

Kommentar von 69d22410151448bb4977155a740ea7a9smallgerwitt am 25. Oktober 2007 08:56

Diesen Satz gibt es in der Bibel auch, aber wenn es der einzige Satz wäre, könntest du die Bibel auf einem Papierschnippsel schreiben. ;-) Doch da steht noch mehr drin ... ehrlich! :-)

Kommentar von Cdea716c16c6768a507e26d40ed7b5dbsmallbetrax am 25. Oktober 2007 10:36

Würde aber auch reichen. ;-))

Kommentar von 69d22410151448bb4977155a740ea7a9smallgerwitt am 25. Oktober 2007 11:24

Nun ja, Jesus antwortet auf die Frage, welches das wichtigste Gebot sei: "Du sollst den Herrn deinen Gott lieben, usw.usw.... und: Du sollst deinen Nächsten lieben, wie dich selbst." Diese Gebote sind die wichtigsten. Also: Gottesliebe, Selbstliebe und Nächstenliebe! Insofern gebe ich dir Recht, dass sie auf diese drei Gebot alles zurückführen lassen muß.

Kommentar von Cdea716c16c6768a507e26d40ed7b5dbsmallbetrax am 25. Oktober 2007 11:39

Ja, und überleg mal, wie schön die Welt dann sein könnte. Damit ging es doch ALLEN gut.

Kommentar von 39d106b7946a30513321616a01ceb3b9smallplanetshaker am 25. Oktober 2007 21:22

Diese Stelle lehrt keineswegs unbedingt den Zwang der Selbstliebe (wie von einigen Theologen behauptet). Sie geht davon aus, dass ein Mensch sich selbst nun mal etwas wert ist. Mit der gleichen Werterachtung soll dieser Mensch eben auch anderen Menschen (und noch mehr: Gott) begegnen.


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