Frage von Eirene2007, 93

Wie stehen die Gläubigen unter euch zur Evolutionstheorie (o. Synthetischen Evolutionstheorie =))?

Könnt ihr die Ereignisse aus den Religionen mit den wissenschaftlich belegten Ereignissen (wie den Dinosauriern und Abstammung und Verwandtschaften der Arten) in eurem Glauben vereinbaren?

Eine Interessenfrage, will hier keinen beleidigen :)

LG

Eirene

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von mychrissie, 50

Wer wirklich gläubig ist, glaubt an die moralischen und ethischen Botschaften der Bibel oder des Korans, die in den Grundzügen übrigens weitgehend übereinstimmen. Beide Heiligen Bücher sind jedoch von Menschen geschrieben und zwar in einer Zeit, in der die Menschen in Gleichnisse und Geschichten verpackte Botschaften besser verstanden. Wer also jede Formulierung und jedes Gleichnis stur wörtlich nimmt, also Auferstehung, unbefleckte Empfängnis, Auferweckung von Toten und die Verwandlung von Wasser in Wein, usw. ist nicht gläubig sondern ignorant.

Ich kenne keinen wirklich Gläubigen, der (sofern er ein Gehirn hat, hirnlose kenne ich leider nicht) nicht von der Evolution überzeugt ist. Die Evolution ist so unbestreitbar wie die Tatsache, dass "unendlich" nicht kleiner ist als unendlich plus 1

Kommentar von brettpit ,

nee, auch ich gehöre zu den Millionen "Hirnlosen" wie du überheblich diejenigen beleidigst die die Evolution weiterhin als menschliche Theorie ablehnen.Andere Argumente ziehen bei dir wohl nicht..

Ich selber aber an einen Gott glaube, der dies designed und erschaffen hat.

Kommentar von mychrissie ,

Ich habe mich auf jeden Fall noh nie so gewissenlos und brutal gegen andere veerhalten, wie viele, die sich gläubig nennen, und lediglich eine großartige Morallehre auf ihre kleinkarierten Vorstellungen heruntergebrochen haben.

Zwischen wirklichem verantwortungsvollem Glauben und Kreationismus klafft ein Unterschied wie zwischen Mozart und dem Xylophongeklappere eines Einjährigen.

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 73

Ich bin Buddhist und für mich sind die wissenschaftlichen Erkenntnisse im Bezug auf Evolution, Genetik usw. kein Widerspruch zu meinem Glauben.

Kommentar von Eirene2007 ,

glaubt man im Buddhismus an einen Gott? Kannst du mir das als Buddhist näher erklären, wenn das in Ordnung ist für dich?

Kommentar von Enzylexikon ,

Ist kein Problem, die Antwort kann etwas auf sich warten lassen, ich habe hier noch einiges zu erledigen. :-)

Kommentar von Enzylexikon ,

Im Buddhismus gibt es verschiedene Traditionslinien, ähnlich, wie sich ja auch das Christentum, oder der Islam in verschiedene Strömungen aufspaltet.

Ich gebe also nur eine Sichtweise von mehreren wieder, denn im Buddhismus gibt es keinen allgemein verbindlichen Katechismus.

Buddha und Gott

Es wird gesagt, Buddha habe sich auf Fragen zur Existenz Gottes und der Schöpfung bewusst nicht geäußert.

Er soll die Existenz nicht abgestritten, aber auch nicht bejaht haben.

Ich habe eine Erzählung hierzu gehört, in der Buddha angeblich gefragt wurde, weshalb er hierzu nichts lehre. Er habe sinngemäß geantwortet:

Auch ein Erwachter/Erleuchteter ist nicht allwissend. Wenn ich jetzt behaupte, "Ja, es gibt einen Gott" und diese Behauptung stellt sich als falsch heraus - dann wird man auch jene Teile meiner Lehre in Zweifel ziehen, die wichtiger sind als diese eine Frage und sie eventuell verwerfen. Daher schweige ich hierzu.

Die Quelle zu dieser Erzählung ist mir leider nicht mehr bekannt, aber ich finde, sie gibt die vermutliche Ansicht des Buddha ganz gut wieder.

Gott im Buddhismus

Aufgrund des Schweigens des Buddha, ist es also theoretisch einem Buddhisten möglich an Gott zu glauben, allerdings würde dieser Glaube andere Lehren des Buddhismus komplizieren.

So soll der Buddha als Fürstensohn im Grenzgebiet des heutigen Indien und Nepal aufgewachsen sein und war daher vermutlich der hinduistischen Religion verbunden.

Im Hinduismus gibt es das spirituelle Ziel, das ewige Selbst (Atman) des Menschen, mit dem ewig Göttlichen (Brahman) zu vereinen.

Der Buddhismus lehrt jedoch, dass es eigentlich nichts eine ewige Substanz hat und daher gibt es auch die Vorstellung einer ewigen Seele nicht.

Die gesamte Existenz beruht nach buddhistischer Vorstellung auf dem "Nichtselbst" (anatman), dem Leiden (dukkha) und der Unbeständigkeit (anicca).

Diese Lehre schließt also eigentlich aus, dass es einen ewigen, allmächtigen Schöpfer gibt, auch wenn Buddha sich nicht explizit gegen eine Existenz ausgesprochen hat.

Buddhistische Praxis und Gott

Aus meiner Sicht ist der wichtigste Unterschied zwischen dem Buddhismus und anderen Religionen aber nicht irgendeine theologische Frage, sondern die Praxis.

Viele Religionen haben Lehren, die sich etwa so zusammenfassen lassen: 

Befolge die Regeln und du wirst durch die Barmherzigkeit Gottes erlöst und mit dem ewigen Leben im Paradies belohnt

Der Buddhismus hat einen etwas anderen Ansatz

Praktiziere Meditation um dich selbst zu erlösen. Die Regeln sollen dir dabei helfen, dir nicht unnötige Hindernisse in den Weg zu stellen.

Die verschiedenen buddhistischen Traditionen üben zwar unterschiedliche Formen der Meditation und natürlich gibt es auch unmengen philosophischer Schriften im Buddhismus - ohne die Praxis sind sie jedoch praktisch ohne Belang.

Ich habe schon mit Menschen unterschiedlicher Konfession gemeinsam buddhistische Meditation geübt, ohne dass auch nur einmal das Wort "Buddha" gefallen wäre.

Das liegt daran, dass der Buddhismus eben eine sehr konkrete Praxis lehrt und einige Menschen das Gefühl haben, durch die buddhistische Praxis ihr eigenes religiöses Bewusstsein als Christ/Jude/Muslim/etc vertiefen zu können.

Ob das tatsächlich der Fall ist, die Praxis des Buddhismus also durch irgendeine Form von Selbsterkenntnis die Tiefe der religiösen Erfahrung einer anderen religiösen Tradition tatsächlich verändert, kann ich nicht beurteilen.

Für mich persönlich reicht die buddhistische Lehre und Praxis aus, um im Hier und Jetzt eine Sinnhaftigkeit in meinem Leben zu haben - was nach dem Tod geschieht, ob es einen Gott gibt usw. wissen wir einfach nicht.

Kommentar von Eirene2007 ,

Danke schön :)

Kommentar von Enzylexikon ,

Sehr gerne. :-)

Antwort
von thalana112, 68

Hallo Eirene,

Ich ha e überhaupt keine Probleme, die Evolutionstheorie mit meinem Glauben zu vereinbaren. Ich studiere ev. Theologie, aber ich nehme deshalb nicht jedes Wort in der Bibel so, wie es ist. Versteh mich nicht falsch, die Bibel ist die Grundlage unseres Glaubens und das völlig zu Recht, jedes mal wenn ich in die Bibel schaue, lerne ich etwas neues, gibt es mir Kraft, hilft es mir weiter, aber deshalb jedes Wort so hinnehmen? Wissenschaftliche Fakten als falsch ansehen? Nein, natürlich nicht. Die Bibel ist heute noch so aktuell wie eh und je, man muss nur mit der richtigen Einstellung daran gehen, sich über die Texte Gedanken machen und schauen, was sie ausdrücken sollen, aber garantiert nicht alles so nehmen, wie es steht :) . Ich glaube mit ganzem Herzen, aber jeder der alles in der Bibel wörtlich nimmt, ist in meinen Augen antiquiert und sollte sich Gedanken machen, wie er sein Leben lebt, da er, falls er sagt er lebt wörtlich nach den Worten der heiligen Schrift, sich höchstwahrscheinlich selbst belügt, denn meist suchen sich diese Leute nur die Passagen aus, die auch für sie passen.

Kommentar von NadarrVebb ,

Sozialisation lässt grüßen.

Antwort
von MrNaas, 70

Die meisten Gläubigen in Deutschland glauben ja gar nicht mehr wörtlich an die Bibel. Weil man allgemein erkannt hat dass es viel zu viele Widersprüche zur Realität gibt. Von dem her gibt es immer einen Weg das zu vereinbaren wenn man die Bibel nicht wörtlich nimmt.

Antwort
von RudolfFischer, 77

Stimme den gläubigen Vorrednern zu. Es sollte inzwischen allgemein bekannt und anerkannt sein, dass die Bibel ein wertvolles kulturelles und religiöses Dokument aus der Geschichte der Menschheit ist, aber keine Reportage, keine wissenschaftliche Abhandlung. Die Lehren, die man aus der Bibel ziehen kann, sind allgemeiner Art, etwa das Gottesbild der Israeliten, richtige Lebensweise, usw. Für Christen ist das neue Gottesbild, das von Jesus vermittelt wurde, entscheidend. Aber hier sind wir schon beim Glauben und nicht beim Wissen.

Speziell kann man den beiden Schöpfungsgeschichten entnehmen, dass schon die damaligen Autoren einiges wussten, z.B. in welcher Reihenfolge ungefähr Leben entstanden ist. Auch die Überzeugung, dass Mann und Frau gleichwertig sind und dass der Mensch in irgendeiner Weise Gott ähnlich ist (Selbstbewusstsein? Unsterbliche Seele?).

Die Evolutionstheorie ist also mit dem Glauben vereinbar, aber sie ist offenbar noch erheblich ergänzungsbedürftig. Dabei geht es nicht nur um ein "missing link", es werden ja immer wieder neue Knochen von Pra- und Urmenschen gefunden. Trotz aller gigantischen Zeiträume bleibt es aber für mich unvorstellbar, wie es nicht nur in der Entwicklung der Menschen, sondern auch der Tierwelt zu solchen positiven Entwicklungssprüngen kam, die auch heute noch die Wissenschaft nicht erklären kann.

Zur Erklärung müsste man noch eine weitere bislang unbekannte Methode der Natur finden, die solche äußerst gering wahrscheinlichen extrem positiven Mutationen verursacht. Solange das wissenschaftlich unerklärt bleibt, ist Raum für ein Eingreifen Gottes und damit für eine Schöpfung. Aber selbst nach einer überzeugenden Erklärung bleibt wie immer bei den Naturgesetzen die Frage nach ihrem Urheber, und den nennen wir Gläubigen eben "Gott".  

Kommentar von Eirene2007 ,

Anpassung an den Lebensraum? Und das Individuum das am besten angepasst ist, ist der "Fitteste" und gibt seine positiven Gene an seine Nachkommen weiter?

Kommentar von RudolfFischer ,

Positive Selektion ist eine der üblichen Erklärungen im Rahmen der Evolutionstheorie, aber das reicht hinten und vorne nicht, denn damit kann ja nicht etwas wirklich Neues entstehen.

Affen, Neandertaler und moderner Mensch stammen alle aus Afrika (soweit man weiß). Warum haben sich die Affen nicht mit positiver Selektion zum Menschen entwickelt? Warum sind selbst die erfolgreichen Neandertaler (im ganzen eurasischen Raum verbreitet) ausgestorben? Woher kommt die explosionsartige Gehirnentwicklung des Cro-Magnon-Menschen, von dem wir weltweit alle abstammen? 

Diejenigen, die ein Eingreifen Gottes (und sei es nur durch einen Plan) vermeiden wollen, bemühen Außerirdische mit Zuchtversuchen als Erklärung. Oder Meteoriten mit DNA. (Äh, wer schuf die Außerirdischen und die Meteoriten?) Die Problematik wird dadurch nur verlagert. 

Kommentar von Eirene2007 ,

Das letztere kannst du wirklich nicht verallgemeinern... 
Diejenigen, die ein Eingreifen Gottes (und sei es nur durch einen Plan) vermeiden wollen, bemühen Außerirdische mit Zuchtversuchen als Erklärung. Oder Meteoriten mit DNA. (Äh, wer schuf die Außerirdischen und die Meteoriten?) Die Problematik wird dadurch nur verlagert. 
So etwas denke ich nicht, nur weil ich an keinen Schöpfer glaube, und so hat sich bis jetzt noch keiner meiner Bekannten geäußert, die ebenfalls keinen Schöpfer anerkennen :)
Ich sehe ein, dass wahrscheinlich nichts mit der Evolutionstheorie aber auch mit Religionen erläutert werden kann. Wir wissen es einfach nicht :)

Kommentar von RudolfFischer ,

Korrektur akzeptiert. Es sollte auch keine Verallgemeinerung sein. Ich hätte genauer schreiben sollen:

"Unter denen, ..., sind solche, die ..." (z.B. aus dem Dunstkreis von Erich von Däniken)

Meine eigene Meinung lässt sich natürlich auch nicht verallgemeinern, sondern ist nur meine, also eines Gläubigen unter vielen. Sie fußt aber auf den Erkenntnissen anderer, u.a des Anthropologen Prof. Dr. Fiorenzo Facchini (Universität Bologna), der das Buch "Die Ursprünge der Menschheit" (2006), ISBN 978-3-8062-1991-3, geschrieben hat.

Kommentar von mychrissie ,

Wenn Gott wirklich allmächtig ist, dann hat er auch dafür sorgen können, dass Gesetze keine Ursache benötigen, sondern nicht nur sie selbst sondern zugleich auch ihre eigene Ursache sein können.

Ich bin Agnostiker. Das ist also nur ein Gedankenexperiment. Ich finde denken nun mal einfach spannender als glauben.

Kommentar von RudolfFischer ,

Zitat: "Wenn Gott wirklich allmächtig ist, dann hat er auch dafür sorgen können, dass Gesetze keine Ursache benötigen, sondern nicht nur sie selbst sondern zugleich auch ihre eigene Ursache sein können."

Wenn man die Herkunft der Naturgesetze so erklären will, setzt man aber die Existenz Gottes voraus. Ist mir recht.

Außerdem ein Missverständnis der "Allmacht": Allmacht heißt nicht, alles tun zu _müssen_, was man kann. Gott war nicht gezwungen, Naturgesetze ohne Kausalität zu schaffen 

Zitat: "Das ist also nur ein Gedankenexperiment. Ich finde denken nun mal einfach spannender als glauben."

Ist in Ordnung, besagt aber nicht viel. Ich finde z.B. (meistens) tun spannender als denken. Womit ich eben nichts gegen das Denken sagen will.

Das übrigens sehr beschränkt ist, denn z.B. Begriffe wie "Allmacht" führen durch Denken gleich in einen Widerspruch: "Wer alles kann, kann der auch versagen?" MIt unserer Logik, die fürs Leben hier durchaus taugt, können wir natürlich nicht ins Transzendente vorstoßen. Das kann aber der Glaube.

Trotzdem ist es natürlich jedermanns gutes Recht, am Transzendenten nicht interessiert zu sein.

Antwort
von TheFloow, 93

Man kann ja gläubig sein und dennoch die Wissenschaft unterstützen. 

Ich bin kein streng gläubiger Christ aber ich glaube dennoch das es eine Art von über natürliche kraft gibt die über uns wacht (sei es Gott oder was auch immer) 

Urknall Theorie, Evolution ich bin Anhänger davon.

Aber eine Sache werden wir wohl nie verstehen, und dass liegt daran weil wir Menschen räumlich denken ...gezwungenermaßen. Stellen wie uns die welt vor und einen Gott der sie erschaffen hat. Was ist dahinter ? Was daneben? Und was wenn man noch weiter rausgeht?

Die Fragen gehen bis ins unendliche!

Kommentar von Eirene2007 ,

Ich mache mir Gedanken darüber, wie das Universum existieren kann... Ein großes Vakuum... Und wodrin befindet es sich? Was ist am Ende des Universums? Gibt es ein Ende?

Kommentar von TheFloow ,

Da sind wir am Ende unserer Möglichkeiten. Solche fragen kann man nicht beantworten. Aber keine Angst Menschen beschäftigen sich mit dieser Frage seit es sie gibt.

Kommentar von Eirene2007 ,

Ich weiß ich weiß :) Und das wird noch einige Zeit dauern, bis man da ne vernünftige Antwort findet ;) Ich warte und wenn ich dann sterbe... Mal schaun, was sich danach so eröffnet :D

Kommentar von Daniel079 ,

Für mich das Tor zur Hölle wahlweise :D

Kommentar von Eirene2007 ,

Jap, da ists wenigstens schön warm. Wer weiß welche Spinner sich im Paradies finden lassen ;)

Antwort
von Daniel079, 65

Da die Erde lt. Bibel erst 4000 Jahre alt ist, und fossiles Öl zig Tausende Jahre braucht zum entstehen, sehe ich keine Verbindung zwischen Bibel und Wissenschaft. Religion und Wissenschaft ergänzen sich HÖCHSTENS. Deshalb fällt mir dazu nur dieses eine Bild ein :)

Kommentar von Eirene2007 ,

Ich habe die Frage falsch formuliert Für Bibel einfach Religionen ersetzen :)

Kommentar von Daniel079 ,

Als stolzer Atheist sehe ich nicht einmal zwischen Religionen und Wissenschaft eine Verbindung da der Grundbaustein der Religion der Glaube und der Grundstein der Wissenschaft Fakten und Beweise sind :)

Kommentar von Eirene2007 ,

Ja es gibt nur gewissen Menschen, die die Dinosaurier o.Ä. verleugnen... Weil Gott ja die Menschen erschaffen hat, wie war davor noch Platz für die Dinos? ;)

Kommentar von Daniel079 ,

Für Menschen, die auf ein Buch voller Wunder bauen, welche Beweise strikt verneinen und die Evolutionstheorie von Darwin verweigern, habe ich nur Verachtung übrig. Dennoch - Religionsfreiheit ist ein Thema und es muss eben jeder wissen, was und wie er glauben möchte :)

Kommentar von Eirene2007 ,

Natürlich, ich will niemanden seinen Glauben ausreden, nur will ich versuchen manche Menschen besser zu verstehen ;)

Kommentar von Daniel079 ,

Ich kann und WILL solche Menschen nicht verstehen :D Für mich kommt es so rüber, als wären die einfach nur voll verklemmt und wollen nur das hören, was sie hören wollen. Und das ist natürlich dann in dem Bezug die Ablehnung der Wahrheit ;)

Kommentar von realsausi2 ,

Das ist sehr löblich. Aber Dir muss klar sein, dass das Verstehen sich allenfalls auf die Motivationen der Menschen beziehen kann.

Da ihre "Lehren" eben keine sind, also nicht auf Fakten beruhen, die überprüfbar in einen sinnvollen, logischen Kontext gefasst werden können, ist es vergeblich, diese "Lehren" inhaltlich verstehen zu wollen. Da gibt es keine Regeln, keine Struktur, keine Logik sondern nur Phantasie, Willkür und Glauben.

Es steht jedem frei, sich diesem hinzugeben, aber erwarte nicht, dass Du ohne Aufgabe der Prinzipien der Erkenntnisgewinnung hier etwas Sinnvolles, Nachvollziehbares, finden wirst.

Kommentar von Daniel079 ,

Wie ist es dann für manche Menschen möglich "den Glauben zu finden"? Muss man sich dafür einer Hirnwäsche unterziehen? Was muss passieren, dass man von heute auf morgen zBsp an Gott glaubt, der meiner Meinung nicht existiert? Was muss geschehen, dass man Glück als Handlung Gottes anerkennt (Makaberes Beispiel: Autounfall - schwer verletzt - schnelle Genesung - Wunder Gottes) und danach glaubt? Dieses Thema wirft viele Fragen auf...

Kommentar von Eirene2007 ,

Ach realsausi2. Ich VERSUCHE es :) Dass ich es jemals schaffen werde steht in den Sternen :) Ich kann die Denkweise nicht nachvollziehen... Ich kann teilweise verstehen, dass es diesen Menschen schwerfällt, sich die Welt so zu erklären wie sie nun mal ist und dass sie sich deshalb an ihren Glauben an etwas höheres klammern. Ich toleriere und akzeptiere es, aber verstehen fällt mir schwer.. deshalb das versuchen ;)

Kommentar von Daniel079 ,

Moment mal. Hab ich das grade richtig verstanden? Du versuchst an den (meiner Meinung nach) Schwachsinn zu glauben, obwohl du selber mehr von den Fakten zu halten scheinst als von den Fiktiven Idealen der Religion?

Kommentar von Eirene2007 ,

Nein, nein. Da hast du mich falsch verstanden :O
Ich versuche nicht, daran zu glauben. Ich versuche zu VERSTEHEN. Aber es gelingt mir einfach nicht :D

Kommentar von Daniel079 ,

Oh okay :D Also ich für meinen Teil halte es für Zeitverschwendung, da ich genau weiß, dass ich es nie verstehen würde :) Aber viel Glück bei deiner "Mission" vielleicht verstehst du es irgendwann ;)

Antwort
von comhb3mpqy, 55

Wenn man sich mal überlegt, wie unwahrscheinlich es ist, dass Leben entsteht und wie perfekt der Mensch und die anderen Tiere auf die Welt abgestimmt sind, ist das für einige sicherlich beeindruckend. Ich glaube daher an einen intelligenten Schöpfer.
Zur Evolutionstheorie hat sich die Kirche bereits geäußert, sie setzt Gott für die Evolution vorraus.
Weitere Gründe, warum ich glaube findest du, wenn du meine bereits beantworteten Fragen ansiehst.

Kommentar von kayo1548 ,

"Und wie perfekt der Mensch und die anderen Tiere auf die Welt abgestimmt sind,"

genau das ist eben nicht immer der Fall;

man wird feststellen, dass es auch Mutationen gibt, die im entsprechenden Umfeld nicht vorteilhaft sind.

Auch sind manche Strukturen unnötig kompliziert oder gar relativ "schlecht konstruiert", wie z.b. das Kniegelenk.

D.h. jemand der das "Designen" würde, würde da wohl keine solche offensichtlichen Fehler machen, sondern einfacher und effizienter arbeiten.

Solche Dinge sind nur durch Entwicklungsprozesse erklärbar.

D.h. das Lebewesen direkt von Gott "kreiert" wurden ist daher nicht haltbar.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Nervensystem, Gehirn und Augen sind aber meiner Meinung nach sehr beeindruckend

Kommentar von Hyperhaes ,

Auf den ersten Blick aber auch nur... Unser Nervensystem weist einige Probleme auf, wie z.B. sehr unterschiedliche Leitungsgeschwindigkeiten (v.a. was Schmerz angeht) und auch eine extrem hohe Anfälligkeit für Krankheiten. Unser Auge ist aus dem Design-Argument heraus eine Katastrophe... das menschliche Auge ist bei weitem nicht so gut, wie es gerne auf einschlägigen Seiten dargestellt wird. Fakt ist, dass wir nur aufgrund zentraler Bearbeitungsprozesse in der prim. und sek. Sehrinde überhaupt ein scharfes Bild wahrnehmen können. 

Antwort
von fricktorel, 7

Entweder ich glaube, dass Gott alles geschaffen hat (1.Mose 1-31) oder ich glaube das Gegenteil (Ps.53,1-2).

Ich glaube Gott (Joh.17,17).

Antwort
von fricktorel, 4

Ja, ich glaube, dass Gott alles geschaffen hat (1.Mose 1,3-27; Joh.17,17). 

Kommentar von NadarrVebb ,

Sozialisierter, törichter Narr

Antwort
von 1988Ritter, 48

Ja das geht.

Die in der Bibel geschilderten Zeitspannen waren Zeitspannen von Gott. Ob diese dann mit menschlichen Zeiten übereinstimmen steht auf einem anderen Blatt.

Hinsichtlich der Geschöpfe der Erde habe ich auch kein Glaubensproblem. Die Bibel umfasst die Geschehnisse um das Volk Israel, und dann um Jesus Christus. Das ist eigentlich wie bei jedem Buch.  Man konzentriert sich beim Schreiben auf das Wesentliche.

Nur mal so zum Beispiel. Ich schreibe eine Ausarbeitung über die Stadt Düsseldorf. Wen würde es da interessieren, wenn ich aufeinmal die Straßenreinigung von Tokio schildere. Ähnlich ist es mit den Dinosauriern. Die braucht man nicht leugnen. Sie haben nur keinerlei Relevanz in der biblischen Geschichte.

Kommentar von Eirene2007 ,

Und du bist damit einverstanden, dass Gott die Dinos und all die anderen prähistorischen Tiere vor dem Menschen erschaffen hat?

Kommentar von 1988Ritter ,

Warum denn nicht ???

Wer bin ich denn, dass ich kleines Körnchen Mensch über Gott und seine Handlungen zu bfinden habe ? Fällt mir im Traum nicht ein.

Kommentar von NadarrVebb ,

Laut der "allwissenden" Bibel ist der Hase ein Huftier

Kommentar von 1988Ritter ,

Ja und ? .......lerne doch halt ein wenig was über den christlichen Glauben. Die Bibel ist eine Zusammenfassung von Schriftrollen, die dann von Menschen der jeweiligen Zeit geschrieben wurde. Das es da Fehler geben mag, dass ist doch dann in der Natur der Sache.

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