Frage von hauking, 80

Wie stehen " Deutschtürken " zu den neuen Einwanderern/Flüchtlinge?

Meine Frage wäre wie die so genannten Deutschtürken zu neuen den Einwanderer/ Flüchtlinge stehen? Mit Deutschtürken meine ich, Deutsche mit Migrationshintergrund. Also wo die Eltern Gastarbeiter waren oder ähnlich. Natürlich nicht auf die Nation oder Glauben bezogen, ich ziehe nur den Begriff vor weil jeder damit was anfangen kann. Ich selber habe einen Bekanntenkreis aus verschiedenen Migrationshintergründen und höre von denen Befürchtungen dass sie Angst haben dass sie gleich gestellt werden auch wenn sie sich hier erfolgreich eingelebt haben. Eure Erfahrungen?

Antwort
von Akainuu, 49

Ich denke, dass diese Menschen willkommen sind.

Man sollte Menschen in Not immer helfen, denn im Endeffekt sind wir alle nur Menschen. Wenn Leute sich kriminell verhalten und Ärger machen, dann sollten sie mit den rechtlichen Konsequenzen ihres Verhaltens konfrontiert werden, sei es nun Migrant, Refugee oder Deutscher.

Ansonsten juckt es mich nicht, ob man mich mit Flüchtlingen in eine Schublade steckt, ich sehe in diesen Leuten auch nur Menschen- 

Man wird auch mit Rassismus konfrontiert, wenn man hier sein ganzes Leben lang lebt und wenn man dies von klein auf mitbekommt, dann juckt das einen irgendwann nicht mehr - passiert mir auch - wenn überhaupt - im Internet, da man sich das im echten Leben bei mir nicht traut. 

Man sollte über solchem Nonsens stehen können, warum soll ich mich über die Meinung irgendeines Versagers scheren, der nichts in seinem Leben erreicht hat und nun auf Ausländern rumhackt, die wiederum etwas aus ihrem Leben machen?

Meiner Ansicht nach sind Refugees auch nur ein Vorwand, um schön den inneren Hass rauszuhauen. I don´t give a fu..



Kommentar von hauking ,

Danke für deine persönliche Meinung. Ich sehe es auch so, dass alle Menschen gleich sind und man denen Hilfe gewähren sollte die sie suchen. 

Kommentar von Akainuu ,

Zumindest die, die dieser Großzügigkeit auch mit Respekt begegnen. An dieser Stelle mal echt ein Kompliment an De, kein anderes Land in Europa hat sich so für diese Menschen eingesetzt. Und da soll irgendein Volli.... aus dem Ausland nochmal sagen, dass wir in Deutschland noch ein Nazi-Problem hätten.

Um auf die derzeitige Thematik zu sprechen zu kommen: Ich kann die Leute verstehen, die sich nun aufgrund der momentanen Situation (Köln) aufregen, aber die Leute sind teilweise so primitiv, dass sie gleich alle Leute unter einen Kamm scheren und nicht differenziert urteilen können.

Ich habe auf Facebook bereits Kommentare wie "Tötet die Asylanten" etc gelesen, da fehlt es nicht nur an der Moral, sondern vor allem am Verstand. 

Auf gut deutsch nerven mich vor allem diese bildungsresistenten Menschen, die ihren Senf abgeben.

Kommentar von hauking ,

Die aktuellen Geschehnisse sollten lückenlos aufgeklärt werden und sofern jemand der nachweisbar daran teilgenommen hat, hart bestraft werden um damit ein Zeichen zu setzen dass wir alle Menschen willkommen heißen die Hilfe brauchen, aber nur wenn sie sich auf unsere Kultur einlassen bzw. sich an den Regeln halten.

Kommentar von Akainuu ,

Wie gesagt, ich stimme dem vollkommen zu.

Ich bin grundsätzlich dafür, dass Verbrechen jeglicher Art bestraft werden sollten und da sind von Flüchtlingen begangene Verbrechen keine Ausnahme.

Es ist auch nicht in meinem Interesse, dass Leute straflos damit davon kommen, ich hätte zu dieser Uhrzeit ebenso in Köln sein können und wäre unter Umständen davon betroffen - bin zwar keine Frau, aber ich hätte trotzdem eingegriffen, da ich sowas absolut nicht befürworte.

Ich bin aber auch der Meinung, dass Leute nicht davon kommen sollten, die im Internet zu Mord o.Ä. gegenüber Menschen aufrufen, die überhaupt nichts dafür können. Wir leben in einem Rechtsstaat, da kann Selbstjustiz nicht die Lösung sein.


Kommentar von hauking ,

Leider stechen Personen, gerade auf Plattformen wie z.b. Facebook aus der Mitte heraus. Vielmehr sollte man auch die vielen Ehrenamtlichen hervorheben oder viele einzelne Flüchtlinge selbst die sich willig zeigen sich hier in Deutschland zu integrieren. 

Das mit den Nazi Stempel haben wir wohl auf der Stirn kleben und das wird auch noch weitere Jahrzehnte unser Aushängeschild sein. Durch persönliche Erfahrungen in Finnland und Amerika bestätigt. Grund dafür ist nicht unser aktueller Standpunkt sondern viel mehr der geteilte faschistische Gedanke auf der ganzen Welt. In der Zeit wo wir immer mehr für Europa und eine globale Welt tun, schotten sich die Nachbarstaaten wie z.b. Frankreich, Polen, teils Italien und Schweiz sowie viele osteuropäische Länder ab. Mit der hohen Gewinnung an rechter Politik. Aber wir haben wie gesagt den Stempel eingebrannt ;-) 

Kommentar von Akainuu ,

Ja, da gebe ich dir schon recht. Es gibt so viele Menschen, die sich freiwillig für eine gute Sache einsetzen.

Niemand verlangt ja auch, dass alle nun helfen und spenden sollen, aber wenn man Kritik ausübt, dann sollte man das rational und sachlich tun. Beleidigungen und rechtswidrige Äußerungen sind keine Lösung. Vor allem muss ich mich schämen, weil das erwachsene Leute +40 sind, die die deutsche Rechtschreibung kaum beherrschen und meinen, sie müssten andere Leute wegen mangelnder Integration kritisieren.

Na ja, die Sache mit dem Nazi-Stempel stimmt schon, aber in den letzten Jahren hat sich meiner Meinung nach einiges getan. Beachte nicht nur die negativen Ereignisse, sondern auch die positiven Gegebenheiten. Auch ausländische Medien berichten positiv über diese Sache, ich spreche einige Sprachen und höre/lese immer wieder mal positives Feedback.

Vor allem Amerika sollte sich übrigens mit Kritik a la "Nazis" zurückhalten, die bewegen sich auf ganz dünnem Eis. Fraglich ist, ob sie denn auch nur im Ansatz etwas für diese Menschen getan haben. "Demokratie bringen" ist einfach, aber danach aufräumen möchte keiner von denen. 

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