Frage von Kelex, 243

Wie stehen liberale Muslime zum Islam und wie leben diese Menschen ihre Religion aus?

Antwort
von HansH41, 107

Im aktuellen FOKUS ist die Diskussion eines liberalen Iman und des AfD-Vorsitzenden abgedruckt. Sie fand in einer Moschee statt und beide haben die Sitten des Anderen eingehalten. Der Iman hat dem AfD-Vorsitzenden die Hand zum Gruß gereicht und der AfD-Mensch hat die Schuhe ausgezogen.

Auch das Gespräch war angenehm und eindrucksvoll. So kann man miteinander umgehen.

Daran könnten sich viele Schreiber hier auf GF ein Beispiel nehmen.

Kommentar von azeri61 ,

das ist gegenseitiger respekt daran können sich alle menschen ein beispiel nehmen

Kommentar von ettchen ,

Als wenn die AfD-Vertreter in irgendeiner Weise Respekt vor Menschen muslimischen Glaubens hätten. Sowas ist billigste Propaganda. Traurig, dass es Leute gibt, die auf solche Showeinlagen reinfallen.

*kopfschüttel*

Kommentar von Nunuhueper ,

Auch der Imam machte bei dieser Show-Einlage mit.

Also was soll jetzt Dein "kopfschüttel"?

Antwort
von BarbaraAndree, 161

Das ist wirklch individuell und lässt sich so pauschal nicht beantworten.

Antwort
von polenaa, 145

Schwer zu sagen aber ich denke ähnlich wie bei Christen:
- man geht in die Moschee (oder in Kirche)
- man betet zu Allah ( oder zu Gott)
- man hört im eingeschränkten Masse auf den koran (oder die Bibel)

Natürlich gibt es auch viele Unterschiede bei der Auslegung der Religion es gibt bspw. Muslime die Kopftuch tragen und welche die keins tragen und dann gibt es wieder welche die Burka tragen...

Aber im allgemeinen gilt der islam als friedliche Religion es wird viel von liebe und Verständnis und Höflichkeit gepredigt ähnlich wie bei uns! :)
Und man darf natürlich nicht alles was im koran steht zu ernst nehmen (genau wie in der Bibel! Immerhin wurden diese Bücher vor mehreren 1000 Jahren verfasst und schreiben das Frauen wenn sie Ungehorsam sind verkauft und getötet werden dürfen) 😁

Kommentar von Kelex ,

Man darf natürlich nicht alles was im koran steht zu ernst nehmen diese Bücher wurden vor mehreren 1000 Jahren geschrieben

Da wär doch eine Reform längst überfällig

Kommentar von ZlayX ,

Eine Reform ist mittlerweile mehr als überfällig. Denn im allgemeinen ist der Islam eben nicht friedlich. Der Kern ist sehr gewalttätig und bosartig gegenüber Nicht-Muslimen. Drumherum wird nur viel von Liebe usw geredet, weil es ja sonst offensichtlich wäre und die Verteidiger des Islams nichts mehr in der Hand hätten für ihre verblendete Argumentation. 

Guckt doch einfach mal in die Welt. Es gibt kein einziges Land, in dem der Islam die vorherrschende Religion ist, in dem die Menschen friedlich miteinander leben können. KEIN EINZIGES.

Kommentar von RK3420 ,

früher gabs das osmanische Reich. Das war noch vor 100 Jahren

Kommentar von azeri61 ,

der islam war für uns in muslimischen ländern das beste was uns passiert ist wir sind in diesen zeitaltern aufgegangen für uns war/ist der islam eine bereicherung leider war in europa genau das gegenteil zu beobachten die kirchen waren gegen die weiterbildung deswegen wird die religion im westen mit rückstand und unterdrpckung assoziiert

Kommentar von Mark1616 ,

Die muslimischen Länder haben das Wissen der vorherigen Zivilisationen die sie unterjocht haben assimiliert. Sie haben nichts selbst erfunden, sie haben nur von anderen abgekupfert. Selbst muslimische Gelehrte wie ibn-Sina mussten sich mit islamischen Hardlinern abgeben, die ihnen ihre Arbeit massivst erschwert haben. Heute kann kein Wissenschaftler, dessen Ergebnisse den Koran widerlegen, frei in islamischen Ländern forschen. Das wird u.a. durch den argen Mangel an muslimischen Nobelpreisträgern aufgezeigt.

Die Kirche hat die Menschen in Europa zwar unterdrückt, und auch den wissenschaftlichen Fortschritt aufgehalten, aber sie hat gleichzeitig das Wissen der Antike archiviert. Die Kirche wird in Europa aufgrund ihrer Taten verabscheut. Gleichzeitig gibt es Gottseidank immer mehr Menschen, die erkennen wie unsinnig es ist antiken Märchengeschichten zu folgen.

Kommentar von ZlayX ,

Dass sich Muslime vom Islam "bereichert" fühlen ist ja logisch, da es für sie die Antwort auf alles und der Weg in eine unendliche Glückseligkeit ist.

Was mich an Gläubigen am meisten nervt, ist, dass sie oft überheblich gegenüber Ungläubigen sind. Sie gehen davon aus, dass ihre Religion die einzige Wahrheit ist.

Deshalb sind objektive Diskussionen meist auch unmöglich und sehr anstrengend.

Warum heißt "Glaube" denn wohl "Glaube" und nicht "Wissen"??? 

Durch Gehirnwäsche und Autosuggestion wird in das Hirn der Menschen schon im Kleinkindalter gebrannt, dass sie wirklich davon überzeugt sind, zu WISSEN, dass sie recht haben. (Das nennt man Verblendung) Und jeder Ungläubige oder Nicht-Muslim wird mit einer überheblichen Von-oben-herab-Anschauung batrachtet, weil sie ja die armen Schweine sind, die bald im ewigen Höllenfeuer schmoren, weil sie nicht diesen einen von 3000 Göttern anbeten.

Es gibt auf der Welt über 3000 Götter und jeder Gläubige ist natürlich gaaaaaaaaaaanz sicher, dass nur sein Gott/seine Götter der/die einzig richtige/n ist/sind...

Wenn ein gläubiger Mensch meint zu WISSEN, dass sein Gott/seine Götter exitiert/existieren, ist eine differenzierte Diskussion nicht möglich.

Bestes Beispiel hierfür:

Du.

Ich lege sachlich dar, warum der Islam in seiner aktuellen, unreformierten Form nicht friedlich ist und du konterst völlig unsachlich und ohne jegliches Argument damit, dass der Islam euch bereichert hätte. Wie im ersten Satz dieses Kommentars schon steht, ist es ja logisch, dass der Islam für dich das tollste auf der Welt ist. Aber du siehst in deiner Verblendung nicht, dass dies absolut objektiv und als Diskussionsgrundlage gänzlich ungeeignet ist.

Ich will dir deinen Islam nicht prinzipiell schlecht reden. Wenn du deine Religion friedlich auslebst, freut mich das. Aber red dir deinen heiligen Islam doch bitte auch nicht blind schön und mach einfach mal die Augen auf. Überall, wo der Islam die vorherrschende Macht ist, werden Menschen unterdrückt. In Deutschland ist der Anteil der kriminellen Jugendlichen extrem viel höher bei Jugendlichen mit muslimischem Migrationshintergrund als Jugendliche aus säkularen Ländern. Nicht ein bisschen höher, sondern wirklich stark auffällig höher.

99 % aller terroristischen Anschläge weltweit sind islamistisch motiviert. Aber haben natürlich nichts mit dem Islam zu tun... Is klar... Sowas nennt man falsche Toleranz und Ignoranz.

Apropos Ignoranz. Warum sind Muslime und auch Christen eigentlich gegen Homosexuelle? Ich dachte, euer Gott ist unfehlbar, perfekt, allwissend und alleskönnend? Warum erschafft er dann homosexuelle Menschen und Tiere und will sie dann im ewigen Höllenfeuer dafür bestrafen? Das klingt aber nach einem krass sadistischem Gott und nicht nach einem liebenden.

Aber nein, das glaube ich nicht. Ich glaube, dass die Gläubigen, die gegen Homosexuelle sind, so verstrahlt und ignorant sind, dass sie im 21. Jahrhundert tatsächlich noch denken, dass Homosexualität eine Krankheit ist, dass sich Menschen selbst dazu entscheiden, schwul zu werden, oder dass Homosexualität gar anerzogen werden kann. Das ist wirklich einfach nur noch dumm und - wie gesagt - verblendet und ignorant.

Ohne Gehirnwäsche würde jeder rational denkender Mensch spätestens dann wissen, dass der Koran oder die Bibel nicht das Wort eines übernatürlichen Schöpfers ist, sondern schlicht und ergreifend von Menschen erfunden wurde, die bspw. Homosexuelle "eklig" fanden und es verbieten wollten. Ein Schöpfergott hätte entweder nie Homosexuelle erschaffen, oder wenn doch, dann hätte er nie gesagt, dass man dafür in die Hölle kommt.

Aber nein. Alles, was in heiligen Schriften widersprüchlich oder mittlerweile einwandfrei widerlegt werden konnte, wird dann einfach ganz billig relativiert oder es war plötzlich nur noch symbolisch gemeint...

Die Höhe deines Kommentars ist ja wohl, dass du schreibst, dass die Kirche in Europa "LEIDER" das Gegenteil gemacht haben. LEIDER????? Genau DAS ist der Beweis dafür, wie rückschrittlich der Islam ist. Ist das wirklich dein fuc.king Ernst??! So verblendet kann man doch fast echt nicht mehr sein... Wenn die Kirche in Europa immer noch genau so mächtig wäre, wie der Islam in Arabien, wäre Europa auch noch ähnlich rückschrittlich wie die muslimischen Länder. Dann würden immer noch rothaarige Menschen als Hexen verbrannt werden, Schwule und Lesben würden verfolgt werden und Wissenschaftler, die die Menschheit nach vorne bringen wollen, würden eingesperrt werden.

Die Kirche musste sich unfreiwillig der Aufklärung beugen, weil sie sonst komplett untergegangen wäre. Nur deshalb hat sie sich der zivilisierten, modernen, säkularen, westlichen Kultur angepasst.

Religion wird nicht mit Unterdrückung assoziiert. Religion bringt Unterdrückung mit sich, weil es dort Regeln gibt, die andere Menschen nun mal unterdrücken. Sich das schön zu reden oder zu verdrehen, ist wiedermal pure Verblendung und Ignoranz.

Jetzt hab ich kein Bock mehr xD
PEACE miteinander!

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 43

Ich bin der Meinung, dass der Islam in konservativer Auslegung nicht in das 21. Jahrhundert passt und bin daher über jeden liberalen Muslim froh.

Hier mal meine Wunschvorstellung eines liberalen Muslims.

Ein liberaler Muslim passt sich den weltlichen Gebräuchen des Landes an, ohne Angst zu haben, dadurch seine religiöse Identität zu verlieren. Händeschütteln mit Frauen ist für ihn selbstverständlich

Ein liberaler Muslim geht vielleicht zum Freitagsgebet in die Moschee, stellt aber keine religiösen Forderungen, wie etwa Gebetszeiten vom Arbeitgeber, oder gar ein allgemeines Schweinefleischverbot in der Kantine.

Ein liberaler Muslim beugt sich der weltlichen Gerichtsbarkeit des Landes. Irgendwelche "Ehrenmorde" oder andere Formen der Selbstjustiz sind ihm fremd.

Ein liberaler Muslim befürwortet die Gleichberechtigung von Mann und Frau und lässt kulturell geprägte Sitten wie das Kopftuch fallen. Auch die Diskriminierung von Homosexuellen lehnt er ab.

Ein liberaler Muslim unterstützt nicht einfach blind die politische Haltung arabischer Staaten, nur weil sie muslimisch geprägt sind. Er unterscheidet zwischen islamistischer Propaganda und weltlichen Nachrichten.

Ein liberaler Muslim erkennt den Unterschied zwischen "Religion Islam" und der "politischen Ideologie Islam" und sieht zweite als unvereinbar mit den Menschenrechten und dem geltenden Recht demokratischer Staaten an.

Ein liberaler Muslim erkennt an, dass islamistische Terrororganisationen sich auf den politischen Islam beziehen ("Ideologie-Islam") und behauptet nicht pauschal, der Terror habe nichts mit dem Islam zu tun.

Ein liberaler Muslim lehnt die körperliche Züchtigung von Ehepartner und Kindern ab, weil sie menschenverachtend sind und die Rechte dieser Menschen missachtet.

Ein liberaler Muslim ist tolerant gegenüber Andersgläubigen und Atheisten und akzeptiert, dass sie eine andere Weltanschauung haben. Bekehrungsversuche und Zwang im Glauben sind ihm fremd.

Diese Haltung ist insgesamt wesentlich weltoffener, als der konservative "Ideologie-Islam" und daher deutlich kompatibler mit demokratischen Werten.

Der liberale Muslim kann also religiösen Pflichten wie dem Freitagsgebet nachkommen, im Bus stumm mit der Gebetskette beten, im Ramadan fasten und die Hadsch nach Mekka machen und auf Alkohol und Schweinefleisch verzichten - alle gesellschaftsbezogenen Beschränkungen durch den Islam hat er dagegen fallen gelassen.

Seine Frau/Tochter kann somit im Minirock und ohne Kopftuch alleine in die Disco gehen und beruflich erfolgreich sein und auch sein schwuler Cousin muss nicht um sein Leben fürchten.

Soweit meine Idealvorstellung eines liberalen Muslims.

Kommentar von Enzylexikon ,

Na da war dann eine Person nicht nur intolerant und hat meine Meinung nicht respektiert, sondern es fehlte möglicherweise sogar die Intelligenz für eine Begründung der Ablehnung.

Da es offenbar noch nicht alle verstanden haben.

Der "Pfeil runter" dient der Abwertung inhaltlich minderwertiger
Antworten und ist nicht dazu da, anonym die eigene Meinung
durchzudrücken.

Da ich mich meist um eine gewisse Qualität meiner Antworten bemühe,  finde ich es ziemlich feige und schäbig, unbegründet abzuwerten, nur  weil einem die Antwort ideologisch nicht in den Kram passt.

Wer nicht in der Lage ist zu argumentieren, sei es, weil er keine Ahnung vom Thema hat, oder sich intellektuell unterlegen fühlt, sollte am besten die Finger von Antworten lassen, die seinen geistigen  Horizont übersteigen.

Antwort
von Nunuhueper, 26

Liberale oder moderate Muslime sind Menschen, die nicht den islamischen Pflichten folgen, sie werden als Häretiker von fundamentalistischen Muslimen bekämpft. 

Das ist religiöser Rassismus.

Kommentar von hummel3 ,

Exakt so verhält es sich! DH

Antwort
von Giustolisi, 45

So lange die Scharia noch als Gesetz Gottes gilt, sehe ich schwarz für den liberalen Islam. Die Scharia ist im Islam so wie ich es mitbekommen habe das Äquivalent zu den 10 Geboten der Christen.

Es gibt Viele, die ihre Religion wie die meisten Christen nicht ernst nehmen. Das begrüße ich, denn es hält den Wahnsinn einer jeden Religion in Grenzen und führt langfristig dazu, dass sie verschwindet.

Die Frage ist, ob ein Moslem noch ein Moslem ist, wenn er die Gesetze seines Gottes ablehnt und ob er liberal sein kann, wenn er das nicht tut. Ich finde keinen Weg aus dieser Zwickmühle, vielleicht weiß da jemand Anderes besser Bescheid.

Antwort
von hummel3, 89

Es gibt genau genommen keine "liberalen" Muslime. - Wer im engeren Sinne als gläubiger Muslim gilt, der kann nach den Inhalten des Islam unmöglich liberal sein. Und wer liberal ist, ist kein Muslim mehr, sondern bestenfalls ein "aufgeweichter" Mitläufer oder "Kulturmuslim".

Kommentar von hummel3 ,

Damit meine Antwort nicht falsch verstanden wird - ich wünsche mir "sehr viele "liberale" Muslime!

Kommentar von Sachsenbruch ,

Käme dir "aufgeweicht" denn am meisten entgegen?

Kommentar von PeVau ,

Ich denke, liebe(r) Hummel, dass Dir hier Dein eigenes Christentum einen Streich spielt. Gerade der Islam, in dem es ja keine Institution gibt, die einen Alleinvertretungsanspruch postuliert, hat die Möglichkeit, Liberalität auszuprägen. Da steht auch nicht der Koran im Wege, denn es ist dessen Auslegung und nicht primär der Inhalt, der darüber entscheidet.

Das gilt doch auch für die Bibel. Wenn die Evangelikalen die Bibel auslegen, dann käme auch niemand auf die Idee, dass es ein liberales Christentum geben könnte.

Kommentar von Sachsenbruch ,

hummel3 hat ja was für die Mitläufer übrig.

Kommentar von HansH41 ,

"Mitläufer" ist nicht das richtige Wort. Besser wäre: "ans 21. Jahrhundert angepasst." Oder "in der Wirklichkeit angekommen".

Kommentar von Nunuhueper ,

Der Koran steht mit seinem Inhalt selbstverständlich im Weg. Es sind unveränderliche Worte Allahs, die befolgt werden müssen.

Wer das als Gläubiger ignoriert und so auslegt, wie er möchte, ist kein Muslim. So werden Blasphemie, Häresie und Apostasie hart bestraft.

Kommentar von hummel3 ,

Ich denke, liebe(r) Hummel, dass Dir hier Dein eigenes Christentum einen Streich spielt.

Irrtum, liebe PeVau, "mein Christentum spielt mir keinen Streich", denn im Gegensatz zum Islam muss man sich beim Christentum keine Liberalität wünschen, weil schon am Evangelium für die Verträglichkeit, den Frieden der Menschen untereinander, die Glaubensfreiheit nichts zu verbessern ist.

Am Islam dagegen wäre zu dessen Verträglichkeit eine ganze Menge an Reformen erforderlich, um einen mehrheitlich "liberalen" Islam zu Stande zu bringen. Dies genau verbietet jedoch die Lehre des Koran ausdrücklich. Es ist also Wunschdenken, wenn die Welt auf einen reformierten und liberalen Islam setzt.

Antwort
von 3plus2, 22

Eine Religion, die den Gläubigen Menschen alles vorschreibt und zu willenlosen Gläubigen macht, bei denen wird der Tag kommen, wo sie logisch Denken und nicht mehr mitmachen.

Kommentar von Nunuhueper ,

Inshallah!

Antwort
von Soxen, 109

ach, geht ganz einfach^^

Antwort
von azeri61, 92

es gibt keinen liberalen islam es gibt nur schlicht den islam alles andere sind iwelche sachen die man sich ausdenkt damit auch andere mit der religion zufrieden sind ich bin muslim bete 5 mal am tag in meinem wohnzimmer gibt es ne uhr die mich 5 mal zum gebet ruft mit muezzin bin trotzdem wunderbar integriert spreche perfekt deutsch mit türk. akzent gehe zur schule und zur arbeit ohne probleme

Kommentar von SibTiger ,

Den gibt es schon, und gab es auch schon immer, wenn auch nur als zartes Pflänzchen. Nicht nur durch etwa den Prof. Mouhanad Khorchide, sonder auch z. B. durch den Islamwissenschaftler Nasr Hamid Abu Zaid.

Eine durchgreifende Reform des Denkens wird sich längerfristig hoffentlich auch im Islam kaum aufhalten lassen.

https://de.qantara.de/content/interview-mit-nasr-hamid-abu-zaid-vielfaltige-lesa...

Kommentar von hummel3 ,

Hallo SibTiger,

Eine durchgreifende Reform des Denkens wird sich längerfristig hoffentlich auch im Islam kaum aufhalten lassen.

In dieser Aussage höre ich dann allerdings auch das "Totenglöckchen" für den Islam läuten, weil es bei einer Reform der Lehre den Islam mit seinen zentralen Inhalten nicht mehr geben kann. 

Jedenfalls, wenn es so eintreffen sollte, ich weine ihm keine Träne nach.

Kommentar von HansH41 ,

"es gibt nur schlicht den Islam"

Die vielen Beiträge hier bei GF unter der Rubrik "Islam" sprechen eine andere Sprache. Da gibt es ganz fanatische Muslime und andere, sagen wir mal liberale Muslime.

Kommentar von azeri61 ,

korchide was ich nicht lache der den islam biegt und wendet wie er will aber naja jeder soll ihn leben wie er will

Kommentar von SibTiger ,

jeder soll ihn leben wie er will

Glückwunsch! - Das ist doch schon mal ein Schritt in die richtige Richtung.

Kommentar von azeri61 ,

das heißt aber nicht das man dann auch den islam richtig praktiziert

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