Frage von smile10000, 141

Wie stehen Christen zu Wahrsagern?

Hallo zusammen,

Ich persönlich bin Christ und halte nichts von Esoterik ect. 

Nun höre ich aber immer öfter, dass es eine Wahrsagerin gibt, die immer Recht behält. Und ich verstehe, weshalb man dort Hilfe sucht. 

Von Christen höre ich aber oft, dass man unter keinen Umständen da hin gehen kann. Einige sagen sogar; dass man sowas wie einen Dämon davon tragen kann ect.

Wie steht Ihr zu diesem Thema?

Umgekehrt natürlich intressiert mich auch, wie Esoteriker zu Gott/Jesus stehen - ich kenne mich nicht gut aus, wenn es darum geht, wie der christliche Glaube zu solchen Dingen steht. 

Wäre toll, könntet ihr mir eure Antwort erklären.

Antwort
von ichweisnix, 37

Einige sagen sogar; dass man sowas wie einen Dämon davon tragen kann ect

Es gibt Wahrsager die sind einfach nur Schalatane und es gibt Wahrsager, die stehen unter den Einfluß von Dämonen. Bleiben wir mal bei den Schalatanen.

Nun höre ich aber immer öfter, dass es eine Wahrsagerin gibt, die immer Recht behält.

Für gewöhnlich sind die Aussagen von Wahrsagern so wage, das sie nicht falsifizierbar sind. Falsifizierbar ist eine Aussage, wenn sie an der Realität scheitern kann.

Beispiel: "Die Kanzlerschaft von Angela Merkel endet 2018." wäre falsifizierbar und wird von Wahrsager daher vermieden.

Im Gegensatz dazu wäre eine Aussage "Die Frau wird an Macht verlieren, wenn die Blätter von den Bäumen geweht werden.". So diffus, das man es nicht falsifizieren kann. Man kann viel in die Aussage hineininterpretieren.

Stellt es sich als richtig heraus, hatter der Wahrsager recht, wenn nicht, war wohl die Interpretation falsch. Besser noch, man kann, nachdem ein passendes  Ereignis passiert ist, es in die Aussage hineininterpretieren.

Ein weiteres Prinzip ist, "sage mir deinen Namen und ich sage die wie du heißt". Der Wahrsager fragt den gegenüber unbemerkt aus und reflektiert das ganze dann.

Bei Dämonischen Wahrsager ist es so, das diese von den Dämonen etwas  über die Gegewart erfahren können. Insbesondere private Dinge des fragenden, die sonst keiner weiß. Dadurch kann man den fragenden massiv beeindrucken, auch wenn es nur Dinge sind, die er sowieso weiß. Für die Zukunft können aber auch Dämonen nur prognostizieren, sprich Vorhersagen aufgrund von Kenntnissen und Erfahrungen machen.

Bei Dämonen muß man aber beachten, das die den Menschen grundsätzlich schaden wollen und dies auch tun.



Antwort
von joergbauer, 43

In der ''Esoterik-Branche'' erfährt man immer wieder allerhand über Spiritualität, Geistheilungen, Neuen Zeitaltern, kosmischen Kräften etc. Vor allem kann man dort viel Geld loswerden, worum es ja meistens auch geht. Dennoch: Wohl kaum ein esoterisch interessierter Mensch würde negatives über Jesus Christus denken. Nicht wenige halten ihn sogar für den größten Esoteriker überhaupt. Aber sie reden mehr über eine Art ''Jesus-Gefühl'' als über den lebendigen Sohn Gottes. Sie fühlen sich eher als begabte Geistheiler und moderne Geisterbeschwörer, denn als erlösungsbedürftige, sündige Menschen, die in ihrer seelischen Not glaubend nach Erlösung rufen (Römer 7,24).

Jesus ist keine undefinierbare kosmische Kraft sondern in ihm wohnt die Fülle der gesamten Gottheit (Kolosser 2,9). Er ist eine heilige, allmächtige Person mit Charakter und klaren Vorstellungen! Wer etwas anderes behauptet lügt! Es ist sicherlich völlig richtig, daß es neben der sichtbaren auch eine unsichtbare Welt gibt. Daß den Menschen das Unbekannte und Geheimnisvolle schon immer fasziniert hat, ist nichts Neues. Wir Christen werden in der Bibel ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, daß es eine Geisterwelt gibt, die gefährlich und bedrohlich ist, und nichts Gutes im Sinn hat (Epheser 6,11-12). Wenn nun erlöste, gläubige Menschen (Christen) aufgefordert werden sich durch eine ''geistliche Waffenrüstung'' gegen die listigen Angriffe des Teufels zu schützen, womit sollen sich dann Menschen schützen, die noch nicht einmal wissen, daß sie in Gefahr stehen und verführt werden?

Der Teufel und seine Diener verstellen sich als ''Engel des Lichts'' (2. Korinther 11,14-15) und gerade in esoterischen Kreisen spielen Engelwesen und ihre Botschaften immer wieder eine ganz besondere Rolle. Auch einige Religionen und Sondergemeinschaften berufen sich ausdrücklich auf Offenbarungen, die wahrhaftige Engel ihnen gegeben haben sollen. So soll angeblich der biblische Erzengel Gabriel dem Mohammed im siebten Jahrhundert nach Christus bestimmte Texte diktiert haben, aus denen dann zwanzig Jahre später seine Anhänger den Koran gemacht haben.

Ein Engel namens ''Moroni'' soll einem Mann namens Joseph Smith im Jahre 1820 einige Steintafeln in einer Truhe mit Botschaften überreicht haben, aus denen dann das ''Buch Mormon'' entstand. Viele weitere selbsternannte Propheten und ''Wahrheitsverkünder'' berufen sich auf solche wundersame Begegnungen. Nicht daß man solche Ereignisse grundsätzlich ausschließen kann, aber die Frage ist doch, wer diese ''Engel'' wirklich waren? Jede Botschaft, die versucht die Schuld des Menschen vor Gott zu relativieren oder in Zweifel stellt, daß Jesus Gottes Sohn ist und tatsächlich für unsere Sünden gestorben und auferstanden ist, ist eine Botschaft des Feindes Gottes, des Teufels!

Antwort
von RudolfFischer, 37

Ich vermisse hier die nüchterne Auseinandersetzung mit einem Phänomen. Denn es gibt Leute, die besondere Fähigkeiten haben, Dinge zu sehen, die andere nicht sehen. Das kann man als verbürgt ansehen.

Ob aber jemand die Zukunft vorhersagen kann, ist damit nicht bewiesen und auch sehr zweifelhaft. Allenfalls sieht ein mit dem Zweiten Gesicht Begabter Szenen aus einer möglichen Zukunft, die aber auch wie aus einem Traum sein könnten und keineswegs unbedingt eintreffen müssen.

Man kommt am weitesten, wenn man annimmt, dass Menschen mit einer bestimmten Begabung Gedanken anderer in Form von mehr oder minder klaren Bildern (sog. "Skopeme") auffangen können. Dazu gibt es in seriöser Literatur viele Berichte. Ferner gibt es die Begabung, (u.a.) sich Personen so lebhaft vorzustellen, als seien sie lebendig anwesend (sog. Eidetiker).

Wer angeblich mit Toten spricht, kann beide Begabungen gut kombinieren: Er empfängt von dem Ratsuchenden ein Bild der verstorbenen Person und lässt diese lebendig werden, durch die empfangenen Erinnerungen der ratsuchenden Person vor sich. Das Ergebnis ist vielfach verblüffend, da der Wahrsager dann auch Dinge sagen kann, die nur der Ratsuchende (und der Tote) wissen bzw. wussten.

Christen sollten sich deshalb nicht beirren lassen: Nur Gott hat die Zukunft in der Hand, und wenn diese durch unseren freien Willen nicht vorherbestimmt ist, kann sie auch nicht vorhergesehen werden (allenfalls nur Wahrscheinliches und Denkbares). Ebenso abwegig ist es, dadurch an Dämonen zu glauben. Psychisch labile Menschen sind in Gefahr und sollten sich von solchen seltsamen Phänomenen fernhalten. Es ist aber nichts, was nicht von ihnen selbst ausgehen würde. 

Kommentar von AlphaundOmega ,

Bis auf den letzten Satz , kann ich dir beipflichten,...


"Es ist aber nichts, was nicht von ihnen selbst ausgehen würde." 

Denn das kann unsere Wahrnehmung, über der eines anderen, ja  nicht realisieren...wie können wir dann so sicher sein, was das Bewusstsein eines anderen Menschen verbindet und als Empfänger realisiert ?

Ps. Um so mehr wir wissen, desto mehr wissen wir, das wir nichts wissen ;)

Kommentar von RudolfFischer ,

Ja, da gebe ich dir recht, war meine persönliche Annahme.

Zitat: "Um so mehr wir wissen, desto mehr wissen wir, das wir nichts wissen ;)"

Das ist eigentlich _mein_ dauernder Spruch, als Reaktion auf die vielen blind Wissenschaftsgläubigen hier :-))

Kommentar von holodeck ,


Wer angeblich mit Toten spricht, kann beide Begabungen gut kombinieren: Er empfängt von dem Ratsuchenden ein Bild der verstorbenen Person und lässt diese lebendig werden,

Eben nicht!    
Das hatte man dir aber bereits einmal zu erklären versucht.   

Ersteres wäre ein Vorgang, den man in der Szene "psychic reading" nennt. Der Hellwahrnehmende liest die Informationen aus dem Feld seines Gegenübers.    

Wohingegen bei medialen Übermittlungen zumindest die Telepathie, die du ja unterstellst und unnötigerweise mit dem Wort "Skopeme" belegst, ausgeschlossen werden kann. Dazu gibt es ausgefeilte Studien und wenn du dich mit einem Medium unterhältst, wird es dir auch gern aus 1. Hand den Unterschied verklickern. Angenommen du weißt gar nicht, dass  dein Großvater einen Goldzahn hatte, dann kommst du spätestens dann ins Grübeln, wenn zwei Medien unabhängig voneinander diesen Goldzahn im Gebiss deines Großvaters erwähnen. Sie können es nicht aus deinen Erinnerungen ausgelesen haben, denn der Goldzahn ist darin nicht existent. Woher also kommt diese Information? Es gutes Medium gibt viele solcher "proofs", die idealerweise von Dritten bestätigt werden können.        

Kommentar von RudolfFischer ,

Zitat: "Ersteres wäre ein Vorgang, den man in der Szene 'psychic reading' nennt. Der Hellwahrnehmende liest die Informationen aus dem Feld seines Gegenübers."

Naja, das ist wohl das, was ich in der Literatur als "Skopeme wahrnehmen" (der Begriff Skopeme is nicht von mir) gefunden habe. Ich behaupte nicht, alle Verbindungen zu Toten erklären zu können, aber die Telepathie plus Menschenkenntnis, Extrapolieren, usw. reicht als Erklärungsansatz (ohne Beweiskraft!) recht weit.    

"Dazu gibt es ausgefeilte Studien und wenn dudich mit einem Medium unterhältst, wird es dir auch gern aus 1. Hand den Unterschied verklickern."

Ich hatte bislang noch nie die Gelegenheit, mich mit einem Medium zu unterhalten. Mein Bruder wollte mal einen Kontakt vermitteln, aber das Medium hat abgelehnt.

"Angenommen du weißt gar nicht, dass dein Großvater einen Goldzahn hatte, dann kommst du spätestens dann ins Grübeln, wenn zwei Medien unabhängig voneinander diesen Goldzahn im Gebiss deines Großvaters erwähnen. Sie können es nicht aus deinen Erinnerungen ausgelesen haben, denn der Goldzahn ist darin nicht existent. Woher also kommt diese Information?"

Doch aus meinem Gedächtnis, denn mir steht nur der bewusste Anteil dessen, was es gespeichert hat, zur Verfügung. Das Gehirn nimmt täglich ein Vielfaches von dem auf, an das wir uns bewusst erinnern können. Unter Hypnose kann einiges mehr zum Vorschein gebracht werden. Es würde völlig reichen, wenn ein Verwandter mal den Goldzahn meines Großvaters erwähnt hätte, um diese Information in meinem Gehirn zu speichern, wenn auch eben nicht bewusst.

"Es gutes Medium gibt viele solcher 'proofs', die idealerweise von Dritten bestätigt werden können."

In der Literatur findet sich auch die Geschichte von einer Tante Paula, die zwei Zweifler erfunden hatten, um ein Medium bloßzustellen. Sie hatten sich Tante Paula mit vielen Einzelheiten lebhaft vorgestellt, und richtig, das Medium hatte in der Sitzung gleich Verbindung zu Tante Paula, wusste, dass das rote ihr Lieblingskleid war usw.

Das Medium war am Ende verblüfft zu hören, dass es "Tante Paula" nie gegeben hatte, aber die beiden Schlitzohren, die sich Tante Paula ausgedacht hatten, waren auch verblüfft. Sie wollten eigentlich das Medium mit abweichenden Angaben zu den für ihre Tante Paula erdachten "überführen", aber nun stellten sie fest, dass das Medium korrekte Angaben gemacht hatte (die tollen "proofs"). Es blieb nur die Erklärung, dass das Medium die Eigenschaften der nicht existenten Tante Paula aus dem Gedächtnis der beiden Tante-Paula-Erfinder empfangen hatte. Oder hat jemand eine andere Erklärung?       

Kommentar von holodeck ,

Doch aus meinem Gedächtnis

Nein. In diesem Beispiel ein einwandfreies "Nein".  

Erstens tilgen neue Neurone alte Gedächtnisinhalte und vor Alter 3 bilden sich eh keine überdauernden Gedächtnisinhalte, die erste große Amnesie für die Jahre davor setzt bei Alter 7 ein.

Zweitens wurde eben diese Möglichkeit in der von mir erwähnten Studie einwandfrei ausgeschlossen, indem die Medien keinen Kontakt hatten zu den Sittern (den Fragestellern mit den Verstorbenen) und auch der mit den Medien Kontakt habende Forscher, der als Proxy-Sitter fungierte, keinerlei Informationen über den Verstorbenen besaß.    

In der Literatur findet sich auch die Geschichte von einer Tante Paula

In der Literatur findet sich vieles. Tante Paula ist eine Variante von Psychic Reading. Was aber nichts aussagt, über Mediumship. Du wirst diese Informationen, die ich dir über Mediumship gebe, erst dann fassen können, wenn du zulässt, dass deine Tante-Paula-Überzeugung auch falsch sein könnte.  

Jedes Medium ist auch ein Psychic. Aber nicht jeder Psychic ist ein Medium. Es ist Grundbestandteil der medialen Ausbildung, die Informationen beider Kanäle sauber voneinander unterscheiden zu lernen.  

Kommentar von RudolfFischer ,

Ich habe keine Überzeugungen, sondern sammele Informationen über bestimmte Phänomene. Auf Grund der Informationen bilde ich Theorien, die allenfalls falsifiziert werden können. So geht jeder vernünftige Wissenschaftler vor.

Bedenklich ist, alles auszusortieren, was nicht zu der Theorie passt, denn damit macht man sie passend.

Kommentar von holodeck ,

Ich habe keine Überzeugungen, sondern sammele Informationen über bestimmte Phänomene.

Deine Informationen sind unvollständig und zu großen Teilen falsch. Das ist ja das von mir benannte Problem. Wie willst du da zu möglichst realitätsnahen Schlüssen kommen?

Kommentar von holodeck ,

Unter Hypnose kann einiges mehr zum Vorschein gebracht werden.

Und ist dann schwer zu unterscheiden von "False Memories".

Kommentar von holodeck ,

Hier noch der Link zur von mir erwähnten Studie:  

ANOMALOUS INFORMATION RECEPTION BY RESEARCH MEDIUMS UNDER BLINDED CONDITIONS II: REPLICATION AND EXTENSION
Julie Beischel,PhD1# Mark Boccuzzi,BS1 MichaelBiuso,MA1 and AdamJ.Rock,PhD2

https://xa.yimg.com/kq/groups/9382034/765267908/name/BeischelEXPLORE2015vol11.pd...

Kommentar von RudolfFischer ,

Danke. Das lese ich gern nach.

Kommentar von holodeck ,

Ja. Bitte.

Die Medien kannten lediglich die Vornamen der Verstorbenen und sollten während des Readings mit einem Proxy Sitter (nicht dem Angehörigen!) die folgenden Fragen beantworten:

1. Wie sah der Verstorbene zu Lebzeiten aus? Geben Sie eine körperliche Beschreibung des Verstorbenen.
   
2. Beschreiben Sie die Persönlichkeit des Verstorbenen

3. Wofür hat sich der Verstorbene interessiert? Was waren seine Hobbies. Wie hat er/sie seine Zeit verbracht? 

4. Was war die Todesursache des Verstorbenen?

5. Gibt es eine besondere Botschaft für den Sitter?   

Die Sitter (die Angehörigen) bekamen die Reading Protokolle zweier unterschiedlicher Personen vorgelegt und sollten für beide zu jedem einzelnen item (=Aussage) den Grad der Zustimmung angeben sowie sich dann für das Protokoll entscheiden, welches ihrer Ansicht nach das Reading mit ihrem Verstorbenen wiedergab. Die dem tatsächlichen Verstorbenen zuordnenbaren Protokolle wurden signifikant häufiger als zutreffend identifiziert.     

Antwort
von stine2412, 38


Bei dieser Frage erinnert mich das sehr an meine verstorbene Schwester. Sie hat nicht nur für  andere Karten gelegt, sondern ist auch zu anderen Wahrsagern gegangen. Nach deren Ratschlägen hat sie sich gerichtet und diese Ratschläge haben ihr ganzes Leben negativ bestimmt.

Einmal war es so schlimm, sie wurde belästigt, dass sie mich anrief und meinte, ich solle sie nicht für verrückt halten und bat dringend um Hilfe(sie hat mich immer wegen meines Glaubens verspottet). Ein Glaubensbruder half ihr hier mit Gebet und der Vermittlung anderer Glaubensbrüder aus ihrem Ort. Es ging ihr eine Zeitlang wirklich gut. Dann wurde  ihr dieses brave Leben aber zu langweilig und sie fing wieder mit dem Spiritismus an. Nach meinen Warnungen meinte sie immer, dass das doch gute Geister wären, denn sie täte doch nur Gutes.

Sie wurde nicht mehr belästigt, zumindest sagte sie mir das nicht, aber ihr Leben war von da an in einer absoluten Abwärtsspirale. Sie bekam viiiiiel Geld für ihre Wahrsagerei, aber in ihrem Leben war alles durcheinander. Ihre Kinder haben kein gutes Andenken an ihre Mutter. Auf ihrem Sterbebett gestand sie mir dann, dass ich mein Leben richtig gelebt habe. Sie bedauerte wohl das ihre.

Ich selbst kann mir eigentlich nicht viel vorstellen von dieser Art des Spiritismus, ich weiß hauptsächlich aus der Bibel, dass es das gibt und dass davor gewarnt wird. Allerdings hatte ich einmal ein Erlebnis: Im Fernsehen war ein Hypnotiseur und wollte auch die TV-Zuschauer in ihren Sesseln hypnotisieren. Mein Mann wollte das sehen und ich war nicht schnell genug weg. Ich kann dir nur eines sagen, ich hatte das Gefühl,
dass es bei mir klappen würde. Durch ein Stoßgebet bekam ich die Kraft, aus dem Zimmer zu verschwinden. Niiiie wieder!

Wir dürfen nicht vergessen, dass Satan und seine Engel/Dämonen auf die Erde hinabgeschleudert wurden und große Wut hat, weil er von der begrenzten Zeit weiß. Er will nach Möglichkeit alle Menschen von Gott abwendig machen, die Methoden sind ihm egal. Wir Menschen sind ihm sowieso egal, im Gegenteil, er muss seine helle Freude an deren
gottlosem Verhalten, an ihren Leiden und ihrer Hoffnungslosigkeit  haben. Wie hier schon geschrieben wurde, wird Satan auch als Engel des Lichts bezeichnet - er erscheint also mit seinen Dingen sehr harmlos und begehrenswert. Aber Achtung - in der Bibel wird er als Totschläger bezeichnet, er ist äußerst raffiniert und unendlich uns an Intelligenz überlegen. Warum sich nicht mit Gottes Wort beschäftigen und bei unserem Gott Zuflucht suchen, der garantiert der Mächtigere ist? Ich kann hier nur versichern, es ist durchaus nicht langweilig, man lernt laufend dazu und das Beste: man hat die Chance, den richtigen Weg einzuschlagen.



Kommentar von holodeck ,

Im Fernsehen war ein Hypnotiseur und wollte auch die TV-Zuschauer in ihren Sesseln hypnotisieren. Mein Mann wollte das sehen und ich war nicht schnell genug weg. Ich kann dir nur eines sagen, ich hatte das Gefühl, dass es bei mir klappen würde.

Und was wäre so schlimm daran gewesen?

Dir wäre überhaupt nichts passiert. Jeder Mensch geht ca. alle 50 bis 70 Minuten in eine leichte Mikro-Trance (Hypnose). Das ist ein völlig natürlicher Vorgang, den man nicht unterbinden sollte (und zumeist auch gar nicht unterbinden kann), wenn man auf Dauer nicht erhebliche Immundefekte riskieren möchte.

Man soll eben definitiv nicht zuviel von diesem Reinhard Franzke Zeugs und seinen Märchen über die angebliche Dämoneneinflugsschneise Hypnose lesen. Manche Menschen vertragen das überhaupt nicht und zeigen sich anschließend leicht paranoid.   

Man muss übrigens keine Kraft aufwenden, wenn man nicht hypnotisiert werden möchte. Eine Hypnose macht immer der Klient, nie der Hypnotiseur. Man sagt sich also schlicht: "will ich nicht" und schwupps ist man immun gegen Hypnose.  

Kommentar von stine2412 ,

holodeck, wenn du meine Antwort und deinen Kommentar liest, merkst du wahrscheinlein sehr schnell, dass wir beide in ganz verschiedenen Liegen spielen. Ich will mit Hypnose nichts zu tun haben!

Kommentar von holodeck ,

Aber der hypnotischen Trance kannst du nicht entgehen. Sie ist so natürlicher Bestandteil deines Körpers wie das Atmen ;-) Vermutlich entwickelst du regelmäßig eine u.a. beim Bibellesen.    

Kommentar von RonnyFunk ,

Holodeck, wenn Du meinst, das alles für Dich harmlos zu sehen, ist das Deine Entscheidung. Aber gestehe anderen bitte zu, dass sie es nicht so locker sehen können.

Kommentar von holodeck ,


Aber gestehe anderen bitte zu, dass sie es nicht so locker sehen können

Tja. Da hat sie dann wohl ein Problem mit der menschlichen Natur schlechthin. Ebenso wie du. So ein Pech aber auch.  

Was macht man da als Jehovas Zeuge? Eigentlich bleibt ja nur noch Selbstmord, denn das in Trance gehen kann man ja nun nicht abstellen, solange man am Leben ist.

Aber sich selbst morden ist ja auch verboten.

Gute Güte.
Ein Teufelskreis :-D

Antwort
von RonnyFunk, 9

"Wie stehen Christen zu Wahrsagern?"

Wie zu anderen Sündern, den Sünder lieben, die Sünde hassen.

Und auch wie zu anderen Lügnern, die Lüge nicht glauben.

Antwort
von holodeck, 18

Umgekehrt natürlich intressiert mich auch, wie Esoteriker zu Gott/Jesus stehen

"Esoteriker" sind eine derart inhomogene Gruppe, dass du ebenso gut fragen könntest: "Wie stehen Fleischesser zu Gott/Jesus"? Oder - nicht minder interessant - 'Schlüsselbesitzer' oder 'Norwegenreisende'?  

Die meisten von denen, die ich kenne, haben - trotzdem sie Mitglieder der Kirche sind - mit regelmäßigen Kirchgängen, Gemeindearbeit und Bibel nichts am Hut sowie ansonsten ein recht verschwommen romantisiertes Bild von Jesus und/oder Gott im Kopf, das über ein personifiziertes Symbol für "allumfassende Liebe" nicht hinausreicht. Was sich ja bekanntlich sehenden Auges nur dann aufrechterhalten lässt, wenn man die Bibel nicht so im Detail lesen und kennen möchte. Jene, welche auf eher mystischen Pfaden wandeln, lesen ohnehin nur das Thomas Evangelium und die buddhistisch bzw. vedisch angehauchten Passagen der Bibel. 

Von Christen höre ich aber oft, dass man unter keinen Umständen da hin gehen kann.

Das, incl. Dämonenmärchen, wirst du nur von fundamentalistisch angehauchten Christen hören. Der große Rest nimmt eine solche Ankündigung ziemlich gelassen bis interessiert auf.

Nun höre ich aber immer öfter, dass es eine Wahrsagerin gibt, die immer Recht behält.

Ich kenne keine - und ich kenne viele - die IMMER Recht behalten. Irren ist bekanntlich menschlich und Hellwahrnehmende (lassen wir mal diesen albernen Jahrmarktsbegriff vom 'Wahrsager' beiseite) sind keine Übermenschen.

Allein schon die Art und Weise, wie Hellwahrnehmung funktioniert - ob nun über Karten, Knochenwerfen, Kristallkugel oder andere Trigger - hält Irrtümer bereit, denn viele Aussagen sind eine Frage der Interpretation bzw. Kombination von innerlich wahrgenommenen Bildern, Worten und Sätzen, Gefühlen, Körperwahrnehmungen etc. Das erfordert viele Jahre der Übung und der Erfahrung mit solchen Informationen, bevor die Botschaften für die Klienten zunehmend runder, passender und zutreffender werden können.    

Ach, und noch etwas - nicht jede(r) Hellwahrnehmende ist automatisch Esoteriker(in). Was eigentlich auch dann ziemlich logisch ist, wenn man davon ausgeht, dass Hellwahrnehmung eine natürliche Fähigkeit ist.

Antwort
von Grobbeldopp, 23

Die Bibel ist ziemlich klar - Zauberei wird nicht gerne gesehen.

Antwort
von Fred4u2, 57

Wenn Du Christ bist ist es unwichtig was andere Leute davon halten, solltest Du lieber fragen was Gott davon hält:

"Wenn du in das Land kommst, das dir der Herr, dein Gott, geben wird, so sollst du nicht lernen, die Greuel dieser Völker zu tun, daß nicht jemand unter dir gefunden werde, der seinen Sohn oder Tochter durchs Feuer gehen läßt oder Wahrsagerei, Hellseherei, geheime Künste oder Zauberei treibt oder Bannungen oder Geisterbeschwörungen oder Zeichendeuterei vornimmt oder die Toten befragt. Denn wer das tut, der ist dem Herrn ein Greuel, und um solcher Greuel willen vertreibt der Herr, dein Gott, die Völker vor dir her. Du aber sollst untadelig sein vor dem Herrn, deinem Gott.“ 5. Mose 18, 9-13

"Wenn sie aber zu euch sagen: Ihr müßt die Wahrsager und Zeichendeuter fragen, die da flüstern und murmeln so sprecht: Soll nicht ein Volk seinen Gott fragen, oder soll man die Toten für die Lebendigen fragen? Ja, nach dem Gesetz und Zeugnis! Werden sie das nicht sagen, so werden sie die Morgenröte nicht haben, sondern werden im Lande umhergehen, hart geschlagen und hungrig. Wenn sie aber Hunger leiden, werden sie zürnen und fluchen ihrem König und ihrem Gott und werden über sich gaffen und unter sich die Erde ansehen und nichts finden als Trübsal und Finsternis; denn sie sind im Dunkel der Angst und gehen irre im Finstern." Jes. 08:19-22  http://www.amazingfacts.org/media-library/study-guide/e/5156/t/inspiriert-gott-a...

Antwort
von Schoggi1, 26

Esoterik und Wahrsagerei ist Götzendienst. Das liest man eigentlich überall in der Bibel. 

Mir ist egal was andere Menschen sagen. Mir ist wichtig was Gott darüber sagt. 

PS: Auch böse Mächte können wunder vollbringen. 

Kommentar von Fantho ,

Man darf nicht dem Irrtum verfallen, dass die Bibel das Wort Gottes sei, nur weil dies in der Bibel so geschrieben steht...

Gruß Fantho

Kommentar von Schoggi1 ,

Ich tue das auch nicht nur weil das in der bibel steht. Ausserdem kenne ich die bibel mittlerweile so gut dass ich weiss welche dinge gottes wort sind ;) und gott hat uns ja den heiligen geist gesandt damit wir das eben unterscheiden können. 

Das wahrsagerei götzendienst ist wird an vielen stellen immer wieder betont von gott selbst und es ist ja auch logisch... denn gott will dass wir ihm vertrauen. 

LG schoggi 

Antwort
von Fantho, 27

Was ist Wahrsagung?

Es sollen sich hierbei um Prophezeiungen, Weissagungen, Vorhersagungen etc. handeln.

Diese sollen als Eingaben aus dem Jenseits übermittelt worden sein.

Was anderes als Eingaben waren dann die Prophetien in der Bibel?

Weist dann nicht selbst die Bibel ebenso ein Sammelsurium an Prophetien, Weissagungen und Voraussagungen, welche alle in den Bereiche der Wahrsagung gehören, vor?

Und was bitte anderes als Weissagungen sind dann Antworten von Jesus und / oder Gott auf ihnen gestellte Fragen (mittels Unterhaltung oder Gebete)?

Es darf nicht mit zweierlei Maß gemessen werden!

Entscheidend sind doch folgende Fragen:

  1. Ist eine Eingebung von positiver oder von negativer Energie vermittelt worden?
  2. Sind die 'WahrsagerInnnen' geschützt?
  3. Besitzen die 'WahrsagerInnen' reine Medien oder 'nur' Halbmedien?
  4. Sind diese Geübte oder AnfängerInnen?
  5. Sind sie dafür vorgesehen?
  6. etc. pp..

Gruß Fantho

Kommentar von Wegelagere ,

Das Problem liegt einfach darin, dass viele sog. Wahrsagen nur das Geld sehen nicht den Menschen. Und damit begehen sie Betrug am Menschen. 

Fakt ist jeder muss seinen Weg gehen. Nichts ist vorbestimmt. Und jeder Blick in die Zukunft ist eine Moment Aufnahme.

Die Vorstellung ich lass mir die Zukunft sagen und muss das Ergebnis so hinnehmen ist nicht richtig. Aber das wissen die wenigsten. Man kann immer die Zukunft ändern. Man bekommt vielleicht nicht das Ergebnis, das man sich wünscht. Aber das Leben ist ja auch kein ponyhof. 

Kommentar von Fantho ,

Ich habe nichts dagegen, wenn sie Geld für ihre 'Dienstleistung' als Ausgleich einbehalten, denn viele von ihnen haben Auslagen bzw. leben davon....

Es gibt gute Handwerker, und es gibt schlechte Handwerker...

Man wird auch einige Fehlinvestitionen tätigen, bis man zB eine seriöse Kartenlegerin gefunden hat...aber man darf nicht den Fehler begehen, alle Schafe als schwarze zu sehen und bereist nach ein, zwei, drei Anläufen aufzugeben...

und es gibt mit Sicherheit zB seriöse KartenlegerInnen oder AstrologInnen...

Gruß Fantho

Antwort
von Dxmklvw, 28

Ich meine, Christen sind Wahrsagern sehr zugetan, aber ebenso einer dick aufgetragenen Tünche. Deshalb sprechen Christen (aber nicht nur diese) lieber von "Propheten".

Antwort
von herakles3000, 56

Das sind alle s nur Behauptungen den Wahrsagen beruht auf betrug an dem Kunden  wo er  heimlich ausgefragt wird und dann das  zu hören bekommt was er gerne hören möchte Wer grade arbeitslos ist und einsam wird zu hören bekommen das er bald ein guten Job findet und einen Partner und dann ist man enttäuscht weil es nicht so kam .

Kommentar von Wegelagere ,

Das ist völlig richtig wenn du der falschen Person vertrauen schenkst. Ansonsten gibt es auch andere.

Kommentar von herakles3000 ,

Wie willst du die eine unter 10.000€ falsche finden.Bis heute gibt es nur 2 die Angeblich wahrsagen konnte der Einer War der Maler dürrer der den Atompils gemalt hat und der andere soll angeblich Nostradamus gewesen sein aber bei ihm wird das immer im nachhinein interpretiert!.

Kommentar von Wegelagere ,

Sie haben Buchella vergessen. Bei ihr war unter anderem Konrad Adenauer. Und hat ihren Rat gesucht, als er die Verträge von Versaille unterschreiben sollte.

Antwort
von nowka20, 22

3.Mose 19,31
Ihr sollt euch nicht zu den Totengeistern und zu den Wahrsagern wenden; ihr sollt sie nicht aufsuchen, euch an ihnen unrein zu machen. Ich bin der HERR, euer Gott

Antwort
von realsausi2, 26

Natürlich hält das Christentum große Stücke auf Wahrsager. Sind sind ein grundlegendes Element der christlichen Lehre und werden dort Propheten genannt.

Kommentar von holodeck ,

;-)  

Kommentar von Wegelagere ,

Auch wieder wahr.

Kommentar von nowka20 ,

sausi, du tüddelst mal wieder!

3.Mose 19,31 
Ihr sollt euch nicht zu den Totengeistern und zu den Wahrsagern wenden; ihr sollt sie nicht aufsuchen, euch an ihnen unrein zu machen. Ich bin der HERR, euer Gott

Kommentar von realsausi2 ,

Wie jetzt? Warum sollte man die sogenannten biblischen Propheten anders bewerten als Hütchenspieler und Kartenleger?

Im übrigen finde ich es immer verdammt armselig, wenn man zusammenhanglos Bibelverse zitiert. Wer keine eigenen Worte hat, keine eigenen Gedanken und Ansichten, wer sich an einem Buch gleichschaltet, verliert sich selbst.

Antwort
von chrisbyrd, 39

Vielleicht kann es hilfreich sein, diese Frage mal über die Kontaktfunktion der Seite "Achtung  Lichtarbeit" zu stellen: http://www.achtung-lichtarbeit.de

Dort finden sich auch viele interessante Zeugnisse von Christen, die in der Esoterik und im Okkultismus Erfahrungen gemacht haben und ihr Zeugnis wiedergeben.

Antwort
von kdd1945, 35

Hallö smile10000,

da empfehle ich Dir, in Deiner Bibel den Bericht aus Apostelgeschichte 16,16-19 zu lesen:

16 Als wir einmal auf dem Weg zu der Gebetsstätte waren, begegnete uns eine Sklavin. Sie war von einem Wahrsagegeist besessen und brachte ihren Besitzern viel Geld mit Wahrsagen ein. 17 Die Frau lief dem Paulus und uns hinterher und schrie: "Diese Leute sind Sklaven des höchsten Gottes! Sie können euch den Weg zur Rettung zeigen!" 18 So ging das viele Tage, bis Paulus es nicht mehr ertragen konnte. Er drehte sich um und sagte zu dem Geist: "Im Namen von Jesus Christus befehle ich dir: Verlass diese Frau!" Im gleichen Augenblick fuhr der Wahrsagegeist von ihr aus.

Diese Aussage bedarf eigentlich keiner Erklärung - so eindeutig ist sie.

Und auch 

mit dem  AT stimmt sie überein. Lies 5 Mose 18:

10 Bei dir soll keiner gefunden werden, der seinen  oder seine Tochter durchs Feuer gehen 1 lässt,  keiner, der wahrsagt, kein Zauberer, Beschwörer oder Magier, 11 kein Bannsprecher oder Totenbeschwörer und keiner, der einen Totengest  oder Wahrsager befragt. 12 Denn Jahwe verabscheut jeden, der so etwas tut.

Wenn Du mehr brauchst, melde Dich noch mal.

Grüße, kdd

Kommentar von Fantho ,

Du musst dann schon sehr überzeugt sein, dass die Bibel auch tatsächlich das 'Wort Gottes' ist und die Aposteln keine Scharlatane oder Geschichtenschreiber waren...

Gruß Fantho

Kommentar von kdd1945 ,

Das stimmt. Und die Frage war:

Wie stehen Christen zu Wahrsagern?

Kommentar von Wegelagere ,

Na ja aber die Christen legen ihrem Glauben schon irgendwie die Bibel als Gottes Wort zugrunde. Daher finde ich fanthos Einwand schon gerechtfertigt. Wir kennen doch nur die Bibel, wie sie von der Kirche aufbereitet wurde.

Kommentar von kdd1945 ,

Unserem Kollegen Fantho habe ich doch zu 100 % zugestimmt.

Deinen Einwurf: 

Wir kennen doch nur die Bibel, wie sie von der Kirche aufbereitet wurde.

hat mir eine Stelle aus der Wachtturm-Online-Bibliothek zum Thema Bibelkanon in den Sinn:

Ob ein gewisses Buch allerdings wirklich kanonisch ist, hängt nicht davon ab, wie oft oder von welchem nichtapostolischen Schriftsteller es zitiert worden ist. Der Inhalt des Buches muß den Beweis erbringen, daß es ein Produkt des heiligen Geistes ist. Infolgedessen darf es weder abergläubische oder dämonische Ansichten enthalten noch zur Verehrung irgendwelcher Geschöpfe ermuntern. Es muß völlig mit dem übrigen Teil der Bibel in Übereinstimmung sein und Jehova Gott als Autor hervorheben. Jedes Buch muß dem göttlichen „Muster gesunder Worte“ entsprechen und mit den Lehren und Taten Christi Jesu übereinstimmen (2Ti 1:13; 1Ko 4:17). Die Apostel hatten eindeutig Gottes Anerkennung, und durch das, was sie äußerten, bestätigten sie andere Schreiber, wie Lukas und Jakobus, den Halbbruder Jesu. Mit Hilfe des heiligen Geistes hatten die Apostel „Unterscheidung inspirierter Äußerungen“, d. h., sie konnten feststellen, ob diese von Gott stammten oder nicht (1Ko 12:4, 10). Mit dem Tod von Johannes, dem letzten Apostel, endete diese Reihe zuverlässiger, von Gott inspirierter Männer, und mit der Offenbarung, dem Johannesevangelium und den Briefen des Johannes war der Bibelkanon abgeschlossen.

Antwort
von AlphaundOmega, 20

Wenn es Jesus noch geben würde (wenn es ihn denn gab ) , gäbe es nur noch Esoteriker,... oder würdest du dir nicht von ihm helfen lassen ?

 Die "Christen", die sich ihren persönlichen Gott geschiedet haben ,haben damit auch ihren  persönlichen Dämon erschaffen und befreit...

Ich kenne diese Wahrsagerin nicht, die immer recht behält , aber du würdest die wundersamen Erzählungen über Jesus doch auch glauben !? Eigenartig das zu diesem Vergleich einer Begabung, kein Dämon herangezogen wird ...

Ps. "Angst" ist ein Machtinstrument...und wurde schon für schlimmere Vergehen missbraucht...

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